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Suhl: Spezialmuseum für Handfeuerwaffen feuert Ausstellungsleiter

Die Stadt Suhl betreibt ein Waffenmuseum mit Weltruf. Das einzige Spezialmuseum für Technik- und Kulturgeschichte von Handfeuerwaffen in Deutschland befindet sich in einem über 350 Jahre alten Fachwerkhaus.

Um das Gebäude sanieren zu können, wurde die Ausstellung einfach geschlossen. Das nimmt die Stadt dem Leiter übel. Sie hat ihn kurzerhand gefeuert, weil er sich nicht um Alternativen gekümmert hatte.

Im Hintergrund schwelt ein Streit um die Ausstellungskonzeption. Experten halten die Ausstellung für zu militärlastig.


WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung
Quelle: www.freies-wort.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.08.2006 10:16 Uhr von Mutzi
 
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*gg* Überschrift Was für ein Wortspiel. :D Klingt so wie "Bestatter begraben Kriegsbeil..." oder "Abmahnung: Dachdecker bekommt eins auf´s Dach".

Welche Alternativen gibt es denn als kostspieliges Auslagern oder die Besucher durch die Baustelle tapsen lassen? Schließen - richtig. Warum also wurde er gefeuert? Unverständlich!
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18.08.2006 10:58 Uhr von hady
 
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eine Waffensammlung ist zu militärlastig?
Ist das nicht ungefähr so als wenn jemand moniert, dass in einer KfZ-Werkstatt zu viele kaputte Autos rumstehen?
Ich kenne zwar die Vorgeschichte nicht, aber wie es in der News schon anklingt hat die Stadt anscheinend nur noch einen guten Grund gesucht, den Austellungsleiter abzusägen.
Entscheidend wäre IMHO natürlich auch noch die Frage, wie lange die Ausstellung geschlossen werden sollte. Sollte die Sanierung ein ganzes Jahr dauern? Oder vielleicht nur 2-3 Monate?
Ein Museum längere Zeit ersatzlos zu streichen wäre natürlich für die Stadt eine finanzielle Mehrbelastung. Wo doch Museen heutzutage größtenteils eh nur durch Spenden und Subventionen am Leben erhalten werden können. Eine Sanierung kostet schließlich auch ne Menge Geld. Und wenn in der Zeit der Sanierung überhaupt keine Einnahmen gemacht würden, würde das finanziell recht kritisch werden.
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18.08.2006 11:37 Uhr von Chromgott
 
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@ hady WmkAh,emFh! Es gibt einige bedeutende Unterschiede im Bereich Handfeuerwaffen, nicht jede Waffe ist fürs Millitär!
Besonders ist nicht jede Waffe für die Polizei oder gar für Zivile!!!

Ein Sturmgewehr ist eine milltärische Waffe, eine Jagdbüchse oder ein Langlauflaufrepetierer definitiv nicht!

Alleine im Bereich der Faustfeuerwaffe (Pistole/Revolver) gibt es zahllose Unterschiede, weil sich ebenso in Millitärisch, Polizeilich, Zivil unterscheiden lassen (und auch müssen).

Ob das Museum jetzt "zu millitärisch" ist oder nicht, will ich gar nicht beurteilen, imho ist das Museum "zu unvollständig".

Der Ausstellungsleiter hätte sich um ein "Ausweichsmuseum" kümmern müssen, anstatt einfach ne Kette vorzuhängen und das "Geschlossen"-Schild ins Kassenhäuschen zu pappen.
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18.08.2006 22:30 Uhr von ankinick
 
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Überschrift *g*: Die Überschrift ist wirklich klasse. Ansonsten wohl eher eine News von geringer Bedeutung.

Naja und ein Waffenmuseum hat wohl zwangsläufig mit Militär zu tun. Ich würde es auch nicht unbedingt besuchen.
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19.08.2006 00:37 Uhr von Jorka
 
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Die Überschrift ist gut *g hehe: Dachte erst da steht:

Spezialmuseum für Handfeuerwaffen feuert auf Ausstellungsleiter

Ich würde als ein eher pazifistischer Mensch solche Museen sowieso nicht besuchen.
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19.08.2006 23:58 Uhr von DorianArcher
 
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Titel also gut, tolles Wortspiel, gefeuert, Feuerwaffen... au Mann, das Niveau ;-)
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20.08.2006 10:35 Uhr von vst
 
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ich war letztes jahr dort: ein sehr beeindruckendes Museum (finde ich)

Die meisten Waffen so mein Eindruck waren Jagdwaffen.
Natürlich waren auch alte Gewehre dabei mit denen im 30-jährigen Krieg gefeuert wurden.
Auch neuere Waffen waren zu sehen.
Auch die P9 mit der ich jede Scheibe getroffen habe.

Aber militärlastig würde ich die Ausstellung nicht nennen.

Viel schlimmer fand ich das Heimatmuseum wo ununterbrochen das Rennsteiglied lief.
Da kommt einem das Grausen.
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20.08.2006 19:23 Uhr von minimaxdeluxe
 
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also ich will auch schon seit ewigen zeit da mal hin aber ich komm aus dem hohen norden da kommt nicht so oft in die ecke.

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