20.08.06 16:50 Uhr
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Steuer- und Abgabenerhöhung kostet Bundesbürger durchschnittlich rund 300 Euro

Patrick von Braunmühl, Wirtschaftsexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen, sagte der "Bild am Sonntag", dass die Haushalte im kommenden Jahr durch die Mehrwertsteuererhöhung und Erhöhung der Abgaben etwa 24 Mrd. Euro mehr bezahlen müssen.

Durchschnittlich würde dies jeden Bürger mit rund 300 Euro belasten. Zudem kommt die Erhöhung der Energie- und Lebensmittelpreise.

Verbraucherschützer kritisieren, dass die Stromversorger die Preise in diesem oder nächsten Jahr erhöhen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Steuer, 300, Abgabe
Quelle: de.biz.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.08.2006 16:58 Uhr von summertime
 
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tja: jedes Jahr 300 Euro weniger ... da geht schon einiges an Geld verloren...
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20.08.2006 18:08 Uhr von ottokar VI
 
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Deutschland liegt am Boden: Wir brauchen Reformen. Leider sind unsere Parlamentarier nur zu Flickwerk imstande.
Schade, dann geht die Talfahrt eben weiter !
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20.08.2006 19:19 Uhr von Enrico Bartsch
 
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traurig: Das ist so traurig das man fast schon wieder drüber lachen kann, aber nicht vor Freude ;,(
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20.08.2006 20:02 Uhr von alice in the shell
 
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umdenken - der Staat sind wir: Ok, 300 Euro klingt erstmal heftig... aber sooo viel ist das auch wieder nicht, z.B. auf den Monat umgerechnet (25 Euro); und dabei sind die nicht für nix, das *ist* die Reform und kommt dem System und dem Land zugute, von und in dem wir alle leben - anders geht es vermutlich nicht.

Man müsste umdenken. Ich denke, jeder Einzelne in Deutschland müsste mehr Verantwortung für den Staat übernehmen. Wenn jeder meint, seine Privatkohle so gut es geht vor "dem Staat" beschützen zu müssen, notfalls mit Steuerhinterziehung, funktioniert bald gar nichts mehr...

"Der Staat", das sind schließlich wir alle und "wir alle" sind leider so pleite, dass wir uns den Luxus unseres - im Vergleich zu USA usw. doch noch recht gut funktionierenden - Sozialsystems eigentlich *nicht* leisten können.
Besser, jeder zahlt mehr und die Standards werden gehalten anstatt dass überall abgebaut wird und man wie in anderen Ländern schlicht Pech gehabt hat, falls man mal krank, arbeitsunfähig, obdachlos... wird.

Falls es die Regierung also mit meinen 25 Euro/Monat schafft, aus den Schulden rauszukommen (vereinfachte Rechnung, die mit hohem Einkommen konsumieren eh mehr und die Mehrwertsteuererhöhung wirkt sich bei denen natürlich auch besonders aus...) und den Haushalt zu konsolidieren, gerne. Woher soll das Geld auch sonst kommen, vom Himmel fällt es nicht...

Bin also eher gespannt auf die Auswirkungen der Reform, sehe es als neue Chance *aus der Misere raus* und bin erstmal gewillt, mich daran zu beteiligen. Hoffe nur, dass es wirklich was bringt und das Geld an den richtigen Stellen eingesetzt wird.
Das wird die Zeit dann zeigen.

[Auch wenn ich vermutlich mit dieser Meinung in der Minderheit bin... schade eigentlich.]
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20.08.2006 21:43 Uhr von Tyfoon
 
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@Alice <Auch wenn ich vermutlich mit dieser Meinung in der Minderheit bin...>

Ich fürchte mal mit dieser Meinung stehst Du so gut wie allein da ;)
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20.08.2006 21:55 Uhr von ottokar VI
 
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Alice hat viele Gleichgesinnte: Eigentlich alle einflußreichen Besitzstandswahrer sind der Ansicht von Allice.
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20.08.2006 22:49 Uhr von zocs
 
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Tja .. Ihr habt so gewählt, zumindest die Meisten. Was soll man sagen ...

Auswandern hillft ... so wie Viele ...
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20.08.2006 22:56 Uhr von maflodder
 
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Alice Dein Wort in Gottes Ohr...aber, diese Mehreinnahmen werden wieder ausschliesslich in die Taschen der fetten Geldsäcke fliessen und den Opfern Grossdeutschlands noch mehr den Arsch pudern.
So sicher wie das Amen in der Kirche.
Das Volk muss endlich auf die Strasse !!!
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20.08.2006 23:16 Uhr von alice in the shell
 
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@ottokar, so ein Glück dass du zwar keine Argumente, aber dafür Beleidigungen parat hast... hoffe mal, der bei dir verlinkte Bierlink deutet nicht drauf hin, dass das die einzige Freizeitbeschäftigung ist. Noe, ich muss eigtl. *gar* keine Steuern zahlen, bin daher gaaanz vorn mit dabei, was von der Erhöhung zu spüren, keine Sorge.
Umgekehrt wird ein Schuh draus: die Reichen jammern zuerst, wenn sie was von ihrem heißgeliebten Mammon abgeben müssen, so siehts aus...
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21.08.2006 10:42 Uhr von rh1974
 
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@Alice: ´...Ok, 300 Euro klingt erstmal heftig... aber sooo viel ist das auch wieder nicht, z.B. auf den Monat umgerechnet (25 Euro); und dabei sind die nicht für nix, das *ist* die Reform und kommt dem System und dem Land zugute, von und in dem wir alle leben - anders geht es vermutlich nicht...´

wer kann beurteilen ob 25eur NETTO im monat viel ist oder nicht? nur die die eh schon wenig haben.

reformen? welche reformen? es gibt KEINE reform die dem wort genuege tut! die rente ist unsicherer den je, das krankenkassensystem explodiert weiter zum absoluten 2 klassensystem und das sozialsystem wird immer weiter gekuerzt um damit vor allem arbeitswillige, aber chancenlose menschen zu treffen.
der poebel, vor allem die wirtschaftlich entscheidene mittelschicht wird weiter und immer weiter ordentlich von den ´VOLKSvertretern´ in den ar*** gef*****! da aendert sich nichts! warum auch die jungs und maedelsn haben bei fehlentscheidungen NICHTS zu befuerchten.
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21.08.2006 14:10 Uhr von eros007
 
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alice: Wir sind zwar in der Minderheit mit so einer Meinung, aber ganz allein sind wir nicht. Übrigens fließen die meisten der Abgaben (Steuern und Sozialabgaben, insgesamt etwa 800 Milliarden Euro), die Arbeitende und Konsumierende belasten, nicht in die Taschen der Bonzen, sondern in die Taschen der Renter (~320 Milliarden im Jahr), der Arbeitslosen (~120 Milliarden) sowie in das Gesundheitssystem (~200 Milliarden). Von daher kann keine Rede davon sein, dass von mehr Steuern (die den Staatshaushalt sanieren) vor allem den Bonzen zugute kommen, sondern sie helfen, dass wir diese Ausgaben weiterhin tätigen können. Es gibt natürlich viele, die nicht in der Realität angekommen scheinen, aber wir leisten uns in der Tat ein verhältnismäßig teures Sozialsystem, gemessen an unserer Leistungsfähigkeit. Man kann es relativieren, aber Fakt ist, dass eigentlich nur Schweden, Dänemark und Norwegen über ein noch ausgeprägteres Sozialsystem als wir verfügen (und das auch nur in gewissen Bereichen, in der Krankenversicherung sind wir sogar noch teurer versichert als Schweden oder Dänen). Alle diese Länder sind deutlich reicher als wir. Warum gibt es kein zweites Land mit unserer Leistungsfähigkeit und so viel Sozialstaat? Ich finde, unser System ist ziemlich gut, aber wir müssen eben Opfer bringen, damit wir uns dies weiterhin leisten können. Durch die Reformen der letzten Jahre habe ich persönlich nur sehr wenige Opfer bringen müssen (die Inflation war niedrig, die Löhne sind zwar real auch nicht gestiegen, aber das ist nicht primär die Schuld der Politik, sondern der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt), aber die Gesellschaft musste bei so wichtigen Themen wie Bildung, Forschung und weiteren Investitionen sparen. Wenn wir so weitermachen, bringen wir uns um die Zukunftsfähigkeit. Für Bildung beispielsweise muss einfach immer Geld da sein. Da bin ich gern bereit, auf 100 Euro im Monat zu verzichten, wenn das Geld auch bei der Bildung landet und sinnvoll eingesetzt wird. Ebenso bin ich bereit, mich für eine bessere Integration der Migranten einzusetzen (sie sind für mich nämlich genauso Deutsche wie Nicht-Migranten) – sie sind schließlich ein Teil unserer Zukunft. Deshalb bin ich aber ebenso bereit, zur Vermeidung weiterer Schulden eben mehr Steuern zu zahlen. Wenn wir die Leistungsfähigkeit weiterhin an das knappe Gut „Arbeit“ koppeln, scheint es aber ebenso weniger Geld für Rentner zu geben. Es werden mehr Rentner, während die Erwerbsbevölkerung zurückgeht. Da das Geld auch an anderer Stelle fehlt, ist die Erwerbsbevölkerung nicht in der Lage, ständig steigende Renten zu finanzieren. Es gibt – solange die Grundbedürfnisse der Rentner erfüllt sind – nämlich zunächst wichtigere Aufgaben wie die schlechte Lage auf dem Arbeitsmarkt zu bewältigen. Oder einen Systemwechsel, etwa zu einem System mit Bürgergeld. Jedenfalls wird der Großteil der Bevölkerung wohl mittelfristig etwas zurücktreten müssen. Wir leben nun mal über unsere Verhältnisse. Das liegt weniger an den hohen Politikergehältern (die machen nur wenig unserer Staatsausgaben aus) oder Managereinkünften (die erarbeiten sich ihr Einkommen insofern, dass sie eben etwas machen, was Unternehmen, die viele Produkte verkaufen, so hoch vergüten), als schlicht und einfach an den Zahlungen für besagte Leistungsempfänger. Wer das nicht glaubt, überzeuge mich unter Hinterlegung von Quellen und schlüssigen Folgerungen vom Gegenteil.
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11.09.2006 20:23 Uhr von Mazzi
 
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eros007: "Wir leben nun mal über unsere Verhältnisse. "

tu ich das?
du meinst eher die politik lebt über unsere verhältnisse und ihre macht und geldgeilheit.

soviel dummschwall schrott wie du und alice abgeben...................
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11.09.2006 22:43 Uhr von opppa
 
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eros007: Den Dummschrott hat Patrick von Braunmühl, Wirtschaftsexperte beim Bundesverband der Verbraucherzentralen abgegeben.

Das Geld wird für die Steuersenkungen für de Wirtschaft verbraten; Aber wenn die Lobby das so verlangt, müssen eben die Steuern für die kleinen Leute erhöht werden!
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13.09.2006 16:57 Uhr von eros007
 
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@ mazzi & @ opppa: >> "du meinst eher die politik lebt über unsere verhältnisse und ihre macht und geldgeilheit."

Ich sagte nicht, dass du persönlich über deine Verhältnisse lebst, sondern dass unser Staat (also irgendwie doch wir) mehr Geld ausgibt als er einnimmt.
Schau dir die Ausgaben genau an. Nimm meintwegen jeden einzelnen Posten genau unter die Lupe. Und sieh dir die Einnahmen genau ein. Du wirst sehen (wobei, ich glaube, das weißt du bereits), dass, gesamtstaatlich betrachtet, eine Lücke von 70 Milliarden Euro besteht (so war es im vergangenen Jahr). Nun schau noch auf die Ausgaben und entscheide, wo du sparen willst (betrachte insbesondere, wie groß einzelne Posten sind). Oder gehe auf die Einnahmeseite und sage mir, wo man diese 70 Milliarden auftreiben kann. Wir sind uns hoffentlich einig, dass wir nicht immer noch mehr und noch mehr Schulden machen können.

Falls du mit dem Vorschlag kommst, wir sollten doch die Unternehmenssteuern erhöhen (die "Bonzen" haben´s schließlich), möchte ich dir nahelegen dass wir nominal die höchsten Unternehmenssteuern der EU (und damit wohl der Welt) haben und auch nach Abzug der Subventionen (die wir in der Tat zu häufig vergeben -> Einsparpotential) noch über dem EU-Schnitt liegen. Willst du die Belastung erhöhen, drohen manche Unternehmen mit der Standortverlagerung. Manche werden es dann auch machen, wodurch im Endeffekt nicht mehr, sondern weniger Geld in der Staatskasse landet (es ist doch so wie bei der Tabaksteuer - jetzt rauchen eben weniger).

Setz dich bitte mal an ein Blatt Papier (oder ein Computerprogramm) und spiele mit Einnahmen und Ausgaben. Du wirst sehen, es ist nicht so einfach wie du es dir vorstellst. Politiker sind vielleicht keine besonderen Leuchten und bessere Politik wünsche auch ich mir, aber Alternativen sehe ich kaum welche. Du hast übrigens auch keine präsentiert. Jedenfalls keine, die umsetzbar wären.

Und übrigens: Man kann eine Kuh (Mittel- und Oberschicht) nicht beliebig lange und beliebig stark melken. Irgendwann bricht sie aus und sucht sich einen anderen Stall (sprich, die "Leistungsträger" wandern aus). Man muss schon darauf achten, dass die abverlangten Leistungen noch tragbar sind. Mehrwertsteuer ist nicht so schlecht. Alle leisten ihren Beitrag. Wer mehr konsumiert, leistet mehr. Was soll daran ungerecht sein? De facto wird - statt einer nötigen Senkung der Renten oder Arbeitslosenbeiträge, die die besten Alternativen zum Ausgabensenken wären - der Gutverdiener eben auch mit rangezogen. Also sozialer geht es kaum.

Und die von dir wahrscheinlich geforderten höheren Löhne von Seiten der Unternehmen würde auch ich mir wünschen. Aber mit welchem Geld? Im internationalen Vergleich verdienen deutsche Unternehmen weder besonders gut noch besonders schlecht. Spielraum für bedeutend höhere Löhne ist nicht (3% ja, aber viel mehr wohl nicht). Die einzige Maßnahme zur Erhöhung der Löhne wäre wohl, die staatlichen Abgaben (Steuern, Soziales) zu reduzieren. Damit sind wir aber wieder da, wo wir angefangen haben: Der Staat hat doch schon jetzt zu wenig Geld.
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13.09.2006 22:37 Uhr von opppa
 
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