28.08.06 11:19 Uhr
 5.332
 

Autoindustrie entdeckt den Standort Deutschland wieder

Die Autoindustrie zieht es seit vielen Jahren in Länder, in denen die Löhne sehr niedrig sind und wo sie hohe Subventionen bekommen. Die Zulieferfirmen haben es ihnen gleich getan. Erst ging es nach Südeuropa, danach in den Osten.

Als Begründung für diesen Standortwechsel wurde stets erklärt, dass hier die Herstellung zu teuer ist. Mittlerweile besinnt man sich aber wieder anders. Für Firmen, die Getriebe, Schlösser und Heizungen produzieren, ist das Ausland uninteressant.

Einer der Gründe: "Auch in Osteuropa wird die Arbeit zunehmend teurer". Darüber hinaus fehlen gut ausgebildete Facharbeiter, die Infrastruktur ist meistens mangelhaft und die Erstellung der Produktionsgebäude muss auch bezahlt werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Entdeckung, Stand, Standort, Autoindustrie
Quelle: www.wams.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Deutlicher Rückgang der Ölpreise
Lieferprobleme bei Aspirin: Bayer-Medikament monatelang eingeschränkt verfügbar
Türkischer Wirtschaftsminister beschwichtigt: Deutsche Firmen genießen Schutz

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.08.2006 11:38 Uhr von Atatuerk1881
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
na geht doch: endlich Aufschwung Ost ^^ und Grüne Landschaften dann kann der osten ma Solibeträge an den Westen zahlen :-P
Kommentar ansehen
28.08.2006 11:42 Uhr von megaakx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sieh an: Ist die Autoindustrie doch tatsächlich beim Auswandern auf die Nase gefallen? Das klingt fast so als hätte man nur an die Personal- nicht aber an weitere Kosten gedacht. Naja, Qualität hat eben ihren Preis...
Kommentar ansehen
28.08.2006 11:48 Uhr von virtualnonsense
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
tja..: wer hätte das gedacht ? ich würd die Nasen gleich draussen lassen :D und die Produkte boykottieren..
Kommentar ansehen
28.08.2006 12:18 Uhr von Der Weiser
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zur Einsicht gekommen IHR Manager: Sofort euer Gehalt kürzen um 80%.

Dumpfbacken
Kommentar ansehen
28.08.2006 12:53 Uhr von KingPete
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das war doch längst klar: Die Managergehälter, bzw. Bonus, richten sich hauptsächlich nach dem Gewinn.
Diesen sogenannten Managern war und ist es sch...egal, ob die deutsche Wirtschaft oder deutsche Arbeitsplätze erhalten bzw. gefördert werden.
Und seht euch mal an wer in den Aufsichtsräten sitzt. Viele abgehalfterte Politiker, die aber immer noch ihre Connections pflegen. Und das hauptsächlich zum Wohle ihres eigenen Geldbeutels!
Kommentar ansehen
28.08.2006 13:02 Uhr von torschtl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
tja und für die dummheiten der letzten 20 Jahre gehören ihnen steuern aufgebrummt, dass es kracht...

qualität ist halt doch mehr wert als quantität
Kommentar ansehen
28.08.2006 13:10 Uhr von «azero»
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das betrifft nicht nur die Autoindustrie. Lt. einem Bericht des Manager Magazins von 2004 sind mehr als 70% aller "Unternehmens-Auswanderer" in ihrem neuen Traumland "eher unglücklich" und würden gern wieder zurück kommen...
(Glosse: Die meisten hatten als Hauptgrund für die Auswanderung "hohe bürokratische Hürden" angegeben. Der Hauptgrund für die "Rückbesinnung" lautet übrigens "hohe bürokratische Hürden". *Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.*)

Das Ammenmärchen der Auswanderung von Arbeitsplätzen war eben nur für mental suboptimierte Leuchten einleuchtend, nicht wahr, Cpt.Proton?! ;)

Dennoch wird es nichts daran ändern, dass die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze kontinuierlich abnehmen wird --- egal, wieviel Geld noch in "Arbeitsplatz-Subventionen" gesteckt werden wird. Es wird _dringend_ Zeit, neue Konzepte zu finden. Und eines davon wird zwangsläufig sein, dass man sich von den Industriearbeitsplätzen verabschiedet und so - mehr oder weniger indirekt - die Autoindustrie nochmals, diesmal aber endgültig - verjagt. ;)
Kommentar ansehen
28.08.2006 13:16 Uhr von DER SCHMIDT
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie Wahr: Wie wahr,
In Osteuropa fehlen die Fachkräfte....Seit der EU Osterweiterung trieb in Soest ein Polnischer Fensterbauer mit Dumpingpreisen sein Unwesen..... Seit einem Jahr kann ich den Scheiß, den ER bei den Kunden verbockt hat wieder geraderücken..... Geiz is Geil und 25€ die Stunde für nen Schreinermeister zu teuer......Endlich wird Deutschland wach!!!
Kommentar ansehen
28.08.2006 14:07 Uhr von P. Panzer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ «azero»: "Es wird _dringend_ Zeit, neue Konzepte zu finden. Und eines davon wird zwangsläufig sein, dass man sich von den Industriearbeitsplätzen verabschiedet und so - mehr oder weniger indirekt - die Autoindustrie nochmals, diesmal aber endgültig - verjagt. ;) "

Also von der Landwirtschaft haben wir uns ja schon ewig verabschiedet, jetzt aber kommt die Industrie und der Dienstleistungssektor drann.

Es gibt nur zwei möglichkeiten in Zukunft! Die eine (mein favorite) das wir das mit den Arbeits"losen" auf klassische weise vergessen und ein BGE einfordern

oder

Das wir eine Kapitalvernichtung vorantreiben! Aber eine gegen die man sich nicht "so gut" wehren kann!
Kommentar ansehen
29.08.2006 02:30 Uhr von borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Tja: Qualität kostet Geld. Das sehen nun also als erstes ausgerechnet die Autobauer ein. Mal sehen wann die anderen Konzerne darauf kommen.
Kommentar ansehen
29.08.2006 04:42 Uhr von Das Allsehende Auge
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Azero: Wie immer. Und zu "Wolle ma se reinlasse?". Kann ich nur sagen wer hier Volksbetrug begeht, was einem Terroristischen Akt gleich kommt, wenn nicht noch schlimmer ist (werden/wurden mehr geschädigt. Und das Land auch noch, also auch "Landesverrat". Ein klares NEIN. Denn Terroristen wollen wir hier nicht haben. Thema durch.

SO. Und jetzt zu dem lustigen an der Sache. Jetzt haben die "anderen" Leute/Länder das Know-how und können selbst basteln und besser werden (China Autos, Transrapid, usw.). *g*

Ja und zu Cpt.Proton. Azero, jeder kann doch EINMAL falsch liegen, kein Grund für Schellte. :-)
Kommentar ansehen
29.08.2006 17:09 Uhr von SchlachtVati
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
vor einiger: zeit hab ich doch mal in den "raum geschmissen" , das das gold wieder in ganz großen häppchen wieder zurückwandert
obwohl man es garnicht wieder haben will (wozu auch?) . das die auswirkungen schon so schnell derartige ausmaße nehmen sollten , ist schon erstaunlich .

das hat weniger was mit qualifizierten personal zu tun , oder subventionen ! der aufgezungene "wachstums-un-bedarf" , zwingt wahrscheinlich zu solch drastischen maßnahmen .

diese ist natürlich im ersten augenblick schön anzusehen , aber von einer lösung des generellen geldproblems mit seiner deckung weit entfernt . (imho)

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?