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Tourismus interkulturell: Italienische Badeorte planen Strände für Mosleminnen

Aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten besuchen pro Jahr an die 1.500 Touristen, Männer wie Frauen, den Badeort Riccione. Dort und in Francavilla, einem anderen Ferienort, sollen für moslemische Frauen Strände reserviert werden.

Hintergrund ist, dass die Urlauberinnen aus reichen arabischen Staaten zumeist nur bekleidet und nach Sonnenuntergang zum Baden ins Meer gehen. Mit Hilfe von Stellwänden oder Mauern sollen sie sich bald auch ungestört sonnen können.

Riccone und Francavilla wollen die Frauenbadestrände für die Saison 2007 einrichten. Es gibt aber auch schon Stimmen dagegen: "Es ist mittelalterlich, Frauen von Männern zu trennen", so der stellvertretende Bürgermeister von Francavilla.


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Italien, Tourismus, Moslem
Quelle: diestandard.at

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2006 02:18 Uhr von la_iguana
 
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Sollten sich die Frauen nicht an die kulturellen Gegebenheiten in Italien anpassen? Urlauberinnen aus Europa in arabischen Staaten wird auch immer nahegelegt, sich zum Beispiel entsprechend unauffällig zu kleiden – aber da es zahlungskräftige Urlauberinnen sind werden die Frauenstrände wohl eingerichtet werden.
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01.09.2006 09:15 Uhr von der isses
 
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Super! Hey, national befreite Zonen für Muslime!

Wie schwachsinnig geht es eigentlich noch? Aber werfen wir einfach eben einfach unsere kulturelle Souverenität über Bord. Was kommt denn als nächstes? Geschäfte, Restaurants und Hotels nur für Muslime? Natürlich streng nach frauen und männern getrennt und Schweinefleisch gibts auch nicht mehr!

Traurig, traurig. Aber in Saudi-Arabien und VAE haben sie ja auch selbst keine Strände ;)
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01.09.2006 09:40 Uhr von Lonni
 
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Zurück: ins Mittelalter. Traurig
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01.09.2006 09:50 Uhr von oneWhiteStripe
 
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was soll das denn? also bei aller freundschaft. aber ich glaube nicht dass diese aktion in italien so wirklich vom volk getragen wird! was soll das bitte? die muslime sollen doch bitte daheim ihre bräuche pflegen. und gut. aber wenn sie verreisen sollten sie sich doch ein bisschen an der kultur des bereisten landes anpassen!

naja die versuchen mit allen mitteln sich unbeliebt zu machen!! sick stuff...
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01.09.2006 09:56 Uhr von Lonni
 
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@oneWhiteStripe: Wir Ungläubigen haben doch alle keine Ahnung. Aber das werden die uns schon beibringen. Verlass dich drauf. ;)
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01.09.2006 09:56 Uhr von summertime
 
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wie lustig :): jeder paßt sich im Ausland an die Gegenheiten an(zumindestens sollte man sich vorher immer informieren wohin man reist und was man dort darf und was nicht) und hier werden extra "Zonen" eingerichtet. Das ist erstens tolle Integration und zweitens Mittelalter hoch zehn. Da sollen die Muslime selbst was dagegen sagen, wenn sie Interesse haben an unserer Gesellschaft.

Erinnert mich das mehr an die Rassentrennung in Amerika mit den Farbigen damals oder Hitler mit den Juden?

Wenn ich eine Frau wäre, bekäme ich dann auch einen extra oben ohne Strand in muslimischen Ländern? Ich verstehe das schon lange nicht mehr... überall wird verlangt das die Europär tolerant sind und sich anpassen und dann sowas andersrum. Gilt anscheind nicht für alle....aber das Volk macht sowas auch nur begrenzt lange mit.
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01.09.2006 09:57 Uhr von oneWhiteStripe
 
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@lonni: genau DAS kommt dann raus! alle muslime werden in einen topf geworfen! und damit schaufeln sich die ihr eigenes grab! auch wenn nur ein kleiner teil so fanatisch ist!
[Radikale Lösung für einen radikalen "Vorschlag": weg damit. Hoffensterchen]
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01.09.2006 10:03 Uhr von Lonni
 
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@summertime: Rassentrennung ist glaube das richtige Wort. Darauf läuft es hinaus, wenn es so weiter geht.
So wird die Globalisierung gründlich in die Hose gehen. Aber ich war noch nie ein Freund davon…
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01.09.2006 10:05 Uhr von DarrylW
 
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...als hätte es Voltaire, die Aufklärung und die daraus entstandene humanistische, westliche Kultur nie gegeben, wird, wieder einmal ohne Not, ein Stück Freiheit aufgegeben und ein Bückling vor der wohl intolerantesten Religion, die es überhaupt gibt, gemacht.

Anstattt unsere Werte zu verteidigen, gibt man nach und gibt etwas preis, wofür Generationen von Menschen, z.T. unter der Gefahr für Leib und Leben, gekämpft haben.

Wo das strikte Ziehen einer Grenze angebracht wäre, und man sagt: Bis hierher und nicht weiter!,
tritt man schrittweise den Rückzug an.
Die Frauen sollen sich meinetwegen auf einer abschirmten Terrasse eines Hotelzimmers sonnen, wie alle anderen auch.

Waren nur machen wir uns einmal mehr die Körperfeindlichkeit des Islam zu eigen???
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01.09.2006 10:30 Uhr von nissart
 
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Laaaangsam, Kinder: Erst nachdenken, dann schreien. Das Projekt an sich mag sich ja für den, der sichs ausgedacht hat, gut anhören, aber die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht.....denn solange das kein PRIVATER Strand ist, ist er öffentlich- und dort greifen eben auch Anti-Diskriminierungs-Gesetze....
Endlich können wir dann auch mal jammern.....
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01.09.2006 10:38 Uhr von Garviel
 
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@nissart: Das ist in der Tat ein interessanter Aspekt - allerdings sollte es für die zahlungskräftige Klientel ohnehin kein Problem sein, einen Strandabschnitt zu kaufen und in eine blickdichte private Festung umzumodeln...

Was die Frage nach der "Anpassung" angeht... hm, nunja... ehrlich gesagt finde ich vollständig bekleidete Musliminnen immer noch ansehnlicher als vollständig unbekleidete Ballermänner... aber wenn sie unbedingt alleine plantschen wollen, dann geht´s wohl wirklich nur über einen rein privaten Zugang...
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01.09.2006 10:49 Uhr von usambara
 
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wo es FKK gibt sollte auch der Gegensatz akzeptiert werden.
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01.09.2006 11:07 Uhr von snow_wolf
 
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....das Kind mit dem Bad ausschütten....? Na wie es scheint will man ja offenbar den Bock zum Gärtner machen.
Da heißt es doch immer wieder die Menschen sollen sich in einem Land in dem man zu Gast ist anpassen und die Gepflogenheiten vorher studieren, damit man nicht unversehens in ein Fettnäpfchen tappt.
Da frage ich mich doch warum wieder einmal die "Reichen" eine Extrawurst brauchen un die eigenen Gepflogenheiten nur nicht ablegen brauchen.....Anpassen also Fehlanzeige?
Da heißt es doch immer ...."vor Gott sind alle gleich" also doch auch am Strand, denn sehen Reiche und Arme mit nur einer Badehose/Bikini bekleidet etwa anders aus? Nein natürlich nicht aber man ist ja etwas besseres und meint sich grundsätzlich von den "anderen" distanzieren zu wollen/müssen. Aber wenn man schon meint man will sich in einem Gastland nicht anpassen,dann sollte man sich doch wenigstens in einer Privat-Villa zurückziehen und halt dort die Sonne anbeten und an einem Pool ist es doch genauso schön und "unter seinesgleichen" ist man außerdem noch dabei.
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01.09.2006 11:17 Uhr von Jigsaw
 
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@usambara: "wo es FKK gibt sollte auch der Gegensatz akzeptiert werden."

Akzeptieren die Muslime dann in ihren Ländern dafür FKK?
Ganz sicher wird das nicht der Fall sein.

Eines könnent ihr Moslems echt am besten:Immer nur fordern,aber selber kein Stück entgegenkommen!
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01.09.2006 11:22 Uhr von Teppichratte
 
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Schon interessant. da soll einer bestimmten Bevölkerungsschicht im kulturellen Sinne entgegengekommen werden, da es sich um Muslime handelt, kann das natürlich nur vewerflich sein.
Aber wenn der gemeine Michel seine Schinkenstrasse, sein Eisbein mit Sauerkraut und wie selbstverständlich seine deutschsprachige Bedienung verlangt, ist das natürlich gaaaanz was anderes.
Die Tourismusindustrie sieht unter den Muslimen eine zahlungskräftige Klientel, warum soll sie denen nicht genau so entgegenkommen wie dem gemeinen Saufmichel?
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01.09.2006 11:24 Uhr von userheka
 
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ich verurteilt die falschen! ich glaub lästern könntet ihr wenn die muslimischen frauen die strände kaufen würden und ummauern würden. aber hier hat doch eindeutig die italienische gemeinde den ersten schritt getan. über die sollte man ma nachdenken. nich die muslime machen sich unbeliebt sondern die provinzstädte. aber vllt beruht das ja auch bei manchen auf falschen vorurteilen...

?? ???????
userheka
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01.09.2006 11:25 Uhr von userheka
 
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ich meinte eben ihr verurteilt die falschen (im titel)
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01.09.2006 11:51 Uhr von fun28
 
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jo und ich: werde Bademeister
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01.09.2006 12:02 Uhr von der isses
 
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In der islamischen Welt wirft man dem Westen immer vor sich einzumischen, die kulturellen Gegebenheiten nicht zu respektieren und sich massiv auszubreiten.

Aber ganau das alles macht der Islam auch in Europa und dem Rest der Welt. Respekt für unsere Gesellschaft und Kultur gleich Null. Allein in Berlin gibt es über 120 Moscheen und Gebetshäuser, usw.

Wer mischt sich also hier ein? Das frag ich mich wirklich! Von mir aus können die machen was sie wollen aber dann bitte schön bei sich zu Hause! Und ohne meine Steuergelder!
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01.09.2006 12:07 Uhr von Lonni
 
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@der isses: "Und ohne meine Steuergelder!"

Das schlimme dabei ist. Werden die Steuergelder nicht innerhalb der EU ausgegeben, werden diese vor Ort in den Ar… geblasen. Zum Beispiel, um die Türkei fit für die EU zu machen. Die sollen erst mal aus dem Mittelalter rauskommen…
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01.09.2006 12:08 Uhr von inselaffe
 
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Ich will nen FKK Strand: in Saudi Arabien! und in der Tuerkei! und in Afganistan. Man kann ja ne Mauer drumrumbauen damit sich keiner gestoert fuehlt.
Ach so und ich will in Mekka ne grosse christliche Kirche errichten.
Gleiches Recht fuer alle, oder?
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01.09.2006 12:09 Uhr von jesse_james
 
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Egal ob das nun Blödsinn ist oder nicht wenn man überall und an jedem Ort selbst einem Touristen vorschreiben wollte (also nicht nur den Zuwanderen sondern jedem) das er oder sie sich an die kulturellen Vorgaben des jeweiligen Landes halten müsse.

Dann gäbe es sehr schnell keine (weibl.) Touristen mehr im Nahen Osten, weil die sonst alle (wie ihr immer behauptet) dann dort in vollständiger Verhüllung baden gehen müssten !
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01.09.2006 14:29 Uhr von Bibip
 
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ich fordere einen eigenen Strand für alle Bibips!
Ich bin Anhänger und Oberpriester der Bibip-Religion und kann es nicht zuulassen, dass Ungläubige meinen Atralleib sehen können!

Grüße
Bibip
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01.09.2006 14:35 Uhr von Garviel
 
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@inselaffe / @jigsaw: Wenn du ´ne christliche Kirche in Mekka bauen willst - kein Problem, wenn du die Kohle dazu hast, da legt dir keine Steine in den Weg.

Und von wegen FKK: Zugegeben, in Saudi-Arabien gibt´s das nicht. In der Türkei schon. In Ägypten auch. Auf den Malediven muss der Resortbetreiber schon für oben-ohne pro TAg bis zu 1.000,- € Strafe zahlen, die er sich natürlich von den Gästen zurückholt. Umgekehrt planen spanische oder griechische Gemeinden keinerlei Moslem-Strände. D.h.: Immer den Einzelfall betrachten.

Aber es ist ja immer so viel einfacher, mit der großen Klatsche auf "den Islam" einzudreschen...
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01.09.2006 15:00 Uhr von Mi-Ka
 
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Wisst ihr was? Das nennt sich freie Marktwirtschaft und daran wollt ihr doch nicht zugunsten einer Planwirtschaft verzichten.
Die Strandbetreiber glauben, dass sie auf diese Weise mehr Geld verdienen können.
Sollen sie es versuchen. Hoffentlich haben sie damit kein Erfolg.
Was wäre die Alternative?
Diese Damen scheinen ja schon da zu sein, nur sind sie vermutlich bislang nicht am Strand gewesen sondern in ihren Hotels oder in irgendwelchen Läden.

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