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Aufgeheizte Nordsee - Ökosystem steht vor großer Veränderung

Die Nordsee ist zu warm - das ist das Ergebnis, zu dem der Hamburger Ozeanograph Gerd Becker nach seiner letzten Forschungsfahrt kommt. Die Temperatur liege 1,7 Grad Celsius über dem Durchschnitt - in Küstennähe und der Deutschen Bucht sogar 3,0 Grad.

Schon seit 1988 erlebt die Nordsee eine Wärmephase. Eigentlich sollten sich im Zyklus von acht bis zwölf Jahren Wärme- und Kältephasen abwechseln, so Becker. Doch die Hitzewelle im Juli, dem drittwärmsten seit 1968, wärmte das Wasser weiter auf.

Normal sei in dieser Jahreszeit eine Wassertemperatur von 17 Grad Celsius, die jedoch deutlich überschritten wurde. Dadurch könne es laut Becker zu gravierenden Änderungen in Flora und Fauna kommen, die zu biologischen "Kettenreaktionen" führen könnten.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Veränderung, Nordsee
Quelle: www.f-r.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2006 23:05 Uhr von Kampfpudel
 
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Wir werden es erst erfahren, wenn es bereits zu spät ist. Vorher wollen wir es nicht wahrhaben...
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31.08.2006 23:07 Uhr von alexolaf
 
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das: ist ja eigentlich auch bekannt, dass es zu Erwärmungen der Meere kommt....
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01.09.2006 22:40 Uhr von md2003
 
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aha: das ist natürlich schon extrem! Früher oder später wird es mal zum Super-GAU kommen.....
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02.09.2006 15:54 Uhr von Festus57
 
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Um es mit einem Wortspiel zu Sagen. Tropisches Eis ist die Zukunft von Europa!
Oder zumindest der nördlichen hälfte Europas.
Wenn hier jemand glauben sollte, dass wir hier durch die globale Klimaerwärmung ein dauerhaft tropenähnliches Klima zu erwarten hätten, dann irrt er gewaltig.
Die erste Übergangszeit vielleicht, aber mit sehr viel Zerstörungskraft durch immer intensiver werdende Unwetter, aber danach werden wir uns die Eiszapfen von der Nase brechen und uns Wünschen wir wären wirklich in den Tropen.
Wenn jemand auch nur annähernd weiß, wie sich unser gemäßigtes, europäisches Klima erzeugt, der weiß was ich damit meine.
Der Schlüssel zu dieser Prognose ist der Garant unseres bisherigen klimas, der Golfstrom.
Und der Verlauf dieses Stromes ist direkt abhängig von einer starken Abkühlung im Norden.
Wenn nun aber durch Abschmelzung der Polarregion sich die Temperaturen immer mehr erhöhen, verliert der Motor des Golfstroms an Kraft. Und da dieses natürliche thermomechanische Prinzip sehr empfindlich ist, kann es in nicht allzu ferner Zukunft entweder zur westlichen Ablenkung um viele Kilometer des Stromes kommen oder zur gänzlichen Versiegung der nördlichen Ausläufer, was natürlich verheehrende Folgen für unsere Breiten hätte.
Kurz, das Ende der letzten Eiszeit ist eigentlich nur dem Vordringen des Golfstromes an die westlichen Küsten europas zu Verdanken und Europa war vorher mit kilometerdickem Eis bedeckt.
Ich glaube Ihr wisst nun was ich damit Sagen will, zieht Euch warm an!

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