30.08.06 18:10 Uhr
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Autismus entsteht vermutlich durch Mutation des X-Chromosoms

Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums unter der Leitung von Prof. Annemarie Poustka untersuchten im Rahmen einer Studie 345 Autisten und richteten ihr Augenmerk auf das X-Chromosom.

Hierbei wurde bei zwei Brüderpaaren unterschiedlicher Herkunft eine Mutation des X-Chromosoms in räumlich enger Nachbarschaft nachgewiesen, welche bei gesunden Probanden nicht auftrat.

Dieser Bereich ist für das Protein L10 (RPL10) zuständig, das für die Entwicklung der Nervenzellenverbindungen des Gehirns zuständig ist und dessen Veränderung bei Autisten als Krankheitsgrundlage angesehen wird.


WebReporter: labor_007
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mutation
Quelle: www.g-o.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2006 17:15 Uhr von labor_007
 
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Der Anfang scheint gemacht zu sein, nur wie kann der Autismus, der offensichtlich auf einem Gendefekt basiert, wirksam bekämpft/behandelt werden?
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30.08.2006 18:44 Uhr von torschtl
 
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behandlung: dadurch dass männchen ab sofort auchn zweites x chromosom bekommen, dann wird der effekt nur rezessiv weitergegeben :) is doch ne tolle wurst
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30.08.2006 19:00 Uhr von jesse_james
 
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Tolle News nur eines fehlt. Und zwar etwas das man von der originalen News eigentlich hätte erwarten können.

Da schreiben die auf "DEM" X-Chromosom, als hätte der Mensch nur EIN X-Chromosom.

Der Mensch hat aber, nur vom haploiden Satz ausgehend, 22 verschiedene X-Chromosomen.

Oder meinen die das X-Chomosom des Gonadenpaares ?!

Es ist nicht klar wo dieser Defekt sitzt, nur das es irgend wo im Erbgut ist.
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30.08.2006 22:08 Uhr von DorianArcher
 
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Tsssss Es entscheidet sich wohl kaum jemand, Autist zu sein. Natürlich ist das genetisch bedingt.
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31.08.2006 03:30 Uhr von cyrus2k1
 
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Hat nicht nur nachteile Manche Autisten sind ja auch Super-Intelligent oder "Inselbegabt"... Ist eigentlich mehr Definitionssache ob es eine Krankheit oder eine Gabe ist.
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31.08.2006 12:11 Uhr von giminic_
 
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@cyrus2k1: Nicht nur Nachteile? Natürlich wird man als Durchschnitts-begabter solche Inselbegabten oder Super-Intelligenten neidisch betrachten, leider ists nur so dass grade diesen Personen keine bzw unterentwickelte soziale Fähigkeiten beschieden sind.

Soll sich so einer drüber Freuen, dass er die Zahl Pi bis zur 5.000 Stelle nach dem Koma auswendig kann und dafür ein vor sich hinsabbernder Pflegefall ist?

In meinen Augen ist es ein Defekt und keine Gabe. Diese Fähigkeiten schlummern in (fast) jedem von uns nur sind wir durch Leben, Alltag usw so konditioniert, dass wir nicht bewusst auf solche Fähigkeiten zurückgreifen können.

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