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Urteil: Briefträgerin veruntreute mehr als 400 Briefe, auch Post von der Justiz

Ein Rostocker Gericht sprach gegen eine Briefträgerin eines privaten Zustellers eine eineinhalbjährige Bewährungsstrafe und das Ableisten von 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit aus. Sie unterschlug von Dezember 2005 bis Februar 2006 mindestens 400 Briefe.

Darunter befand sich auch Gerichtspost, die dadurch nicht zugestellt wurde. Einige der Betroffenen mussten gar eine Haftstrafe antreten, weil ihnen das Gericht nicht glaubte, die Briefe nicht erhalten zu haben.

Die 21-Jährige nannte als Motiv, dass sie durch die Krankheit ihrer Mutter zu stark belastet wurde. Sie muss wahrscheinlich für eventuelle Haftentschädigungen aufkommen. Die Filiale mit 14 Mitarbeitern musste ihren Betrieb einstellen.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Post, Brief, Justiz, Briefträger
Quelle: www.sz-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2006 11:26 Uhr von phyroad
 
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War mir kla Arbeite in einer Steuerkanzlei und da hatte unsere Chefin auch die Idee unsere Post mit einem Privaten Postdienst zu versenden.

Nach zwei Wochen hab wir es aufgegeben. Einzelne Briefe sind nie angekommen... und der Knüller war die Stellungnahme des Dienstleisters.

"Alle Briefe wurden ordnungsgemäß zugestellt! Aber leider kommt es vor das die "Konkurenz" unsere Briefe wieder aus den Briefkästen "fischt".

Bei einem Privat Anbieter ist Kunkurenz groß... also soll die Post AG schuld sein???
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31.08.2006 11:27 Uhr von Schwarzer Riese
 
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@Tira2: Die finden das wohl weniger lustig: So eine Meldung kann einen echt aufregen:

Da müssen Leute in Haft weil so eine be***euerte Postbotin Briefe veruntreut? Das ist echt eine Schande, und die betroffenen sind echt zu bemitleiden!

Und dass ihnen vor Gericht keiner Glaubt ist ja wohl der nächste Skandal! Typisch nach der allgemeinen: "Wer angeklagt ist, ist bestimmt irgendwie schuld"-Hysterie!
Das ist echt ein Armutszeugnis.
So etwas darf nicht vorkommen. Wenn es um so brisante Sachverhalte geht (Haft) dann sollte auch genauestens Überprüft werden, was überhaupt passiert ist und ob der "Angeklagte" nicht doch Recht hat.

Und wenn das nicht Hilft an muss halt etwas an den Zustellungs-Optionen verändert werden.
Z.b. solch wichtige Post dann halt als Einschreiben zustellen zu lassen.

Aber so etwas darf einfach nicht passieren...

Mfg, Schwarzer Riese
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31.08.2006 11:35 Uhr von MulleMaus
 
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@Tira2 Lieber nich ins Gefängnis! @Tira2 Also ich möchte nicht zu Unrecht ins Gefängnis! 8 Euro bekommt man maximal für zu unrecht erlittene Haft. Wo willste da reich werden??
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31.08.2006 11:42 Uhr von Fussl
 
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Wie? Was daran schlimm ist??

Der Eintrag ins Strafregister, mann!!

Falls mal einer das polizeilische Führungszeugniss sehen will (Jobsuche bspw.) dann steht die Scheise da drin.
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31.08.2006 12:01 Uhr von phyroad
 
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ups vergessen: Geile sache als ich auf der Arbeit war. Plötzlich ein Anruf ich sollte zu Gericht sofort! Und als Zeuge aussagen.
Ich total ahnunglos dahin und hab vom Beamten Ar... von Richter erstmal ne ermahnung bekommen das ich beinahe eine 1000€ Strafe bekommen hätte wegen nichterscheinen.
Hab mich entschuldig und gesagt das ich keine Post mit einer Vorladung bekommen hatte, der w.... wurde total frech und hat mir nicht gelaubt. So sieht es aus.
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31.08.2006 12:05 Uhr von Garviel
 
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@Fussl: Wenn du zu unrecht gesessen bist, taucht das natürlich NICHT im Führungszeugnis auf, jeder diesbezügliche Eintrag muss sofort gelöscht werden.

Trotzdem ist es natürlich Sch..., zu Unrecht eingelocht zu werden. Allerdings kommt mir das auch etwas spanisch vor: Normalerweise liegt die Beweislast zunächst beim Gericht, wenn es um den Empfang von Briefsendungen geht, deshalb müssen alle relevanten Schreiben ja auch per Einschreiben geschickt oder per Boten zugestellt werden... ich glaube, da hat die Quelle möglicherweise übertrieben...
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31.08.2006 12:12 Uhr von Fussl
 
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Jops: ok, stimmt. Solche Sachen werden doch sicher nicht mit normalen Briefen verschickt.

Und klar, der Eintrag wird entfernt. Aber schon der ganze Ärger, die schlaflosen Nächte usw... Die Postbotin darf man getrost als rücksichtsloses ******* (jeder darf da seinen Schimpfnamen Favoriten einsetzen) bezeichnen.
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31.08.2006 12:15 Uhr von wahrheitwissenwill
 
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das ist doch nichts neues: früher haben die doch mehr wertbriefe und Päckchen vom Band fallen lassen was so alte Postler alles im Suff erzählen

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