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Studie entblößt Sachsen als Neonazi-Hort Deutschlands

Die "Leipziger Volkszeitung" berichtete am Montag über eine Studie des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz. Demnach leben in Sachsen bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Neonazis. Dort kommen 75 Rechtsextreme auf 100.000 Einwohner.

Der bundesweite Schnitt liegt bei nur 47 auf 100.000 Einwohner. Die ersten fünf Plätze in der erhobenen Statistik werden von neuen Bundesländern belegt. So folgt auf Sachsen Berlin mit 71 und Mecklenburg-Vorpommern mit 70 Nazis auf 100.000 Einwohner.

In NRW gibt es anteilmäßig die wenigsten Rechtsextremen mit einer Quote von nur 27. Auch bei den absoluten Zahlen belegt Sachsen einen Spitzenplatz. Hier führt Bayern mit 5.820 Neonazis, Sachsen folgt auf Platz vier mit 3.230 Rechtsextremen.


WebReporter: rudi2
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Studie, Sachsen, Neonazi
Quelle: focus.msn.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2006 14:17 Uhr von dreamcatchergo
 
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Ich wusste es schon immer: Warum gibt es in den neuen Bundesländeren soviele von denen? Vorallem an orten wo so gut wie überhaupt keine nichrarsichen Menschen sind gibt es die meisten Glatzen.
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21.08.2006 14:33 Uhr von Lonni
 
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Uns seit dem: ich in Sachsen wohne, muss ich morgens in der U-Bahn nicht mehr mit dem Rücken zur Wand stehen, wenn ich wie früher durch Berlin-Kreuzberg zur Arbeit gefahren bin.

Und jetzt könnt ihr auf mich „einschlagen“. Ich fühle mich wohler…
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21.08.2006 14:48 Uhr von edmcbraindead
 
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@lonni: DU RASSIST, DU NAZI.

Stecke dir deinen Braunen Scheiß in den A****. Sowas wie dich will hier keiner!

Ok Ok Spaß beiseite: Kann dich gut verstehen. ;-)
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21.08.2006 14:53 Uhr von HolyLord99
 
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Lonni: Danke. Du hast selber zugegeben, dass du allein aus Angst handelst. Xenophobie ist heilbar. Aber natürlich sind erstmal die anderen schuld.
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21.08.2006 14:59 Uhr von Lonni
 
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@HolyLord99: Angst ist relativ. Bist du schon mal im Dunkeln alleine! mit der U-Bahn durch Kreuzberg gefahren. Ist ne Art Mutprobe für deutsch (aussehende). Und das täglich zur Arbeit. Schicke mir deine Anschrift per Mail. Ich schicke dir ne Monatskarte (geschenkt).

Trotzdem distanziere ich mich selbstverständlich mich von rechten Lutschern, die nix in der Birne haben.
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21.08.2006 15:02 Uhr von terrordave
 
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gleicht sich aber aus ;): in den neuen bundesländern wohnen auch die meisten linksextremen und wasg-pds-wähler ;)

fragt sich woher das kommt. entweder der ausbruch aus jahrelanger diktatur und das äußert sich, indem das pendel nun entgegengesetzt schlägt oder einfach die ganzen schlechten nachrichten über ausländer in anderen bundesländern. da im osten weniger türken usw. wohnen kennen die leute die da nicht persönlich, beziehen alles schlechte auf ALLE ausländer und schwupps bist du im npd-lager...
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21.08.2006 15:03 Uhr von horror1
 
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nun: wen wundert das.
dort wo die menschen gelernt haben miteinander zu leben, nämlich dort wo es die meisten ausländer gibt ,sind auch die wenigsten vorurteile.

dort wo es praktisch "ausländerfrei" ist ,ist die intoleranz prinzipiell am grössten,deshalb ja auch dieser wert.

und @ lonni

wenn du meinst das es für dich sicherer ist wenn du nur glatzen in deiner bahn hast dann viel spass ,bis denen mal deine frisur nicht passt .
ausser natürlich wenn du selbst ne glatze bist.
dann versteh ich auch warum du mim rücken zur wand sitzen musstest in berlin.lol
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21.08.2006 15:16 Uhr von Lonni
 
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@horror1: Eher bald unfreiwillig ne Glatze.:)

Und schon gehen die Probleme (in Kreuzberg) wieder los. Aber habe ja zeitig genug die Kurve gekriegt. ;)
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21.08.2006 15:25 Uhr von grimpi
 
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andere studie: im westen leben die meisten kirchlich-extremen....diese sind genauso schlimm. man muss nur mal an die vergangenheit der kirche erinnern !!!
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21.08.2006 15:32 Uhr von mäckie messer
 
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terrordave: aus welcher statistik hast du das denn, dass die meisten linksextremen in ostdeutschland wohnen? und was hat das mit der pds oder der wasg zu tun (die übrigens ihre meisten mitglieder aus westdeutschland bekommt)?

das phänomen des ausländerhasses, dort wo die wenigsten sind, kann ich noch um ein weiteres detail bereichern: laut einer soziologischen studie ist in sachsen, wo der tatsächliche ausländeranteil bei etwa 2% liegt, der gefühlte ausländeranteil (also der anteil, den der bevölkerungsdurchschnitt wahrzunehmen glaubt) bei 20%.

@lonni: kann dich voll verstehen, ich bin in marzahn aufgewachsen, mir geht´s mit glatzen genauso
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21.08.2006 15:34 Uhr von mäckie messer
 
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@grimpi: gut dass du´s erwähnst. wer von uns ist nicht schon mal von diesen christlichen schlägern bedroht worden? ich halte mich auch von katholischen gegenden fern, aus angst vor der inquisition.
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21.08.2006 15:34 Uhr von Nico_
 
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@horror1: Berlins Ausländerquote ist fast doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Deine Theorie muss also irgendwo ein Leck haben. :)
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21.08.2006 15:37 Uhr von K-rad
 
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Eine Stadt für die Neonazis: Das wäre mal ein schönes Projekt. Alle Rechtsradikalen dieses Landes sollten dort leben , selbst ihre Läden betreiben und sollten vorallem autark und abgeschnitten vom Rest des Landes dort leben und nicht ausreisen dürfen. Sicher würde es nicht lange dauern und sie würden in Höhlen wohnen und "Uga Uga" Laute von sich geben.
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21.08.2006 15:42 Uhr von Teppichratte
 
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"Entblößt": Sorry, aber dieses "entblößt" im Titel, mach mich ganz kirre, ich seh lauter nackige Sachsen ;-((
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21.08.2006 15:43 Uhr von HolyLord99
 
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Lonni: Nein, da ich nicht in Berlin wohne, war ich da noch nie alleine unterwegs. Ich hatte bisher bei jedem Besuch meinen Bruder dabei. Zu zweit sind wir nirgendwo angepöbelt worde. Nicht am "Cotti" und nicht in Kreuzberg oder sonstwo in der Stadt.

Unabhängig davon: Ich bin auch zwei- dreimal "abgezogen" worden. Trotzdem hab ich nie Angst gehabt in Aachen durch die Gegenden zu laufen (auch nachts) die als "Problemzonen" gelten.
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21.08.2006 15:45 Uhr von Kamimaze
 
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Der Titel entblößt den Autor als einen, der vom Tuten und Blasen keine Ahnung hat!

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21.08.2006 16:12 Uhr von Katatonia
 
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Blabla... @Lonni: Ich fahr recht oft durch, nach, in Kreuzberg, wohne nebenan in F-Hain und hatte wahrlich noch nie irgendwelche Probleme dort, was auf mein aussehen zurückzuführen würde. Auch nicht Nachts. Ich bin ebenfalls Deutscher und sehe auch so aus. Daher scheinen deine Erfahrungen entweder überzogen oder einfach nur erfunden.

Wenn nicht, solltest du vielleicht mal an dir selbst arbeiten. Zu provozieren scheinst ja deutlich. Keine Ahnung warum, ich kenn dich ja nicht. Wegen kurzen Haaren wird man da auf jedenfall mit Sicherheit nicht angepöbelt.
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21.08.2006 16:14 Uhr von Fopinion
 
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Ist das neu? Das sind doch keine Neuigkeiten. Alle Statistiken der Opferverbände und anderer Plattformen gegen Rechtsextremismus zeigen das schon seit Jahren. Das Abschneiden von Brandenburg hat mich allerdings überrascht, hätte das Land viel weiter vorn gesehen.

Das Problem hat sich nach meiner Ansicht schon zu Zeiten der DDR entwickelt. Die oft genannte Perspektivlosigkeit oder fehlende Angebote für Jugendliche sind für mich jedenfalls keine Erklärung, dass gibt es im Westen genauso.
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21.08.2006 16:15 Uhr von hermi68
 
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Ostpolitik??=Komplettversagen der Regierung: Bei Durschnittlichen 30% Arbeitslosigkeit, und bei heutigen Schulabgängern ist der Prozentsatz sicherlich um ein vielfaches höher, ist es kein wunder das sich die Jugendlichen oder auch die etwas älteren, sich irgendeine ´´Beschäftigung´´ suchen und in eine Organisation eintreten, die sich gegen die gängen Parteien oder Politik wendet!Und das mit Freude und Angagement!Da gibts nichts anderes--oder man zieht weg!!

Und nochwas zu--in der DDR waren keine Ausländer!!--

Das ist eine schöne Lüge der Politik um den ´´Ausländerhass´´ in den neuen Bundesländern zu rechtfertigen!!

Wir hatten jede Menge Vitnamesen,Afgahnen,Cubaner,Angolaner,Russen Chinesen usw. !!!
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21.08.2006 16:22 Uhr von swald
 
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K-rad: "Sicher würde es nicht lange dauern und sie würden in Höhlen wohnen und "Uga Uga" Laute von sich geben."

Ich dachte die leben jetzt schon so.
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21.08.2006 16:28 Uhr von mäckie messer
 
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@hermi68 und nico_: "wir hatten" wie du so schön sagst, natürlich auch gastarbeiter - in eigenen wohnblöcken, am rand oder außerhalb der siedlungen, und eben in anteilen von so etwa 5% an der gesamtbevölkerung, wenn überhaupt. das ist, so schwer es mir fällt das zuzugeben (ich habe früher genauso argumentiert wie du), keine ausrede der regierung, das ist ein gravierender unterschied zu westdeutschland, wo es gegenden mit tatsächlich über 50% ausländeranteil gibt.
und wenn du mal versuchst die entsprechenden stasi-akten einzusehen, dann wirst du bald merken, dass rechtsextremismus in der ddr bestenfalls ein totgeschwiegenes, ganz sicher kein totes problem war.

@nico: der hohe ausländeranteil kommt in berlin ebenfalls zu großen teilen aus den (ärmeren) westbezirken neukölln, kreuzberg, wedding - die hohe zahl rechter aus den ostberliner problemgebieten lichtenberg, marzahn, hohenschönhausen und hellersdorf, sowie köpenick.
marzahn-nord war beispielsweise bei den bundestagswahlen 1998 eines, wenn nich sogar das gebiet mit dem höchsten anteil an wählerstimmen für die npd, bzw rep. (bundesweit!!)
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21.08.2006 16:32 Uhr von ogma
 
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@lonni: "Angst ist relativ. Bist du schon mal im Dunkeln alleine! mit der U-Bahn durch Kreuzberg gefahren. Ist ne Art Mutprobe für deutsch (aussehende). Und das täglich zur Arbeit. Schicke mir deine Anschrift per Mail. Ich schicke dir ne Monatskarte (geschenkt). "

So ein Schwachsinn ... Ich war schon ganz oft in Berlin/Kreuzberg ... tagsüber und nachts .... vom Schlesischen Tor bis zum Halleschen Tor .... ich war da bei Feten und kenne viele Leute deren Urgroßeltern auch schon deutsche waren und mir und denen ist nie was passiert im angeblich so brutalem Kiez...
Kannst ja mal in bestimmten Ecken in Berlin Köpenick nachts unterwegs sein ...
Da gibt es Grund zur Sorge... und zwar von deutschnationaler Seite ...
Das Problem sind nämlich nicht die Ausländer sondern die sozialen Verhältnisse!
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21.08.2006 16:33 Uhr von Lonni
 
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@Katatonia: Habe auch in Friedrichshain gewohnt. Bersarinplatz (weiß gar nicht, ob der so geschrieben wurde/lange her). Mensch fast Nachbarn gewesen;)

Nun ja. Also in Kreuzberg habe ich sicher nicht provoziert. Ich lebe ja noch, das ist der Beweiß. Ne, aber in allgemeinen schwimme ich nicht mit dem Strom. Und wenn ich im Kaufhaus an der Kasse auf Grund sprachlicher Barrieren nicht verstanden werde, bekomme ich einen „Hals“…
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21.08.2006 16:39 Uhr von Fopinion
 
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@Tira2: Nicht gerade mit dem Stuhlgang im Kindergarten, aber mit ähnlichen Bezugspunkten (Erziehung zur Anpassung, Unfreiheit, kollektives Verhalten, fehlende Individualität), haben das auch schon andere Soziologen begründet.

Heute sind aber eher die Erziehung und die Vorbilder der Eltern der entscheidene Punkt. Denn den jetzigen Jugendlichen haben die Erziehung nicht in einer Diktatur erlebt. Bei den "U18 - Wahlen" wurde die NPD in Sachsen immerhin mit über 16% zur drittstärksten Partei gewählt.
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21.08.2006 16:51 Uhr von Katatonia
 
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@Lonni: Ich wohn in der Nähe des Bersarinplatzes. Mit was wir derzeit zu kämpfen haben, sind kleine Kinder-Prolls aus Lichtenberg und noch weiter weg. Die machen mir wahrlich mehr Probleme.

Ich schwimme im übrigen auch nicht mit dem Strom, aber ich habe überhaupt keine Probleme, wie auch Ogma nicht. Ein Freund wohnt in der Nähe des Görlitzer Parks - er fühlt sich Pudelwohl. Auch er hat keine Probleme und sieht sehr deutsch aus.
Wo genau hattest du denn Probleme?

Ansonsten scheint dein Problem du selbst zu sein. Zu erwarten, das alles perfekt deutsch spricht, ist naiv und kurzsichtig. Und was soll daran stören, dann wiederholt man eben nochmal was man wollte und nimmts mit Humor. Aber das ist eben diese versaute deutsche Mentalität. Hauptsache schnell schnell, rumnörgeln und die Schuld bei anderen suchen. Anstatt mit Verstand an die Sache zu gehen. Ich beherrsche meine Sprache auch nicht immer pefekt und habe Probleme damit. Na und? So ist das nunmal wenn ab und zu das Hirn aufgrund von Alkohol, dem Morgenkater oder generelle ruhige Laune aussetzt. Und ich glaube, du sprichst auch nicht immer perfekt deine Sprache. Also, was solls... ;)

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