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Scheidung im Ausland: Scheidungstourismus boomt

Immer mehr deutsche Ehepaare lassen sich im Ausland, vor allem in der Türkei, den USA, Bosnien-Herzegowina oder Thailand, scheiden. Grund hierfür sind die oft unbürokratischen und schnellen Scheidungen, die in einigen Ländern vollzogen werden können.

So hat sich die Zahl der Anträge für die Anerkennung einer Scheidung, die im Ausland vollzogen wurde, am Oberlandesgericht in München - allein 2005 beantragten 1.268 Paare die Anerkennung ihrer Scheidung - in den letzten 15 Jahren verdoppelt.

Laut der Justizministerin Beate Merk (CSU), die vor solchen Scheidungsreisen warnt, wird eine im Ausland geschiedene Ehe nur dann in Deutschland anerkannt, wenn diese in einem förmlichen Verfahren anerkannt wurde. Ansonsten ist sie ungültig.


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WebReporter: Nessy
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Ausland, Scheidung
Quelle: www.gmx.net

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.08.2006 20:24 Uhr von Nessy
 
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Der Staat ist selber Schuld wenn er solch hohe Hürden legt. Ein wenig „viel“ Bürokratie, da ist doch klar das viele Versuchen diesen Hürden aus dem Weg gehen wollen. Vor allem wenn man sich einig ist.
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18.08.2006 11:43 Uhr von kollegeahmed
 
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Fakten: Die Scheidungsrate in Westdeutschland lag im Jahr 2003 bei 43,6%, in Ostdeutschland bei 37,1%. Die Scheidungsrate von Wiederverheirateten wird (1984) bei Männern mit 61 %, bei Frauen mit 54 % angegeben.

In Österreich wurden im Jahr 2004 46,1 Prozent aller Ehen geschieden - 60,1 Prozent in Wien, 36,5 Prozent in Kärnten.

Gipfel des Scheidungsrisikos, das heißt der Modus der Scheidungen pro Ehejahr in der Durchschnittsehe, zeigt sich im 3. Ehejahr. Bundesweit hielten diese Ehen im Durchschnitt 9,5 Jahre.

Vorsicht bei Katholiken: Es droht die Exkommunikation und Ausschluss von den Sakramenten, also eine faktische Gleichstellung mit Heiden, Hahahaha seid ihr Christen aber lustig...

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