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Internetzensur: "New York Times" sperrte Briten aus

Dem Vorwurf der Informationszurückhaltung sieht sich im Moment die renommierte "New York Times" ausgesetzt. Das Blatt hatte in seiner Internetausgabe britischen Lesern den Zugriff auf einen Artikel verwehrt.

Begründet wurde dieser Schritt mit einem britischen Gesetz, welches die Verbreitung sensibler Informationen verbietet. In der Nachricht wurde über die Ermittlungen zu den verhinderten Bombenanschlägen auf Flugzeuge in London berichtet.

Während britische Juristen die Sperrung für richtig halten, kritisierten vor allem andere Zeitungen die Maßnahme als Eingriff in die Pressefreiheit. Trotz Sperrung zitierte unter anderem die britische "Daily Mail" aus dem Text.


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WebReporter: M:H:S
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, New York, Brite, Times, New York Times
Quelle: www.silicon.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2006 18:46 Uhr von M:H:S
 
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Finde ich ziemlich seltsam, dass sich eine amerikanische Zeitung an britische Gesetze halten muss.
Mit Proxys wäre diese Zensur ohnehin leicht zu umgehen gewesen.
Den betreffenden Artikel gibt es übrigens hier: http://www.nytimes.com/...
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31.08.2006 21:20 Uhr von HolyLord99
 
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geile pr aktion
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31.08.2006 22:45 Uhr von stellung69
 
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Ach...., es gibt doch so viele Quelen im Internet, da ist es doch egal, wenn die NYT irgendwas zensiert....
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01.09.2006 02:17 Uhr von larsiboy
 
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Proxy? Hi,

naja wenn man das weißt, dass es den Artikel gibt, dann kann man ihn sicherlich mit einen Proxy lesen, bloß dann weiß man das doch eh schon, weil man es ja woanders gelesen hat. Aber der normale unwissende Bürger nimmt doch kein Proxy rein, weil er sich denkt, uii ich glaub da fehlt nen Artikel, werd ich da als Brite etwa zensiert? Mit anderen Worten, das mit dem Proxy ist ne falsche Schlussfolgerung und unsinnig...

CU

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