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USA: 17-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt

In Martinez im US-Bundesstaat Kalifornien ist gestern der 17-jährige Scott D. zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt worden. Er wurde des Mordes an seiner Nachbarin schuldig gesprochen.

Der ehemalige Pfadfinder soll die 52-jährige Frau, Mutter von zwei Kindern, im Oktober 2005 mit einem faustgroßen Stein angegriffen haben, während sie sich allein in ihrer Wohnung aufhielt und im Internet surfte.

Das Opfer erlitt durch den Angriff schwere Verletzungen, an denen es schließlich starb. Den entscheidenden Hinweis bekamen die Ermittler durch den besten Freund des Angeklagten. Der 17-Jährige brach während der Verlesung des Urteils zusammen.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Haft
Quelle: www.courttv.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2006 16:52 Uhr von Tira2
 
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Das ist natürlich ein schweres Verbrechen, aber man sollte bedenken, dass der Angeklagte ein Jugendlicher ist, 10 Jahre, wie es die Höchststrafe im deutschen Jugendstrafrecht vorsieht, hätten wohl auch genügt, um die Tat zu bestrafen.
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29.08.2006 17:04 Uhr von mscw
 
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ja ne ist klar tira2.

macht ja auch sinn.

warum sollte auch ein mörder für die zeit seines lebens hinter gittern leben, nur weil er mal eben einem anderen menschenleben ein ende gesetzt hat.

Ist klar Tira2 ^_^

"er war doch noch ein kind und das umfeld, die gesellschaft, computerspiele und filme sind schuld - mümümü"

blablabla, er hat jemanden umgebracht. strafe = lebenslang. gott sei dank. ende

Oder reichen 10 Jahre Haft auch für einen, der ein Familienmitglied von Dir umbringt ? Ja oder ? Der täter war doch noch ein kind.. blabla - hört auf morde runterzuspielen...
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29.08.2006 17:22 Uhr von Jorka
 
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Er ist 17 Jahre und damit ein Jugendlicher: finde das Urteil auch viel zu hoch, eine Zeitstrafe nicht 10 Jahre, aber 20 oder 30 Jahre hätten es auch getan....
aber wen wunderts...
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29.08.2006 18:09 Uhr von Buster_
 
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Ich kann darüber nicht urteilen: Mit den Informationen aus der News kann doch hier keiner Beurteilen ob die Strafe zu hoch ist oder gerechtfertigt.

Ich denke schon das man berücksichtigen muss das der Täter erst 17 Jahre alt ist. Auch die näheren Umstände/Motive der Tat sind bei der Strafbemessung zu berücksichtigen. Totschlag oder Mord?
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29.08.2006 18:22 Uhr von Tommy69
 
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10 Jahre wären zu wenig: Meine ich und sicher auch die beiden Kinder der getöteten Frau.

Man hat es immer in der Hand (Stein!) und kann selber entscheiden ob man andere Menschen tötet oder nicht.
Und muss mit den Folgen leben ...
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29.08.2006 19:36 Uhr von Mr. Wortgewant
 
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@nokia1234: so gesehen sind lebenslang und todesstrafe ein und das selbe
nur dass er bei der todesstrafe sofort tot ist und nicht die ganzen demütigungen durch mithäftlinge und wärter ertragen muss um sich dann nach langen jahren in seiner zelle mit einem gürtel zu erhängen...

@autor: ist dir klar dass du da einen mörder in schutz nimmst?

PS: ich bin zu 100% GEGEN die todestrafe
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30.08.2006 00:58 Uhr von Vampire666
 
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richtig so! lebenslang ... ohne möglichkeit der vorzeitigen entlassung ... klasse!
stellen wir uns doch mal vor, der wäre in 10 jahren (wie in D) wieder draussen
ist dann 27, hat max. im knast ne lehre gemacht, null berufserfahrung, und im lebenslauf 10 jahre bau stehen... berufsperspektive zu 95% hartz iV ... udn das risiko wieder auf die schiefe bahn zu geraten imho genauso hoch!
bleibt der 30 jahre im bau, brauchen die ihn erst gar nicht wieder rauslassen, weil die resozialisierung gar nicht mehr praktikabel wäre
ein 17 jähriger hat ein bewustes erinenrn von max 7-10 jahren ... wenn der mit 47 aus dem knast käme, hätte der NULL bezug zum leben draussen, udn in ermangelung eines sozialen netzes in den USA ist die wahrscheinlichkeit, wieder auf die schiefe bahn zuu geraten bei 99,9 % ... die 0,1 % die NICHT wieder straffällig werden, sind die , die sich den strick nehmen!
abgesehen davon sind 10 jahre für die kinder des opfers sicherlich keine annähernd zufriedenstellende strafe ..abegesehen davon das auch lebenslänglich die mutte rnicht zurückbringt ...
aber allein die tatsache , das so ein mensch dieselbe luft atmet und einem u.u. ein paar jahre später auf der strasse entgegenkommt .. frausame vorstellung!
...
V.
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30.08.2006 01:15 Uhr von Gunny007
 
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ist schon gut so. normalerweise wird hier lebenslänglich für vergewaltiger gefordert.
einsperren und schlüssel wegwerfen.
ist ein mörder also besser als ein vergewaltiger?
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30.08.2006 01:20 Uhr von Schwertträger
 
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Naja, der Typ ist schon sehr neben der Spur und hat wohl in seinem Leben bisher nicht viel Zeit mit ernsthaftem Nachdenken verbracht, sonst hätte er die Tat nicht so emotionslos grausam begangen.

Aber nach 20 Jahren seinen Zustand zu überprüfen und ihm bei echter Läuterung eine Chance zu geben, wäre, denke ich, schon okay.

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