27.08.06 14:07 Uhr
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Widerstand gegen Entscheidung Pluto den Planetenstatus abzuerkennen

Der Widerstand gegen die neue Planetendefinition und damit der Aberkennung des Planetenstatus für den Pluto durch den IAU-Kongress in Prag (SSN berichtete) wächst auch in der Wissenschaft.

Eine ursprüngliche Planetendefinition war unter den 2.500 Wissenschaftlern, die am IAU-Kongress teilnahmen, umstritten. An einer Abstimmung über eine überarbeitete neue Version nahmen am letzten Kongresstag nur noch 424 Wissenschaftler teil.

Am umstrittensten ist die letzte der drei Anforderungen in der Definition, nach der ein Planet sein Umfeld von kosmischem Material leergeräumt haben muss. Um die Erde schweben ca. 10.000 Asteroiden, nach dieser Definition wäre auch die Erde kein Planet.


WebReporter: ottokar VI
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entscheidung, Planet, Widerstand
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2006 10:43 Uhr von ottokar VI
 
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Dieses Hickhack, das sich aus der Quelle ergibt, ist tatsächlich Haarsträubend. Leider konnte ich auf dem begrenzten Raum hier nur ein Bruchteil der Quelle wiedergeben. Ich hoffe aber, die Kernaussage getroffen zu haben.
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27.08.2006 16:19 Uhr von myheroisalex
 
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Schwierig: eine Definition zu finden, die absolut eindeutig ist und womit dann schließlich alle zufrieden sind
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27.08.2006 16:29 Uhr von Davor
 
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er ist aber nicht sauer: lt. Walt Disney ist Pluto nicht sauer und wird davon absehen Astronomen zu beißen

stand gestern so in unserer Zeitung
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27.08.2006 16:31 Uhr von Mitmirnicht
 
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Die sollen: Den mit drin lassen in der Liste,sonst könnten sich irgendwann mal Ausserirdische verfliegen,wenn sie uns doch mal besuchen wollen,da unsere Planetenmap in der Voyager 1 beigelegt wurde ;)
Aber wenn Ausserirdische wirklich Intelligenz besitzen,bleiben sie besser weg von dieser,unserer beschissenen und verdreckten Kugel :D
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27.08.2006 20:20 Uhr von de.dings
 
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Die Erde IST ein Planet: "Um die Erde schweben ca. 10.000 Asteroiden, nach dieser Definition wäre auch die Erde kein Planet."
das ist falsch. Der Planet muss der dominante Körper sein. Und das ist die Erde. Sonst wäre Jupiter auch kein Planet...
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27.08.2006 20:31 Uhr von A_I_R_O_W
 
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mit den 10000 Objekten sind unsere Satelliten gemeint die wir selber raufgeschossen haben nicht? ^^
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28.08.2006 02:08 Uhr von Troll-Collect
 
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Protest: Objektbesetzung, bis zur Statusrückgabe
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28.08.2006 12:58 Uhr von leeson
 
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Neue Def: Die ersten 4 Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars sind richtige Planeten.
der Rest ist doch nur ne Ansammlung von Gas und oder Gesteinsresten des Kuipergürtel
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28.08.2006 13:04 Uhr von vst
 
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der müll: der um die erde kreist ist ja kein kosmisches material.

sondern schrott den die menschheit hoch geschossen hat.

somit passt das mit dem planeten doch.
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29.08.2006 19:20 Uhr von fhummel
 
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die Erde doch kein Planet? Es geht ja wohl weniger um den Müll der um die Erde rumfliegt als um die Brocken die im gleichen Orbit wie die Erde um die Sonne fliegen (wie etwa 2002aa29 auf seiner Hufeisenbahn). Wenn wir die alle mal eingesammelt haben dann ist die Erde vieleicht ein Planet ;)
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30.08.2006 22:45 Uhr von stellung69
 
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Na dann: wird es höchste Zeit, den ganzen kosmischen Kram einzusammeln; muß in der heutigen Zeit doch kein Problem sein, oder?
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30.08.2006 22:56 Uhr von Schwertträger
 
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@stellung69: Denk an die Saurier: Vielleicht keine gute Idee, den Kram in nächster Zeit "einzusammeln". :-)
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31.08.2006 05:18 Uhr von Festus57
 
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Mensch, lass es sein und bedenke was Du bist! Da sieht man doch wieder mal die nicht zu überbietende Arroganz der Menschheit.
Kaum haben sie einen Fuß über die irdische Atmosphäre ins All gesetzt, schon maßen sich diese humanoiden Würmer an, zu Entscheiden was Planet ist und was nicht.
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31.08.2006 21:04 Uhr von Schwertträger
 
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@Festus: Eigentlich logisch: ".... schon maßen sich diese humanoiden Würmer an, zu Entscheiden was Planet ist und was nicht."

Ähm... ja. Natürlich, wer denn sonst? :-)

Da die Worte "Weltraum", "Erde", "Pluto", "Sonne" in keinem anderen Sprchschatz als dem unseren vorkommen dürften, ist der sinnliche Zusammenhang dieser Wortgruppe mit dem weiteren Wort "Planet" auch nicht weiter relevant.

Mit anderen Worten: Warum sollte uns jemand das Recht an der Erstellung einer Definition streitig machen, die sowieso nur für uns gilt? Wie übrigens auch schon die Definition einer Definition. *bg*
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01.09.2006 09:25 Uhr von Festus57
 
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@Schwertträger: Tja Schwertträger, damit magst Du Recht haben, dass Definitionen von uns selbst gemacht, auch nur für uns selbst bestimmt sind.
Aber auch wenn Definitionen für die Menschheit bestimmt sind, heißt es noch lange nicht das sie jeder so akzeptiert wie sie ein paar wenige einzufügen versuchen.
Denn Definitionen haben auch immer eine Statuswirkung, sie können erheben aber auch erniedrigen.
Wenn man z.B. von einem Oberklassewagen spricht, denkt doch jeder sofort an einen Mercedes Benz oder an einen Porsche und manche Menschen haben dann eben ein Problem damit zuzugeben, dass sie nur einen Kleinwagen in der Garage haben.
Oder wenn man die Sache mit der Definition weiterspinnt, dann könnte man ja auch bestimmten Volksgruppen die Definition zur Menschheit zu gehören absprechen.
Beispielsweise: Es werden in Afrika oder Südamerika, für die westliche Industriewelt wichtige Bodenschätze gefunden und man kann sie nicht abbauen, weil die dort lebenden Eingeborenen - aus welchen Gründen auch immer - es nicht zulassen. Man sieht sich diese Lebewesen genauer an, stellt fest sie sind bedeutend kleiner, haben andere Gesichtszüge und haben eine Sprache die eigentlich mehr mit Tierlauten gleichzusetzen sind. Was ist da naheliegender als diese Wesen in der Definition zurück zu Stufen vom Menschen zum Primaten, der ja in der Regel nicht den Menschenrechten unterstellt ist, also man kann sich das Land und somit die Bodenschätze einfach unter den Nagel reißen.
Und sollten die sich dagegen Wehren, na dann knallt man sie einfach ab, als wären es Angriffe von Raubtieren derer man sich erwehren müßte.
Menschliche Definitionen sind nicht ungefährlich und werden nur allzuoft mißbraucht um sich die Welt so zu Gestalten wie man sie am besten braucht.

PS: Ich habe im Moment nicht mal einen Kleinwagen in der Garage, aber ich hoffe doch das ich ein Mensch bin, wenn ich mich auch manches Mal dafür fast Schäme
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01.09.2006 12:36 Uhr von Schwertträger
 
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Naja, das sind ja auch innererdliche Definitionen: Ich bezog mich spasshaft auf Deinen (meiner Meinung nach spasshaften) Einwurf, dass die kleinen Erdenwürmer sich erdreisten, eigene Beschreibungen und Worte (Definitionen) für so grosse, ihrem Einfluss und ihrem Erfassen entzogene Dinge wie Planeten festzulegen.
Und entgegnete dann, dass es wahrscheinlich den ganzen Rest des Universums wenig interessiert, was in Erdwurmsprache festgelegt wird, weil die eben kein Universumsstandard ist. :-)
War also gar nciht so bierernst aufgehängt, das Ganze. :-)


Aber gut, wenn Erdwurmsprache doch mal Universumsstandard werden sollte (2000 Jahre später), weil es die Menschheit geschafft hat, in den Weltraum hinaus zu strömen und sich wider Erwarten zudem auch noch als die technisch überlegene Spezies herausgestellt hat, dann haben in der Tat weniger entwickelte Völker Pech gehabt, denn dann wird unsere Definition von Planet und Nichtplanet sich wohl durchsetzen.
Es sei denn, eine der Spezies ist geistig weit entwickelt und verfügt über für uns neue Erkenntnisse und hat diese in auch für uns logische Definitionen gepackt. Dann würden wir die wohl auch übernehmen, selbst wenn sie nicht von uns sind.
(Könnte aber sein, dass sie 200 Jahre später als von uns erfunden propagiert würden. Das traue ich "uns" schon zu ;-) ).

Das greift dann natürlich, da hast Du völlig Recht, nicht unbedingt nur bei Definitionen von Planeten, sondern auch bei Definitionen von Wesen, die auf den Planeten leben und dann vielleicht auch noch unverschämterweise auf Bodenschätzen hocken, die für die Menschheit interessant sind, klar. Es gäbe wahrscheinlich wenig Hemmungen, nicht so wehrhafte Wesenheiten runter zu definieren, bis man das "moralische Recht" hätte, die Bodenschätze einfach zu nehmen. (Obwohl ich nicht denke, dass man sich die Mühe machen müsste, den Umweg über eine moralische Rechtfertigung zu gehen. Wahrscheinlich würde man die entsprechenden Völker einfach von vorneherein nieder kämpfen und dabei keine Probleme haben, weil die ja keine Lobby haben, die einen politisch relevanten Aufschrei produzieren könnten).

Insofern sind - wenn wir im kosmischen Rahmen bleiben - nicht speziell die menschlichen Definitionen gefährlich, sondern generell die Definitionen einer herrschenden Rasse.
Das müssen ja nicht immer Menschen sein, wenn wir Pech haben. :-)
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01.09.2006 14:37 Uhr von Festus57
 
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@Schwertträger: Und gerade das ist es ja was mich an willkürlichen Definitionen so sehr stört, dass nur Definitionen der Herrschenden die Zustimmung und breite Akzeptanz finden.
Ohne Lobby und/oder öffentlicher Anerkenung, ist es uns leider nicht möglich Tatsachen zu Fälschen, wobei man Fälschung auch als Berichtigung bezeichnen könnte weil Tatsachen nicht immer mit Wahrheit oder Realität konform gehen.
Die Tatsache, dass die Realität unseres daseins nur auf aktuellem Wissen basiert, ist Beweis genug dafür, das der größte Teil der Wissenschaften auf abstrakter Wissenschaft beruht und bei weitem nicht die Realität in sich birgt die man gerne glauben möchte.
Kein Mensch der heutigen Zeit, würde noch glauben das die Erde eine Scheibenform hat, um die sich der Rest des Universums dreht, was aber im Mittelalter Realität war aber eben nur abstrakte Realität, weil zu diesem Zeitpunkt ja noch niemand die Erde von aussen sehen konnte.
Heute Wissen wir es besser, im Bezug zur Erdenform. Aber alleine diese Erde - von der der Mensch glaubt alles zu Wissen - ist meiner Meinung nach in vielen Teilen für das menschliche Gehirn noch Surreal.
Aber anstatt diese irdische Surrealität in Realität umzusetzen, greift man in manischer Gier nach dem noch unverständlicherem Universum.
Und Wissenschaft in abstrakter Form ist für mich einfach unseriös und sehr Gefährlich.
Keine Simulation und sei sie noch so Real, kann definitiv alle möglichen, negativen Folgen einer menschlichen Unternehmung berücksichtigen.
Weshalb auch allzuforsches Handeln, sich überschätzender Wissenschaftler, oft großes und nicht wieder gutzumachendes Leid über die Menschheit und alle anderen Lebewesen bringt.
Aber so etwas kann nur in der menschlichen Natur passieren, weil hier das Lebensnotwendige schon lange vom Beherrschenden überholt wurde.
Für mich (obwohl selbst einer) ist der Mensch in dieser Welt einfach nur noch ein größenwahnsinniges Krebsgeschwür, dass man in dieser Form und dieser Menthalität bekämpfen müßte um das Leben allgemein zu Sichern.
Der Mensch kommt mir manchmal vor wie so eine Nacktschnecke, anstatt es zu kennen und es zu pflegen, streift er sein schützendes Haus ab und begibt sich in eine unsichere, unbekannte Zukunft die er nicht nur nicht kennt, sondern die er auch unwissend kreiert und gestaltet.
Er sieht in seinen Entwicklungen immer nur das positive und prescht ungestüm voran, das meist immer tragisch verlaufende negative bemerkt er erst wenn es spürbar da und nicht mehr zu ändern ist.
SORRY, aber so handelt kein vernunftbegabtes Wesen!
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01.09.2006 16:06 Uhr von Schwertträger
 
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Zu Deinem Ansatz habe ich im Hawkings-Thread (News-ID: 633827) weiter unten schon einiges geschrieben, was sich mit dieser Argumentation befasst.
Deshalb möchte ich hier nicht extra alles reinkopieren, sondern Dich eher bitten, es dort kurz selber vor Ort zu lesen.
Es geht speziell um den Denkfehler "Moralanspruch des Menschen".
:-)
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01.09.2006 17:13 Uhr von Festus57
 
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@Schwertträger: Danke, werde mich damit befassen und es Lesen.
Kommt sowieso nicht allzuhäufig vor das man in solchen Foren jemanden findet mit dem man wirklich geistig anspruchsvolle Themen behandeln kann. Entschuldige wenn ich das so Sage, aber der meiste Teil dieser Schreiber ist doch dumpf und albern ohne echtem Hintergrund.
Wobei ich mich jetzt nicht als allwissendes Wesen darstellen möchte, ich versuche nur mein Gehirn möglichst für das zu nutzen für das es Geschaffen wurde.

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