25.08.06 17:28 Uhr
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Babyboom nach Schneechaos im Münsterland

Im vergangenen Winter wütete im Münsterland ein Schneesturm. In vielen Ortschaften brach das Stromnetz zusammen. 250.000 Menschen waren in der Region tagelang ohne Strom (SSN berichtete).

Jetzt, neun Monate später, melden die Krankenhäuser der Region überdurchschnittlich hohe Geburtenraten. In Steinfurt habe man sonst monatlich 50 Geburten, für den Monat September rechnet man jedoch mit 65 Neugeborenen, so eine Standesbeamtin.

Umstritten ist, ob die hohe Geburtenrate wirklich mit dem Stromausfall zusammenhängt. Ein Krankenhaussprecher aus Steinfurt zweifelt beispielsweise daran, ob sich bei Kälte und Nahrungsmangel überhaupt ein gewisses Lustgefühl einstellen kann.


WebReporter: ottokar VI
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schnee, Münster
Quelle: www.sueddeutsche.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2006 16:26 Uhr von ottokar VI
 
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Wie man es auch dreht und wendet, es gibt mehr Geburten in der Region. IN den 60ern gab es im Nordosten der USA ja auch einen Babyboom nach einem langen Stromausfall. Aber auch hier gibt es Skeptiker. :-)
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25.08.2006 17:41 Uhr von SunSailor
 
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Na ja, wenn man ein wenig rechnet, kommen einem: schon berechtigte Zweifel an einem solchen Boom, oder? Eine Frau ist ja nur wenige Tage im Zyklus überhaupt fruchtbar, dann besteht die Wahrscheinlichkeit während dieser Tage schwanger zu werden auch gerade mal 1:4. Hinzu kommt permanente Verhütung mittels der Pille und mittels einer Taschenlampe oder Kerze findet der eine oder andere ja trotzdem noch ein paar Restkondome. Der Rest, der da überbleibt dürfte fast nicht statistisch relevant sein. Wahrscheinlich erklärt sich der Anstieg von 50 auf 65 Geburten (Was jetzt mal ganz spontan auch keine Anzahl ist, die in irgendeiner Form statistisch repräsentativ ist) eher aus der Ruhe und Passivität, die Paare, die eh auf Ziel gearbeitet haben, in dieser Zeit hatten. Da klappt es dann doch am besten ;-).
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25.08.2006 17:48 Uhr von stellung69
 
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Die Lösung!! Ab und zu einen Stromausfall herbeiführen und schon steigt die Geburtenrate (neun Monate später) an. Jetzt habe ich doch wieder Hoffnung, irgendwann Rente zu bekommen.....
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25.08.2006 18:09 Uhr von Rabbit Tec.
 
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@ Stellung69: Lustige Vorstellung
Nur leider ist unser Stromnetz so unsagbar fortschrittlich und modern, daß Stromausfälle nur sehr selten vorkommen. Wird also trotzdem eng mit der Rente.
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25.08.2006 18:19 Uhr von Floyd Fuchs
 
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Regel von der Ausnahme? Was, wenn es nur Zufall ist?
Egal, solange viele gesunde kleine Babys auf die Welt kommen, kann es nicht schlecht gewesen sein !!
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25.08.2006 18:45 Uhr von Kampfpudel
 
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@Floyd Fuchs: So sehe ich das auch. Anstatt sich über die vielen neuen Kinder zu freuen, streitet man sich. Zumindest laut News.
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25.08.2006 19:11 Uhr von Petty EUR
 
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Babys: Ich finde auch, daß es eigentlich keine Rolle spielt, warum es diesen Monat mehr Bobys gibt, als in anderen.
Klar ist es aber auch, daß irgendwelche Querverbindungen hergestellt werden. Das ist schließlich die Aufgabe von Radakteuren: Wenn nix da ist, muß eben eine Story gemacht werden.
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25.08.2006 20:17 Uhr von fischhäppchen
 
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hehehehehehhhheehehehehehehehe
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25.08.2006 21:45 Uhr von Jorka
 
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Ist doch sowas von egal: ob das nun mit dem Stromausfall zusammenhängt oder nicht, Hauptsache es gibt wieder mehr Kinder!
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25.08.2006 23:12 Uhr von hannesje
 
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@Petty: Es ist wirklich so. Einen Babyboom konnte man auch in den 70ern während der Ölkriese beobachten. Es herrschte an Sonntagen(Wochenenden) ein Fahrverbot in Deutschland, was dann zur Folge hatte, dass sich die Leute zu Hause vergnügten anstatt Ausflüge zu machen.
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25.08.2006 23:16 Uhr von DorianArcher
 
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Logo: Na, was denkt ihr denn, was die Leute machen, wenn nix geht? Na klar, schnackseln. Ist nach Stromausfällen auch so, dass nach 9 Monaten die Geburtenrate steigt. Was anderes sinnvolles kann man ja auch kaum machen ohne Strom in der Nacht.
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25.08.2006 23:57 Uhr von Atatuerk1881
 
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lol: ratet ma warum es in der türkei so oft stromausfälle gibt :-P
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26.08.2006 08:32 Uhr von Mi-Ka
 
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Hmm: Nicht dass da noch jemand auf die Idee kommt die SRFD (Sichere Rente für Deutschland) zu gründen, die sich durch Anschläge auf Überlandstromleitungen auszeichnet.
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26.08.2006 16:56 Uhr von _BigFun_
 
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@ rabbit tec -- abwarten: So super modern ist unser Stromnetz nicht mehr - viele Masten sind extrem in die Jahre gekommen - an Wartungsintervallen wird sehr gespart, die Sicherheitsreserven bezüglich Wind- und Eislast wurden in den vergangen Jahrzehnten auf äußerte ausgenutzt. In vielen Kreisen gibt es zwischenzeitlich keine Redundanz an Zuleitungen mehr.
Die Problem werden kommen - in den nächsten Jahren - und dann kommen die Stromkonzerne - und verlangen noch mehr Geld - für die Reparaturen, und dabei wird verschwiegen, dass die Rekordbilanzen der vergangenen Jahren deshalb zustande kamen, weil die Wartung mehr und mehr reduziert wurde.
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26.08.2006 18:37 Uhr von ben12
 
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babyboom: Meiner Meinung alles Qatsch.Wegen einem Stromausfall...es wird jeden Tag soviel geschnakselt - die Zeit war eben reif dafür...Ich warte jedenfalls nicht auf einen Stromausfall...
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26.08.2006 20:14 Uhr von red.devil
 
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In der Tat: Wie einige schon sagten: Wenn es wirklich so einfach wäre, müsste man an manchen Tagen nur ganz kontrolliert (Feiertage würden sich hier prima eignen) den Strom ausfallen lassen und unser Problem mit den zu wenigen Kindern würde sich bald von selbst erledigen.
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26.08.2006 21:25 Uhr von gnronline
 
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nahrungsmangel??? weil da mal 3 tage kein strom war herrschte sicher kein nahrungsmangel....
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26.08.2006 21:57 Uhr von Rabbit Tec.
 
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@ Bigfun: Ich meinte auch nicht unbedingt die mechanische Qualität des Leitungsnetzes, sonder die ganze Strominfrastruktur. Stromausfälle sind extrem selten.
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27.08.2006 23:07 Uhr von Floyd Fuchs
 
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alles Lug und Trug: Mediengemachte News. Egal, solange es jemand glaubt, hat es doch seinen Sinn gemacht. Es kann doch sowieso niemand überprüfen, was in dieser Sache die Ursache ist, also lassen sich auch alle Meinungen vertreten. Solnge jemand dran glaubt....

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