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Indien: Konsum von Pepsi und Coca-Cola doch unbedenklich? Ministerium gibt Entwarnung

Anfang des Monats hatte das Zentrum für Wissenschaft und Umwelt (CSE) in Neu Delhi festgestellt, dass die Softdrinks der Getränkehersteller Pepsi und Coca-Cola unverhältnismäßig hoch mit Schädlingsbekämpfungsmitteln belastet sind.

Das indische Gesundheitsministerium gab nun bekannt, dass die von den Umweltschützern ausgewiesenen Werte nicht stimmig seien und die Werte bei den Getränken von Coca-Cola und Pepsi innerhalb der erlaubten Grenzen liegen würden.

Während das CSE dem Gesundheitsminister vorwarf, zu Gunsten der Getränkekonzerne zu handeln, sind diese über die neuen Ergebnisse nicht unglücklich. In Teilen Indiens war zuvor der Verkauf verboten worden (ssn berichtete).


WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Indien, Minister, Cola, Konsum, Coca-Cola, Entwarnung, Ministerium, Pepsi
Quelle: www.szonline.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.08.2006 02:43 Uhr von la_iguana
 
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Die CSE wird wahrscheinlich nicht aufgeben. Pepsi und Coca Cola haben in Indien aber mehr damit zu kämpfen, dass die Menschen dort geschmacklich nicht auf das Gebräu stehen.
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23.08.2006 12:13 Uhr von Letourist
 
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Lieber Wurstwasser: Ich würde da auch eher Wurstwasser konsumieren, als mich dem klebrigen Brause Diktat von Pepsi und Cola zu beugen. Fakt ist jedoch, daß die beiden Konzerne zu 90% den indischen Markt beherrschen. Das mag so manchen lokalen Hersteller überhaupt nicht gefallen. Die peinliche Reaktion der Getränkeriesen konnte man übrigens auf der indischen Homepage nachlesen: Die Wasserqualität in Indien sei im allgemeinen so schlecht, daß die paar Gifte in den Getränken auch nichts mehr ausmachen würden. Betrachtet man den prozentualen Gewinn, den das Asiengeschäft ausmacht, klingt es geradeezu nach einer aggresiven Intoleranz der Manager solche Statements zu verbreiten.
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23.08.2006 12:16 Uhr von foxymail
 
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schmiergelder: da sind meiner meinung nach wieder mal schmiergelder geflossen, das war ja schon beim bau der dortigen werke so, die haben den normalen Menschen/Bauern/Landbevölkerung dort das Wasser abgegraben, der Grundwasserspiegel ist durch die neuen Cola-Werke dort um knapp 35 Meter innerhalb kurzer Zeit gefallen, so daß die Pumpen, die die Bevölkerung versorgen sollen kein Wasser mehr fördern können.

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