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Oettinger (CDU): CDU hat Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität zu stark betont

Die Kritik an den Äußerungen von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers reißen nicht ab. Rüttgers sei nicht das soziale Gewissen der CDU, sagte der Amtskollege und sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt.

Ministerpräsident Peter Müller fordert Rüttgers auf, mit seinen Vorwürfen konkreter zu werden. Ministerpräsident Günther Oettinger meint, die CDU habe in der Vergangenheit Werte wie Gerechtigkeit und Solidarität zu stark betont.

Rüttgers hatte im Vorfeld seine Partei aufgefordert, sich von einigen "Lebenslügen" zu verabschieden, z. B. bezweifelt Rüttgers, dass Steuersenkungen für Unternehmen automatisch Arbeitsplätze schaffen.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Solidarität, Günther Oettinger
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2006 15:54 Uhr von Gucky
 
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Zitat

einer damaligen Freundin von mir, mit der ich in Stuttgart studierte: "In Stauttgart würden die Leute sogar einen Kochlöffel wählen wenn er schwarz wäre".

Denke mal das kann man auch auf BW beziehen ;)
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26.08.2006 16:21 Uhr von temperance
 
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oettinger ich leide auch unter ihm ;-) gewählt hab ich ihn ja nicht, das sagt auch irgendwie jeder, ich frag mich immer, wie der dann an den posten des ministerpräsidenten von bawü gekommen ist...
achja, das fehlt mir in der news, es wird nicht gesagt, in welchem bundesland oettinger ministerpräsident ist
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26.08.2006 16:33 Uhr von Troll-Collect
 
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Wenn _DAS_ bisher überbetont war: denn möchte ich nicht wissen, was passiert, wenn die die Sau rauslassen.
Wahrscheinlich etwas in diese Richtung:

"CDU-Wirtschaftsrat will radikalen Systemwechsel
...
´Radikaler als der radikalste Merz´ soll die Steuerreform als der zentrale Punkt sein. Weiterhin soll der Arbeitsmarkt völlig liberalisiert, der Kündigungsschutz abgeschafft, die Arbeitszeit verlängert und die Gewerkschaften entmachtet werden.
..."
http://shortnews.stern.de/...

Naja, die Merkel-Pimpfe haben auch was zu postulieren:

"Junge Union fordert Abbau von Arbeitnehmerrechten
...
So soll es bei Neueinstellungen befristet überhaupt keinen Kündigungsschutz mehr geben und Flächentarifverträge sollen komplett abgeschafft werden.
..."
http://shortnews.stern.de/...
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26.08.2006 20:56 Uhr von rheih
 
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Steuersenkungen für Unternehmen automatisch Arbeit: Das schafft auch keine Arbeitsplätze!

Steuersenkungen führen nur dazu, dass die Unternehmen noch mehr Geld verdienen!

Und die Manager bekommen durch höhere Gewinne noch mehr Geld...

So sieht es doch aus...

Und wenn die Gewinne trotzdem nicht ausreichen werden eben mal schnell ein paar tausend Mitarbeiter entlassen...

Es geht ja schließlich nicht an, dass die armen Manager eventuell auf ein paar 100.000 bis zu einer Million Euro verzichten, dann müssten die ja verhungern...

Und die Aktionäre wollen schließlich auch ihre Dividende...
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27.08.2006 02:23 Uhr von bpd_oliver
 
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@Gucky: Wenn ich mir die Kompetenz so mancher Politiker vor Augen führe, würd auch auch eher einen Kochlöffel wählen...
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27.08.2006 09:14 Uhr von opppa
 
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Oettinger hat recht! Ich weiß keinen Grund, warum eine Partei wie die CDU/CSU Gerechtigkeit und Solidarität (Grundwerte des Christentums) betonen könnte.

Beide Parteien sind Wahlvereine der Wirtschaft , die sich mit Etikettenschwindel und Wahllügen an die Macht gebracht haben.

Die größte Schande ist, daß die die angeblich sozialdemokratische Partei Deutschlands auch so weit von der Wrtschaftslobby lenken lässt,daß das einzige, was in Deutschland noch steigt, die Gewinne der Wirtschaft, die Gehälter der Manager und die Diäten der Parlaamentarier sind.

Ich habe noch immer die Hoffnung, daß die Wähler irgendwann einmal erkennen, daß diese Wahlvereine nur durch bewußte W A H L L Ü G E N an die Macht gekommen sind, und daß uns hier einzig und allein noch ein kleiner Österreicher mit Bärtchen (ich meine hier nicht Herbert Feuerstein) helfen kann, der den L Ü G N E R N mal den aufrechten Gang beibringt.

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