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Mexiko: Gerettete Fischer hatten tote Gefährten über Bord geworfen (Update)

Die Behörden bestätigten jetzt, dass zu Beginn der Odyssee, bei der drei Hai-Fischer neun Monate lang 8.000 Kilometer weit über den Pazifik getrieben waren (ssn berichtete), in Mexiko eine fünfköpfige Bootsbesatzung ausgelaufen war.

Einer der Überlebenden, während seiner Abwesenheit brachte seine Frau ein Baby zur Welt, berichtete, dass die Kameraden nicht in der Lage gewesen seien, rohen Fisch oder rohe Möwen zu essen und deswegen verhungert waren.

Zusammen mit seinen Gefährten habe er die Toten der See übergeben. Der eine sei im Januar, der andere im Februar gestorben. Die Mannschaft hatte Ende Oktober 2005 den Hafen San Blas in Mexiko verlassen, wo sie im November für tot erklärt wurden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Mexiko, Fisch, Fischer, Bord, Gefährt
Quelle: www.swissinfo.org

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2006 12:09 Uhr von la_iguana
 
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Ein Drama. Über jede Einzelheit kann noch spekuliert werden. Die zwei Besatzungsmitglieder haben drei bis vier Monate lang ausgehalten, bevor sie verhungerten. Was haben sie in der Zeit gegessen?
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18.08.2006 13:44 Uhr von mäckie messer
 
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vermutlich: rohe möwen und fisch? ein rest proviant an bord? wen sowas interessiert, dem empfehle ich "schiffbruch mit tiger" (im original "life of pi") von yann martel.
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18.08.2006 14:27 Uhr von normalo78
 
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Möven glaube ich nicht, denn die hätten sie nur in Küstennähe finden und essen können. Wer weiß, vielleicht haben sie ihre Gefährten gar nicht über Board geworfen, sondern anderweitig "verwertet". Würde wahrscheinlich niemand gerne zugeben...

Gruß
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18.08.2006 14:58 Uhr von Chromgott
 
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ieks jeden Tag Sushi bääääh: und das obwohl noch 4 saftige Steaks mit im Boot waren? Na gut auchn bischen englisch aber wer wird so kleinlich sein...


Bei 9 Monaten auf hoher See ohne Proviant, das ist kein Drama, sondern eher ein Wunder das da überhaupt wer überlebt hat.

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