26.08.06 13:07 Uhr
 12.063
 

Entführungsopfer Natascha Kampusch trauert um den Täter

Nach Informationen der österreichischen Tageszeitung "Kurier" habe Natascha Kampusch, die acht Jahre in der Hand ihres Entführers war, geweint, als sie erfahren habe, dass er sich durch Selbstmord der Verfolgung durch die Justiz entzogen hat.

Einer Aussage einer betreuenden Polizistin gegenüber dem Österreichischen Rundfunk (ORF) zufolge ist sich die heute 18-Jährige wahrscheinlich nicht über den sexuellen Missbrauch an ihr bewusst.

Die Identität des Mädchens ist durch eine DNA-Untersuchung mittlerweile zweifelsfrei erwiesen.


WebReporter: Der Erleuchter
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Täter, Entführung, Natascha Kampusch
Quelle: www.stern.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schmuckkollektion von Entführungsopfer Natascha Kampusch
Natascha Kampusch arbeitet: "Ich will dem Staat nicht zur Last fallen"
Natascha Kampusch liest Hass-Posts vor: "Geh zurück in Keller und lass dich..."

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.08.2006 13:36 Uhr von _BigFun_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie heist des helsinki syndrom ? Ne Käse Stockholm Syndrom - das arme Kind weis sicher ned wirklich was mit ihm passiert ist - hoffen wir mal das ihm die Psychologen ein halbwegs normales Leben ermöglichen können
Kommentar ansehen
26.08.2006 13:45 Uhr von Rixa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das Stockholm-Syndrom: Den Ermittlern zufolge gibt es bei Natascha Hinweise auf das Stockholm-Syndrom, bei dem Entführungsopfer innige Beziehungen zum Täter aufbauen.

"Wenn jemand unter ständiger Todesangst leidet und ohne Vater und Mutter einer übermächtigen Person ausgeliefert ist, dann versteht man, wie sich solche Mechanismen entwickeln," sagte der Gerichtspsychiater Reinhard Haller der Nachrichtenagentur Reuters.
Kommentar ansehen
26.08.2006 14:36 Uhr von evilinge
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ja was will man auch machen? wenn man in so einer situation ist.
so komisch es ist, aber dieser kranke kerl war ja die ganze zeit ihre einzige bezugsperson und irgendwie ist es klar, das dann auch eine gewisse bindung entsteht.
heftige sache.
Kommentar ansehen
26.08.2006 14:43 Uhr von Schepi1973
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Überschrift verwirrend Heißt noch lange nicht das sie um ihn trauert weil er tot ist. Ebenso kann man auch vor freude weinen, wenn nun alles endgültig vorbei ist... - finde ich humbug solche Schlussfolgerungen von sogenannten Psychologen.
Kommentar ansehen
26.08.2006 14:52 Uhr von Serinas
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
8 Jahre ...: Ich denke nicht das die sie ganzen 8 Jahre in ständiger Todesangst gelebt hat , sonst hätte sie wohl spätestens nach 4 Jahren nur noch Apatisch da gesessen und nix mehr gemacht, weil SO viel halten auf dauer sicher nur Leute aus die auf solche Situationen halbwegs vorberreitet wurden ( einige soldaten u.s.w. ) aber ne 10 jährige ?
Ich denke schon das sich über die Zeit hinweg aus der situation eine gewisse "Soziale beziehung" ( in grossen anfügrungsstrichen ) gebildet hat.
Kommentar ansehen
26.08.2006 15:02 Uhr von Gucky
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie schon gesagt

ich denke das Mädchen musste sich mit seiner Situation abfinden und damit war dieser Mensch eben die einzige Bezugsperson.

Wenn man über solch einen langen Zeitraum dann mit dieser Person zusammenleben muss, entwickelt sich dann eine Art Zwangsbeziehung. Der Mensch ist zum überleben auf andere Menschen angewiesen; umso mehr je jünger man ist.

Ich denke mal sie hat ihn mögen "lernen müssen", um nicht verrückt zu werden.

Schlimm ist nur das das Leben des Mädchens so ziemlich zerstört ist, wobei das auch davon abhängt wie stark die eigenen "Schutzfunktionen" sie vor dem ganz großen Schaden bewahrt haben.

Da haben die Psychologen einiges an Arbeit vor sich...
Kommentar ansehen
26.08.2006 15:05 Uhr von Big-Sid
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also, wenn ich an ihrer stelle: [Spätkindliche Gewaltphantasien in den Ausfuß gespült, Hoffensterchen]
Kommentar ansehen
26.08.2006 15:16 Uhr von Teppichratte
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Es kommt: sehr viel Arbeit auf die Eltern zu, verbunden mit einer immens großen Verantwortung, besonders im Umgang mit den Medien.
Ich denke, denen sind schon Unsummen für die Geschichte geboten worden und ich fürchte, dass sie den Hyänen der einschlägigen Rotzpresse wie Bild oder Blick, gar nicht gewachsen sein werden.
Die Eltern sind getrennet, und die werden von den genannten Mitarbeitern garantiert gegeneinander ausgespielt.
Hoffentlich gibts da verantwortungsbewusste Betreuer und Psychologen, die da ein Auge drauf haben.

Ich wünsch der jungen Frau alles Gute und viel Kraft für die bevorstehende schmerzhafte Arbeit.
Kommentar ansehen
26.08.2006 15:24 Uhr von Henniksen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sie ist sich nicht dem sexuellen Missbrauch bewuss: naja, das werden ihr die Medien und Psychologen schon einbläuen wie schlimm das war.
Gibt bestimmt gute Kohle für die längere Behandlung
Kommentar ansehen
26.08.2006 15:36 Uhr von Big-Sid
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Leute nix spätkindlich: das ist so. Und so werden die meisten Opfer auch denken. LAut meinen Psychologiebüchern ist das auch ganz loggischhh
Kommentar ansehen
26.08.2006 16:34 Uhr von Kid Rob
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sexueller Missbrauch? Wirklich? Hat das irgendwer schon offiziell bestätigt?
Man <geht davon aus das er sie sexuell Missbraucht hat>, aber wissen tut keiner was.
Kommentar ansehen
26.08.2006 16:46 Uhr von normalo78
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Kid Rob: Was glaubst Du denn, warum der Irre die Kleine mit 10 Jahren entführt hat? Weil er so gerne Kinder wollte? Natürlich hat er sie mißbraucht.

@Hinniksen: Ich mag es gar nicht, wenn man mich so provoziert, daß ich Schimpfworte von mir geben möchte. Ich werde mich mal lieber beherrschen, aber glaube mir, Dir würde ich gerne so einiges an den Kopf knallen...

grußlos
Kommentar ansehen
26.08.2006 17:15 Uhr von RupertBieber
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
..sie hat geweint, als sie erfuhr, dass er sich umgebracht hat...

trotzdem, so ganz unter Schock kann sie nicht sein, wenn sie weint....um ihn...???

ich neme an, dass SIE die einzige ist, die IHN wirklich in diesen Acht Jahren kennen gelernt hat und weiss, wie sein Innenleben wirklich war....

bei Aller "Kriminalistik" und "Täterprofil" und dem
ganzen Schmarn...

Sie hatte sooo oft die Gelegenheit dazu abzuhauen....warum tat sie das nicht früher...

mir scheint, dass es da wie eine Art Liebesbeziehung gegeben haben muss....eine Art Beziehung, und offensichtlich gefiehl ihr das wohl eine zeitlang....

....Er gibt ihr das Leben....Sicherheit...schläft mit ihr...
....Sie gibt ihm Unterwürfigkeit und das, was er für sich
Leben, Männlichkeit und Freiheit hällt...

aber steckt nicht in jedem Menschen sowas wie ein "Gefangenenmacher"...ein "Vergewaltiger"....

...hmm....
Kommentar ansehen
26.08.2006 17:29 Uhr von aquarius565
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Naja,: und keiner da, der sie bemitleidet, alle wissen nur besser. Ich finde das zum Kotzen. Besonders da ich ihre Situation sehr wohl verstehe.
Wenn niemand sonst da ist, dann klammert sich wohl ein jeder an den Entführer.
Oder was würde der Psychologe sagen, wenn man ihm seinerseits ein seelisches Leiden (Helfersyndrom, fühlt sich nur wohl, wenn er helfen kann) unterstellte?
MfG
Aqua565
Ich brauche nicht recht haben!
Kommentar ansehen
26.08.2006 17:49 Uhr von DorianArcher
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Helsinki-Syndrom: Ja ja, ich weiss, benannt nach Helsinki, Schweden - nein, Helsinki, Finnland. Trotzdem sehr interessant, wozu das Stockholm-Syndrom führen kann.
Kommentar ansehen
26.08.2006 17:54 Uhr von Starlett
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
missbrauch?! also ich hab irgendwo gelesen, dass sie der polizistin gesagt hat, sie habe es freiwillig gemacht... aber na ja, sind bis jetzt ja alles nur gerüchte...
aber mir war klar, dass sie traurig ist, wenn sie hört, dass er sich umgebracht hat... er war jahrelang ihre einzige zugangsperson, sie leidet logischerweise unter dem stockholm-syndrom... sie war auch öfter mit ihm spazieren (und sei es im garten gewesen), da war er sicher nicht bewaffnet und ich denke mal schon, dass es ne möglichkeit gab, um hilfe zu rufen oder zu fliehen, aber das hat sie nicht getan... klar, jetzt is sie geflohen... vielleicht war die gelegenheit einfach zu gut... na ja... irgendwann wird sie schon alles erzählen...
Kommentar ansehen
26.08.2006 18:22 Uhr von alice in the shell
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
???"einfach weglaufen"??? Das ist ja auch _sehr_ leicht, wenn man jahrelang eingesperrt und bedroht worden ist. Und wenn man in Gefahr ist, falls der Typ schneller ist und zugreift, getötet oder (noch mehr) gefoltert zu werden...
Meine Güte, bißchen nachvollziehbar müsste das wohl schon sein - wie naiv kann man sein, lebt ihr in einem Computerspiel?

Im Gegenteil war es extrem gefährlich und extrem mutig von ihr, dass sie die Situation in der Garage genutzt hat, wo er wohl auch nur ein paar Meter von ihr weg stand.

Aber damit nicht genug, es geht ja unglaublicherweise noch weiter in einem posting: daraus dann noch abzuleiten, es hätte ihr "offensichtlich gefallen", wie krank ist das denn...

So schrecklich kann wohl eine Sache gar nicht sein, dass nicht wieder irgendwer versucht, sich so zu beruhigen oder gar in den Täter reinzuversetzen. Alles irgendwie verstehbar, alles menschlich und nicht so schlimm?
Zum K***** find ich manches, was hier abgelassen wird, wünsche ja, dass die Betreffenden, und zwar ohne entsprechende Erfahrungen, im Laufe ihres Lebens *etwas* mehr Einfühlung für Opfer entwickeln; man braucht ja eigentlich nicht Psychologie studieren um so Zusammenhänge zu blicken... und wer sowas nicht an sich ranlassen *will* - das steckt ja oft dahinter -, sollte dann vll lieber gar nicht posten.
Kommentar ansehen
26.08.2006 19:16 Uhr von The_free_man
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
boah Bei dem was hier manche ablassen, hat man echt schon Vermutung dass sie das selbst auch noch toll und geil finden..

Das Mädchen hat das Stockholm Syndrom.
http://de.wikipedia.org/...

Ein natürlicher Schutzmechanismus, der so auch bei Tieren vorkommt, um Seele und Körper vor Schäden zu schützen. Reiner Überlebensmechanismus.
Sie _musste_ eine emotionale Beziehung zu dem Täter aufbauen und lernen ihn zu mögen, damit ihre Seele nicht zerbricht/wahnsinnig wird und sie auch nicht den Zorn des Entführers auf sie lenkt.

Sie ist sich der sexuellen Übergriffe und dem sexuellen Missbrauch deshalb nicht gewusst, weil der Täter ihr eingeredet hat, dass dies normal sei.

Nach dem Motto: "Ich zeig dir jetzt mal ein tolles Geheimnis.. Das ist ganz normal, alle kleinen Mädchen machen das in dem Alter und es macht auch großen Spaß.."

Und wenn man 10 Jahre alt ist und die Eltern sich sicher noch nicht so ausführlich über sexualität und was okay ist und was nicht, unterhalten haben, glaubt man das halt.
Ist ja ne totale Isolation - und wenn es keine anderen Einflüsse gibt..
Er hat das Mädchen praktisch nach seinen kranken Vorstellungen erzogen und geformt.

Sie wird eventuell sogar sehr verwundert darüber sein, dass andere Väter/Männer KEINEN Sex mit kleinen Mädchen haben, weil sie gelernt hat, dass das doch normal ist.

Kommentar ansehen
26.08.2006 19:42 Uhr von grisu2109
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
mein Kommentar zu: warum nicht früher abgehauen: Da der Täter der Natascha immer eingeredet hat, "die kriegen mich nicht" , da bringe ich mich um, ist es vielleicht so zu verstehen, dass Natascha nicht um den Täter trauert, sondern Schuldgefühle hat, dass wegen Ihrer Flucht der Täter nun nicht mehr am Leben ist.
Für diejenigen die sich die Frage stellen: Warum ist sie nicht schon früher abgehauen
Vielleicht solltet Ihr wissen - das Sie bis jetzt in einem Verlies eingesperrt war und nur erst seit kurzem das Verlies verlassen durfte.
(nach 8 Jahren !) Die Flucht gelang Ihr deshalb auch nur, weil er Sie einen Moment aus den Augen gelassen hatte - um zu telefonieren.
Da gehört auch eine Menge Mut dazu zu fliehen - wenn Du jahrelang über die möglichen Folgen einer Flucht bearbeitest wirst.
Immerhin war es ja dann auch so, dass er wie ein Irrer mit seinem Wagen durch die Siedlung brauste um Sie zu finden. Na zum Glück ja nicht.
Sie konnte in ein Haus zu einer älteren Dame fliehen die die Polizei anrief.
Kommentar ansehen
26.08.2006 20:10 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nix stockholm: mit dem stockholm-syndrom, also zeitlich begrenzten schutzmechanismen der psyche, hat das ganz und gar nichts mehr zu tun.
das ist weitaus tiefgreifender!

@aquarius565
klar hatte der ein gewaltiges seelisches leiden - das helfersyndrom wars aber wohl nicht...
Kommentar ansehen
26.08.2006 21:43 Uhr von jd-fun
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
das stockholmsyndrom: kann auch nach der situation, die es ausgelöst hat, noch weiter bestehen.
viele geiseln bitten zum bleistift den richter, der über die geiselnehmer entscheiden muss, um milde strafen / freispruch. manchmal entstehen auch liebesbeziehungen zu tätern, die dann lange weiterbestehen. auch schon vorgekommen ist, dass eine terror-organisation geiseln genommen hat und diese dann nach der befreiung zu den terroristen, die ihre peiniger waren, übergelaufen sind.

demnach nur natürlich, dass sie um den täter weint. würde ich glaube ich auch tun, auch, wenn ich ihn verabscheue. und warum sie nicht früher, bei den einkäufen abgehauen ist? sie hatte ja wirklich dann am ende sympatien für den täter. wahrscheinlich hat sie monatelang mit sich gerungen, ob sie beim einkaufen weglaufen soll, oder nicht... und dann war die gelegenheit so günstig, da hat sie einfach gemacht, ohne zu denken (-> auch ein unterbewuster schutzmechanismus, einfach gehirn abschlaten und ab durch die mitte?)

ich weiß, ich klinge wie ein psychologe. aber man sollte nicht alles anzweifeln, das opfer vielleicht sogar schuldig erklären. damit ist niemandem geholfen, am wenigsten dem opfer.
und selbst, wenn es keine logische erklärung gibt: ist doch einfach nur gut, dass es für das mädchen vorbei ist. also was noch drüber grübeln, warum, wesshalb und so weiter? das ist vielleicht höchstens sache der behörden, um den fall endlich abschließen zu können. und interessant für die psychologen, die können daran sicher die therapie besser aussrichten.
Kommentar ansehen
26.08.2006 21:55 Uhr von Shrine
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Erklärungsnotstand? Stockholm-Syndrom, ja! Das MUSS es sein.

Ich meine, wo kämen wir denn da hin, wenn´s das nicht wäre? Nicht auszudenken!

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Kommentar ansehen
26.08.2006 22:38 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich sehe ein viel größeres Problem in der Tatsache, ob und wie die Eltern ihr Kind wieder annehmen können und werden. In diesen 8 Jahren haben sie sich doch sicher schon damit abgefunden, das ihr Kind vermeintlich tot war, und es auch im Herzen begraben, und die Sache weggeschlossen, wenn jemand versteht was ich meine. Psychische Schutzmechanismen. Und jetzt haben die Eltern ihr Herz wieder für ihr Kind zu öffnen. Ob das so einfach geht? Natürlich werden sie sich freuen, aber das Gefühlschaos in der Familie Kampusch muss gigantisch sein, ich hoffe, das sie es schaffen, und wünsche ihnen das Beste!

Was mich hier gewaltig stört: Jeder meint seinen Senf dazu schmieren zu müssen, warum Natascha um ihren Entführer zu trauern scheint. Keiner, wirklich keiner von uns kann sich anmassen, wissen zu wollen, was in einem Menschen vorgeht, der solch eine Hölle durchlebt hat. Ich kannte mal ein Mädchen, das "nur" 2 Wochen in der Hand von Entführern war, und sie war danach nie wieder dieselbe. Was mögen da 8 Jahre anrichten? Keiner von uns kann sich das im Entferntesten vorstellen. Die einzige Aussage hier, die halbwegs nachvollziehbar ist, ist die, das der Mann in all den Jahren, in ihrer prägenden Jugendzeit, ihre einzige Bezugsperson war. Wer kann denn wissen, was sich da alles an Gefühlen aufgebaut hat, gut und schlecht?

Was das Syndrom angeht: Der korrekte Name ist Stockholm-Syndrom, aber in 2 Filmen, von denen jeder von uns mindestens einen gesehen haben dürfte, ist von Helsinki-Syndrom die Rede, nämlich Stirb langsam 1 und Knockin´ on Heavens Door. Da setzem sich falsche Synonyme schnell fest... Ganz davon abgesehen, das dieses Syndrom sehr umstritten ist, und für Nataschas Fall belangslos, da wie oben gesagt, zeitlich begrenzt.
Kommentar ansehen
26.08.2006 22:49 Uhr von Teppichratte
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Boohhh: Hobbypsychologen unterwegs, und Shrine schießt mal wieder den Vogel ab, unglaublich.
Kommentar ansehen
27.08.2006 03:45 Uhr von The_free_man
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Shrine: Genau - bestimmt hats ihr auch noch Spaß gemacht und sie bereut es auch nicht, 8 Jahre lang in einem winzigen Raum eingekerkert zu sein und ihrer Kindheit und Jugend beraubt zu werden.
Nein, ganz im Gegenteil, sie ist traurig und würde gerne zurück und noch nen paar Jährchen mit diesem Psychopathen verbringen, weil sie dort so glücklich war!
Das willst du doch mit deinem Post sagen, oder?

Baust du dir auch schon nen schönen Raum im Keller?

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schmuckkollektion von Entführungsopfer Natascha Kampusch
Natascha Kampusch arbeitet: "Ich will dem Staat nicht zur Last fallen"
Natascha Kampusch liest Hass-Posts vor: "Geh zurück in Keller und lass dich..."


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?