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Schweden: Es sollen nach WWF-Angaben etwa 21.000 Quecksilberfässer im Meer liegen

Bei der schwedischen Industriestadt Sundsvall sollen sich nach WWF-Angaben etwa 21.000 Quecksilberfässer auf dem Meeresgrund befinden. Erst vor kurzem wurden 30 Fässer mit Quecksilber entdeckt. Diese sollen bereits seit den 50er und 60er Jahren dort sein.

Einige davon sollen schon undicht sein. Es könnten sich beim Austreten alle Fische mit dem Quecksilber vergiften. Denn es wird mit einem Austreten des Quecksilbers aus den rostenden Fässern gerechnet.

Darum sollten die schwedischen Behörden laut WWF Maßnahmen für die Bergung und fachgerechte Entsorgung treffen. Denn Quecksilber könne dem Nerven-, Fortpflanzungs- sowie dem Herz-Kreislauf-System Schaden zufügen.


WebReporter: ringella
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweden, Meer, Schwede, WWF, Quecksilber
Quelle: www.baz.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.08.2006 15:17 Uhr von maki
 
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SOwas wollt ich auch grad schreiben :-): *g* andere wären froh über einen solchen Schatz... :-)
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22.08.2006 15:43 Uhr von isoerk
 
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Wer den Pfenning nicht ehrt ist den Taler nicht wert.

Ich denke mal das in den Faessern quecksilberhaltiger Restmüll ist. Das Versenken im Meer ist für die industriellen immer noch günstiger als die Entsorgung. Für manchen menschlichen Abschaum ist eben Kohle einfach wichtiger als die Gesundheit der anderen Menschen.

Solche leute gehören für sehr viele Jahre hinter Gittern.
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22.08.2006 16:05 Uhr von gnronline
 
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bergen wäre angebracht: "Es könnten sich beim Austreten alle Fische mit dem Quecksilber vergiften."

alle fische auf der ganzen welt??
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22.08.2006 17:29 Uhr von userheka
 
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@gnronline: ja alle fische auf der ganzen welt. auch die, die gerade gebraten werden oder die, die in deinem aquarium schwimmen... *rofl*
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22.08.2006 17:33 Uhr von Frostkrieg
 
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Alle anderen Meeresorganismen sind intelligenter und machen um Quecksilber nen großen Bogen ;-)
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22.08.2006 19:15 Uhr von tzaktuell
 
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Na Klasse jetzt müssen wir noch schauen, aus welcher Region wir Fisch essen dürfen. Quecksilber ist ein Schwermetall und damit auch für den menschlichen Körper gesundheitsschädlich (in höheren Dosierungen tödlich). Schon der Arzt GEORGIUS AGRICOLA im Jahr 1500 von der Quecksilberkrankheit bei Bergarbeitern aus dem Harz. Aber zurück zum Thema. Täglich nehmen wir geringe Mengen von Quecksilber zu uns, zb. Pilze (20-500mg/kg), Obst (5-8mg/kg) usw.. Natürlich können größere Mengen von Quecksilber zu Herz-Kreislauf-Beschwerden oder zum Tod führen. Zum Abschluss ein Beispiel was aus einer erhöhten Quecksilber-Freisetzungbeim Fisch verursachen kann : Im Jahr 1952 starben in Japan (Minamata) ca. 52 Menschen an einer ungewöhnlichen Höhe von CH3HgSCH3 (Hg(II)-Salze). Schwermetalle auch Quecksilber, die in flachen Seen niedergelassen wurden. Hoffen wir also, das diese Fässer geborgen werden und nie ganz aufgehen.
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23.08.2006 14:16 Uhr von dare_13
 
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vielleicht will es ja jemand bergen: allein schon deshlab, weil das Quecksilber ja schon einen gewissen Wert hat... Naja wäre doch ziemlich schade, wenn sowas im Meer bleibt und keiner sich drum kümmert!
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23.08.2006 20:33 Uhr von Bibip
 
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meines Wissens liegen in Kroatien immer noch die Fässer mit hochgiftigen Chemikalien im Meer. Damals (Jugoslawien) hat sich kein Schwanz darum gekümmert, nur von Bergung geplappert.
Unsere Meere sind voll mit solchen Giftquellen. Sehr Euch mal die Flüsse so manchen Staates an. Erst vor kurzem (ssn hatte berichtet) war in China eine Thermometerfabrik pleite gegangen. Dabei stellte sich heraus, dass die gesamte Gegen und ebenso der Fluss mit Quecksilber verseucht ist. Da lagen die Quecksilberkügelchen fast schon deckend auf dem Firmengelände herum. Die gesamten Felder wurden mit quecksilberverseuchtem Wasser gegossen und das Wasser des Flusses ging natürlich bis ins Meer. In der Kamtschatka ist die radioaktive Verseuchung so groß, dass hier eigentlich niemand mehr leben dürfte. Die Krabben werden dort teilweise dreifach so groß wie normal (Mutationen). Dort werden ausgemusterte Kriegsschiffe mit Atomantrieb einfach versenkt.

So könnte man seitenweise Beispiele bringen
Grüße
Bibip
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23.08.2006 22:05 Uhr von guenter Jablonowski
 
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@Bibip und? Macht das die Sache besser?
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24.08.2006 15:46 Uhr von Bibip
 
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@ guenter Jablonowski nein, natürlich nicht. Ich will damit nur sagen, dass Schweden nicht der einzige Umweltverschmutzer ist und leider so gut wie nichts gemacht wird, so nicht ein Gewinn aus der Reinigung zu erwarten ist.
Manchmal habe ich den Verdacht, wenn man einem Menschen 1.000.000 Euro gibt, dann schneidet er sich selbst die Kehle durch.
Grüße
bibip

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