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SPD-Vorsitzender Beck will Arbeitslose Treppen kehren lassen

Seine Meinung zur derzeitigen Lage auf dem Arbeitsmarkt hat der SPD-Vorsitzende Kurt Beck kundgetan. Seiner Ansicht nach wäre es zumutbar, wenn Arbeitslose z. B. gemeinnützig zum Treppenkehren oder Geländerstreichen herangezogen würden.

Er selber habe früher, als er noch Bürgermeister einer kleinen Gemeinde war, arbeitslose Sozialhilfeempfänger für solche Dienste heranziehen lassen. Beck bezeichnete "40 bis 50 Prozent in der Mitte der Gesellschaft" als Leistungsträger.

Auch setzt sich Beck dafür ein, Gewinn und Kapitalbeteiligungen von Arbeitnehmern einzuführen, da höhere Löhne global gesehen "immer schwieriger durchzusetzen" seien. Außerdem sei das auch eine Möglichkeit der Altersvorsorge.


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WebReporter: K. Diekmann
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Arbeit, Vorsitz, Vorsitzende, Kurt Beck, Treppe
Quelle: www.bbv-net.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2006 13:33 Uhr von K. Diekmann
 
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Bedenklich Bedenklich, Quelle: "auf die versteifen, die Werte schaffen" heißt das jetzt, dass man vor der Arbeitslosigkeit schon resigniert hat, und diese Leute über Bord wirft ?!
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30.08.2006 13:55 Uhr von 666leslie666
 
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Noch mehr Gehirnmüll: Beck halts Maul.

Die Quittung folgt hoffentlich mit der nächsten Wahl.

Zum Gelänerstreichen gibts übrigens Malereifachbetriebe die diesen Vorschlag Becks bestimmt nicht gerne hören.

Statt öffentliche Aufträge an Firmen zu verteilen werden lieber 1 Euro Jobber genommem.

Scheiss Sklaverei

Mfg jp
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30.08.2006 14:16 Uhr von Lonni
 
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Früher: hieß es Reichsarbeitsdienst. Dann Sobotnik. Jetzt 1 EURO Job.

@666leslie666

Genau so wird der Mittelstand fertig gemacht.
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30.08.2006 14:20 Uhr von Troll-Collect
 
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Brülltherapie: Früher haben so etwas Kommunalbedienstete gemacht. Dann hat man die entlassen und Handwerker bzw. Straßenreinigungsunternehmen beauftragt. Nun sollen es Arbeitslose "gemeinnützig" machen?
Wenn Geländer zu streichen und Treppen zu kehren sind, sollen sie Leute einstellen oder Handwerker beauftragen.

Zu erwarten, daß Menschen gegen Almosen Arbeiten verrichten, die früher gegen ordentliche Bezahlung ausgeführt werden, ist das wirkliche Schmarotzertum, das die Gesellschaft kaputt macht.
Die Baumwollsklaven in den Südstaaten haben früher auch ihre Arbeit gegen etwas Nahrung und Dach über den Kopf verrichtet - die Besck/Södersche Brülltherapie ist nichts anderes, nur mit einer rosa Schleife verziert.
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30.08.2006 14:26 Uhr von Katerle
 
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Was kommt als nächstes?: Ich frage mich, was da noch als nächstes kommen mag. Man meint es kann nicht schlimmer kommen und da gibt es noch ein Extra drauf. Vielleicht sollten wir mal spenden, dass die Herren Politiker endlich ihre Gehirn-OP bekommen.
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30.08.2006 14:34 Uhr von Teppichratte
 
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Dann kann man ja, die Leute von der Stadt, die das bisher gemacht haben, entlassen, supi, also manchmal frag ich mich wirklich, ob die noch ganz richtig ticken.

Als dieser Schwachsinn los ging, hab ich mal vorgeschlagen, dass die ARGE doch den Text "Arbeit macht frei" in ihren Briefkopf übernehmen könnte, aber hey, das war´n Scherz.

Aber warum macht man nicht gleich Nägel mit Köpfen? Warum treibt man nicht die Arbeitslosen zusammen, verfrachtet sie in die leerstehenden Plattenbauten (der Vorschlag wurde von einem CDU Heini schon mal gemacht), von wo sie dann morgens mit LKW`s zu ihren "Arbeitsstellen" gebracht werden.

Arbeitslose Polizisten können dann die Funktion des Blockwarts übernehmen und arbeitslose Krankenschwestern, nebst gescheiterten Ärzten den medizinischen Dienst.

Scheisse, an was erinnert mich das?
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30.08.2006 14:52 Uhr von Troll-Collect
 
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@Teppichratte: Immerhin wird bei der Antragsstellung schon zwischen arbeitsfähig und nicht arbeitsfähig unterschieden.
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30.08.2006 15:21 Uhr von usambara
 
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ab zur Armee und Deutschland am Hindukush verteidigen.
Oder in den Kongo, Libanon, Bosnien, Djibuti, Sudan....Irak, Iran, Afghanistan......
Wir haben soviel Geld für das Militär und den "Weltfrieden".
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30.08.2006 15:29 Uhr von luthienne
 
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Pahhhh @ Troll- Collect: Du hast meinen Beitrag vorweg genommen... das find ich gar nich nett ;)
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30.08.2006 17:24 Uhr von fynklestain
 
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Angriff auf Handwerksbetriebe: Sehr schön, Herr Beck! Gratulation!
Sie werden es schon noch schaffen,
auch noch dem letzten Handwerksbetreib den Garaus zu machen.
Anscheinend ist es das Ziel, den Großteil der Bevölkerung zu proletarisieren, indem man den örtlichen kleinen Handwerksbetrieben keine öffentlichen Aufträge mehr erteilt, diese ihre Leute entlassen müssen, diesich dann als 1-Euro-Jobber bei eben genau den gleichen Tätigkeiten wiederfinden...
Bravo! Ganz tolles Konzept!
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30.08.2006 17:31 Uhr von fpanyre
 
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noch mehr superjobs fuer superleute: es gibt nur drei moeglichkeiten:

1. es bleibt dreckig. in deutschland undenkbar.
2. polen oder andere neger finden sich, ist aber immer noch
zu teuer.
3. arbeitslose machen den dreck weg, freiwillige werden sich
finden.

die muellabfuhr ist bereits fest in tuerkischer hand.
das strassenkehren haben teure spezialmaschinen
uebernommen.
fruehmorgens quaelt der hochdrehende laubpuster.
die wertstoffe sackt sich die papier-und flaschenmafia
kostenlos ein.

politiker sieht man eigentlich immer nur lachen und sie
werden immer dicker.
lebensqualitaet 2006 made by cdu-spd dreamteam
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30.08.2006 20:13 Uhr von spacerader73
 
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Die SPD wird bald von der Bildfläche verschwinden. Auf der einen Seite werden Union und FDP auf der anderen Seite die Linkspartei die SPD mehr und mehr zerreiben. Bisherige SPD-Wähler werden anderswo ihre "politische" Heimat finden. Auch die Grünen werden nach einer "Jameika"-Koalition überflüssig werden. Dafür wird neben die Union eine Rechte Partei (die evt. sogar die NPD selber) eine feste Kraft werden, wie heut z.T. schon die Linkspartei. (in der EU ist das schon längst Altag, das "Randparteien" immer stärker werden) Linkspartei und Rechte(NPD) könnten schon in gut 10 Jahren in Spitzenzeiten zusammen auf über 40% kommen. Aber die Kriese wird auch an der Union nicht nahtlos vorbeigehen. Mehr als ein Drittel der Stimmen wird sie auch nicht mehr bekommen. Und irgendwann wird sie sich entscheiden müssen, ob sie die Kröte Linkspartei schluck oder sich viel Ärger mit dem Ausland und Innland einhandelt und ein Bündnis mit den Rechtsextremen eingeht... Aber sie wird eben entgegensatz zur SPD halbwegs überleben. Jedenfalls ist die "linke Mitte" in Deutschland sogut wie TOD! Jedenfalls stehen schwere und schwerste politsche Kriesen in Haus, die so heftig werden könnten wie vor dem Nationalsozialismus.Und das auch, wenn die Zahl der Arbeitslosen nicht mehr stärker zulegt!
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30.08.2006 20:13 Uhr von Bibip
 
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An der Äußerung erkennt man dass Politiker 0 Ahnung von Betriebsführung haben:
Zitat: Auch setzt sich Beck dafür ein, Gewinn und Kapitalbeteiligungen von Arbeitnehmern einzuführen, da höhere Löhne global gesehen "immer schwieriger durchzusetzen" seien. Außerdem sei das auch eine Möglichkeit der Altersvorsorge.

Da bekommen dann die AN nur noch das Grundgehalt.
Warum? Weil Firmen wie z.B. Mercedes über ihre Tochterfirmen den Gewinn "vernichten" (buchhaltungsmäßig)
Ergebnis: 10 % Gewinnbeteiligung? Gerne! Wir machen keinen Gewinn! Also: 10 % aus 0 = 0 Euro Beteiligung.
Oh Beck, wie kann man nur so blöd sein und sein Unwissen so öffentlich kundtun!
Grüße
Bibip
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30.08.2006 20:16 Uhr von spacerader73
 
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Mist zu schnell abgeschickt, sorry d. Fehler: bei meinem obigen Beitrag...
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31.08.2006 10:40 Uhr von schlenzer
 
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spacerader73: Wenn die Linkspartei.PDS und die NPD auf über 40% kommen, ist Deutschland nicht mehr zu retten.

Hier wird hoffnungslos übertrieben. Die meisten Länder auf der Welt wünschten sich Verhältnisse wie in Deutschland.
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31.08.2006 16:08 Uhr von Davor
 
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Beck sollte mit guten Beispiel vorangehen: würde den Sack gerne mal sehen mit Staubwedel in der Hand, in der anderen einen Staubsauger und "I want to break free" singen.

Man bereitet dem Feudalismus tatsächlich wieder den Weg.

Ich zahle lieber für jeden hartz-4-ler als für diese kannibalischen Bluthunde die sich Politiker nennen

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