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In einem Kölner Kino wurde vor einem Kinderfilm Alkoholwerbung gezeigt

Ein Sozialtherapeut war in einem Kölner Kino, als vor dem Kinderfilm "Coco - der neugierige Affe" Werbung für ein alkoholisches Getränk gemacht wurde. Er wandte sich zuerst an die Stadt und ging danach an die Öffentlichkeit.

Vom Leiter des Kinos war zu hören, dass es sich um eine "technische Panne" handelte. Der Spot sei fest an den Film gekoppelt gewesen. Der Filmvorführer hätte, wegen der Überwachung von gleichzeitig 13 Sälen, gar nicht so schnell reagieren können.

"Alkoholwerbung im Kinderkino ist nicht zulässig. Das schreibt Paragraf 11 des Jugendschutzgesetzes vor", äußerte sich der Leiter des Ordnungsamtes. Bei einem weiteren Verstoß wird dann eine Ordnungsstrafe verhängt.


WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Köln, Kino, Alkohol, Alkoholwerbung
Quelle: www.ksta.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2006 12:03 Uhr von 666leslie666
 
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Ist verboten im Kino!!! Warum dann nicht im Fernsehen,an Hauswänden,an Bushaltestellen.
Das alles sehen noch viel mehr Kinder und dann regt der Typ sich auf das vielleicht ausversehen Alk Werbung kam.

Doller Sozialtherapeut.

Mfg jp
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29.08.2006 12:14 Uhr von LMS-LastManStanding
 
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alles idioten: manmanman, sind die menschen wirklich so dumm geworden?

ALLES VERBIETEN, statt einem beizubringen, wie man damit richtig umgeht?

Lehrer und anderes Solzialpedagogen oder Solzialtherapeuten sind für mich sowieso die letzten Heuchler und das letzte einer Gesellschaft, die meinen auch immer die sind was besseres, was mich so dermasen ankotzt.

Verbote haben noch NIE etwas bewirkt, was verboten ist, ist interessant, wenn man das macht ist man "cool". Seit doch mal ehrlich, wer hat sowas nicht schon selbst auf dem Schulhof oder sonst wo erlebt....

Nur manche lernes es nicht, AUFKLÄRUNG bringt mehr als stupide Verbote!
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29.08.2006 12:38 Uhr von Toyah42
 
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Als ich jung war war Zigarettenn- und Alkoholwerbung im Kino (und im Fernsehen!) völlig normal. Ich rauche nicht und bin auch nicht zum Schwerstalkoholiker verkommen.
Verbote bringen doch gar nichts. Wie ein Vorredner schon schrieb: dadurch werden Sachen erst für Kinder und Jugendliche interessant.
Ist doch mit (indizierten) Ego-Shootern etc. das Gleiche - falls ich ein Game möchte und im Laden nicht erwerben kann, frage ich meine Töchter (beide 14), die das dann auf dem Schulhof besorgen.
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29.08.2006 12:41 Uhr von LMS-LastManStanding
 
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@Toyah42: mit den Games hast du absolut recht, was auf dem INDEX steht oder gar beschlagnahmt (also komplett verboten) wurde, ist IN und muss gespielt werden.

Nicht umsonst haben spiele wie MANHUNT oder POSTAL eine solch große Fangemeinde, auch in Deutschland, wo das Spiel eigentlich verboten ist^^

Naja, sie werden schon sehen, was sie mit den Verboten bewirken^^
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29.08.2006 12:45 Uhr von meggaiwa
 
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Ich bin niemand, der sowas normal unterstellt, aber irgendwie denk ich schon, dass der "Sozialtherapeut" sich da etwas profilieren wollte.

Er sagt es der Kinoleitung, die behebt den Fehler und gut. Statt dessen geht er an die Stadt und dann sogar an die Öffentlichkeit (!).

Werden jetzt alle die "Coco" geschaut haben Alkoholiker? :o
Ich mein ja nur, da ihnen bisher nie die Alkwerbung im TV, auf Plakatwänden, ect. und vor allem auch Alkohol trinkende Menschen begegnet sind, muss das ja ein ziemlicher Schock für sie gewesen sein... ( <-- Ironie).
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29.08.2006 20:30 Uhr von kirschholz
 
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Da gibt es viel schlimmeres: Ich war vor längere Zeit mit meinen Kindern im Kino, um einen Kinderfilm zu sehen. Es gab weder Alkohol- noch Nikotinwerbung, aber der Nachmittag wurde durch etwas viel schrecklicheres versaut. Die MusikMafia hat ganz dreist einen ´Werbespot´ gezeigt, wo Jugendliche unter den lüsternen Blicken von Häftlingen in einem Brutal-Knast eingewiesen wurden, weil sie CD´s kopiert hatten.
Daraufhin haben wir natürlich sofort den Saal verlassen und auch das Geld zurückbekommen. Es ist mir unbegreiflich, dass so etwas möglich ist, während Erbsenzähler sich über vergleichbar harmlose Werbung aufregen.

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