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Nach Ermordung von drei Irakern - Todesstrafe für vier US-Soldaten?

Die "Los Angeles Times" und die "Washington Post" berichten, dass vier US-Soldaten am 9. Mai drei Iraker in der Provinz Salaheddin umgebracht haben sollen.

Den Mord versuchten die Soldaten zu verdecken, indem sie angaben, die Männern wollten aus dem Gefängnis fliehen. Zudem richteten die Vier eine Morddrohung an einen weiteren Soldaten, damit dieser sie nicht verrät.

Nun droht den Soldaten die Todesstrafe.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Soldat, Todesstrafe, Ermordung
Quelle: de.news.yahoo.com

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04.09.2006 09:12 Uhr von myfurde2
 
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wäre ja das erste mal dass US Soldaten für Ihre Verbrechen "hart" bestraft werden. Sonst bekommen Soldaten für Mord und Folter ja max. eine unehrenhafte Entlassung, und das auch nur weil sie sich haben erwischen lassen.

Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass diese Soldaten für den Mord an "Untermenschen" bzw. "Terroristen", wie es die Amerikaner sehen, zum Tode verurteilt werden.
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04.09.2006 09:44 Uhr von Volksspeer
 
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Endlich ein guter Warnschuss gegen Soldaten, die nach Wildwest-Manier handeln.

Ich bin gespannt, ob es zur Verurteilung kommt.

Für mich sind Soldaten sowieso staatlich bezahlte Mörder.
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04.09.2006 09:50 Uhr von deti64
 
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nich vergessen: auch wenns die medien anders berichten.
da unten ist krieg, nen guter freund von mir ist zur zeit mal wieder da unten und kämpft bzw. versteckt sich mit einer britischen einheit.

da unten sind fast alles junge männer die obwohl noch nicht richtig im leben angekommen zum töten hingeschickt werden. wer trägt da verantwortung?

alle die hier große töne spucken sollen sich überlegen wie sie reagieren wenn jeden tag freunde und bekannte von dir schwerstverletzt oder gar getötet werden.

das ist ne sache die sollen leute entscheiden die ahnung haben wen und warum sie da richten.
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04.09.2006 10:08 Uhr von Muratti
 
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Collateral Damage: versteht mich nicht falsch ... es ist nicht in ordnung auf unbewaffnete menschen zu schiessen ... egal welcher religion oder staatsbürgerschaft, hautfarbe sowieso ... aber es fällt extrem auf das in diesem "Krieg" die puplik relations etwas einseitig sind, gemeint ist das immer seltener von den selbstmordattentätern die mit handgranaten in den händen auf die soldaten zulaufen und sich mit ihnen in den tod sprengen! wenn man da mal die abschusslisten vergleichen würde ... kann man sagen das die amys bisher noch sehr fair spielen ... ich sehe das w.o. einfach mal Kollateral Schaden und zerbrech mir nicht weiter den kopf über todesstrafe für soldaten ... ob der da unten an einer kugel in die birne oder am elektrischen stuhl stirbt ... ist dem sicherlich relativ egal.
und ich labber nicht bullshit aus unwissenheit ... ich war selbst in unzähligen einsätzen und bin immer noch aktiv dabei!

lg
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04.09.2006 11:29 Uhr von SieIstGutesMädchen
 
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@ Muratti: ja... schon schön und gut.... wir wissen schon alle, dass man bei Beachtung der Berichterstattung aufpassen soll....

Aber geben dumme Leute "euch" das Recht genauso töricht zu handeln?????

Also ich finde, dass das Fehlverhalten der Soldaten publik gemacht wird richtig. Sie sollten sich schon von der Öffentlichkeit kontrolliert fühlen, um nicht ihre Menschlichkeit zu verlieren.

Denn es ist schon klar, dass unter solchen Extremsituationen es nicht leicht ist, klaren Kopf zu bewahren.
Aber gerade deswegen habt "ihr" ja ganz besonders viel Verantwortung!
Und das sollte "euch" schon bewusst sein.
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04.09.2006 12:34 Uhr von wewuma
 
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Mord muss bestraft werden! Es gibt exakte juristische Gründe wann etwas als Mord gilt.
Auch wenn die Führung von Armeen das manchmal anders sieht - ein Mord muss bestraft werden - und er wird es auch meistens - weil auch in den USA Mord nicht verjährt!
Habt ein klein wenig Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit, auch der USA !
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04.09.2006 12:38 Uhr von Fussl
 
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Das: ist ja das traurige Spiel... Krieg hat nichts mit Menschlichkeit zu tun. Den Soldaten geht es früher oder später nur noch darum lebendig da raus zu kommen. Es ist nahezu obligatorisch das furchtbare und unglaubliche Dinge passieren die man sich kaum vorstellen kann wenn man in Friedenszeiten lebt. Um so wichtiger ist es ja das wir ständig daran erinnert werden (nicht einseitig) wie sinnlos grausam Krieg in allen Facetten ist. Da bildet keine einzige kriegsführende Nation eine Ausnahme. Alle zusammen haben furchtbare Dinge in den Kriegen der Vergangenheit und Gegenwart getan.
Die Soldaten im Irak, ich kenn leider die Umstände nicht, haben sich entweder in was unglückliches verstrickt, den Verstand verloren oder vorsätzlich gehandelt. Das die Öffentlichkeit davon erfährt ist wichtig, allerdings muss das der Wahrheit entsprechen!
Und das wichtigste... wir müssen uns langsam von den Gedanken trennen das Gewalt zu nichts führt ausser Leid, Toten und Überlebenden mit Dachschaden, sonst absolut nichts. Frieden, Freude, Eierkuchen hat noch kein einziger Krieg gebracht.

Aber von dem Wunschgedanken "Gewaltfreiheit" sind wir stupiden Erdballbewohner noch Generationen entfernt...

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