25.08.06 18:13 Uhr
 352
 

Wirtschaftsinstitut fordert höhere Löhne für deutsche Arbeitnehmer

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat höhere Löhne für die deutschen Arbeitnehmer gefordert. Die Politik der Regierung sei zu angebotsorientiert.

Höhere Nachfrage durch höhere Löhne würde die Investitionen deutscher Unternehmen fördern. Die Erleichterungen der Unternehmen durch die Politik hätten in vielen Fällen nicht zu mehr Investitionen, sondern u. a. nur zu höheren Ausschüttungen geführt.

Bereits NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hatte behauptet, dass niedrigere Steuern für Unternehmen nicht automatisch mehr Arbeitsplätze schaffen.


WebReporter: artefaktum
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Wirtschaft, Arbeit, Arbeitnehmer, Lohn
Quelle: www.ftd.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Bundestag: Viele künftige AfD-Abgeordnete wären rechts

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.08.2006 17:44 Uhr von artefaktum
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die Behauptung, dass Steuersenkungen für Unternehmen nicht automatisch zu Investitionen und Arbeitsplätzen führen, sondern lediglich die Unternehmensgewinne steigern, wird ja seit Jahren von Seiten der Politik in Berlin aufs äußerste geleugnet. Gut, dass in diesem Punkt einmal eine öffentliche Diskussion in Gang kommt.
Kommentar ansehen
25.08.2006 18:59 Uhr von megaakx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das dauert noch jetzt wird erstmal über weitere Druckmaßnahmen für Arbeitslose nachgedacht.
Kommentar ansehen
25.08.2006 19:02 Uhr von karlauer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wir brauchen nicht niedrigere Steuern, sondern einfachere.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine einfach Senkung der Steuern sicherlich kaum eine Verbesserung bringt.
Aber die Steuern müssten gerechter und einfacher sein. Auch wenn es auf den ersten Blick unangenehm klingt, so müssen wir einen Wechsel von den direkten Steuern zu indirekten Steuern vollziehen. Damit macht die Mehrwertsteuererhöhung nächstes Jahr einen Anfang. Dumm nur, dass dies leider kaum mit einer Senkung der direkten Steuern verbunden ist.

Ein ganz anderes Problem ist die Entwicklung, dass Geld zu Geld kommt und damit ein immer stärkeres und schnelleres Ausbluten von erfolgreichen Volkwirtschaften gefördert wird. Großen Gewinne im Finanzsektor stehen selten wirtschaftlich wertschöpferische Leistung entgegen und dies führt zu Verzerrungen die uns mittlerweile zu schaffen machen und wirkliche "Wertschöpfung" immer mehr verdrängt.
Kommentar ansehen
25.08.2006 19:04 Uhr von Jorka
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Endlich sagt einer mal: was Deutschland wirklich gut tut.
Aber in Berlin wird man weiter auf taube Ohren stoßen. Ich sag nur *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen* *sparen*.
Kommentar ansehen
25.08.2006 19:28 Uhr von shadow#
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
schön: wurde irgendwie auch zeit dass jemand bemerkt dass die gesparten steuern eben nicht für investitionen genutzt werden, sondern dem gewinn hinzugefügt werden.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?