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Proteste in Belutschistan nach dem Tod des Separatistenführers Bugti

In der pakistanischen an Afghanistan und den Iran angrenzenden und für ihren Reichtum an Öl und Gas bekannten Provinz Belutschistan mehren sich die Proteste, nachdem Rebellenführer Bugti in einer eingestürzten Höhle ums Leben gekommen ist.

Etwa 60 Anhänger des Separatistenführers wurden mit ihm unter dem einstürzenden Dach einer Höhle begraben, in der sie sich im Kampf gegen pakistanische Regierungstruppen verschanzt hatten. Auch 25 Regierungssoldaten sollen ihr Leben gelassen haben.

In der Hauptstadt Belutschistans, Quetta, waren die Geschäfte geschlossen und trotz Patrouillen der Sicherheitskräfte wurden viele Straßen von Protestierenden blockiert. In anderen Städten kam es zu Streiks und gewaltsamen Unruhen.


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WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Protest
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2006 13:58 Uhr von kwikkwok
 
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Es geht um den Anteil an der Gewinnung der Bodenschätze: Die Belutschen fürchten, wohl nicht zu Unrecht, dass sie erstens mit einigen Brosamen abgespeist werden sollen und zweitens im Zuge der Erschließung der Erdöl und -gasfelder durch importierte Arbeitskäfte die Mehrheit in ihrer Heimat verlieren würden.
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28.08.2006 20:26 Uhr von red.devil
 
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Überall: auf der Welt kann man es erleben, dass Unruhen und Streiks auftreten und immer wieder kommt es dabei zu Gewaltausbrüchen. Sogar in vermeintlich reichen Gegenden.

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