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US-Bauern sollen Bayer-Tochter wegen gentechnisch manipuliertem Reis verklagt haben

Von den US-Behörden war eine in den Jahren 1998 bis 2001 getestete genmanipulierte Reissorte als unbedenklich eingestuft worden. Jetzt wurden im Langkornreis Anzeichen auf eine nicht zugelassene Sorte gefunden.

US-Bauern haben dagegen geklagt und beschuldigen für das Vergehen die Unternehmenstochter der Bayer AG (Leverkusen) CropScience, die im Bereich Pflanzenschutz tätig ist.

Ein Sprecher des Bayerkonzerns erklärte, dass das Unternehmen inzwischen die notwendige Zulassung einhole, zur Klage jedoch noch nichts gesagt werden könne, da diese noch nicht vorliege.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Bayer, Tochter, Bauer, Reis
Quelle: www.finanznachrichten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2006 11:58 Uhr von la_iguana
 
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In den USA darf gentechnich veränderter Reis wohl verkauft werden – nachdem er amtlich getestet und zugelassen wurde. Bei uns darf jedoch auch der nicht verkauft werden. Schwer zu verstehen, warum da mit zweierlei Mass gemessen wird.
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29.08.2006 14:50 Uhr von Der Erleuchter
 
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@Autor: Protein-Protein-Interaktionen sind viel zu kompliziert als das man sie in ihrer Komplettheit testen könnte. Genmanipulationen sind keine einfachen Mechanismen, die man in der Komplettheit beherrschen kann nach heutigem Stand der Dinge.Neue Protein müssen nicht zwangsläufig zu Problemen für die Gesundheit führen, doch Menschenversuche werden im Vorfeld im Rahmen eines Genehmigungsverfahrens ja wohl nicht gemacht. Was Kühe (z.B. Futtermais) gut vertragen, muss nicht für den Menschen gelten. Auskreuzungen (z.B. beim Mais durch Flugpollen) sind zwar begrenzt, aber nicht auszuschließen.

Ich bin durchaus für die weiße und rote Gentechnik, aber die grüne muss nicht sein. Wir machen uns damit nur zu Sklaven der großen Konzerne wie z.B. Monsanto. Die Erträge in den reichen Ländern sind hoch genug um gutes und günstiges Gemüse zu produzieren und für die Dritte Welt ist diese Saatgut das Verderben. Einerseits zu teuer, schon heute können sich viele Bauern in armen Ländern das Saatgut, das konventionell erzeugt wurde, nicht leisten - wie soll das dann bei den teureren manipulierten Sorten gehen? Dazu kommt das dieses Saatgut nicht selbst fortpflanzungsfähig ist, das bedeutet die Bauern könnten sich nicht selbst mit Saatgut versorgen, wenn sie einmal auf diese Sorten umgestiegen sind.

Man könnte hier Romane schreiben, aber ich will hier nur ein paar Punkte anführen, die meines Erachtens die Logik der Firmen und mancher Politiker ad absurdum führen....
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29.08.2006 15:36 Uhr von la_iguana
 
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das Perverse an: der Geschichte ist, dass "Genmais" in Schwellen- und ärmeren Ländern von den Regierungen mit dem Argument besserer Erträge promoviert wird. Dass die Bauern daraus kein neues Saatgut gewinnen können, wird schlicht verschwiegen! Die langen Gesichter kommen hinterher.

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