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Gäfgen-Stiftung von Stiftungsaufsicht verboten

Magnus Gäfgen, der Jakob von Metzler entführt und getötet hatte, wollte eine Stiftung ins Leben rufen (ssn berichtete). Die "Magnus-Gäfgen-Stiftung" sollte sich um misshandelte Kinder kümmern.

Seit rund einem Monat lagen der rheinland-pfälzischen Stiftungsaufsicht entsprechende Papiere vor. Jetzt hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD/Trier) die Gründung einer solchen Stiftung abgelehnt.

Von der ADD heißt es, dass die geplante Stiftung "das Anstandsgefühl und die guten Sitten" verletze. In der Öffentlichkeit war das Projekt auf starken Widerstand gestoßen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stiftung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2006 20:39 Uhr von alice in the shell
 
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Die Öffentlichkeit das ist z.B. auch der SSN thread zum Thema, wo sich (ausnahmsweise) so gut wie alle mal einig waren.

Mehr als die Kinderschutzbund-Vorsitzende (Zeller) in der Quelle sagt, ist dazu auch kaum zu sagen.

Schön, dass er nicht damit durchgekommen ist!



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22.08.2006 22:19 Uhr von TeleMaster
 
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...wollte der sich mit dieser Stiftung reinwaschen, oder seinen Anwalt bezahlen? Wie dem auch sei; selbst wenn er irgendwann einmal wieder auf freiem Fuß sein sollte; glücklich wird er draußen wohl nicht mehr werden; besonders deswegen nicht, weil ihn auch in 30 Jahren die Medien noch verfolgen werden.
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22.08.2006 22:35 Uhr von jesse_james
 
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Ja Reue kennt man in Deutschland nicht. Nach der Vorstellung der Deutschen kann sich ein Mensch nicht ändern, nein ein Mensch kann seine Taten nicht bereuen.


Ich weiß zwar nicht aus welchen Beweggründen diese Person diese Stiftung gründen will, ABER ich hoffe mal für alle die ihm nur Schlechtes wünschen das ihr niemals in eine Situation kommt wo euch eure eigene Weltanschauung das Genick bricht !
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22.08.2006 22:45 Uhr von Deniz1008
 
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ein guter rechtsanwalt der sich gut zu vermarkten weis...*

mfg

Deniz1008
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22.08.2006 23:06 Uhr von stellung69
 
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@jesse james: kann ja sein, daß er seine Tat bereut (was ich nicht glaube), nur hätte er dann besser eine Stiftung für Tierschutz oder Ähnliches gründen sollen; Eine Stiftung für mißhandelte Kinder ist schon sehr unpassend in seinem Fall......
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22.08.2006 23:09 Uhr von jesse_james
 
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@stellung69: Da du ja nicht mal im Entferntesten in Betracht ziehst das er seine Tat bereuen könnte, ja du sogar bestreitest das er es tun könnte, selbst wenn er es tun würde du es also noch nicht glauben würdest, ist deine Aussage auch nicht besonders viel wert.
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22.08.2006 23:32 Uhr von Marcel_S
 
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Der Mensch: Ist das bescheuertste Wesen was Gott überhaupt schaffen konnte. Was die Mehrheit als ekelhaft und abartig empfindet setzt sich stets durch.
Und diese Doppelmoral einfach zum kotzen. Lasst dem Typen doch seinem verpfuschten Leben noch einen Sinn geben.
Und wer würde wohl mehr Kohle verdienen? Anwalt und Gäfgen oder Schumi fürs im Kreis fahren? Nein dieser Vergleich bezieht sich nur aufs Geld und nicht auf die Personen. Also kein Klage bitte Herr Weber ;)
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22.08.2006 23:41 Uhr von TeleMaster
 
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@Jesse: Mit Verlaub; aber er kann es tausendmal bereuen; das Kind wird davon nicht lebendig. Es mag "Verbrecher" geben, die ihre Taten wirklich bereuen; aber wer so bestialisch einen kleinen Jungen tötete, dem glaube ich einfach nicht, dass er es "jetzt schon" bereut. Er bereut es vielleicht nun hinter Gittern zu sein (kein Lösegeld kassiert zu haben); nicht aber dass er dem Kind etwas antat (hätte er es bereut, würde er heute mit einem Koffer Lösegeld in Mallorca sitzen?). Es gibt einfach Dinge, über die man VORHER nachdenken soll; nicht erst hinterher...

Ich hoffe für Dich, dass Deinen Kindern so etwas nie passieren wird; sonst bricht Deine Weltanschauung aus dem Gleichgewicht.
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23.08.2006 00:04 Uhr von lsdangel
 
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@jesse: Gäfgen bereut nicht: Jedenfalls nicht nachdem, was in seiner Biographie stehen soll. Liest sich wohl eher wie eine allgemeine Anklage gegen die böse Welt, nur Reue und Schuldeingeständnis gibt es in dem Buch wohl nicht. Mal davon abgesehen, daß sein Anwalt für Publicity-Aktionen schon bestens bekannt ist.
Klar kann sich ein Mensch ändern. In Deutschland arbeitet ein Pfarrer, der wegen Mordes an seiner damaligen Freundin im Gefängnis saß (er wollte nur ihr Geld) und dort zum christlichen Glauben fand.

Ich meine, wenn Gäfgen wirklich hätte helfen wollen dann wäre dazu keine neue Stiftung nötig gewesen. Dass die Verbindung zu dem noch so frischen Verbrechen, noch dazu mit dem eigenen Namen, keine Hilfe sein würde, hätte er sich ja denken können. Es wirkt eher wie eine billige Selbstinszenierung, und das soll es wohl auch sein.
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23.08.2006 06:09 Uhr von Rhicey
 
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Tatsächlich daneben: WENN er wirklich Kindern helfen will durch den Verkauf seines Buchs, dann könnte er das Geld doch direkt spenden? Es gibt doch genügend anerkannte Kinderhilfsorganisationen, die mit dem Zaster etwas vernünftiges anstellen könnten.
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23.08.2006 09:08 Uhr von pippin
 
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@jesse_james: Reue hin oder her, es ist schon extrem anmaßend, wenn ein Mörder eine Kinderschutz-Stiftung unter seinem Namen einrichten will.

Wenn er wirklich Reue zeigen würde - wovon ich auch nicht ausgehe - dann hätte er soviel Rückgrat haben sollen und die Stiftung "Jakob von Metzler Stiftung" nennen sollen.

Aber so wie es sich jetzt darstellt handelt es sich bei diesem Schritt nur um einen billigen Versuch sich von seiner Schuld reinzuwaschen.
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23.08.2006 10:13 Uhr von jesse_james
 
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@pippin: Rückgrat ? Was wäre wohl los im Staat wenn die Stiftung von ihm nach seinem Opfer benannt worden wäre ?

Mit Rückgrat hätte das nichts zu tun, dann würden dem Täter noch mehr Probleme ins Haus stehen.

Er kann die Stiftung nicht nach dem Opfer benennen.
Unsere Gesetze im Lande scheinst DU nicht zu kennen.


@Isdangel @pippin @Telemaster

Interessant wie ihr drei euch so wunderbar in die Gedankenwelt eines Kindermörders einfügen könnt ! ! !

Oder seit ihr mal wieder auf dem Tripp, ein Verbrecher wir sich nie ändern ?!


Ihr drei und auch alle anderen inkl. mir, also wir alle, können nicht in die Gedanken dieses Menschen schauen.

Aber IHR masst euch an wissen zu wollen was der denkt, wie er handelt und was seine Absichten sind.

Der könnte noch so viel bereuen, ihr würdet ihn trotzdem lynchen ! *um mal nicht um den heißen Brei herum zu reden*


@Telemaster
Es geht bei der Stiftungsgründung nicht darum ob ein Kind wieder belebt wird.
Würde es allein darum gehen, gäbe es heute nicht eine einzige Stiftung, da jede Stiftung immer aus irgendeinem Grund geschaffen wurde um zukünftig etwas zu verhindern das vor der Gründung geschah.

"Ich hoffe für Dich, dass Deinen Kindern so etwas nie passieren wird; sonst bricht Deine Weltanschauung aus dem Gleichgewicht."

Oh der Versuch des schlechte Gewissen einreden. Ich würde deinen Versuch erbärmlich nennen.

Kleine Anmerkung: Wer hat schon Kinder ? Es dürfte nun wohl eher deine Weltanschauung auseinanderbrechen !

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