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Berlin: Anwalt von verurteiltem 16-jährigen Mörder legt Revision ein

Der 16-jährige Intensivtäter Keith M., der vor einem Jahr aus "persönlichem Frust" den damals siebenjährigen Christian S. ermordete, sollte eigentlich eine zehnjährige Haftstrafe absitzen. Doch nun hat sein Verteidiger Revision eingelegt.

Der Anwalt von Keith M. will das Urteil überprüfen lassen und somit einen neuen Strafprozess gegen seinen Mandanten erwirken. Das Urteil gegen den geständigen Täter wäre somit nicht mehr rechtskräftig.

Keith M. hatte den Nachbarsjungen am 27. August 2005 in Zehlendorf in ein Versteck gelockt und dort zu Tode gequält (ssn berichtete). Der Anwalt der Eltern des Opfers wurde damals, wegen des jugendlichen Alters des Täters, vom Prozess ausgeschlossen.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Mörder, Anwalt, Revision
Quelle: www.morgenpost.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2006 16:42 Uhr von 666leslie666
 
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Was soll das: Aus der Quelle

-->>Christians Mörder wurde schnell gefasst: Keith M., 16 Jahre, von der Staatsanwaltschaft wegen einer Reihe von Straftaten als Intensivtäter geführt und von einem Haftrichter wenigen Wochen vor der schrecklichen Tat auf freien Fuß gesetzt, obwohl er gemeinsam mit einem Kumpan einen Bundeswehrsoldaten bei einer Schlägerei fast zu Tode trat.

In Deutschland lassen sie gemeingefährliche Schläger einfach wieder auf die Gesellschaft los.
Hauptsache Raubkopierer verklagen.

Den Richter der den auf freien Fuss gesetzt hat sollte man auch gleich mit verklagen,und den Verteidiger von diesem Typen gleich erschiessen.

Wie kann man in Revision gehen wenn der Täter geständig ist.
Wieder mal Kosten die der Steuerzahler löhnen darf.

Mfg jp
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27.08.2006 17:05 Uhr von nissart
 
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Revision? Ja, Bitte !! Ich bin dafür, dass er die Revision durchbekommt-und dann als Erwachsener verurteilt wird ( ich weiss, geht rein rechtlich nicht-aber man darf doch mal träumen...).Dass sein Rechtsanwalt eine Revision will, ist normal- mehr als 10 Jahre kann dabei nicht rauskommen,denn das ist die Höchststrafe für Jugendliche.....
Als Erwachsener verurteilt, wäre lebenslänglich in Griffweite....
Und der Richter, der dieses Schwein auf freien Fuss gesetzt hatte ? Na, dem wünsche ich feine Träume-jede verdammte Nacht.....
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27.08.2006 17:53 Uhr von *©*´¯`Snarv´¯`*©*
 
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armes deutschland sowas gehört weggesperrt und nie wieder freigelassen....

Der Anwalt der Eltern des Opfers wurde damals, wegen des jugendlichen Alters des Täters, vom Prozess ausgeschlossen.

was isn das bitte schön für ne logik? weil der täter minderjährig war wird ein anwalt der opfereltern ausgeschlossen? Was gehtn hier hab?
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27.08.2006 22:38 Uhr von divadrebew
 
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@ *©*´¯`Snarv´¯`*©*: Hallo *©*´¯`Snarv´¯`*©* (übrigens "hübscher" Nick).
Der Prozess fand seinerzeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, eben weil der Täter noch Jugendlicher wahr. Ist damals noch ein (leider) vollkommen normales Vorgehen gewesen.

Die Eltern haben damals einen sehr persönlich gehaltenen Brief von der Justizministerin Karin Schubert (SPD, ehemalige Richterin) bekommen, [Zitat Quelle] "mit dem Hinweis, dass im Rahmen des "Zweiten Justizmodernisierungsgesetzes" auch die Stärkung des Opferschutzes vorangetrieben werden solle. Die Eltern eines ermordeten Kindes dürfen jetzt künftig auch in Verfahren gegen jugendliche Täter einen Anwalt als Begleiter und Beistand haben."

Heißt also, daß dieses "Justizgebahren" nach dem Prozess gegen den Mörder, aufgegeben wurde.

@nissart
Träum weiter ;-) auch wenn du sicherlich recht hast.

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