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Erneutes Angebot der USA an Kuba: Bei Demokratisierung entfällt das US-Embargo

Schon im vergangenen Jahr hatte US-Präsident Bush der Regierung Kubas angeboten, die Sanktionen gegen die Insel aufzuheben, wenn das Land demokratisiert würde. Nach Castros Übergabe der Macht an seinen Bruder Raúl wurde das Angebot jetzt erneuert.

Thomas Shannon, Untersekretär des Außenministeriums für WHA, hat Kuba angeboten, dass die USA das Embargo aufheben wollen, wenn das Land im Gegenzug Bedingungen für eine Demokratie schaffen würde.

Die USA verlangen unter anderem, dass die kubanische Regierung politische Parteien und Gewerkschaften zulassen soll, freie Wahlen stattfinden können und die Menschenrechte beachtet würden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Angebot, Kuba
Quelle: www.sabcnews.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.08.2006 12:44 Uhr von la_iguana
 
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Dann sollte mal jemand gegen die USA ein Embargo erheben, gerade die letzten Wahlen haben gezeigt, wie fair das dortige demokratische System ist – ich bin aber trotzdem auch dafür, dass die Kubaner ihre Regierung wählen können. Um einen Wandel sollen sie sich aber selber kümmern. (WHA: Affären der westlichen Hemisphäre)
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24.08.2006 14:32 Uhr von Lonni
 
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Was ich noch nie: begriffen habe ist, aus welchem Grund die USA sich immer noch so sehr für das relativ kleine Kuba interessiert. Der kalte Krieg ist vorbei und Putin wird ja wohl keine Raketen mehr stationiert haben. Und um das wenige Öl kann es doch auch nicht gehen. Sollte den Amis soviel an den Kubaner liegen. Soviel Menschlichkeit ist schon beängstigend…
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24.08.2006 14:44 Uhr von Bjoern68
 
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Die USA sollen sich da raus halten endlich !!! Wer sagt denn das Demokratie besser ist ? Die USA wollen immer und immer wieder anderen Ländern die Demokratie aufzwängen. Zum Glück gibt es Länder die dies nicht mitmachen.

Nieder mit den USA, solange diese sich nicht raushalten aus anderen Ländern.-..
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24.08.2006 14:58 Uhr von mort76
 
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Esel: Als wenn es in den USA freie Wahlen und Demokratie geben würde...die sollten mal vor der eigenen Haustür kehren.
Und wie es dort mit den Menschenrechten aussieht, sieht man an den Ami-KZs und der Mißachtung jeglichen Rechts, wenn es nur der Wirtschaft nutzt.
Ein Esel schimpf den anderen Langohr...
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24.08.2006 15:40 Uhr von vom_berg
 
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mythen und legenden
usa und demokratie. das gehört doch ins reich der
mythen und legenden....

sollten sich die usa da durchsetzen, was nach castros ableben nicht abwägig ist.. wird kuba wieder zum grossen puff der usa. was es ja früher schin war.
die exilkubanische mafia in miami ist schon am kofferpacken. das ist mal sicher.

und wie es in miami selbst ausschaut was drogen, kriminalität etc. betrifft ist hinlänglich bekannt.

noch... kann auf kuba selbst eine frau des nachts allein im park spazieren gehen. also.. schaut es euch an.

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24.08.2006 15:53 Uhr von Tyfoon
 
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Ich denke mal: wenn die Demokratie in Kuba dann so aussieht wie das was man in den Irak "exportiert" hat kann Kuba gut und gern darauf verzichten.
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24.08.2006 16:24 Uhr von Rhicey
 
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@ alle USA-Zweifler: Demokratie in Kuba fände ich eigentlich ganz schick; das, was Bush vorschwebt, hat damit allerdings sicher nicht sooo viel zu tun.

Jetzt aber mal ein Gedankenspiel:

Was wäre, wenn... in den USA doch eine ganz gut funktionierende Demokratie existiert - aber die Mehrheit dort *tatschlich* OMFG so drauf ist wie Bush & Konsorten ?!

Kam auf diesen Gedanken nach einer, äh, lebhafteren Diskussion neulich mit zwei Texanern. Irgendwie hielten die nicht so viel von deutschem, europäischem, gesundermenschenverstandlichem Demokratieverständnis...
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24.08.2006 16:32 Uhr von johagle
 
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mort76: <<<Und wie es dort mit den Menschenrechten aussieht, sieht man an den Ami-KZs>>>

Das is es ja!!! In Kuba werden Menschenrechte mit Füssen getreten! In ganz Kuba? Nein.. nur hinter einem Stacheldrahtverhau in einer kleinen Bucht….
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24.08.2006 20:38 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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Es finden in Kuba doch Wahlen statt. Es wird zwar nicht der Präsident gewählt, aber es finden Regionalwahlen statt, in welchen der Vertreter bzw. Ministerpräsident der jeweiligen Region, demokratisch, gewählt wird.

Also zu pauschalisieren, das es auf Kuba keine Demokratie gäbe ist falsch.
Aber um den Kampf um die "bessere" Demokratie zu umgehen, propagiert man lieber die Lüge, das es keine Demokratie auf Kuba gäbe.
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24.08.2006 21:27 Uhr von jesse_james
 
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SORRY wenn ich lachen muss aber das ist doch wohl nicht mehr zu glauben.

"und die Menschenrechte beachtet würden"

Die USA erwarten von Kuba das die Menschenrechte dort beachtet werden müssen ?

Wie war das gleich noch mit den inoffiziellen Gefangenentransporten in alle Welt und die Sache mit den brutalen menschenverachtenden Verhören ?
Und der neuesten US-Tat ein Gesetz zu verabschieden das die US-Regierung vor Strafverfolgung schützen würde in solchen Fällen ?


Vielleicht sollte die US-Regierung mal den ersten Schritt machen, Guantanamo schließen das Gefängnis abreißen und das von der USA annektierte (unrechtmäßig besetzte) Land auf Kuba an Kuba zurückgeben und sich selbst von dort entfernen !

Dann könnte es vielleicht eher geschehen das Kuba mit sich reden lässt !

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