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Sachverständigenrat rät: ALG II um ein Drittel kürzen, Kombilohn einführen

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat vorgeschlagen, das Arbeitslosengeld II um ein Drittel zu kürzen und im Gegenzug einen Kombilohn einzuführen.

Durch diese Maßnahme erwartet der Rat 350.000 neue Stellen. Bei Zuverdiensten zwischen 200 und 800 Euro darf der Betreffende 50 Prozent des Lohnes behalten (bisher 20 Prozent), Verdienste bis 200 Euro werden voll auf das Arbeitslosengeld angerechnet.

Wer keinen Job findet, um sein gekürztes Arbeitslosengeld auszugleichen, soll eine gemeinnützige Arbeit annehmen müssen.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kombi, Drittel, ALG II, Sachverständige
Quelle: www.faz.net
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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2006 19:18 Uhr von artefaktum
 
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Für die vielen weiteren Details, die hier leider mal wieder keinen Platz fanden, empfehle ich die Originalquelle.
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04.09.2006 19:57 Uhr von fake christianity
 
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Naja Das Wunschdenken von bis zu 400.000 neuen Stellen ist einfach lächerlich...
Bei der Einführung von ALG I und II wurde auch alles durch eine rosarote Brille gesehen und gebracht hat es wenig.

Mfg. Heal. *g*
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04.09.2006 19:58 Uhr von P. Panzer
 
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Tricky! "Wer keinen Job findet, um sein gekürztes Arbeitslosengeld auszugleichen, soll eine gemeinnützige Arbeit annehmen müssen."

Und dann bekommt er die JETZIGE Unterstützung des Alg II (also ohne 1€ zusätzlich)

Die Regierung schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe!

Einmal werden aus den 1€ Jobs 0€ Jobs!

Und dann haben die Unternehmen ganz andere Möglichkeiten mit der Gehaltsvereinbarung. (IRGENDWIE muss der Betroffende ja leben)
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04.09.2006 20:06 Uhr von TeleMaster
 
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...was labert der komische Rat? Um 33% kürzen? Ich finde, dass 345 Euro jetzt schon mehr als wenig sind; von was sollen denn die Arbeitslosen leben, wenn davon nur noch 2/3 zur Verfügung stehen. Sagt mal... Spinnen die jetzt alle rum? Wird es Mode dämliche Ideen in den Raum zu werfen oder durch die rosarote Brille zu schauen?


Wenn erstmal ausreichend "richtige" Arbeitsplätze - also nicht die Pseudoarbeitsplätze ala 1 Euro-Job - wirklich vorhanden sind und man wirklich behaupten darf, dass alle verbliebenen Arbeitslose faule Säcke sind; erst dann können die Kürzen wo sie wollen; aber hier wird es unter Garantie eh wieder nur die falschen treffen.
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04.09.2006 20:11 Uhr von ippich
 
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Einerseits ist der Satz für Hartz IV höher als man immer denkt - es sind ja 345 € plus Miete / Nebenkosten / Sozialversicherungen / Krankenkasse, mit welchem "Bruttolohn" wäre das vergleichbar?

Andererseits steht bei weiteren Kürzungen bald der pöbelnde Mob in Berlin und die NPD bzw. PDS mit nicht unerheblichen Sitzanteilen in Länderparlamenten und im Bundestag...

Schwierig...
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04.09.2006 20:19 Uhr von Bibip
 
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@ TeleMaster: es geht nicht darum, dass die Arbeitslosen leben können. Das ist vollkommen uninteressant.
Wichtig ist, dass genügend Geld übrig ist für so extrem wichtige Dinge wie
Militär, Bezahlung der EU, die Diäten der Politiker, Einsätze der BW in Afghanistan und Libanon, pünktliche Zahlung der Beiträge an die extrem einflussreiche UNO, Steuerbefreiung der Großbetriebe (besonders für die, die Kosten mit der Betriebsverlagerung ins Ausland haben).....
Was macht das schon aus, wenn Arbeitlose hungern und in Wellblechhütten hausen?
Ziel: endlich diese unnützen Zahlungen (ALG II, Arbeitslosengeld, Rente... ) einzustellen.
Grüße
Bibip
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04.09.2006 20:31 Uhr von luthienne
 
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@ Ippich: Also ich weiß ja nicht was du für Vorstellungen hast.
Als Alleinstehender bekommst du ca. 200€ an Mietkosten. Man kann also von einem Nettoverdienst von ca. 550€ ausgehn.
Wieviel das brutto wäre, kannst du ja jetzt selbst ausrechnen.
Und bevor das Kinder- Argument kommt- Kindergeld bekommt auch jeder, der arbeitet. Aber alleinerziehenden Arbeitenden zieht man nicht wieder einen Teil des Unterhaltes, der allein für die Versorgung des oder der Kinder vorgesehen ist und meistens dem Mindestsatz dessen entspricht, was man im Familienrecht als das absolute Minimum dessen anerkennt, was ein Kind zum Leben braucht, wieder vom Lohn ab. Für die Kinder von Arbeitslosen und ALG Aufstockern gilt seit nahezu 2 Jahren ein anderes Existenzminimum als für die der Leute in gesicherten und vernünftig bezahlten Arbeitsverhältnissen. Nur schade, dass solche Leute immer weniger werden.
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04.09.2006 20:33 Uhr von Jorka
 
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Blöde Idee, sollte erneut am ALG II gekürzt werden, wird es bald die ersten Aufstände geben...
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04.09.2006 20:37 Uhr von ippich
 
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Nochmal Rechnung: Hallo luthienne,

ich wohne in Hamburg, da bekommst du als Hartz IV-Empfänger in einer 1-Zimmer-Whg sicher mehr als 200 € Mietkosten, und wie gesagt - Sozialversicherung und Krankenkasse ist auch nicht zu vernachlässigen.

Um es nochmal klar zu stellen: Ich bin auch nicht der Meinung, dass der ALG II-Satz gekürzt werden sollte. Aber ich denke schon, dass "Hartz IV" oft kleiner geredet wird, als es ist...
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04.09.2006 20:41 Uhr von PSEK
 
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positiv: @ fake: nein!!! 400000 neue stellen zu schaffen ist überhaupt kein problem. da der staat keine sonderausgaben hat kann er so ziemlich jeden arbeitslosen zu gemeinnütziger arbeit heranziehen und nun schau mal auf die anzahl der arbeitslosen.

@panzer: was hast du dagegen wenn arbeitslose gemeinnützige arbeit verrichten. ich meine die können doch auch was für ihr geld tun. ansonsten bekommen sie ja alles geschenkt ohne auch nur einen finger krumm zu machen.
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04.09.2006 20:45 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Es gibt gar keine gemeinnützige Arbeit meine Freundin versucht seit einem Jahr einen 1-Euro-Job zu bekommen. Es gibt aber gar keinen, alle 1-Euro-Stellen sind besetzt.
Jobs schon gar nicht mehr, da sie jetzt 40 wurde.

Was soll dieses Gerede? Wo leben diese Leute?
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04.09.2006 20:48 Uhr von P. Panzer
 
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@PSEK: "@panzer: was hast du dagegen wenn arbeitslose gemeinnützige arbeit verrichten. ich meine die können doch auch was für ihr geld tun. ansonsten bekommen sie ja alles geschenkt ohne auch nur einen finger krumm zu machen. "

Denk mal Scharf nach! Aber so scharf das ich mich hier schneide!!!


Ich bin selber auf Hartz IV Basis und ich hatte ein Theard aufgemacht, worin stand das ich lieber für 0€ die Stunde ein Loch grabe und wieder zu buddel und das wieder von neu, anstatt für 1€ EXTRA eine Gemeinnützige arbeit zu leisten für DAS Geld!

Und jetzt denke nach! WARUM???
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04.09.2006 21:04 Uhr von targa64
 
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Au man Ich werde auch Sachverständiger, dann gibts fett Kohle für solche bekloppten Vorschläge. Solchen Pennern fehlt der Blick für die Realität. Und "Penner" sage ich hier mit voller Überlegung.
Ich arbeite ehrenamtlich bei der Tafel - da sehe ich Armut täglich live und in Farbe. Mir braucht keiner mehr was erzählen!
Ich spreche hier von Menschen in sozialen Notlagen, nicht von irgendwelchen Assis, die ihre Kohle versaufen. Meist Familien mit Kindern.
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04.09.2006 21:44 Uhr von Troll-Collect
 
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bis 200 Euro voll auf das ALG2 angerechnet: "Erwerbseinkommen bis zu 200 Euro sollen künftig voll auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden, um die Mini-Jobs zurückzudrängen."

wie stellen die sich das vor? Glauben die, jeder 400 Euro Job bringt automatisch 400 Euro? I.d.R. sind das Teilzeit-Minijobs, bei denen der Arbeitgeber die Leute nach bedarf abruft.
Wenn also wenig zu tun ist, wird alles abgezogen, bindet sich die Fahrtkosten ans Bein und es gibt noch nicht einmal das 33% reduzierte ALG2.

Highway in die Privatinsolvenz.

Es zeigt sich, daß die Ideologen nur ihre Dogmen durchdrücken wollen, ohne jegliche Rücksicht auf die Realität.
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04.09.2006 22:32 Uhr von lsdangel
 
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Gute Idee: Besonders im Hinblick auf den Kombilohn. Aber Vorschläge vom Sachverständigenrat sind ja leider nicht bindend.
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04.09.2006 22:38 Uhr von jesse_james
 
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Darf man diesen Rat erschlagen für seine: unmenschlichen Ideen ?

"Durch diese Maßnahme erwartet der Rat 350.000 neue Stellen"
"Wer keinen Job findet, um sein gekürztes Arbeitslosengeld auszugleichen, soll eine gemeinnützige Arbeit annehmen müssen."

Über 1 Million ALG II Empfänger und nur 350.000 neue Stellen werden erwartet ?

Kann der Rat rechnen ? Offenbar nicht !


"Bei Zuverdiensten zwischen 200 und 800 Euro darf der Betreffende 50 Prozent des Lohnes behalten (bisher 20 Prozent), Verdienste bis 200 Euro werden voll auf das Arbeitslosengeld angerechnet."

Ach so wer also zu wenig verdient dem wird der Verdienst angerechnet und das Alg gekürzt ?
Wer aber mehr verdient darf die Hälfte behalten ?

Die haben doch alle nicht nur keine brauchbaren Ideen mehr, sondern schon lange kein Hirn mehr und sowas nennt sich Sachverständige !
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04.09.2006 22:48 Uhr von usambara
 
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ALG 2 ganz abschaffen und die Leute von "Caritas" etc. ernähren lassen, ganz wie in Afrika.
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04.09.2006 22:51 Uhr von mittelfinger
 
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@ troll-collect - so siehts aus so seh ich das auch...

"lang studiert , nix kappiert"
sowas erinnert mich immer an die drei weisen aus der sesamstrasse.. oder wars sendung mit der maus ?
na die drei hyperintelligenten die alles falsch machen....

echt unglaublich was die sich denken....
solchen typen gehört mal hartz4 verordnet.. über nen längeren zeitraum...... aber nur minijobs... nix fachspezifisches..... bei ner putzstelle gibts doch schon an die 200 bewerber und mehr.....
ab in die nervenheilanstalt mit so dummstudierten pennern.
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04.09.2006 23:03 Uhr von chizra-Nali
 
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Aus der Quelle: >...müßten daher doppelt so viele gemeinnützige Tätigkeiten vorgehalten werden wie derzeit<

Wenn man sich vor Augen hält, daß sich GEMEINNÜTZIGE Tätigkeiten nicht grundlos plötzlich verdoppeln können, ist doch schon klar, was das bezwecken soll:
Man wird mehrere Tätigkeitsfelder EINFACH MAL SO als GEMEINNÜTZIG bezeichnen, obwohl sie es noch nie waren^^

Für Betroffene wird sich die Frage stellen: Versuche ich mich noch mehr einzuschränken als bisher, oder gebe ich mich ob der destruktiv wirkenden, neoliberal-antisozialen Verlangen, geschlagen und gehe endlich für (fast) umsonst arbeiten?

Hartz IV mit „offenem Vollzug“ zu vergleichen, war anscheinend noch zu harmlos...es läßt sich alles noch steigern...
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04.09.2006 23:47 Uhr von luthienne
 
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nochmal Ippich: "ich wohne in Hamburg, da bekommst du als Hartz IV-Empfänger in einer 1-Zimmer-Whg sicher mehr als 200 € Mietkosten, und wie gesagt - Sozialversicherung und Krankenkasse ist auch nicht zu vernachlässigen."

Ich habs gerade nachgeguckt, und für Hamburg sinds für eine alleinstehende Person tatsächlich 318€. Das ist aber mit Sicherheit die absolute Ausnahme, Hamburg ist immerhin eine der teuersten Städte Deutschlands.
Und dann kommen wir in Verhältnis immer noch auf ein Netto von 663€ (Die Sozialversicherung rechne ich bewußt nicht dazu, die hat ein Arbeitnehmer ja auch nicht netto zur Verfügung).
Du solltest ausserdem bedenken, dass teurere Wohnungen nur für einen gewissen Zeitraum übernommen werden. Sollte der Arbeitslose keine angemessene Wohnung finden, hat er halt Pech gehabt.


@PSEK
Warum stellt der Staat denn dann nicht gleich den Arbeitslosen ein? Ich hab hier schonmal irgendwo vorgerechnet, dass das mit Sicherheit billiger wäre, als ihn weiterhin als Arbeitslosen zu verwalten (ein ALG2 Empfänger kostet nochmal etwa den gleichen Betrag, den er ausgezahlt bekommt inkl. Sozialversicherung an Verwaltungskosten!). Es gäbe mit Sicherheit reichlich Freiwillige für jeden so neu geschaffenen Job.
Weniger Arbeitslose- mehr Zufriedenheit auf allen Seiten. Oder will man das vielleicht gar nicht?
Arbeiten- ja gerne. Aber bitte regulär und sozialversicherungspflichtig.
Mittlerweile sollte es sich ja wirklich rumgesprochen haben, dass 1€Jobs massiv dazu genutzt wurden, reguläre Jobs abzubauen.

Und überhaupt, was ist mit den Alleinerziehenden, die keine Kinderbetreuung haben? Mit Körperbehinderten, die nur noch eingeschränkt einsetzbar sind? Oder mit den Menschen, die nix am Arbeiten hindert, ausser der Tatsache dass sie nur wegen ihres Alters aussortiert wurden und werden? Lassen wir die alle verhungern? Die Kinder noch weiter verwahrlosen, nicht weil die Eltern nicht wollen- sondern weil sie ihren Kindern nichts, aber auch gar nichts mehr bieten können und selbst der kleinste Wunsch unerfüllbar wird und die Kinder es sich dann irgendwann einfach NEHMEN weil sie ausserhalb des Elternhauses überall sehn, dass das OK und cool ist?
Kinder werden immer mehr zum Armutsrisiko, selbst für Akademikerinnen- für den Mann gibts keine Garantie, und für den Job als Frau heutzutage ja schonmal gar nicht mehr.
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05.09.2006 01:55 Uhr von 666leslie666
 
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Bahhh: Immer mehr Gehirnmüll.

Warum nicht gleich den Reichsarbeitsdienst.

Heil Merkel

Mfg jp
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05.09.2006 02:12 Uhr von HeiligerSchnitter
 
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@luthienne: >Sollte der Arbeitslose keine angemessene Wohnung finden, hat er halt Pech gehabt<

Stimmt so nicht. Wenn das Hartzopfer nachweisbar nix findet, wird die Miete weiter gezahlt. Oder hat sich da was geändert?

Zur Nachricht:
ROFL
Nur noch 230€ ALG2? Willkommen in der Kriminalität...
Die 345€ reichen doch schon vorne und hinten nicht. Die Fixkosten (Strom, Warmwasser, Telefon + Internet usw.) abgezogen, bleibt einem kaum noch was.
Hinzu kommt noch der Briefwechsel (natürlich nur Einschreiben + Rückschein) an die Arge, weil die entweder nix auf die Reihe bekommt oder dich einfach nur mal wieder Schikanieren will. (Wahlweise auch 4€ für Bus und Bahn, um das Schreiben eigenhändig einzureichen inkl. Empfangsbestätigung).
Ich hab den Hartzscheiß über 1 Jahr erleben müssen - lustig ist das nicht...

>>ich meine die können doch auch was für ihr geld tun. ansonsten bekommen sie ja alles geschenkt ohne auch nur einen finger krumm zu machen.<<
Alles geschenkt? Den Stress mit den Ämtern bekommt man geschenkt. Was ist mit den Leuten, die Arbeiten wollen, aber nix kriegen? Schon mal versucht, ohne Auto einen Job zu bekommen? Ist fast unmöglich.
Ich hatte während meiner Hartz-Zeit ein paar gute Jobangebote (bis zu 12€ pro Stunde + Zulagen). Nur alle leider außerhalb. Und mit Bus und Bahn zur Frühschicht 50km weiter pünktlich anzukommen ist unmöglich. Und von der Mittagschicht gibt´s mit dem ÖPNV kein Nachhausekommen. Also was will man machen? Richtig... Bewerben und anfragen, ob man später kommen und früher gehen kann. Ist nicht. Also kein Job.
Nur wenige Monate in so ´nem Job und ich hätte mir ein "Auto" leisten können, aber die Chance kriegt man nicht.

Scheiß auf Hartz!
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05.09.2006 02:57 Uhr von virtualnonsense
 
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Warten wir doch noch ein paar Jährchen, ich hoffe ihr habt Terminator 1 gesehen wenn alle mal die Schnauze voll haben und ordentlich kriminell werden und das Gefälle zwischen arm und reich sein Maximum erreicht hat dann werden nur noch Leute um den Betrag ihrer Köpfe gekürzt :D mit vorliebe Politiker.. dann heisst es Mann gegen Maschine, in diesem Fall Geldscheffelmaschine genannt Politiker..
Täglich dürfen wir bei SSN lesen wie 13 Jährige sich gegenseitig abstechen oder sonst was... DAS sind unsere Freunde die Kinder der ALGxyz Empfänger denn hätten die genug Kohle dann würden die ihre Zeit mit Jetski verbringen ..
Mal schauen in wieweit meine Vorstellung der Zukunft zutreffen wird ..
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05.09.2006 08:31 Uhr von Tomaute
 
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ja ne is klar: Ihr macht so lange bis die ersten da oben aus irgendwelchen Gründen umfallen Dann werden einige erst wach. Nehmt denen die schon wenig haben, noch mehr. Nicht jeder ist faul und viele kommen unverschuldet in diese Situation. Ihr Politiker müsst erst mal Arbeitsplätze schaffen um sowas vorzuschlagen. Ihr solltet den Unternehmen keine Steine in den Weg legen, damit diese Klein- und Mittelbetriebe überhaupt einen Arbeiter aufnehmen können. Doch stattdessen macht Ihr es den Betrieben unnötig schwer, so das entlassen werden muss und dann kommt man irgendwann zu Hartz IV. Sowas Schwachsinniges. Was macht denn eine alleinerziehende Mutter von Kindern zwischen 1-3 Jahren? Die hat garnicht die Zeit um sich was dazu zu verdienen. Hier werden mal wieder alle über einen kamm gescheert. Oder habe ich da was überlesen? Ihr Poitiker, werdet von meinem Lohn bezahlt dann, Arbeitet auch mal dafür und schafft Arbeitsplätze. Nicht Geld in irgendwelche Soldaten und Gerätschaften die sonstwo für Ordnung sorgen müssen reinstecken.
Unterstützt die Betriebe und entlastet diese. Für jeden der einen Arbeiter einstellt, sollte es eine angemessende Entlastung geben. So wäre auch ich in der Lage einen Arbeiter weiter aufzunehmen.
Aber solange die Politiker immer nur nehmen und wenig oder garnicht geben, bleibt das alles wohl nur ein Wunsch- Gedanke.
und damit wieder By by , Tomaute
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05.09.2006 08:58 Uhr von Tomaute
 
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ja ne is klar die 2. Hartz IV um 30 % kürzen. Dafür aber 50 % des Zuverdiensten lassen. Bisher dürften Hartz IV Empfänger 20 % behalten. Da ganze sieht nur fürs Auge und die Statistiken schön aus. Ein wirkliche Mutivation ist das nicht. Für den Harzt IV Empfänger ändert sich in so fern nur das, dass er mit weiteren Auflagen die fast unmöglich sind belastet wird. Es sollte doch heissen, Schaft Arbeitsplätze und Arbeitet, nicht "Wie kann ich weitere Krimminelle hervorrufen". Denn wer schon am Minimum knabbert und das was er noch hat vom Staat weiter gekürzt wird und keine Chance hat Arbeit zu finden, wird bei einer 30 % Kürzung igrend wann auf die schiefe Bahn kommen.
Nur ein Kopfschütteln für diese Politiker und diesen "Sozial" -Staat. By by

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