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Berlin: Kinder und Jugendliche überfielen Jugendherberge

Mehrere Kinder und Jugendliche haben am Dienstagabend eine Jugendherberge im Bezirk Tiergarten überfallen. Eine 13-Jährige forderte mit gezogener Schreckschusswaffe einen Mitarbeiter zur Herausgabe von Bargeld auf.

Der Angestellte konnte das Mädchen überwältigen und informierte die Polizei. Die Beamten konnten die 13-Jährige stellen und übergaben sie nach der Vernehmung ihrer Mutter. Das Mädchen ist bereits über 25-mal wegen ähnlicher Delikte aufgefallen.

Unter anderem hatte sie eine 22-jährige Passantin so schwer verletzt, dass diese nun gehbehindert ist. Für die Intensivtäterin ist bei der Polizei mittlerweile ein einzelner Sachbearbeiter zuständig, der das Jugendamt über alles informiert.


WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Kind, Jugend, Jugendliche, Jugendherberge
Quelle: www.berlin.de
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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2006 18:33 Uhr von Griesgram_Du
 
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ich: kann selbst immer nur über die verrohung der Jugend den Kopf schütteln,aber wenn man dann später die Eltern sieht weiss man was los ist
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23.08.2006 18:40 Uhr von Atatuerk1881
 
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@Griesgram_DU: Ich habe eigentlich von dir erwartet das der Kopf der Gang mit sicherheit Türken o.ä. sein muss, naja habe mich wohl geirrt aber das wird hier bestimmt eh kommen.

Berlin ist ein anderes Pflaster als Ruhrgebiet. Berlin kann man mit New York vergleichen. Von der Ghettoisierung und der Kluft zwischen Arm und Reich können meinstens diese Kinder nichts dafür.

Die Kinder sind das Spiegelbild der Gesellschaft.
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23.08.2006 18:58 Uhr von mäckie messer
 
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@atatuerk: ich komme aus berlin, und ich hatte bisher nicht den eindruck, dass solche vorkommnisse bezeichnend für diese stadt wären. davon abgesehen, gibt es auch eine grenze für das, was man der gesellschaft anlasten kann. wenn ein mädchen bereits mit dreizehn jahren seinen eigenen sozialarbeiter zugeteilt bekommt, können seine probleme nicht nur von der gesellschaft verursacht sein. außerdem beweist ja der "privat-sozialarbeiter", dass die gesellschaft sich offensichtlich intensiv um das mädchen kümmert. hier muss ich griesgram recht geben, die eltern würde ich gern mal sehen, ich schätze da erklärt sich dann so einiges
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23.08.2006 19:00 Uhr von torschtl
 
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ich war: 5 tage in berlin und hab weder eine Pöbelei, noch eine Schlägerei oder sonstwas gesehn. Berlin ist nicht gefährlicher als jede andere Stadt
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23.08.2006 19:26 Uhr von kirschholz
 
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25 ähnliche Delikt? Darunter eine junge Frau zur Behinderten geschlagen? Die Behörden schlagen hilflos die Hände über den Kopf und verweisen auf die Gesetzgeber, die alles was unter 14 Jahre alt ist fast einen Freibrief für alle Straftaten erteilen. Gut, dann sollte sie bis zum 14. Lebenjahr als geistig behindert eingestuft und in eine geschlossene Abteilung einer Psychiatrie eingewiesen werden. Immerhin eine Chance zur Resozialisierung. Die wiederholte Abgabe bei der Mutter scheint wirkungslos zu sein.
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23.08.2006 20:18 Uhr von Buster_
 
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Nicht Strafmündig: Strafe muss sein. Auch wenn Kinder noch nicht strafmündig sind, müsste eine spürbare Erziehungsmaßnahme möglich sein (Sozialarbeit, Hausarrest o.ä.). Nur die Betreuung durch einen Sozialarbeiter ermutigt doch nur zu weiteren Taten.
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23.08.2006 20:57 Uhr von Spaßbürger
 
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5 Jahre: wegsperren. Dabei intensive Psychologische Betreuung.

Wenn das nicht fruchtet, dann 25 Jahre wegsperren.

Wenn ich höre das da jetzt jemand Gehbehindert ist, dann bin ich dafür das man auch 13 Jährige entsprechend bestraft. Und wenn die Therapie während der ersten Strafe nichts bringt ist die Chance eben vergeben.
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24.08.2006 00:19 Uhr von schlupfloch
 
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@ata: du wolltest es wissen: es ist nicht vergleichbar mit new york. bei weitem nicht. aber in einem punkt hast du recht. es ist auch schon lange nicht mehr sicher. es gibt immer wieder jugendliche die sich für gangster halten und denken sie wären tierisch cool. und bei denen ist halt klauen und rauben völlig normal. und für die spielen andere leute keine rolle. sicherlich sind sie nicht alleine schuld daran. aber denken kann man auch mit 13. ich hab keine ahnung ob das mädel oder die anderen deutsche waren. aber wär es in neukölln charlottenburg oder wedding gewesen, dann wär es für mich ein klarer fall gewesen. wenn du von da kommen solltest, dann könntest du mir auch nicht widersprechen. ich bin froh nicht dort zu wohnen.
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24.08.2006 04:55 Uhr von Mephisto92
 
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gibt möglichkeiten kinder unter 14 jahren zu bestrafen. Es wird nur nicht angewand. mann kann ein kind unter 14 jahren auch anklagen der Richter kann es nur nicht verurteilen er kann lediglich weisungen erteilen. Auch ein mittel das nicht angewand wird. Die unterbringung in einem Heim für schwer erziehbare wäre auch ne möglichkeut. bei 25 delikten sollte man sich schon langsam mal überlegen ob man nicht einen falschen weg bei dem mädchen geht
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24.08.2006 04:56 Uhr von The_free_man
 
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Jetzt frag ich mich Jetzt frag ich mich doch allen Ernstes, wieso es bereits vorher 25 mal zugelassen wurde, dass sie solche Verbrechen begeht?

In dieser Beziehung ist unser Deutsches Rechtsystem doch auf jeden Fall zu lasch.
Die hätte schon nach dem zweiten mal in ein Bootcamp gehört.
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24.08.2006 05:03 Uhr von Mephisto92
 
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ein Bootcamp ist sicher mal der Falsche weg
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24.08.2006 05:09 Uhr von The_free_man
 
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Was denn dann?

Man hat doch gesehen was dieses Anti-Autoritäre wischiwaschi aus unserer Jugend gemacht hat.
Das ist heute absolut nicht mehr angebracht.

Auf jeden Fall Jugendgefängnis, oder besser Bootcamp.
Wer in dem alter schon Leute in den Rollstuhl prügelt und bewaffneten Raubüberfall begeht, weiss schon ganz genau was er da macht und muss auch dementsprechend bestraft werden.
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24.08.2006 05:17 Uhr von Mephisto92
 
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@The_free_man: erstens weil jugendgefängniss von rechtswegen nicht geht weil noch nicht 14. Zweitens weil bootcamps zumindest diese dinger wie se in den usa praktiziert werden Menschenunwürdig sind. Und wie sagt der Artikel 1 unserer verfassung die würde des Menschen ist unantastbar.

Es gibt bei jedem Menschen möglichkeiten ihn auf den rechten weg zurückzubringen auch ohne strafe man muss sie nur finden. Was sich zugegebener masen nicht immer einfach gestaltet.

Ein Heim für schwer erziehbare ist für die kleine auf jedenfall drin. Kinder und Jugendpsychiatriehalt ich allerdings für sinnvoller. Soweit ich das mit den doch sehr beschränkten Unformationen sagen kann
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24.08.2006 11:08 Uhr von daggetthebeaver
 
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"Jugendliche": Für mich hört "Jugend" mit dem Beginn der Pupertät auf. Auf Grund der Fähigkeit sich zu Vermehren, müssen diese Menschen lernen Verantwortung zu übernehmen. Das glit nicht nur für ihren Nachwuchs, sondern auch für deren allgemeines soziales Umfeld. Wird ein "Jugendlicher" straftätig und ist Fortpflanzugsreif, gehört er ebenso wie "erwachsene" Kriminelle ins Kittchen.
Es ist Schwachsinn zu glauben, dass junge Menschen erst mit dem 18. Geburtstag soziale Reife erlangen und spontan aufhören zu mobben, tyrannisieren, stehlen, rauben... oder morden...

Es ist schandhaft, dass sich deutsche Ämter nicht durchsetzen können und ein "Jugendamt über alles informiert" wird, anstatt etwas "handfestes" zu unternehmen.
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24.08.2006 14:15 Uhr von The_free_man
 
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Naja: Dann eben geschlossene Psychatrie, Mephisto92.

"Menschenunwürdigkeit" ist übrigens kein Argument.
Was die da abzieht, ist auch Menschenunwürdig. Ne Frau sitzt wegen ihr im Rollstuhl und trotzdem hört sie immer noch nicht auf und begeht bewaffneten Raubüberfall.

"Es gibt bei jedem Menschen möglichkeiten ihn auf den rechten weg zurückzubringen auch ohne strafe man muss sie nur finden. Was sich zugegebener masen nicht immer einfach gestaltet."

Jo - und bis diese Möglichkeit gefunden ist, verkrüppelt sie noch nen paar weitere Menschen und begeht das nächste mal mit ner scharfen Waffe nen Überfall und erschießt jemanden?
Ne, das geht echt nicht.
Die ist ne Gefahr für die Allgemeinheit und gehört weg gesperrt.
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24.08.2006 15:29 Uhr von Mephisto92
 
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@The_free_man: womit wir wieder beim guten alten auge um auge zahn um zahn wären also steinzeit.

Die resozielaisierung hat sich gerade bei jugendlichen als wesentlich erfolgreicher erwiesen als der bestrafungsgedanke da er die ursachen der der kriminalität nicht angeht.

der täter oder die täterin wird einfach bestraft ohne ihr wege und mittel zu zeigen wie sie probleme auch anders lösen kann und das ist sicher falsch.

wenn du dir die statistiken der bootcamps mal anguckst sitzen 50% wegen ganz normalen jugendlichen verhalten in den usa dort für dinge die in deutschland och nichtmal strafbar wären. Meistens "sexualdelikte" weil die meisten in den usa denken das jugendliche asexuelle wesen sind.

die rückfallquote für die die wirklich einestraftat begangen haben ist extremst hoch. Bootcamps sind praktisch wirkungslos

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