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Landgericht München: Wer zu stark bremst, muss für die Schäden bezahlen

Das Münchener Landgericht I hat jetzt ein Urteil gefällt (Az.: 17 O 2088/05), in dem festgehalten wird, dass ein Autofahrer, der zu stark bremst, für den entstandenen Schaden bezahlen muss. Der Verursacher zahlt zwei Drittel, die Opfer ein Drittel.

In dem verhandelten Fall war ein Motorradfahrer mit Gattin auf einer vierspurigen Straße unterwegs. Drei Wagen vor ihm führte dann ein PKW-Fahrer plötzlich, als dieser sich im Bereich einer Ausfahrt befand, eine Vollbremsung durch.

Dies nötigte die dahinter fahrenden Autofahrer auch zu einer abrupten Bremsung. Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle und wurde, wie auch die Beifahrerin, auf die Straße geschleudert. Die Reparatur plus Gutachter kosteten 5.000 Euro.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Schaden, Landgericht
Quelle: focus.msn.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2006 13:56 Uhr von LordOfThunder
 
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Warum müssen die Opfer einen Teil bezahlen? Wenn irgendjemand ohne vernünftigen Grund bremmst, warum muss ich dann als derjenige der hinter ihm fuhr, dafür auch noch bezahlen?

ciao Lord
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01.09.2006 14:00 Uhr von rheih
 
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Weil: "Der Richter begründete dies damit, dass jeder Verkehrsteilnehmer einen ausreichenden Abstand zum Vordermann wählen müsse, damit er auch bei unvermuteten Vorkommnissen noch bremsen kann."
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01.09.2006 16:13 Uhr von kwikkwok
 
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Und damit hat der Richter Recht: Auch wenn das an der durch die üblichen Verkehrsteilnehmerspacken geschaffenen Lebenswirklichkeit natürlich weit vorbeigeht. Nennt man Idealismus;)
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01.09.2006 18:03 Uhr von Newticker
 
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Ist so OK. Ich würde da auch je nach Situation zwischen 25/75 und 75/25 entscheiden.
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02.09.2006 12:01 Uhr von Schmonk
 
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Richitg so: Natürlich ist ein auszureichender Abstand zu halten. genug Abstand=kein Unfall auch bei unerwarteter Bremsung
Allerdings muss man Leuten einen Riegel vorschieben die Extra stark Bremsen damit der Hintermann auffährt und sie die Versicherungssumme kassieren!

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