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Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel - Abschiedsbrief eines Nazis

Lange sechzig Jahre blieb der Brief des ehemaligen Generalfeldmarschalls der Wehrmacht, Wilhelm Keitel, im Verborgenen. Doch nun ist der Brief im Staatsarchiv Wolfenbüttel (Niedersachsen) erstmalig geöffnet worden.

Die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, dass der von Keitel geschriebene Brief das Verhältnis zu Adolf Hitler beschreibt. Der einstige Chef der Wehrmacht schrieb, dass er "zum Verräter geworden" wäre, wenn er die Treue zu Hitler gebrochen hätte.

Bernd Kappelhoff, der Vorsitzende des Hauptstaatsarchivs Hannover, bezeichnete Keitels Schreiben als "Worte eines Unbelehrbaren". Ministerpräsident Wulff hatte die Öffnung in der Woche forciert.


WebReporter: Griesgram_DU
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nazi, General, Abschied, Abschiedsbrief
Quelle: www.spiegel.de

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45 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.08.2006 13:46 Uhr von Griesgram_DU
 
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Ich finde das sehr interessant. Wäre schön wenn mehr von diesen Dokumenten der Geschichte bzw von den handelnden Personen ans Licht kommen würden.
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19.08.2006 14:24 Uhr von Griesgram_DU
 
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ich: tu mich schwer Wilhelm Keitel als Vollnazi anzusehen,im Krieg werden harte und schlimme Entscheidungen getroffen,aber die Wehrmacht wird immer mit der SS gleichgesetzt was Verbrechen angeht,Keitel selbst z.b war gegen den Überfall auf die Sowjetunion,hmmmm ist schwierig. Alfred Jodl wurde für die gleichen Verbrechen verurteilt und später von einem deutschen Gericht postum von aller Schuld frei gesprochen
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19.08.2006 14:29 Uhr von Irminsul
 
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Mich: würde der gesamte wortlaut des abschiedsbrief interessieren, auf grund von 2 Zitaten kann ich nicht nachvollziehen ob er ein unbelehrbarer Nazi war oder einfach nicht gesehen hat das er einem Verrückten treu geblieben ist.
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19.08.2006 14:34 Uhr von ciaoextra
 
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Kein Vollnazi? Aber hallo! "Keitel hatte an den allgemeinen und detaillierten Vorbereitungen aller deutschen Angriffskriege teilgenommen, und so gut wie jeder Befehl, der Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit anordnet, wurde von ihm unterzeichnet. Er galt als Bewunderer des Hitlerschen „Genies“ und führte dessen Befehle zumeist widerspruchslos aus.

Lehnte er zunächst den Angriff auf die Sowjetunion noch aus militärischen Gründen ab, wachte er dann aber um so eifriger über die radikale Befolgung etwa des Kommissarbefehls oder der Erlasse zu den Massenmorden in den besetzten Gebieten." Quelle: http://de.wikipedia.org/...

Tja, möchte mal wissen, was jemand sonst noch so verbrechen muss, damit du ihn als Nazi siehst?
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19.08.2006 14:35 Uhr von Griesgram_DU
 
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@Irminsul: ja Dokumente aus dieser Zeit sind unglaublich interessant,mein Großvater war bei der Waffen-SS und hatte noch Briefe von Gefallenen Kameraden,war unglaublich eindrucksvoll. Bevor jetzt die Moralapostel kommen,er wurde mit 18 Jahren 1944 eingezogen und in Frankreich eingesetzt.
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19.08.2006 14:37 Uhr von Griesgram_DU
 
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@ciaoextra: im Krieg verrohen die Leute,das fängt oben an und hört unten auf. Dann waren alle Whrmachtssoldaten Nazis,Keitel war mit Sicherheit genau so im Bann von Hitler,aber das waren zig andere Millionen auch
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19.08.2006 14:38 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Ich denke mal ale Menschen die damals so eine Position inne hatten, kann man unbedenklich als Vollnazis bezeichnen.
Hinterher kann man natürlich immer viel behaupten, aber ob das wirklich so interessant ist?
Mitnichten.
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19.08.2006 14:39 Uhr von Griesgram_DU
 
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@Berliner_Pflanze: Jofl hatte eine ähnliche Position im OKW und wurde später Rehabilitiert,nicht jeder ist ein Nazi weil er in der Wehrmacht diente.
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19.08.2006 14:40 Uhr von ciaoextra
 
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Griesgram: Träume schön weiter in deiner homophoben Welt :o/
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19.08.2006 14:42 Uhr von Griesgram_DU
 
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@ciaoextra toller passender Kommentar zu diesem Thema,dein generve provoziert mich aber nicht mehr
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19.08.2006 14:45 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Ich dachte was man von solchen Rebabilitationen zu halten hat, lernt man heute schon in der Schule.

Na, da hab ich mich wieder mal getäuscht.
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19.08.2006 14:46 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: Respekt Griesgram, 8 Kommentare und davon 4 von dir.

Im Übrigen war Keitel nicht Chef der Wehrmacht, das war Hitler. Keitel war Chef des OKW, das sind zwei verschieden Sachen.
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19.08.2006 14:48 Uhr von Irminsul
 
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ciaoextra: Wenn du schon wikipedia zitierst um zu beweisen das Keitel "Vollnazi" war dann hast du ja auch sicher das gelesen:
"Vor 1933 hatte Keitel mit den Nationalsozialisten nichts zu tun, und er war auch nie Parteimitglied."

...Keitel hat wie viele andere auch im 1. Weltkrieg gekämpft , und war seit dem Krieg Beurfssoldat. Er ist unter dem Kaiser aufgewachsen, in dieser Zeit war in Deutschland gehorsam und treue sehr viel wert, besonders in der Armee, man fragte nicht nach der richtigkeit eines befehls.
Wenn man mit solchen Werten jahrzehnte lang lebt, sieht man die dinge vllt etwas anders.
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19.08.2006 14:48 Uhr von Griesgram_DU
 
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@Generalstreik: ja ich weiß,habe das beim texeln übersehen,aber viele wissen das eh nicht :D
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19.08.2006 14:49 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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@Griesgram_DU: "im Krieg verrohen die Leute,das fängt oben an und hört unten auf. Dann waren alle Whrmachtssoldaten Nazis,Keitel war mit Sicherheit genau so im Bann von Hitler,aber das waren zig andere Millionen auch"

Das die Menschen im Krieg verrohen, darin stimme ich dir zu. Aber deine, Keitel entschuldigende, Behauptung, dies würde "oben anfangen und unten aufhören", ist absoluter Schwachsinn!

Die Verrohung fängt natürlich unten an und hört, vielleicht!, oben auf!!!
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19.08.2006 14:50 Uhr von Griesgram_DU
 
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@Irminsul: das versteht die nicht,die Soldaten damals hatten dieses Gefühl eben an einen Eid gebunden zu sein,das fängt beim Kaiser und dem 1.Weltkrieg an. Irgendwann kommen die dann aus der Geschichte nicht mehr raus
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19.08.2006 14:51 Uhr von jesse_james
 
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@Griesgram_DU: "@Generalstreik
ja ich weiß,habe das beim texeln übersehen,aber viele wissen das eh nicht :D"

Das sagt viel über dich aus. Wenn es also keiner bemängelt hätte, dann hättest du es auch so stehen gelassen ?

Weil es ja eh kaum einer weiß könntest du auch weiterhin Unwahrheiten als Wahrheit verbreiten ?!

Das wirft ein ganz neues Licht auf ALLE deine Aussagen im SSN.
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19.08.2006 14:53 Uhr von Griesgram_DU
 
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och jesse_james: der Berufs-Amihasser durfte ja nicht fehlen,was du von mir denkst ist mir ziemlich Latte
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19.08.2006 14:59 Uhr von jesse_james
 
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@Griesgram_DU: "och jesse_james
der Berufs-Amihasser durfte ja nicht fehlen,was du von mir denkst ist mir ziemlich Latte"


Ja du Meister der unhaltbaren und unbeweisbaren Unterstellungen, ich habe es gewagt dir was zu schreiben.

Nur frage ich mich, wieso ich mich und teile meiner Familie hassen sollte und dass auch noch hauptberuflich ?
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19.08.2006 15:08 Uhr von Griesgram_DU
 
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@jesse_james: jetzt ist mir es zum zweiten mal passiert,warum verwechsel ich dich immer mit Jerry Fletcher ?

Entschuldigung !!! ok ?
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19.08.2006 15:39 Uhr von newticker
 
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Der war einfach ein Soldat. Ein Soldat denkt nicht, er tut und zwar das, was Ihm befohlen wird. Ich war auch kein Kommunist (der damaligen Form) und war dabei BO zu werden. Vieleich wäre ich ja mal Armeegeneral geworden.

Im übrigen hatte das OKW keine Befehlsberechtigung und war nur planend tätig. Keitel kann also keine Schuld zugewiesen werden. Er hat einfach nur seine Arbeit gemacht.
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19.08.2006 15:44 Uhr von Gunny007
 
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ach: ich weiß nicht was die krämerei in der vergangenheit soll. mich würden viel mehr die machenschaften von kohl interessieren.
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19.08.2006 16:26 Uhr von Benji06
 
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Ewig Gestrige!!! Die ganze Sache ist jetzt über 60 Jahre her. Ich kann es langsam nicht mehr hören und sehen. Israel bekommt heute noch Gelder für die Wiedergutmachung und U-Boote in Wert von mehren Millionen, mit denen sie dann auch noch den Libanon überfallen und in die Steinzeit zurück bomben, so wie es wörtlich von einem Israelischen Politiker gefordert wurde.

Keitel ist nichts weiter als ein Soldat, der getreu seinem Eid gedient und großes geleistet hat. Mit Groß meine ich natürlich nicht, dass alles gut war, was er getan hat! Man kann auch großes leisten, wenn man schlechte Dinge macht, wie z.B. mit wenig Soldaten und Material solch gigantische Siege erringen.
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19.08.2006 16:43 Uhr von sacratti
 
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Seltsam,dass gerade jetzt: solche Dinge veröffentlicht werden. Überall in der BRD wird daran gefeilt, den Nationalsozialismus resp. Faschismus, wieder salonfähig zu machen. Man hetzt gegen und kriminalisiert Antifasymbole, aber veröffentlicht "Zeitdokumente" Unbelehrbarer, die "Tugenden" hochhalten, wie sie auch der neonationalkonservative Rollstuhlfahrer gern wieder in Deutschland sehen würde, also Führer- und Vaterlandstreue.
Man tut zwar so, als solle das abschreckend wirken, weiss aber, dass die Deustchen besonders auf solche "Dummtugenden" abfahren. Sie halten sich ja auch für fleissig und sauber, obwohl sich der Durchschnittsdeutsche immer noch Samstags in die Badewanne legt, ansonsten aber die ganze Woche allenfalls morgens mit einem Waschläppchen übers Gesicht fährt.
PFui deibel
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19.08.2006 16:46 Uhr von Mitmirnicht
 
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Keitel: Mehr braucht man nicht zu sagen,wenn man den Befehl von Ihm liest:
Zitat:
Keitel lehnt zunächst den Überfall auf die Sowjetunion ab, ist aber Hitlers engster militärischer Berater und sorgt für die reibungslose Durchführung von dessen völkerrechtswidrigen Weisungen für die Kriegführung im Osten. Mit der Begründung, "Rücksichten seien ein Verbrechen gegen das deutsche Volk", rechtfertigt er auch die Erlasse zu Massenmorden in Polen und den "Kommissarbefehl".
Zitat Ende:

http://www.dhm.de/...

Auch der Befehl,das alle politischen Offiziere der roten Armee ohne Ausnahme sofort zu erschiessen sind,kam von Keitel!


KEITEL war "KEIN"einfacher Soldat!
sondern massgeblich an den Verbrechen beteiligt und hat sein Urteil verdient!

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