26.08.06 11:10 Uhr
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Störung im Atomkraftwerk Brunsbüttel befürchtet

Im Juli diesen Jahres kam es in einem Kernkraftwerk der Firma Vattenfall in Schweden zu einer Atompanne. Jetzt befürchtet das Bundesumweltministerium, dass es auch in dem ebenfalls von Vattenfall betriebenen AKW Brunsbüttel zu Störungen kommen könnte.

In Schweden kam es zu einem Ausfall der Notstromversorgung nach einem Kurzschluss. Auch das von Vattenfall in Deutschland betriebene AKW Brunsbüttel ist im Notfall auf ein Wechselstromsystem angewiesen.

Eine Stellungnahme Vattenfalls steht momentan noch aus.


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WebReporter: teledealer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Atomkraftwerk, Atomkraft, Störung, Brunsbüttel
Quelle: www.ftd.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.08.2006 11:17 Uhr von vst
 
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nein: in Deutschland doch nicht.
NIIIIEEEE !!!!!
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26.08.2006 11:31 Uhr von jesse_james
 
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So lange es kein Siedewasserreaktor ist, kann es: uns blühen :/ das uns dieses Kraftwerk um die Ohren fliegt.

Aber das könnte es auch ohne da es in Schweden diesen Unfall gab.

Allerdings hat vor dem schwedischen Unfall keiner sein Maul aufgerissen, außer den Grünen wie üblich.
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26.08.2006 11:40 Uhr von Henniksen
 
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Die Dinger sind sicher: Und wenn`s mal eines zerreisst können wir uns damit beruhigen dass es denkbar unwahrscheinlich war.
Ausserdem brauchen unsere 30.000 nächsten Generationen auch ein wenig Beschäftigung mit dem Atommüll.
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26.08.2006 11:47 Uhr von jesse_james
 
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@Henniksen: Naja mit dem Atommüll sind nur die Niedersachsen zukünftig beschäftigt, die haben die meisten gutgeeigneten und möglichen Lagerstätten.

Aller Müll geht dort hin.
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26.08.2006 13:07 Uhr von summertime
 
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jaaaa: lasst uns alle Kraftwerke abschalten und stattdessen in jeden Vorgarten 10 Windkrafträder stellen. Falls Strom fehlt besorgen wir uns den eben aus AKWs aus unsicheren Reaktoren im Ausland.
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26.08.2006 13:43 Uhr von teufelchen1959
 
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Wozu Atomkraftwerke? Wozu Atomkraftwerke? Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose...

Spaß beiseite. Eins ist Fakt: Atomenergie ist eine saubere Art, Energie zu gewinnen. Leider ist die dazu erforderliche Technik noch lange nicht auf dem Niveau, das für ihre Nutzung nötig wäre. Am Anfang sind den Bahnern auch Lokomotivkessel um die Ohren geflogen, später nicht mehr. So ist das Risiko heute eben noch viel zu groß, um die Dinger zu betreiben. Aber es gibt momentan kaum eine realisierbare Alternative, um den gesamten Energiebedarf zu decken. Ich meine jetzt weniger die Haushalte, sondern Industrie und Infrastruktur.

Auch was die Endlager betrifft: Orte gibts dafür schon, aber die Lagersicherheit ist doch nicht gegeben. Außerdem denken wir mal an die Halbwertzeit. Wenn in ein paar tausend Jahren mal so ein Lager entdeckt wird, kann vielleicht gar keiner mehr unsere Warnschilder lesen.
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26.08.2006 14:04 Uhr von Sipo M
 
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in zig jahren haben wir
dann ein wenig weiter geforscht,
und können mit dem was heute müll ist wieder
richtig energie gewinnen.

es wird leider viel zu viel geld mit dem
strom gemacht, deshalb kommen wir zu schleppend
vorran.
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26.08.2006 15:07 Uhr von Kampfpudel
 
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@summertime: Es gibt mehrere Arten der Energieerzeugung mit einem Kernreaktor. Das Kernspaltungsprinzip ist jedenfalls die denkbar schlechteste Variante. Die Schwerpunkte der Forschung müssen auf das Prinzip der Kernfusion (kalte Fusion) gelegt werden, denn dort wird viel zu wenig investiert. Stattdessen hantiert man mit unsicherer, nichtausgereifter Technik herum und tröstet sich mit der Ausrede, daß ja noch nie(?) etwas passiert sei, über jegliche Risiken einfach hinweg. Und wäre bisher nie etwas passiert (einschließlich der Strahlenschäden der "Anwohner" eines Reaktors), würde es auch keine Proteste geben, da bin ich mir ziemlich sicher.

Und Teufelchen, Atomenergie ist keine(!) saubere Art der Energiegewinnung. Es entsteht Müll, der eine todbringende Strahlung aussendet, es entsteht eine große Hitze, die über die Gewässer und die Atmosphäre abgegeben wird, und es müssen Endlager angelegt werden, die uns ganze Landschaften unerschließbar machen.
Allein die Tatsache, daß Kernreaktoren immer auf saftig grünen Wiesen mit "strahlend" blauem Himmel dargestellt werden und einen gewissen Hauch von High-Tech versprühen, macht sie noch lange nicht sauber und sicher...
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26.08.2006 16:09 Uhr von teufelchen1959
 
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@Kampfpudel: Kohle- und Ölkraftwerke zerstören die Erdatmosphäre, Wasserkraftwerke die Landschaft und die Lebensräume von Menschen und Tieren. Ich bin weiß Gott kein Anhänger von Atomkraftwerken. Aber wie soll den die notwendige Energie umgewandelt werden, die Industrie, Infrastruktur und Haushalte brauchen. Da müssten wir ja ganz Deutschland mit Sonnenkollektoren oder Windkraftwerken zustellen. Und ich weiß ja nicht, was da auf die Dauer mit unseren schönen Landschaften wird. "Erneuerbare" Energien sind eine feine Sache, aber damit kann man in ferner Zukunft vielleicht mal die Haushalte versorgen, aber nicht den Bedarf insgesamt decken. Da muss den Menschen schon was anderes einfallen, wenn Kohle und Öl alle sind und er Atomkraftwerke und die Endlager nicht sicher genug machen kann, dass keine Gefahr für Leib und Leben entsteht. Leider ist ja für die Forschung nie genug Geld da. Die Menschheit wird wohl erst aufwachen, wenn die nächsten Generationen wirklich nichts mehr haben, womit sie Strom erzeugen oder heizen können.
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27.08.2006 11:17 Uhr von vst
 
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teufelchen: die Menschheit wird nie aufwachen.

Es gab in der Geschichte der Menschheit nie den Punkt wo man sagen kann, da hat die Menschheit gemerkt, dass der Weg den sie geht falsch ist und sie deshalb einen anderen gegangen ist.

Einzelne Menschen ja, die Menschheit nie.

Auch hier ist es so. Erst wenn die Menschheit an strahlendem Müll eingegangen ist, oder an einer Klimakatastrophe oder sonst an einem Ereignis, wird sich etwas ändern

Aber auch hier nicht wegen einem Gedankenblitz den die Menschen erhaschen, sondern weil es einfach nicht mehr genug Menschen geben wird.
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27.08.2006 23:37 Uhr von jesse_james
 
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@Kampfpudel: "Atomenergie ist keine(!) saubere Art der Energiegewinnung. Es entsteht Müll, der eine todbringende Strahlung aussendet,..."

Ein kleiner Tipp, für all jene die die Kernfusion beführworten.

Auch diese ist keine saubere Art der Energiegewinnung.
Zwar sauberer als die Kernspaltung, aber nicht 100% rein, so wie die Atomkraftgegner es einem immer gerne weißmachen wollen.

Jeder der sich mit dieser Thematik näher befasst, wird sehr schnell feststellen das Kernfusion ebenfalls atomaren und somit stark strahlenden Müll produziert !

Der einzige Vorteil ist es das mehr Energie gewonnen wird und durch weniger Kraftwerke die Müllmenge stark reduziert werden würde.

Aber der Müll der dann anfallen würde, müsste noch immer irgendwo hin und denn will heute schon keiner in seiner Nähe haben ! ! !



Und nur eines noch nebenbei, wir reden alle davon das Kernfusion sicher sei, aber wir wissen auch alle was passiert wenn eine Wasserstoffbombe detoniert, das ist eine Kernfusion und die Vernichtungsstärke einer H-Bombe ist wesentlich größer als die einer Kernspaltungswaffe.
Sollte es also jemals einen Unfall in einem Kernkraftwerk das per Fusion Strom erzeugt geschehen, sollten wir hoffen das dieses nicht zum gleichen Ergebnis führt.

Und falls einer denken sollte das seien Spinnereien, der sollte bedenken das Tschernobyl fast wie eine Atombombe hochgegangen wäre.

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