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Berlin: Friedbert Pflüger (CDU) plant Sanktionen gegen schlechte Eltern

In der Bundeshauptstadt wird jedes dritte Kind als arm eingestuft. In der Bundesrepublik leben über 2,5 Millionen Minderjährige in ärmlichen Verhältnissen. Nur vier von 100 Kindern aus derartigen Verhältnissen kommen auf das Gymnasium.

Der CDU zufolge tragen die Eltern an diesen Umständen eine größere Verantwortung. Von dem gezahlten Kindergeld partizipieren die Kinder viel zu wenig, so Friedbert Pflüger, der Spitzenkandidat der CDU in Berlin.

Pflüger meinte weiter: "Ich habe viele Fälle erlebt, wo die Eltern das Kindergeld abkassieren und sich einen Teufel um die Kinder scheren". Daher sollen die Eltern, nach dem Willen der CDU, überprüft werden und ggf. sollen Maßnahmen ergriffen werden.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, CDU, Eltern, Sanktion
Quelle: www.netzeitung.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2006 21:03 Uhr von calico j. rackham
 
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Und wer ist verdammt nochmal für Sanktionen gegen schlechte Politker zuständig???

Zitat Friedbert Pflüger: "Ich habe viele Fälle erlebt, wo die Eltern das Kindergeld abkassieren und sich einen Teufel um die Kinder scheren".

Zitat Calico J. Rackham: "Ich habe viele Fälle erlebt, wo die Politiker die Diäten abkassieren und sich einen Teufel um die Bürger scheren".

" In der Bundesrepublik leben über 2,5 Millionen Minderjährige in ärmlichen Verhältnissen. Nur vier von 100 Kindern aus derartigen Verhältnissen kommen auf das Gymnasium. Der CDU zufolge tragen die Eltern an diesen Umständen eine größere Verantwortung"

Das wiederspricht sich dermaßen !!!!!!! Die CDU ist maßgeblich für die Einführung von Studiengebühren verantwortlich !!!!!!!

Leute wacht auf, nur weil jemand im Bundestag sitzt und irgendetwas entscheidet oder etwas plant, heisst das nicht das derjenige automatisch RECHT hat!!!
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01.09.2006 21:22 Uhr von Buster_
 
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Richtig: Kinder von Eltern, die sich scheinbar nicht mal um sich selbst kümmern können, müssen besser geschützt werden.

Noch besser wäre es, wir hätten überhaupt keine Kinderarmut.
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01.09.2006 21:41 Uhr von normalo78
 
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Also sind arme Eltern gleich schlechte Eltern? Ich meine von reichen verwöhnten Gören, die trotzdem nix in der Birne haben (und eine gute Ausbildung auch nicht nötig haben, denn sie übernehmen ja mal Papis Firma), lese ich nichts...

Ach das Ganze ist ja totaler Blödsinn...

Gruß
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01.09.2006 22:23 Uhr von Julizka84
 
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unglaublich ist doch nur dass es noch 30% der Menschen gibt die diese Partei wählen und unterstützen wollen.
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01.09.2006 22:46 Uhr von SchlachtVati
 
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@autor: ich hätte sogar eine härtere überschrift gewählt ! ;)

"pflünder : kinderarmut , weil sich eltern am kindergeld bereichern wollen !"

damit solche knilche mal verdroschen werden !
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01.09.2006 22:56 Uhr von mäckie messer
 
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Meine volle Zustimmung, ich war ja schon lange dafür, dass von-der-Leyen ihre Kinder abgeben muss!!!^^

Aber mal im Ernst, ich kenn auch genug Eltern, bei denen das Kindergeld direkt in die Leberzirrhose investiert wird, aber einfach jedem bei Verdacht die Kinder wegzunehmen kann ja auch nicht die Lösung sein. Wer soll sich denn bitte jedes Jahr um 2 Millionen Kinder kümmern, von den zusätzlichen Kosten ganz zu schweigen? Besser wäre, der dauerferkelnden Ursula begreiflich zu machen, dass nicht jede Mutter zu Hause bleiben kann, bis auch das letzte Kind in der Schule ist, und dementsprechend nicht für mehr Kindergeld, sondern für mehr Kindergärten gesorgt werden muss. Wenn alle Eltern ihre Krabben in die gleichen Kindergärten schicken, relativiert sich das auch ein wenig mit dem Bildungsunterschied der armen Kinder.
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01.09.2006 23:13 Uhr von Extr3m3r
 
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Tony Blair geht noch weiter.Er sagt alleinerziehende Mütter sollte gesagt werden,dass der Staat ein Auge auf sie werfen werde weil gerade solche Kinder eine Plage der Gesellschaft werden.
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01.09.2006 23:14 Uhr von moddey
 
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@mäckie: ->Aber mal im Ernst, ich kenn auch genug Eltern, bei denen das Kindergeld direkt in die Leberzirrhose investiert... "

Es gibt keinen Thread hier bei dem nicht irgendjemand irgendjemanden anderen kennt der von einem gehört hat das es jemand geben soll der gesagt hat das er jemanden kennt der kleine Kinder frißt!!

Oh Mann Mäckie, woher willst Du so genau wissen woher der alte den Schnaps bezahlt?
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01.09.2006 23:28 Uhr von P. Panzer
 
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Wenn der Recht bekommt dann wissen viele NICHT Hartzer wie sich ein Hartzer fühlen wird!

Denn das hört sich nach Kontrolle an!


Wir WERDEN ein Kontroll-Staat sein!


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01.09.2006 23:30 Uhr von Alfadhir
 
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eine tolle bemerkung da leidet wohl wer unter: realitätsverlust.
typisch politiker keine ahnug wovon sie reden b.z.w. immer die schuld auf andere abschieben.
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02.09.2006 01:29 Uhr von borgir
 
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Unglaublich: dieser hirnlose Trottel von der CDU (ist ja nicht der einzige dort). Vielleicht liegt es daran, dass Eltern das Kindergeld anderweitig nutzen müssen, weil der Staat vom Gehalt (sofern vorhanden) mehr als die Hälfte abzieht und sonst alles teurer wird. Idiot.
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02.09.2006 02:59 Uhr von ishn
 
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Korrekt Kindergeld sollte nur gezahlt werden wenn von den Eltern eine nachprüfbare Leistung erbracht wird und nicht einfach nur Geld kassieren den Nachwuchs verlottern lassen und dann soll die Gesellschaft sich da auch noch drum kümmern. Und in diesem Zusammenhang will ich den Vorschalg mal aufwerfen das Eltern die ihre Kinder zu sozialen Versagern "erzogen" haben die der Gesellschaft auch wieder nur Geld kosten die Renten gekürzt werden anstatt sie auch noch dafür zu belohnen Probleme geschaffen zu haben. Das wird immer wieder gerne vergessen wenn auf Singles in der Rentenfrage eingedroschen wird.
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02.09.2006 03:16 Uhr von mcgrasi
 
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nein nein: #1 der kerl labert müll. ist für nen politiker normal, denn nur so kommt er in die presse und wird bekannt.
#2 es gibt keine praktikable ideallösung. und ich seh mal wieder wie paar sich n kopp verbal einschlagen.

problem #1: man braucht zum rollerfahren einen führerschein, aber um kinder zu bekommen und großzuziehen darf man ruhig doof und unfähig sein wie n meter feldweg
problem #2: sobald man es raushat, wie man es richtig mit der erziehung macht, ist man 60 - und man kanns nicht nochmal richtig machen
problem #3: wer wirklich das kindergeld versäuft... hinweis ans jugendamt, da braucht man keine sozialsherriffs... aber hauptsache im sommerloch mal große klappe...
problem #4: für normalverdiener sind kinder ein finanzielles risiko. das einkommen der frau fällt zumindest eine zeitlang weg, mehrausgaben wegen den kids... und 154 öcken? wegen denen wird sich keiner nachwuchs zulegen...
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02.09.2006 03:37 Uhr von Leeson
 
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Solche Kinder werden leider nicht anders als ihr Eltern weil sie nicht begebracht bekommen was recht ist und beim lernen keine Unterstützung finden.
Damit steigt wieder die Arbeitslosigkeit weil Deutschland gebildete Leute braucht.
Ich finde schon das man da handeln sollte aber wie?

Denn "schlechten Eltern" das Geld nicht mehr zahlen?
Dann bekommen die Kinder noch weniger und vielleicht werden sie sogar von den Eltern dafür verantwortlich gemacht.

Man könnte auch das Kindergeld ab Schuleintritt halbieren und dann nach Schulleistung aufstocken.
Wo natürlich einen Druck von den Eltern auf ihren Kinder entstehen kann. Soll ja auch, z.B. in Korea lastet ein viel größerer Leitungdruck auf den Kinder.

Egal was dabei raus kommt die Leidtragenden bleiben die Kinder.
Weil natürlich wie immer gestichen wird und nicht belohnt.
Da kann der Staat schon etwas Kindergeld sparen.

Jetzt bin ich auf eure Antworten gespannt.
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02.09.2006 08:52 Uhr von opppa
 
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Ich plane, unfähige und von der Lobby gekaufte Politiker nicht mehr zu wählen!

Diese Politiker tragen die Verantwortung dafür, daß (auf Anweisung der Wirtschaftslobby) die Arbeitslosenzahlen durch die Wirtschafts- und Steuerpolitik der Regierungen seit Kohl hochgehalten werden, dami der Klassenkampf von oben nach unten auf Kosten der kleinen Leute auch richtig läuft!

Weiterhin plane ich, alle Politiker, die uns vor den Wahlen b e l ü g e n , an den Pranger zu stellen!
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02.09.2006 09:03 Uhr von christi244
 
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Rabeneltern: Auch, wenn ich nicht gerade für Herrn Pflüger übrig habe ... hier kommt mal eine Idee, die durchaus in Ordnung ist.

Kindergeld ist kein Zusatzeinkommen, über das sich der Wirt um die Ecke freuen sollte, ebensowenig die Kindersozialhilfe. Auch ist es kein zusätzliches "Ballermanngeld". Wie der Name schon sagt, sollte es zu Gunsten der Kids und deren körperlich-geistiger Entwicklung genutzt werden ... ansonsten "Hände weg von der Zeugung".
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02.09.2006 09:14 Uhr von christi244
 
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@ Leeson: Deine Ansätze sind recht gut!

Die Kids sind immer die Leidtragenden, egal nun wie ... aber ... es führt kein Weg daran vorbei. Ein Weg wäre ab dem ersten Anspruchstag auf derartige Gelder 50 % des Kindergeldes für das Kind gar nicht zur Auszahlung zu bringen, sondern auf ein Treuhänder-Depot, wo dieses Geld dann ruht bis zu dessen erstem Schultag und den sich daraus erwachsenden Erfordernissen in Richtung geistiger Entwicklung. Die Kindersozialhilfe sollte ebenso sinnorietiert gehandhabt werden.

Fakt ist nun einmal, dass

a) heute niemand mehr schwanger werden muss
b) Kinder sehr viel Geld kosten und
c) das Gros dieser Kinder aus eben diesen Verhältnissen ohnedies durch das soziale Raster fallen werden, ohne jemals eine echte Chance zu haben.

Von daher bin ich sehr der Meinung, dass "Eltern" weitaus mehr in die Pflicht genommen werden sollten, als sie es bisher wurden.
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02.09.2006 09:16 Uhr von Mutzi
 
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Ein paar Beispiele 1.)
Mama und Papa verdienen jeder das eigene Geld, um ein Luxusleben zu führen
a) Kind hat Tagesmutter, bekommt von den Eltern statt Aufmerksamkeit und ZEIT nur materielle Dinge -> gute Eltern? Die merken es spätestens, wenn der Filius sich mit Drogen die Birne zudröhnt oder sich zum "rücksichtlosen Schwein" entwickelt hat, dass sie versagt haben.
b) Sie nehmen sich trotzdem Zeit für den Nachwuchs und prägen durch Liebe und Zuwendung den Charakter, Kind wird mal was, denn es entwickelt u.U. Ehrgeiz, den Eltern es gleich zu tun...
Mama und / oder Papa beziehen Geld vom Amt - hier trennt sich die Spreu vom Weizen...
a) Kinder verwahrlosen, weil die Eltern aus verschiedenen Gründen sich nicht kümmern wollen oder es nicht können. Sei es, weil sie nicht aus dem Bett kommen und lieber ein Kind nach dem anderen produzieren und diese dann auf der Straße sich selbst überlassen werden. (Kenne sowas, die haben 13 Kinder, Nr. 14 ist unterwegs, einzig die älteste Tochter ist noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten...) oder das Geld rinnt die Kehle runter oder der Elternteil ist schlichtweg überfordert.
b) Kinder werden aggressiv, weil sie in der Klasse nicht mithalten können - NIKE und Co sind unerschwinglich für die Eltern. Auch hier liegt die Ursache im Elternhaus - wenn es nach Politikern geht. Abhilfe würden z.B. Schuluniformen schaffen.
c) Alleinerziehend, macht sich ständig auf den Weg zur Arbeitsvermittlung, ist frustriert, weil der Markt nichts hergibt, überträgt es auf´s Kind - falls der Erziehungsberechtigte nicht eine Oscar - reife schauspielerische Leistung erbringt. Die Folgen kann man absehen - für Elternteil und Kind.

Schlechte Eltern ist ein so dehnbarer Begriff und arme Eltern sind nun mal nicht gleich schlechte Eltern.

OT:
Hier hat jemand gegen Studiengebühren gewettert. Warum? Ist in anderen Ländern Gang und Gebe, warum sollen unsere und ausländische Studenten für Null studieren? Es gibt genug Studenten - Jobs und glaube mir: Ein selbstbezahltes Studium wird ERNSTER genommen. Die Gammel - und Ewigen Studenten würden der Vergangenheit angehören und die Unis wäre nur mit Studenten gefüllt, die auch wirklich studieren WOLLEN. ;-)
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02.09.2006 09:24 Uhr von «azero»
 
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Öhm, opppa, Frau Merkel hatte offensichtlich doch Recht, als sie diese Woche verlauten ließ, dass _ihre_ Arbeit sehr wohl stimme; und lediglich die Bevölkerung sich verbessern müsse... Du scheinst da der beste Beweis zu sein.

Wörtlich sagte sie dazu im Interview: "Die Richtung stimmt ... ... die, der Regierung. Die Bürger müssen ihr Vertrauen verbessern. Es ist mit Misstrauen behaftet, ... das ... das ... das Vertrauen. [...] Es wird Zeit, dass die Bürger dieses Landes den Wald sehen und nicht nur die ... äh ... Bäume."
(O-Ton Bundeskanzler Merkel, Presseinterview 30.08.2006)

> Weiterhin plane ich, alle Politiker, die uns
> vor den Wahlen b e l ü g e n , an den Pranger
> zu stellen!
(opppa)

Um es mit Herrn Münteferings Worten zu sagen: "Man darf Politiker nicht an den Wahlaussagen der letzten Wahl messen. Das ist nicht fair."(O-Ton Vizekanzler Müntefering, Presseinterview nach der Orientierungssitzung der Regierung, vergangene Woche).

Diese Aussagen entstanden schließlich unter Druck; und wie sicher auch dir bekannt sein dürfte, sind erpresste Aussagen nicht gerichtsverwertbar. Da wir jedoch in einem demokratischen Rechtsstaat leben, solltest du dein diskriminierendes und antidemokratisches Verhalten noch einmal gründlich überdenken, opppa. (Kleine Denkhilfe: Sonst raucht´s! - Oder besser noch: Es gibt Hartz IV. Ohne Bewährung.)
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02.09.2006 11:05 Uhr von mäckie messer
 
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@moddey: Woher ich das so genau weiß? Weil ich einige der Kinder 3 Tage in der Woche betreue und unterrichte, deswegen. Und weil ich die Eltern regelmäßig durch den Ort laufen sehe, vormittags schon dicht bis zur Dachkante und immer mit Fusel oder Pils in der Hand. Die Kinder laufen dafür auch noch nachts draußen rum und sind angezogen, als ob sie grad ausm Kaukasus importiert worden wären.
Und wenn dann die Eltern noch zu mir in den ehrenamtlichen (!) Nachhilfeverein kommen, und sich darüber beschweren, dass wir den Kindern nicht die Blöcke und Stifte stellen, dann dürfte ja wohl klar sein, was mit dem Kindergeld passiert. Aber kann ja auch sein, du kannst das aus deiner behüteten Wohnzimmerwelt besser beurteilen, dann kannst du mir sicher sagen, wo das Geld hin ist.

@leeson: deine Idee geht wieder zu Lasten der Kinder UND der Eltern, die selber einen niedrigen Bildungsgrad haben. Denn Menschen die selber kaum mit ihrem Leben zurecht kommen haben es natürlich auch schwer, ihren Kindern gehobene Bildung zu vermitteln. Außerdem mag Intelligenz zu einm gewissen Teil erblich sein. Ich würde deswegen eher vorschlagen, die staatlichen Institutionen zu stärken, so dass die die Eltern besser begleiten, unterstützen und notfalls auch kontrollieren können. Momentan sieht es doch so aus, dass Kindergärtnerinnen, Lehrer und die Mitarbeiter vom Schulamt oft schon seit Jahren Probleme bei einzelnen Kindern ausmachen, ber Mangels Zeit, Geld und rechtlicher Handhabe nichts tun können. Erst wenn buchstäblich das Kind in den Brunnen gefallen ist, und dann wird wieder nach einem Schuldigen gesucht. Komischerweise hatten wir diese Probleme in der DDR überhaupt nicht, und da standen wir auch in den internationalen Bildungsvergleichen ganz vorn. Die Finnen, die jetzt, nach PISA, so verehrt werden, haben in den 70ern sich das Bildungssystem der DDR angeguckt und vieles übernommen. Vielleicht sollte man dorther mal seine Ideen beziehen...

@mutzi: Ich bin nicht grundsätzlich gegen Studiengebühren, aber die Modelle die im Gespräch sind sind genauso schwachsinnig wie deine Argumentation dafür falsch ist. Ausländische Studenten studieren nur dann "umsonst" hier, wenn sie ihr Studium bereits in Deutschland beginnen. Das macht niemand, der nicht auch vor hat, einige Zeit hier zu bleiben. Also handelt es sich bei den extrem wenigen, die kostenlos hier studieren, um Asylbewerber, oder um Studenten, die sich hier um die deutsche Staatsbürgerschaft bemühen und diese auch während des Studiums bekommen. Im Übrigen verdanken wir diesem System, dass wir auch in den USA und jedem anderen Partnerland kostenlos studieren können, zumindest für einen einjährigen Studentenaustausch.
Was den Ansporn angeht, wegen Geldmangels schneller zu studieren. *Kopf schüttel* Da hat sich mit dir offenbar mal wieder jemand zu Wort gemeeldet, der die Materie überhaupt nicht kennt. Studieren ist, wenn man es ordentlich machen will, ein Fulltime-Job, nebenbei arbeiten sollte eine Notlösung sein, aber keineswegs die Regel. Viele derer, die neben dem Studium jobben, brauchen gerade deswegen länger. Außerdem weiß ich nicht, aus welcher Wohlstandsregion du kommst, aber ich studiere in Ostdeutschland, und da ist es nirgendwo einfach, einen Nebenjob zu bekommen, auch nicht für Studenten.
Davon mal abgesehen, hat Studiengebühr nicht vordergründig mit Finanzdruck zu tun. Wer BAFöG kriegt, müsste dann nämlich entsprechend mehr bekommen, um die Studiengebühren bezahlen zu können. Belasten würde es also nur die, die von Mama und Papa finanziert werden. Und die haben meist noch Reserven, auch wenn wir gerne rumjammern. Das eigentliche Problem ist doch, dass das Geld überhaupt nicht bei den Unis ankommen würde, weil sich die Länder mindestens im gleichen Maße aus der Hochschulförderung zurückziehen würden. Außerdem setzt bereits jetzt eine Abwanderung der Studierenden ein, zu den Hochschulen, wo weniger oder gar nichts bezahlt werden muss. Damit wird ein 2-Klassen-System geschaffen. An den billigen Hochschulen drängelt sich der "Pöbel", und an den teuren sind nur wenige Studenten, die sich das leisten können (die aber bestimmt nicht dafür arbeiten müssen).
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02.09.2006 12:47 Uhr von opppa
 
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«azero»: Ich werde nun mal nicht gerne belogen! Und wenn die ach so qualifizierten Politiker mich vor der Wahl b e w u ß t und v o r s ä t z l i c h belügen, so bleibt mir, da ich ja mit meiner Wahl die Leute gewählt habe, die m e i n e Interessen in der Politik vertreten sollen, keine Möglichkeit mehr, irgendwie Einfluß zu nehmen. Mir selbst bleibt einzig und allein noch über, die angeblich sozialdemokratischen Politiker, die weder sozial noch demokratisch agieren, an den Pranger zu stellen.

Wenn eine angebliche Arbeiterpartei ihre Ideale, die sie bisher immer vertreten hat, so verrät, wie ihre augenblicklichen Repräsentanten, ist es doch kein Wunder, wenn die Partei in der Bevölkerung an Zustimmung verliert.

Dasselbe - nicht das gleiche - gilt für die unchristliche und undemokratische Vorgehen der CDU/CSU.

Offensichtlich arbeiten a l l e Regierungen seit Kohl darauf hin, den Weg für einen kleinen Österreicher mit Bärtchen vorzubereiten.

Die Quittung für die Ausbeutung der kleinen Leute wird mit Sicherheit kommen!
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02.09.2006 16:07 Uhr von christi244
 
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@ Mäckie Messer: "@leeson: deine Idee geht wieder zu Lasten der Kinder UND der Eltern, die selber einen niedrigen Bildungsgrad haben. Denn Menschen die selber kaum mit ihrem Leben zurecht kommen haben es natürlich auch schwer, ihren Kindern gehobene Bildung zu vermitteln. "

Genau deswegen sollte weder das Kindergeld noch die den Kindern zustehende Sozialhilfe an diese Eltern zu 100 % gehen sondern auf ein Fondskonto, um eben den Kids später durch Nachhilfen entsprechende Unterstützung zu geben, dass sie dennoch weiter kommen. Eltern sollten generell weitaus mehr in die Pflicht genommen werden, als sie es derzeit sind.

So viel Hirnmasse wird wohl jeder besitzen, um vor Zeugung zu wissen, was ein Kind für Verantwortung und Kosten mit sich bringt.
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02.09.2006 18:57 Uhr von Mutzi
 
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@mäckie messer: Nicht schneller - ernster!
Und ich habe gerade die "Probleme" in Berlin. :D Ich habe genug Leutchen kennen gelernt, die sich - statt zu studieren - einen "faulen Lenz" machen, habe sowas auch in der Family. Und von Studenten, die hier in D das Studium beginnen und nicht zu Ende bringen kann ich ein Lied singen, genauso wie ich stundenlang von Studenten reden könnte, die hier studieren und ihr Wissen in der Heimat versauern lassen... Ich weiß also, wovon ich rede.
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02.09.2006 19:12 Uhr von scheune
 
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Hilfe statt Strafe: Jeder weiß, dass es Familien gibt, wo es nicht gut läuft un wo auch Mißbrauch mit dem Kindergeld betrieben wird, aber diese Eltern sollte man nicht bestrafen, denn meist sind sie nur teilschuldig an ihrer Situation.
Vielmehr sollte man Ihnen helfen wieder auf die witschftl. Beine zu kommen, denn dann kümmern sie sich auch besser um ihre Kinder.
Vor allem aber sollte man sich um unseren kranken Sozialstaat kümmern, denn gings ihm gut, hätten wir nicht so viele soziale Härtefälle
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02.09.2006 19:34 Uhr von leeson
 
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@«azero»: Ich glaube nicht ganz das Lernfähigkeit vererbbar ist.Willen und soziales Umfeld sind die Zauberwörter.Eltern die keinen Willen haben fördern ihr Kinder nicht.Kinder die auf der Straße rumhängen anstatt zu lernen, stattdessen sich vor Langeweile nur Mist einfallen lassen, sind nicht im richtige sozialem Umfeld.

Das ist die Schuld der Eltern!
Sie wissen das ihr Leben nicht viel Wert ist und anstatt den Kindern zuhelfen ein besseres Leben zuerreichen machen sie nix.
Das trifft natürlich nicht auf alle Familien zu!
Ein geregelter Tagesablauf und Kommunikation mit den Kinder würde sogar beiden helfen.
Aber das ist leider die Nullbockstimmung weil man fürs Nichtstun Geld vom Staat bekommt.
Sollen solche Leute doch z.B. zum Wald aufräumen geschickt werden oder sonstige Sachen die gemacht werden müssen aber Firmen beauftragt werden müssen. Was zusätzlich kosten würde und deswegen keiner jemanden beauftragt.

Man könnte auch ein Teil des Kindergeldes dazu benutzen für jedes Kind einen Platz in einer Kindertagesstätte zuschaffen.
Das war in der DDR gut geregelt und wir haben damals keinen Mist gemacht, jedenfalls nichts was gegen das Gesetz war.
Hinzu muß natürlich die elterliche Fürsorge kommen.

Beispiel:
Ich selber gehe jetzt Studieren und hatte immer unterstützung von meinen Eltern.Da wurde Abends zusammen gegessen und über den Tag geredet und sonstige Sachen wie Putzen zusammen gemacht.
PS. Mein richtiger ist ein Säufer und Hartz IV-kassierer.

Gegenbeispiel:
Mein Nachbar, im gleichen Alter, hat nicht viel Zuwendung von seinen Eltern bekommen und würde nur angebrüllt wegen Kleinigkeiten.
Mit Nicki(T-Shirt) hat er im Winter am Bus gestanden und ich hab ihm immer ein von meinen Broten abgegeben.
Heute ist er Arbeitslos und hat 2 Kinder, ich merke wie er sie behandelt und man sieht Paralellen, und die Wohnung sieht aus wie bei seinen Eltern.
Ich muß dazu sagen er ist überhaupt nicht doof, er hat in einigen Sachen echt was drauf nur fehlt die nötige Schulausbildung.
Solche Kinder holen ihre Bestätigung, die sie ja nicht von den Eltern bekommen, in der Clicke<(richtig geschrieben?) durch kriminelle Handlung o.Ä.

Jeder ist sein eignes Glückes Schmied.
Und nur weil man mit seinen verkorksten Leben zufrieden ist sollte man die Kinder da nicht mit rein ziehen.
Kinder haben noch keine Erfahrung und brauchen jemand der sie weisen kann in richtung Bildung und Fleiß.



Aber glaubt wirklich jemand das einen Politiker daran interessiert wie es den Kindern geht wenn es nebenbei noch um Geldkürzung geht?
Kann man da Mittel zu Zweck sagen?

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