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Immer mehr Privatschulen in Deutschland

Unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes teilte die Tageszeitung "Die Welt" mit, dass die Zahl der allgemeinbildenden Privatschulen im Jahr 2005 auf 2.765 angestiegen sei.

Im Jahr 1992 gab es gerade mal 1.991 Privatschulen in Deutschland. Die Privatschulen haben einen Anteil von 7,5 Prozent an der Gesamtzahl der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland.

Von den etwa 9,5 Mio. Schülern in Deutschland besuchen 639.419 eine Privatschule, dies sind 6,7 %. Allerdings sind Privatschulen in Dänemark und Frankreich weiter verbreitet als in Deutschland. Dort besuchen elf bzw. 21 % der Schüler eine Privatschule.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: de.news.yahoo.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2006 16:42 Uhr von Garviel
 
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Die News ist besser als die Quelle. V.a. im dritten Absatz, da spricht die Quelle von einer "untergeordneten Rolle", so, als ob das zu wenig sei. Da ist "weiter verbreitet" m.E. deutlich objektiver.
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01.09.2006 17:34 Uhr von carry-
 
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hmm: wenn man sich die ausstattung einiger schulen so anschaut, ist es doch kein wunder, dass immer mehr eltern ihre kinder auf privatschulen schicken
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01.09.2006 17:47 Uhr von andrebauer
 
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woran liegt das denn nur??? komischerweise wollen immer mehr eltern ihre schützlinge auf eine privatschule schicken?! tja nun sag mir mal jemand an was das liegt?! ich hab´s auch getan. denn ich wollte nicht das mein kind in der ersten klasse türkisch lernt anstatt das 1x1 :-( jedoch unterstützt unser schulsystem nur die kinder, die die mehrheit stellen, sprich es werden kinder eingeschult die nicht der deutschen sprache mächtig sind. wenn dann 80% nicht der deutschen sprache mächtig sind lernt eben der rest der kinder erstmal nix. was liegt dann näher als die kinder auf ne privatschule zu geben. kostet zwar etwas mehr, aber wir habens doch :-))) was aus den kindern wird deren eltern es sich nicht leisten können sieht man dann bei pisa.
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01.09.2006 20:10 Uhr von mäckie messer
 
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Bourgeoisie verteidigt sich, so bleibt der (deutsche) "Adel" also unter sich. Da müssen unsere Kinder sich wenigstens nicht mit Muslimen anfreunden - sonst werden die auch noch alle Kopftuchtragende Bombenleger!!!

/sarkasmus off
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01.09.2006 20:16 Uhr von Mithandir
 
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@andrebauer: Ein bissel übertreibst du schon :p. Du musst einfach nur dafür Sorgen ,das deine Kids aufs Gymi kommen ,dort sind nämlich auch die Türken korrekt. Und für die Grundschule könntest du sie zum Beispiel auf ne Christliche Staatliche Einrichtung schicken (hat mir nicht geschadet ^^) ,dort gibts auch keine Türken ^^.
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01.09.2006 20:20 Uhr von shadow#
 
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wundert es wen? dank der zielstrebigen politik der union kostet bildung auch heute schon eine menge geld. diejenigen die es sich leisten können, schicken die kinder dann eben dorthin wo es fürs geld auch die bestmögliche leistung (oder in diesem fall bildung) gibt.
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01.09.2006 22:47 Uhr von quansuey
 
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Das ist doch so gewollt: und wird sich fortsetzen. Wer will, dass seine Kinder weiterkommen muss früher oder später so handeln. Das Niveau der staatlichen Schulen nimmt immer mehr ab, es soll eine Elite entstehen und das Volk, egal ob armer Deutscher oder Türke, bleibt dumm. Dumme kann man besser beherrschen und die wählen den, der von den Schlauen favorisiert wird. Das ist Politik. Oder warum gibt es Arbeitnehmer oder Arbeitslose, die CDU wählen?
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01.09.2006 23:44 Uhr von Alfadhir
 
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kann man verstehen würd ich auch machen: wenn ich das nötige geld hätte .
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02.09.2006 01:01 Uhr von diva11
 
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Normal > ohne Beamte alles besser: lehrer sollten einfach keine beamten sein , dann hätten sie auch vllt angst ihren job zu verlieren und dann wuerden sie auch ihren shcuetzlingen was bei bringen , und sich darum auch kuemmern und auch reinhängen :)

is doch kla wär ich lehrer wär es mir doch auch scheis egal was meine kinder machen , wenn sie net lernen wollen ... ich hätte mein geld PUNKT

bin ich allerdings auf einer privatschule, kommts au drauf an was fuer noten meine schueler haben sonst bin ich ganz schnell , nicht mehr auf der schule
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02.09.2006 01:19 Uhr von summersunset
 
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Privatschulen nicht immer gut: Bloß weil eine Schule von Privat betrieben wird, zeugt das nicht automatisch von einem hohen Lernniveau.

In meiner Stadt (250 000 Einwohner) gibt es 3 private Schulen. Die erste ist eine Waldorfschule. Freunde von mir die dorthin gehen oder Ehemalige sind, sagen dazu, dass die Schule zwar toll sei aber nicht zum Abi machen geeignet. Sie sind alle mit den Noten eingebrochen.
Dann hätten wir noch die Montessori Schule, die auch gerade nicht den besten Ruf hat, was das Abitur angeht und eine freie Privatschule. Diese ist auch eher dadurch bekannt, dass wohlhabenere Eltern ihre Kinder dorthin schicken, wenn es an einem staatlichen Gymnasium nicht klappt. Und durch intensive Kleingruppenbetreuung haben sie noch fast jeden durch das Abitur gedrückt.

Ich glaube, im Grobem lassen sich drei Arten von privaten Schule erkennen.
Die erste sind die alternativen Schulen, die ein besonderes Lernkonzept aufweisen. Dann hätten wir da noch die Schulen, auf die die vornehmlich reichen Kinder geschickt werden, damit sie auch noch ihr Abitur schaffen und zu guter letzt die wirklich guten Privatschulen, die durch das Schulgeld eine ausgezeichnete Ausstattung haben und auch wirklich nur gute Schüler aufnehmen.
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02.09.2006 06:39 Uhr von Andib
 
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Ich weiss nicht wo ihr alle lebt, aber meine Schule (Gymnasium, Bayern) war hervorragend.
In Deutschland kriegt man an der Schule wenigstens was vom Leben mit, wenn ich mir die Internierungslager in anderen Ländern so anschau.........
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02.09.2006 16:27 Uhr von delauer
 
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Woran das wohl liegt? Auf den staatlichen Schulen werden alle Leute, die sich bewerben angenommen. Egal was das für Chaoten und Idioten sind.
Die Privatschulen können filtern.
Die staatlichen Schulen haben eine echt beschissene Austattung.
Die Privatschulen haben immer sehr gute EDV-Räume, mehr neue Bücher, wo man auch aktuelle Themen durchnehmen kann.
Die staatlichen Schulen sind schmutzig! Gerade weil dort so viele Chaoten angenommen werden, sehen die Toiletten nicht grad sehr lecker aus und stinken. Auf den meisten Privatschulen sind die WC´s super sauber. Und der Fußboden ist auch sauber.
Auf Privatschulen gibt es sehr viel weniger Schlägereien als auf einer staatlichen Schule!

Ich würde meine Kinder auch nur auf Privatschulen schicken!
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02.09.2006 21:26 Uhr von wewuma
 
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,@quansey ; mäckie messer und andere: Ihr wisst gar nicht wie Recht ihr habt mit Eueren Vermutungen - nur die Ursachen und Euere Schlüsse sind falsch!
Die Ursachen liegen in einer verfehlten Bildungspolitik, die einerseits unterstellt hat, dass alle Menschen ihren Rechtsanspruch auf Bildung auch durchsetzen können. Dabei blieb unberücksichtigt, dass es tatsächlich klügere und weniger kluge Menschen gibt.
Man hat versucht dies dadurch zu kompensieren dass man die Ansprüche seit Jahrzehnten permanent absenkt und heute nach dem Motto :
Wir lernen immer mehr über immer weniger - irgendwann wissen wir alles über nichts !
Gleichzeitig hat man - aus Kampfgründen gegen die vielgehasste Bourgeoisie die Bildung von Eliten verteufelt und massiv behindert, so dass wir heute im vielen Bereichen bestenfalls Mittelmaß sind!

Soviel zur Gleichheit der Menschen!

Dass aber jede erfolgreiche Community Führungskräfte braucht, versuchen die Eltern, die es sich auf Grund ihrer wirtschaftlichen Erfolge leisten können, ihren Kindern den Vorteil zu geben, den ihnen das Schulsystem genommen hat.
Die so enstehende Elite ist natürlich ebenfall nicht optimal, weil nicht aus dem Potential der sonst bestehenden Möglichkeiten geschöpft.
Aber dieses Potential wird ja leider immer noch dadurch, dass Kinder, die nicht einmal die deutsche Sprache beherrschen, und eigentlich in eine Sonderschule gehören, das Niveau der verbleibenden Kinder derart absenken, dass die Pisa-Ergebnis auf Jahre hinaus keine Besserung erkennen lassen.
Intelligenz ist eben keine Frage der sozialen Herkunft sondern - nach meiner Meinung - eine Frage der Förderung und der (An)Forderungenl
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02.09.2006 23:22 Uhr von marshaus
 
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hier gibt es: viele privatschulen, aber die sind in die schusslinie geraten, da eltern bei einigen vorfällen nicht mehr unterrrichtet werden müssen und das war keine gute werbung.
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03.09.2006 10:08 Uhr von supermeier
 
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Zweiklassengesellschaft: Besser läßt sich der Trend zur Zweiklassengesellschaft wohl nicht mehr verdeutlichen.
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03.09.2006 13:03 Uhr von summersunset
 
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@delauer: "Auf den staatlichen Schulen werden alle Leute, die sich bewerben angenommen. Egal was das für Chaoten und Idioten sind.
Die Privatschulen können filtern."

Also das dann nur auf der Hauptschule. Denn, wenn es Idioten sind, sollten sie nicht in der Lage sein, ein entsprechend gutes Zeugnis aus der Grundschule vorzuweisen. Gymnasien können sehr wohl filtern.
Und die freie Privatschule, die ich kenne, nimmt eher Chaoten auf. Und wieso? Weil die Eltern Geld haben und umbedingt wollen, dass ihre Kinder Abitur machen.

Ja, die Privatschulen filtern, allerdings überwiegend nach dem Einkommen der Eltern und nicht nach den Begabungen der Kinder ;-)

Es gibt sicherlich auch einige wenige exzellente Privatschulen aber beim letzten Schulranking in NRW zum Beispiel hat mein staatliches Gymnasium einen der vordersten Plätze eingenommen.
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04.09.2006 05:41 Uhr von Lienna
 
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also: mich würde interessieren was ausser der Ausstattung der Schule, das leuchtet mir ein, an einer privaten Schule anders sein sollte. Eventuell läuft dort alles individueller ab aber lernen müssen sie doch dasselbe wie woanders auch, oder? Klar macht es den Schüler mehr Spaß wenn ihnen anhand von vorhandenen Gerätschaften oder Geldern zum durchführen von Exkursionen und dergleichen etwas beigebracht wird. Aber im Grunde genommen kann es sich doch inhaltlich nicht arg abheben!(????) Und "sich durchboxen" kann auch im Leben weiterhelfen ;)
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04.09.2006 08:12 Uhr von Sharillon
 
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Tolles Bild der staatlichen Schulen hier Irgendwie kommt es mir so vor, als würden die staatlichen Schulen hier von den meisten als richtige Dreckslöcher angesehen, wo nur die "unterste Schicht" der Gesellschaft hingeht. Ich war bis dieses Jahr selber noch auf einem staatlichen Gymnasium und habe mein Abitur gemacht. Aber an der Ausstattung der Schule hatte ich nichts auszusetzen. Neueste EDV-Ausrüstung, neue Schulbücher, extra Räume für die verschiedenen Kurse oder Veranstaltungen. Und es waren hier auch genug "reiche" Leute, die mit ihren BMWs und Mercedes zur Schule kamen. Nur diese kamen mir mehr asozial vor, als die meisten, die der Mittelschicht angehörten und nur mit nem gebrauchten Polo oder Astra ankamen. Ich würde meine Kinder jedenfalls immer auf eine staatliche Schule schicken. Wenn die Eltern mit den Kindern im Grundschulalter lernen oder man Lehrer hat, die ihren Lernstoff gut vermitteln können, werden die Kinder auch hoffentlich auf ein Gymnasium oder eine Gesamtschule kommen.
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04.09.2006 08:30 Uhr von andrebauer
 
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Unterschied ob Stadt oder Landschulen....! bei der ganzen Diskussion muß man unbedingt den Unterschied zwischen Stadt und Land machen. Je höher die Einwohnerzahl desto niedriger das Niveau. Die Städte verkommen meiner Meinung nach immer mehr zu sozialen Brennpunkten. Die Situation im Osten und Norden ist dabei weitaus schlimmer als im Süden und Westen. Je mehr (Langzeit)Arbeitslose und Migranten desto brisanter das Umfeld und die Schule/Lehre bleibt weit mehr zurück als in ländlichen, gut situierten Gebieten. Grund hierfür ist eine gescheiterte Integrationspolitik (Integrationsbereitschaft auf beiden Seiten der Bevölkerung) Arbeitsmarkt- und Steuer- und Finanzpolitik. Der Karren steckt vollends im Dreck! Wen´s erstmal nicht juckt weil ja immer noch a bissl geht, den kann ich nur beneiden! Wer sich auch generationsübergreifend Gedanken um die Zukunft macht sollte sich eine neue Heimat suchen, da sich meiner Meinung nach in Deutschland so schnell nichts ändern wird. (das war mein wort zum montag) *g*
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04.09.2006 16:32 Uhr von Garviel
 
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Privatschule ist nicht gleich Privatschule! Da gibt´s die kirchlichen Schulen: I.d.R. von "bildungsnahen" Familien beschickt, mit klaren Regeln, gut ausgesuchtem Lehrkörper, nicht bis ins Letzte modern (ihr wisst schon: 10 Gebote und so) und gut ausgestattet (die Diözesen haben ja auch kein Geld mehr), können aber im Notfall ihre Schüler auch rausschmeißen.

Die wirklich privaten Träger gliedern sich in die staatlich anerkannten Schulen: Weitgehend gleicher Lehrplan und gleiche Organisation wie in den staatlichen Schulen, die Schüler machen die "echte" Abiturprüfung, die Lehrer sind auch als solche qualifiziert. Hier gibt´s schon erhebliche Unterschiede, bei denen sich z.T. der Schulerfolg direkt am Geldbeutel der Eltern vorhersagen lässt.

Und schließlich die staatlich genehmigten Schulen wie Waldorf. Häufig mit eigenem pädagogischen Ansatz, einige sehr gut, viele eher im Bereich anthroposophische Spiel- und Selbstverwirklichungssuche. Die dort ´"beschulten" Kinder "dürfen" am Schluss externe Prüfungen machen, weil ihre eigenen Abschlüsse nirgends anerkannt werden - und fallen dann der Reihe nach fürchterlich auf die Nase.

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