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Denkmal der homosexuellen Opfer der NS-Zeit wird von "Emma" kritisiert

Die Frauenzeitschrift "Emma" bemängelt in ihrer neuesten Ausgabe, dass das geplante Mahnmal für die Homosexuellen im Nationalsozialismus zu sehr auf die männliche Homosexualität ausgerichtet sei.

In einer Protestaktion im Internet forderte nun das Magazin "Emma", dass auch der weiblichen Homosexuellen gedacht werden müsse. Diesen Protest unterschrieben u.a. schon Klaus Wowereit, Renate Künast und Volker Beck.

Die dänisch-norwegischen Künstler Michael Elmgreen und Ingar Dragset entwarfen das Denkmal, in dem Stelen schräg zusammenstehen, ähnlich einem Haus. Das Denkmal soll 2007 errichtet werden.


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WebReporter: Berliner_Pflanze
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sex, Opfer, Zeit, Homosexualität, Denkmal, Nationalsozialismus
Quelle: www.queer.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.08.2006 14:16 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Gleiches Recht für alle, schließlich sind nicht nur männliche Homosexuelle im Nationalsozialismus "vernichtet"worden.
Aber da es sich bisher nur um einen Entwurf handelt, wird es wohl kein Problem sein, nachzubessern.
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25.08.2006 15:40 Uhr von Lonni
 
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Na endlich: wieder mal ein paar Denkmale. Aus der Zeit der Inquisition könnte man auch noch mal ein paar Mahnmale aufstellen. Ist ja auch noch nicht so lange her.

Langsam sollte mal gut sein. Wir wissen ja nun dass es schlimm war.
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25.08.2006 15:44 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Lonni: Du irrst, leider wissen viele eben nicht, wie schlimm das damals war.
Und aus diesem Grund sollte es auch solche Denkmäler geben.
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25.08.2006 15:49 Uhr von Lonni
 
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@Berliner_Pflanze: Ich denke, ich und du haben dies von unseren Großeltern erfahren (müssen).

Je weiter dies wegrückt, haben die Jugendlichen doch gar keinen Bezug mehr. Die sehen das Denkmal und gehen emotionslos weiter. Ich weiß, dass mein Großvater im Krieg war usw.

Na wegen mir sollen sie. Ist ja auch nicht mein Geld. Von dem man zum Beispiel aktuelle Themen unterstützen könnte.
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25.08.2006 15:49 Uhr von Teppichratte
 
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Wer mit: offenen Ohren durchs Leben geht, eigentlich reicht dafür auch sch SSN, der wird schon mitbekommen, dass die meisten eben keine Ahnung haben(wollen), was damals passiert ist.
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25.08.2006 15:51 Uhr von Teppichratte
 
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@Lonni: Lies hier mal ein wenig rum, das Thema ist aktueller denn je.
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25.08.2006 15:58 Uhr von Lonni
 
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@Teppichratte: Nur dass die jüngeren doch keine Ahnung haben über was die da Schreiben. (Sorry)

Könnte man nicht mal den ersten Weltkrieg aufgreifen. Sind auch eins-zwei Menschen gestorben.

Alle Kriege waren schrecklich. Ich kann auch sagen warum gerade der zweite Weltkrieg so zur Diskussion steht. Weil es der erste Krieg war, bei dem Bilder und Filme gemacht wurden. Damit, dass der Krieg erstmals dokumentiert wurde, ist er halt spektakulär. Jeder andere Krieg war mindestens genau so grauenhaft. Aber das hat ja keiner „gesehen“
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25.08.2006 16:01 Uhr von mort76
 
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Juden und Schulle: Gerade wenn man hier auf Shortnews die Kommentare liest, merkt man:
Sehr viele würde hier gerne die Fehler von damals wiederholen.
Sehr viele haben eben doch nichts aus der Geschichte gelernt.
Sehr viele warten einfach nur darauf, daß man endlich wieder Rassist sein darf.

Der Rassismus ist hier am größten, wo es die wenigsten Ausländer gibt.
Sogar der Judenhass hat überlebt, obwohl kaum jemand überhaupt einen Juden persönlich kennt oder überhaupt mal einen gesehen hat.
Da könnte man eher sagen, daß es hier noch viel zu wenige Denkmäler und zu wenig Unterricht und Aufklärung über diese Zeit gibt.

Diese ewigen Sprüche von wegen "wird uns ewig vorgehalten..."- dann reißt keine Nazisprüche, dann wirft euch das auch keiner vor!
Oder laufen euch die Juden und Schwulen auf der Straße hinterher und rufen "Nazi! Nazi! Wie war das `38"?
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25.08.2006 16:10 Uhr von Lonni
 
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@mort76: Natürlich sind wir alle Rassisten. Aber je mehr Denkmäler umso besser wird die Welt. Was man mit dem Geld alles Vernünftiges anstellen könnte. Kenne keinen (braunen) der durch das anschauen eines Denkmals „geheilt“ worden ist. Da ist gequirlte Kacke.
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25.08.2006 16:12 Uhr von Teppichratte
 
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@Lonni: Es geht nicht um einen Krieg, sondern darum, das in diesem Krieg mit einem durchdachte Sytshem Menschen, ausgesucht nach genau festgelegten Kriterien vernichtet wurden. Das ist mit anderen Greultaten nicht vergleichbar.
Ganz davon abgesehen, dass es einfach kindisch ist, damit zu argumentieren, "die anderen haben aber auch...."
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25.08.2006 16:16 Uhr von Teppichratte
 
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Lonni: >>Kenne keinen (braunen) der durch das anschauen eines Denkmals „geheilt“ worden ist. Da ist gequirlte Kacke.<<

Kann es sein, dass du vom Sinn eines Mahnmahls keine Ahnung hast?
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25.08.2006 16:16 Uhr von Lonni
 
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@Teppichratte: Nein, bei den Kreuzzügen wurde nicht „festgelegt vernichtet“ Natürlich nicht.

Wie gesagt. Es gibt ja keine Filmchen darüber

Mir ist`s egal. Sollen sie bauen. Wenn es beruhigt. Eh das Geld (auch wenn es Spendengelder sind) woanders den Bach runter geht.
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25.08.2006 16:19 Uhr von Lonni
 
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@Teppichratte 2: Kann es sein, dass meine Oma noch mal wiederkommt und am Mahnmal meinen gefallenen Opa betrauert.

Glaube wir können aufhören. ;)
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25.08.2006 18:13 Uhr von denksport
 
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Wieviele lesbische Opfer gab es eigentlich? Und wieviel homosexuelle?
Und in der Tat, der Opfer der Inquisition ein Denkmal hinzustellen, finde ich gar nicht so schlecht.
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25.08.2006 19:23 Uhr von Griesgram_Du
 
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Also: das verstehe ich nicht, Homosexuelle empfinden sich doch als normal,dann reichen doch die vorhandenen Denkmäler,oder ? Oder ist man dann auf einmal doch wieder anders ? Hmmmmm
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25.08.2006 19:30 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Griesgram_Du: Da muß ich deiner Bildung mal etwas auf die Sprünge helfen.

Homosexuelle wurden Im Nationalsozialismus aufgrund ihrer Veranlagung verfolgt und vergast.

Sorry, aber ich habe deine Frage erst garnicht verstanden, zu dumm erscheint sie doch.
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25.08.2006 19:32 Uhr von Griesgram_Du
 
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@Berliner: dann muß man auch ein Denkmal für die Geisteskranken,Gehbehinderte usw bauen,die wurden leider auch vergast. Warum reicht nicht ein allgemeines Andenken ?
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25.08.2006 20:22 Uhr von Irminsul
 
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Griesgram ich find auch irgendwann reichts mal, 1 richtig gelungenes großes mahnmal hätte auf mich mehr wirkung als deutschland komplett zu zupflastern mit denkmälern.
Warum die Opfer noch in gruppen unter einander auf teilen hat doch keinen sinn, wenn man ehrlich betroffen ist durch das was war dann ist einem egal ob das opfer schwul, lesbisch, behindert, jüdisch oder kommunistisch war. Es geht einem ja schliesslich darum das es Menschen waren und die sind alle gleich viel wert.
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25.08.2006 21:42 Uhr von muetze84
 
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Wann: gibt es denn mal Mahnmale für die deutsche Bevölkerung die von den Russen vertrieben wurden oder Mahnmale für die Germanen die von den Römern ermordet wurden oder Mahnmale die von den Moslems getöteten Christen oder umgekehrt oder Mahnmale für die Linkshänder die gezwungen wurden mit rechts zu schreiben oder Mahnmale für die die sich immer noch rechtvertigen müssen dass vor über 60 Jahren schreckliche Dinge passiert sind.

Also langsam reichts mal mit den Mahnmalen. Das hässliche Denkmal in Berlin reicht ja wohl alle mal und allen Opfern der NS Zeit zu gedenken.
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25.08.2006 22:23 Uhr von Schwertträger
 
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Die momentane Tendenz, jeder Einzelgruppe ein eigenes Denkmal zu setzen, halt eich auch für den falschen Weg.

1.) weil dann garantiert immer jemand aufsteht und ruft "mich habt ihr aber vergessen!"

2.) weil schon die Meldungen und Kontroversen über die vielen Einzeldenkmäler in der Tat den positiven Aspekt, der erreicht werden soll, ins Gegenteil verkehren.
Das kann man ja hier im Thread schon sehen.



Zwei, drei grössere, "gelungene" Denkmäler, die ab und an mal wieder erwähnt und (wiederum "gelungen") in den Nachrichten auftauchen, halte ich für wesentlich sinnvoller.
Denn es braucht Denkmäler dieser Richtung, das ist klar, aber eben nicht so viele, dass sie sich verzetteln.
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25.08.2006 23:54 Uhr von traveler25
 
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als ich vor jahren in usa war, bin ich von einem schüler doch glatt blöd angemacht worden. das hat mich schon irgendwie irritiert, weil ich mit der ns-zeit ja mal so garnix zu tun habe!
ich denke, dass es langsam genug ist. für die deutsche vergangenheit kann ich nichts. deshalb brauch ich auch nicht ständig daran erinnert werden.
abgesehen davon stellt ein weiteres denkmal sicherlich kein hindernis für rechte gesinnung dar!
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26.08.2006 00:13 Uhr von jesse_james
 
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@Griesgram: "Also das verstehe ich nicht, Homosexuelle empfinden sich doch als normal,dann reichen doch die vorhandenen Denkmäler,oder ? Oder ist man dann auf einmal doch wieder anders ? Hmmmmm!"

Gegenfrage:
Bei der allgemeinen Wut des Denkmalschaffens für getötete Juden im 2.WK/dritten Reich.
Würde deine Aussage dann nicht bedeuten, das weil sie so viel Wiedergutmachung wollen und auch so viele Denkmäler das die sich für etwas besseres oder anderes, aber nicht für etwas normales, halten ?!?
Sonst müssten ihnen ja die gängigen Denkmäler auch reichen, statt das immer explizit Denkmäler für sie geschaffen werden müssten !
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26.08.2006 00:49 Uhr von Second
 
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"Man hat nie ausgelernt": Homosexuell heist Gleichgeschlechtliche Liebe demnach sollte es anders genannt werden, tztztz.
Man wird wohl erwarten können das die Leute wissen worüber sie reden, oder?
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26.08.2006 19:08 Uhr von DorianArcher
 
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*lol*: Linksliberal gegen Feministisch. Na prima. Allerdings habe ich wirklich keine Ahnung, wieviele Lesben durch die Diktatur umkamen.
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27.08.2006 11:54 Uhr von Borgir
 
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Nun ja: natürlich darf man solche Greultaten nicht in Vergessenheit geraten lassen. Aber dann müsste man für jede Gruppe ein Mahnmal aufstellen
Homosexuelle, Sinti, Roma, Juden, Intellektuelle, Zigeuner, politische Opfer, körperlich behinderte, geistig behinderte usw.
ein großes Mahnmal hätte gereicht, ganz ohne eine spezielle Gruppe hervorzuheben.

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