19.08.06 11:05 Uhr
 241
 

USA: Zahme Katzen überleben in Tierheimen seltener als Streuner

Die Biologin Kathryn Dybdall an der Universität Nebraska hat 86 Tierheimkatzen untersucht und festgestellt, dass Tiere aus ehemaliger menschlicher Obhut deutlich gestresster und verängstigter waren als ehemalige Streuner.

Die Untersuchung von 260 an den oberen Atemwegen erkrankten Katzen ergab zudem, dass die von ihren Ex-Besitzern eingelieferten Tiere deutlich schneller erkranken als andere. Solche Katzen werden weniger leicht vermittelt und eher eingeschläfert.

Crista Coppola von der American Society for the Prevention of Cruelty to Animals kommentiert, es sei eine irrige Annahme zu glauben, Katzen würden keine Bindung zu ihren Besitzern aufbauen. Sie würden das nur nicht so deutlich zeigen wie Hunde.


WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Katze, Tierheim
Quelle: www.newscientist.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Regierung verbietet Seuchenbehörde Wörter wie "wissenschaftliche Grundlage"
2.545 Lichtjahre von der Erde entfernt - Sternensystem mit acht Planeten gefunden
Forscher haben lebende Lampen entwickelt - Lesen mit Brunnenkresse

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
19.08.2006 01:56 Uhr von kwikkwok
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Unsereinem ist das zwar aus eigener Anschauung nur zu klar, aber da Katzen Wesen sind, über die noch immer die merkwürdigsten Vorurteile kursieren, ist eine solche Studie vielleicht doch hilfreich.
Kommentar ansehen
20.08.2006 12:55 Uhr von sacratti
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Derartige "Tierheime" verdienen diese Bezeichnung: nicht!
Ich bin selbst aktiv im Katzenschutz tätig und muss hier aufs schärfste protestieren. Nicht vermittelbare Katzen werden bei uns nicht eingeschläfert, unsere Tierärzte würdn das auch niemals ohne Indikation tun.
Weiter sind Wohnungskatzen in Deustchalnd nicht mit den Spielzeugtieren aus den USA vergleichbar.
Dort werden nahezu grundsätzlich die Krallen gezogen, es gibt viele Qualzuchten, die Ernährung ist selten tiergerecht, fast alle Futterarten sind übermineralisiert, Tranquilizer und andere Drogen sind nicht selten in Gebrauch.
Dass Streuner stabiler sind, ist zwangsläufig, dass ehem. Hauskatzen auch unter der TRennung leiden können ist völlig normal und das kann durchaus bis zur Depression gehen. Ansonsten gebe ich NICHTS auf den üblichen amerik. "Tierschutz". Es gibt anonyme TIerklappen, wo lästige Tiere entsorgt werden können, die werden spätestens nach 7 Tagen getötet.
Widerliches Pack, diese Pseudotierliebhaber.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schicht im Schacht - Chat-Dinosaurier AOL Messenger abgeschaltet
US Polizist hilft Drogenabhängiger durch Adoption ihres Babys
Messerattacken in Berliner U-Bahnhöfen: Zwei Verletzte


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?