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Bozen: Ötzi soll zukünftig in Stickstoff besser konserviert werden

Die Kühlzelle im Archäologiemuseum in Bozen soll ab dem nächsten Jahr mit Stickstoff gefüllt werden. Dadurch hoffen die Wissenschaftler, dass die Gletscherleiche aus der Steinzeit noch besser konserviert werden kann.

In einer Stickstoffatmosphäre können zersetzende Bakterien, die Sauerstoff benötigen, nicht existieren, so der Konservator Eduard Egarter-Vigl. Lebewesen, wie manche anderen Bakterien, wandeln Stickstoff zu Ammoniak um.

Da Amonniak gut nachweisbar ist, wäre es schnell klar, dass Ötzi in Gefahr ist. Derzeit liegt der Gletschermann von normaler Luft umgeben in einem dem Gletscher ähnlichen Klima. Der aggressive Sauerstoff lässt ihn aber schneller altern.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ötzi, Bozen, Stickstoff
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2006 16:02 Uhr von Thothema
 
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Nicht mehr ganz frisch diese Meldung. Ich finde sie aber interessant und möchte sie deshalb doch noch "nachreichen".
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04.09.2006 16:36 Uhr von gatito
 
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naja nichts hält ewig!! ;)
aber die forscher wollen den ötzi doch nur für die wissenschaft verwenden und irgendwann haben die alles an ihm "herausgefunden" dann kann man ihn nur noch als "erinnerungsstück" aufbewahren... *g*
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05.09.2006 05:21 Uhr von Festus57
 
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Ja, ja die Bakterien, das Leben der ersten Stunde. Ich könnte mich BeÖmmeln, wenn ich vom altern eines 5000jährigen höre.
Wenn man für den Verfall eines, schon seit 5000 Jahren toten Menschen, den Bakterien die Schuld zuschreibt.
Man muß das mal von einer anderen Seite sehen. Bakterien, diese unscheinbaren Einzeller, sind ja eigentlich der Grundstock komplexeren Lebens in dieser Welt (ja möglicherweise sogar des ganzenn Universums) und wer als Wissenschaftler in der heutigen Zeit immer noch glaubt, das bakterielles Leben unbedingt vom Sauerstoff abhängig ist, der hat nichts dazu gelernt und sollte schnellsten noch mal zur Schule gehen.
Gebt diesem Mann aus dem Eis endlich seine wohlverdiente Ruhe und bestattet ihn an einem möglichst geheimen Platz am Fuße der Berge in denen er gefunden wurde.
Aber bitte, glaubt jetzt nicht im Nachhinein, ihr müßtet im ein christliches Begräbnis spendieren. Er war mit Sicherheit kein Christ, genauso wenig wie er ein Übermensch war der nun soviel anders war als wir heutzutage sind, um damit auf ewige Zeiten zum Schaustück für Sensationswissenschaftler zu werden.
Er war zwar kein Christ, aber er war immerhin ein höher entwickeltes, vernunftbegabtes, würdiges Lebewesen, das es nicht verdient hat so Respektlos behandelt zu werden.

Vielleicht wäe ja die Sache mit dem Stickstoff eine Idee für die Frau Merkel, zu den 5000 hat sie ja noch ein ganzes Stück weit hin.
Also, Mundwinckel hochgetackert und ab in den Stickstoff mit ihr, vielleicht finden ja die Wissenschaftler in 5000 Jahren heraus zu welcher Spezies sie gehörte.

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