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Bonner Café weigert sich, für geleistete Probearbeit zu zahlen

Nachdem sich der Bonner Student Pouyan Vahabi-Sherkarloo beim Café "Einstein" als Bedienung beworben hatte, sollte er zunächst ein paar Tage zur Probe arbeiten. Daraufhin leistete er vier Schichten jeweils von 6:30 bis 11 Uhr.

Danach bekam er telefonisch von der Betriebsleiterin eine Absage. Als der Student um Lohn für die geleistete Arbeit bat, lehnte der Eigentümer des Cafés, Patrick Stolle, dies ab. Er war nur bereit, dem Studenten "aus Kulanz" 35 Euro zu zahlen.

Klaus Schroeter von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hält die Vorgehensweise des Cafés für unzulässig. Seiner Meinung nach hatte die Probearbeit nur das Ziel, Personalmangel auszugleichen.


WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Probe, Café
Quelle: www.express.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2006 18:01 Uhr von stellung69
 
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Wenn das Café damit durchkommen würde, gäbe es demnächst bestimmt viele Nachahmer. Da bräuchte man monatlich nur etwa sieben Mitarbeiter auf Probe um eine Fachkraft einzusparen.
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03.09.2006 18:59 Uhr von ishn
 
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Geht das auch umgekehrt ? Sehr schön , dann wird der Besitzer dieses Cafes sicher auch nichts da gegen haben wenn man dort an 4 Tagen aufkreuzt und erst einmal auf Probe isst und trinkt. Unendgeldlich natürlich !
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03.09.2006 19:22 Uhr von supertorsten
 
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OHA!!! Was muss ich da lesen? Ausgerechnet im EINSTEIN? Das war zu meiner Bonner Zeit mein Stammcafé. Und jetzt das!

@ishn: Das ist eine klasse Idee! Müsste man wirklich mal bringen in diesem Lokal! Vielleicht wachen die ja dann mal auf...
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03.09.2006 19:37 Uhr von intruder1400
 
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Abzocke: alles im Interesse der Volksregierung.Die würden noch
auf einen Richter Einfluß und Druck ausüben um das
für richtig zubefinden
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03.09.2006 20:17 Uhr von supertorsten
 
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die Frage ist nur, wie die das anstellen wollen.
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04.09.2006 00:53 Uhr von MannisstderBlond
 
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Gängige Praxis: im Dienstleistungsgewerbe!
Leider ist es so, dass in fasst allen Dienstleistungsberufen so verfahren wird.
Am stärksten aber im Gastgewerbe, da hier die Ungelernten und Studenten für die Jobs Schlange stehen.
Fazit: Die Löhne werden bis unter das Existenzminimum gedrückt und es wird mit der Angst des Arbeitsplatzverlustes Druck ausgeübt.Es gibt für jeden Facharbeiter ein Dutzend Ungelernte die nur eingearbeit werden müssen und nach gut dünken jederzeit wieder auf die Straße gesetzt werden können.
mfg
MidB
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04.09.2006 09:52 Uhr von h.hopfauf
 
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@ishn: In dem Fitnessstudio eines Bekannten gehen die dem gleichen Prinzip nach. Dort sind größtenteils Praktikanten angestellt die nicht bezahlt werden müssen.
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04.09.2006 10:09 Uhr von skydiver73
 
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hmmmmmm: das mag ja gängige praxis sein, zur zeit haben die arbeitgeber ja auch kein problem personal zu bekommen, aber ich kann mir auch gut vorstellen wenn sich solche praxis rumspricht,vorallem in einer stadt wie bonn die ja nun nicht allzu gross ist, das der inhaber bald ein bewerberproblem bekommen könnte.

aber wie sagt man immer so schön: es gibt immer einen der es macht und immer einen der es mit sich machen lässt.

man sollte natürlich vor arbeitsaufnahme besprechen wie es mit der entlohnung aussieht, auch während der "probearbeit" dann würde es ein solches problem vielleicht nicht geben.

gruss sky
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04.09.2006 10:46 Uhr von Sunangel
 
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Das gibt es auch in anderen Branchen! Das ist nur ein Bereich der Wirtschaft, wo Arbeitskraft auf derartig dreiste Weise ausgenutzt wird. Im Bereich der Dateneingabefirmen habe ich es schon persönlich feststellen dürfen.
Viele Firmen werden sicher schon mit dieser kostensparenden Methode arbeiten.
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04.09.2006 14:44 Uhr von das dingens
 
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so kann man es auch machen wenn das beispiel schule macht gehen wir für 0 arbeiten.
egal ob gastro oder andere dienstleistungen. eine woche probe für lau und dann kommt der nächste probearbeiter.
ich kann mich also der meinung des autors nur anschließen!!

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