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Autobahnbau in Sachsen - Mord, Betrug, Erpressung und Bankrott

Unregelmäßigkeiten im Baugewerbe kommen öfter mal vor. Einen der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität in Sachsen hat die Staatsanwaltschaft beim Bau der A 72 (Chemnitz - Hof) jetzt aufgedeckt. Selbst vor Mord sind die Täter nicht zurückgeschreckt.

Mit Scheinfirmen wurden Aufträge als Subunternehmer abgearbeitet und mit dem Hauptauftraggeber abgerechnet, danach wurde sofort Insolvenz angemeldet. Lieferanten und Mitarbeiter gingen dadurch leer aus. Der Schaden beläuft sich auf über zehn Mio. Euro.

Es wird gegen gegen sechs Hauptverdächtige und ca. 50 weitere Personen ermittelt. Ihnen wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Insolvenzverschleppung, Betrug, Erpressung, Bankrott und Mord vorgeworfen.


WebReporter: Faibel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Autobahn, Sachsen, Betrug, Erpressung, Bankrott
Quelle: www.sz-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.08.2006 12:36 Uhr von mäckie messer
 
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der wilde osten: da sieht man mal, wie im osten die blühenden landschaften entstehen. anscheinend halten immer noch genug "unternehmer" die neuen bundesländer für einen gesetzfreien raum.
aber immerhin werden die taten wenigstens aufgeklärt, an denen keine allzu hochrangigen cdu-mitglieder beteiligt sind. man kommt sich echt vor wie in nem zweitklassigen action-krimi.
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21.08.2006 12:46 Uhr von falkone
 
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Alles Leute aus dem "grauen" Westen: die sowas hier veranstalten.

Da ist keine Firma dabei, die einen hier ansässigen Geschäftsführer hat !!!
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21.08.2006 12:52 Uhr von mscw
 
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hehe, vorsicht beim ost - west - geplänkel verliert der osten haushoch, haushoch.. also vielleicht einfach schweigen.
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21.08.2006 12:52 Uhr von Lonni
 
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@falkone: Genau so sieht es aus. Wer den Osten abgewickelt hat, waren ausschließlich die Westfirmen.

Die paar, die sich die Mafiamethoden abgeguckt haben sind verschwindend gering.
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21.08.2006 12:55 Uhr von mäckie messer
 
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@falkone: ich glaube da ironie gehört zu haben. ein ganz klein wenig? falls ja, dann lies dir den beitrag bitte nochmal ganz in ruhe durch und überleg dir, an welcher stelle ich behauptet hätte, dass hier irgendwer aus dem westen beteiligt gewesen wäre (auch wenn ich zugegebenermaßen überzeugt davon bin, dass so viel kriminelle energie und die intelligenz solche pläne zu entwickeln nicht ALLEIN aus sachsen kommen können).
falls das keine ironie war bei dir - lol, dann wärs besser gewesen wenn doch^^
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21.08.2006 12:57 Uhr von gruenbaerchen
 
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a72: meinen die die a72 chemnitz leipzig oder die vor jahren gebauten chemnitz hof?
ich bin selbst gebürtiger chemnitzer. daß da sowas abging hab ich aber nicht gewusst, bin echt erstaunt. wie man aber liest scheinen das ja alles saubere westfirmen gewesen zu sein. normalerweise bemühen sich die länder doch um arbeitsbeschaffung in der region. schon komisch was da so abgeht.
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21.08.2006 12:57 Uhr von Lonni
 
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@mscw: in der „Ostwirtschaft“ nach der Wende studiert. …und nicht einen „Ossi“ Geschäftführer (ich meine jetzt große Firmen) kennen gelernt.

Na, ja . Vom Westen lernen heißt halt Siegen lernen. Deswegen gehen schon nicht mal mehr die Polen in den Westen, sondern gleich weiter ins Ausland…
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21.08.2006 13:08 Uhr von HolyLord99
 
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rofl: Jaja, das Baugewerbe. Keine Branche ist so dreckig ausser vielleicht noch dem Bankengewerbe.

Das ist in Aachen, was ja bekanntlich der äusserste Westen ist, nichts anderes. @messer
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21.08.2006 13:12 Uhr von mäckie messer
 
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@holylord: komisch, von betrug, korruption, erpressung und mord in aachen hab ich aber noch nie was gehört - in sachsen waren es in den letzten jahren zig fälle, bei denen ja auch der bürgermeister von leipzig genannt wurde. könnte es sein, dass die ausmaße in ostdeutschland doch etwas andere sind? (siehe leuna, da gabs sogar interntionale beteiligung)
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21.08.2006 13:32 Uhr von scholich
 
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@mäckie: Also ist schon seltsam, dass du den Leipziger Bürgermeister erwähnst, wenn doch gerade der Dresdner Bürgermeister wegen Untreue vor Gericht steht.
Naja, ein Kriminellen als Nick zu haben ist auch was besonderes ;)

Sorry, aber deiner Argumentation ist kompletter Unsinn. Korruption und Untreue gibt es leider Gottes im Westen, wie im Osten auch.

Desweiteren Streitest du ab, es seien Leute aus dem Westen gewesen, die in Sachsen diesen Insolvenzmist verzapft haben sprichst aber von ausländischer Beteiligung um dem Ausmaß im Osten eine größere Bedeutung zuzuschreiben. Entscheide dich einfach mal. Dann können wir vllt. mal weiterreden.
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21.08.2006 14:26 Uhr von mäckie messer
 
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@scholich: ja, wer lesen kann ist klar im vorteil.
ich hab weder abgestritten, dass westdeutsche unternehmer an dem skandal beteiligt sein könnten (ich hab sogar unterstrichen, dass ich das für ziemlich wahrscheinlich halte), noch dass es auch in westdeutschland korruption gibt.
was ich aber gesagt, bzw geschrieben habe (ich glaub ich muss hier echt alles übersetzen, omfg), war, dass ich a) nicht ausschließen kann, dass nicht auch ein paar alteingesessene sachsen in die affäre verwickelt waren, und b), dass die ausmaße der korruption in ostdeutschland doch offenbar deutlich gravierender sind.

was den bürgermeister von dresden oder leipzig angeht, sry, gemeint war natürlich der von dresden, der in leipzig vor gericht steht...

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