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Österreich: "Ich bin Natascha Kampusch" - Vermisste taucht nach acht Jahren auf

Bei einer jungen Frau, die am Mittwoch unter rätselhaften Umständen in einem Garten aufgetaucht ist, könnte es sich um die als Zehnjährige spurlos verschwundene Wienerin Natascha Kampusch handeln.

Nach Aussage der Polizei war die Frau seit ihrem Verschwinden am 2. März 1998 in den Händen eines Entführers und ihr wäre jetzt die Flucht gelungen. Derzeit läuft eine Großfahndung nach dem mutmaßlichen Entführer aus Strasshof in Nordösterreich.

Die Polizei will die Identität der jungen Frau mittels einer DNA-Analyse endgültig klären. Angehörige der Frau wollen sie in einer Gegenüberstellung bereits als die vermisste Natascha Kampusch identifiziert haben.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Österreich, Vermisst, Natascha Kampusch
Quelle: www.kleine.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2006 21:43 Uhr von cerealdeath
 
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hmm: find ich ja gut dass sie wieder aufgetaucht ist, und ich denke auch dass sie das sein wird, denn welchen grund hätte sie denn sonst sich für ein seit 10 jahren vermisstes mädchen auszugeben...

ich frage mich nur wie es möglich ist ein Mädchen über 10 jahre lang so abzuschotten dass niemand etwas mitbekommt. oder es allgemein 10 jahre lang festzuhalten...

sie ist aus nem auto gesprungen wenn ich das richtig verstanden habe... und ich bezweifel dass der entführer, wenn es ihn denn gibt sie laufen lassen wollte... ich glaube auch weiterhin dass es nicht die einzige autofahrt war die sie bis dato mitgemacht hat. aber erst jetzt die gelegenheit zu fliehen?
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23.08.2006 21:47 Uhr von Phoebe5035
 
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8 jahre? also ich habe gerade versucht, mich in die lage des entführers hineinzuversetzen, aber es geht nicht.
mal angenommen ich entführe jemanden, dann tue ich das aus einem bestimmten grund. sei es geld, sex, aufmerksamkeit oder wasauchimmer, aber ich verfolge ein bestimmtes ziel. wenn ich geld will, dann wende ich mich an die angehörigen und verlange eine bestimmte summe und gebe im gegenzug die entführte person zurück. wenn ich sex will, dann vergewaltige ich die person und entledige mich dann dieser person, indem ich sie wieder aussetze, laufen lasse oder umbringe.

aber was für einen grund hat jemand, ein zehnjähriges mädchen zu entführen und 8 jahre (bzw. länger) in seiner wohnung festzuhalten? wer belastet sich ganze 8 jahre lang mit einem entführungsopfer? wenn alle welt denkt, dass das opfer tot ist, was hat dann der entführer davon?
also ich bin echt gespannt, was da für gründe ans tageslicht kommen werden. brauchte er jemandem, der ihm aus der zeitung vorliest? hat er sie dauernd vergewaltigt? wollte er so eine art kleine schwester haben? fragen über fragen ....
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23.08.2006 21:51 Uhr von ciaoextra
 
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Gabs schon mal: in den Staaten: http://de.wikipedia.org/...
Habe auch den Film gesehen. Wird wahrscheinlich öfter vorkommen, als wir uns überhaupt vorstellen können.
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23.08.2006 23:09 Uhr von swbfan
 
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@cerealdeath: Sie leidet an einer schweren Form des Stockholm Syndroms (kam heute in der ZIB): http://de.wikipedia.org/...
Sie konnte also wahrscheinlich gar nicht abhauen und sich an jemand anderen anvertrauen.

Traurig sowas aber ein Happy-End für sie und Ihre Verwandte...
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23.08.2006 23:12 Uhr von ciaoextra
 
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swbfan: Die Identität der jungen Frau ist nicht mal eindeutig geklärt - sie erschen ja erst nach dem Mittag bei der Polizei und DU hast schon eine "Diagnose" gestellt? Es weiß bis zu diesem Moment niemand, was in den letzten 8 Jahren los war - vermutungen über irgendwelche Syndrome, bringt nix.
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23.08.2006 23:47 Uhr von terrordave
 
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also wenn der typ gefasst wird: dann sollte der richter mindestens so intelligent sein und ihn auch 8 jahre lang unfreiheit spüren lassen.
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24.08.2006 00:17 Uhr von ciaoextra
 
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Nachtrag: Soeben kam im Nachtjournal, dass man die Leiche des Entführers gefunden hat. Er hat wahrscheinlich Selbstmord begangen.
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24.08.2006 01:36 Uhr von DisturbedDreaming
 
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In der Quelle steht inzwischen auch, dass der mutmaßliche "Geiselnehmer" suizid begangen hat..
lests euch einfach noch mal durch.. ist sehr informativ..
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24.08.2006 05:20 Uhr von The_free_man
 
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Na, da hat sich der Entführer wenigstens schon selbst seiner gerechten Strafe zugeführt.

8 Jahre eines Lebens.. die gibt einem niemand zurück.
Nicht zu sprechen von den Psychischen Problemen, die das Mädchen nun hat.
Sowas geht nie ganz weg.
Wird erstmal sehr schwierig sein, sich in dieser Welt zurecht zu finden.
Ich hoffe sie schaffts, auch mit Hilfe ihrer Familie.
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24.08.2006 08:50 Uhr von sternthaler
 
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grauenhaft: "Kriminalisten entdeckten im Haus in Strasshof eine verliesartige und teilweise elektronisch abgesicherte Garage. Dort soll das Opfer eingesperrt gewesen sein,...

......Das Verlies hätte sich in einer vier mal drei Meter großen Montagegrube in der Garage befunden, erklärte Reischer. Ungefähr die Hälfte davon sei mit einer Mauer abgeteilt gewesen.

Der Durchgang im Ausmaß von 50 mal 50 Zentimetern wurde mit einem schweren schalldichten Tresor versperrt, wenn der Mann nicht zu Hause war. In dem 1,60 Meter hohen Abteil befinden sich ein aufklappbares Hochbett und Stellagen mit Kinderbüchern und Literatur."

http://derstandard.at/



Was für ein Albtraum, acht jahrelang in einem Kellerloch hausen zu müssen.
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24.08.2006 09:15 Uhr von swbfan
 
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@ciaoextra: Jop, die Diagnose kam während eines Interviews gestern in der ZIB 3 um 22h mit dem BKA-Chef persönlich. Bei uns in Österreich wird derzeit über nichts anderes mehr berichtet ;)
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24.08.2006 09:31 Uhr von _BigFun_
 
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Das ein Mensch soetwas einem anderen antun kann ist doch erschreckend. Das arme Ding wird Zeitlebens darunter zu leiden haben. Und da der Typ sich anscheinend feige das Leben genommen hat, bekommt sie nichtmal die Genugtuung das er dafür Bestraft wird.
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24.08.2006 09:39 Uhr von vst
 
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das haben die: nacktmulle nicht verdient.

Wenn ich mir vorstelle jahrelang in einem Verlies zu stecken.
Grausig.
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24.08.2006 12:21 Uhr von Anywish
 
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Verbrecher: Hätt sich der Typ nicht umgebracht, für so ein Arschloch *sorry* sollte man grad die Todesstrafe einführen...
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24.08.2006 12:42 Uhr von verdunster
 
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verlorene Kindheit 8 Jahre ... keine Kontakt zur Aussenwelt zumindest nicht richtig nur Radio und Zeitung und dann was sie alles verpasst hat Schulisch wie im Leben sehr traurig sowas ich hoffe Sie kann seelisch wieder halbwegs normal werden .. was ich fast ausschliesse ...
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24.08.2006 14:35 Uhr von The_free_man
 
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Jap: Die wird wohl ihr Leben lang an Depressionen und sonstigen psychischen Störungen leiden.

Ihr meintet dass er sich feige seiner Strafe entzogen habe.
Aber was hätte er schon zu erwarten gehabt, nach deutschem Rechtsystem?
Die Strafe wäre doch so oder so unbefriedigend gewesen.
Die verlorene Kindheit, Jugend - und alles was man da lernt und erlebt, kann ihr NIEMAND zurück geben.
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24.08.2006 15:28 Uhr von Helmut der erste
 
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The_free_Man: <Klugscheißmodus an>
Was der nach deutschem Recht zu erwarten gehabt hätte? Gar nichts! Das war nämlich in Österreich.
<Klugscheißmodus aus>
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24.08.2006 21:08 Uhr von r.robsen
 
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Toter Entführer: Ich meine, daß bereits gestern im Radio gemeldet wurde, daß der Entführer sich durch Selbstmord der Verantwortung entzogen hat.
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25.08.2006 02:01 Uhr von Der Jeck
 
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Täter: "Der 44-jährige hatte sich kurz nach 20:45 Uhr zwischen den Stationen Wien Nord und Wien Traisengasse vor einen Richtung Gänserndorf fahrenden S-Bahn-Zug geworfen."

Hätte er sich hinter den Zug geworfen, wäre er doch nicht tot.

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