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In drei Bundesländern ist schon zu Weihnachten Einkaufen rund um die Uhr möglich

Da durch die Förderalismusreform die Möglichkeit besteht, dass die Bundesländer ihre Ladenöffnungszeiten freigeben, wollen nun die Parlamente nach der Sommerpause darüber beraten.

Während die meisten Bundesländer ab dem Jahr 2007 das Ladenschlussgesetz freigeben wollen, werden NRW, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt bereits schon zum Weihnachtsgeschäft ihre Ladenöffnungszeiten freigeben.

Das Saarland ist das einzige Bundesland, in dem sich nichts ändern wird.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Weihnachten, Kauf, Uhr, Einkauf, Einkaufen
Quelle: de.biz.yahoo.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2006 18:33 Uhr von yuppie__
 
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Grammatik ist wohl nicht jedermanns Sache oder haben wir jetzt schon Weihnachten? ;-)

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16.08.2006 19:49 Uhr von holiday79
 
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Wieso nicht bei mir Schade das es bei uns nicht möglich sein wird, rund um die Uhr shoppen gehen zu können.

Würde es wirklich begrüssen zu jeder Tages- und Nachtzeit einkaufen gehen zu können...
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16.08.2006 20:17 Uhr von Savina
 
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@holiday79: dann würdest Du es auch sicherlich begrüßen, zu jeder Tages- und Nachtzeit zu arbeiten?
Das gilt ja nicht nur für Verkäufer/innen sondern für alle, welche hier betroffen sein werden (Busse, Bahnen, Strassenbahnen usw.)
In wie weit sich das negativ auf die kleineren Geschäfte auswirkt, welche da aus Personalmangel nicht mithalten können, wird sich ja dann herausstellen.
Klar, aus der Sicht derer, welche erst gegen 14 Uhr oder später aus den Federn kommen, weil sie ja nicht arbeiten müssen, mag das schon vorteilhaft sein .
Aber gerade auf dem Land bzw. in den Dörfern wird das vorerst nicht realisierbar sein.
Wenn also nun der Kunde aus dem Dorf nachts in der Stadt das einkauft, was er eigentlich am nächsten Tag im eigenen Ort einkaufen wollte .....?
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16.08.2006 20:33 Uhr von thelast1232
 
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hmm: es hat vor sowie auch nachteile das 24h shoppen

vorteil :

1. berufstätige die erst gegen 20uhr oder später (sommer durch überstunden) schluss haben können nun endlich auch in ruhe einkaufen

2. es könnten mehr arbeitsplätze im handel entstehen (wenn die chefs die oben sitzen mal net nur auf ihren profit gucken sondern einfachmal statt 500.000.000euro im jahr dann nur 490.000.000 euro einnehmen ...)

nachteil :

es wird keine neuen arbeitsplätze geben (die wollen nur den profit ... also arbeiten 6 verkäufer (von insgesamt 12 ) pro schicht nicht von 8-14 und 14-20 uhr sondern 4 von 8-16 , 4 von 16-24 , 4 von 24 - 8 )

2. nachteil : es wird nicht mehr geld ausgegeben ... denn das geld was die leute um 16 uhr nicht haben geben die bestimmt auch net um 23:15 uhr aus
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16.08.2006 21:02 Uhr von Savina
 
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genau! Es ist doch jetzt schon lange so, dass überall Arbeitsplätze abgebaut werden, und die verbliebenen Beschäftigten dürfen nun die Arbeit auch noch mitmachen. Und mehr Geld gibts dafür auch nicht! Darauf wird das auch alles hinauslaufen.
Außerdem werden nach und nach die "Kleinstgeschäfte" dicht machen können, weil die Kunden immer weniger werden - man kann ja in den großen Centren nachts einkaufen gehen.

Ok, ich gebe zu, mir sind die Ladenöffnungszeiten um 10 Uhr morgens auch etwas spät - gehe gerne früh morgens in die Stadt.

Berufstätige, welche bis 20 Uhr arbeiten, sind nachts echt zu müde dazu, noch einkaufen zu gehen (eigene Erfahrung) höchstens noch das Notwendigste - aber an einen Einkaufsbummel würde ich da nicht mehr denken.

Und von mehr Arbeitsplätzen können wir alle doch nur träumen. Da werden die Schichten anderst umgelegt - und schon hat man das Problem als Unternehmer gelöst. Wer nicht mitmacht, der kann gehen - es stehen draußen ja Bewerber genug!

Mehr Geld wird wirklich nicht ausgegeben. Ich kann nicht mehr ausgeben, als ich habe. Vielleicht gehe ich nachts noch was holen, worauf ich jetzt gerade Lust habe (Süssigkeiten, Getränke etc.) oder das, was ich nachmittags vergessen hab. Aber ich glaube nicht, dass ich nachts noch Lust auf einen Einkaufsbummel hab.

Lassen wir uns überraschen
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16.08.2006 21:17 Uhr von denksport
 
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Gerade wer arbeiten geht und zugunsten der Kollegen mit Kindern auf Weihnachtsurlaub verzichtet, weiss das bestimmt zu schätzen. Ich gebe sowieso nicht mein gesamtes Geld aus, was ich im Monat verdiene... Und wenn ich nicht zum Einkaufen komme, wie z.B. bei Kleidung, müssen die Klamotten eben etwas länger getragen werden
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16.08.2006 21:30 Uhr von jesusschmidt
 
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hm. und das im "christlichen abendland": komisches volk diese christen. sonst so auf bibel und tradition pochen, aber den pöbel zu heiligsten feiertagen rackern lassen. ich fand schon zum kotzen, als ich mal an einem "tag der deutschen einheit" arbeiten durfte. wäre sowas an familienfeiertagen angesagt, hätte ich wohl urplötzlich die gefährlichsten kranheiten... ;)
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16.08.2006 23:23 Uhr von denksport
 
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Auf Tradition pochen tut meist nur der Stoiber und die Bayern. Ansonsten ist das Christentum recht moderat im Alltag vertreten. Es sind übrigens nicht nur Verkäufer, die rund um die Uhr arbeiten müssen. Tankstellen haben sogar zu Sylvester geöffnet. Wenn es sich rentiert, warum nicht?
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17.08.2006 00:59 Uhr von jensdanne
 
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Kirche im Dorf lassen: Leute, kommt doch mal wieder runter,
in vielen Ländern exestieren Gesetze wie unsere Ladenöffnungsgesetze noch nicht einmal. Da hat man Kernzeiten festegelegt, und alles andere ist offen. Deswegen kann ich in London ja auch am Sonntag shoppen gehen...von Amerika ganz zu schweigen.
Und in Ländern, in denen diese Öffnungszeiten frei sind, hat sich das ganze auch eingependelt. Es ist ja nicht so, das Geschäfte ab sofort 24H offen sein MÜSSEN, sie KÖNNEN aufmachen. Auch für eine große Supermarktkette rechnet sich das nur selten, die ganze Nacht zu öffnen, denkt man alleine mal an die Energiekosten...
Andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass wir hier eine Chance haben, u.U. (ist von einigen Faktoren abhängig) eine höhere Anzahl sozialversicherungspflichtiger Jobs zu schaffen. Natürlich nur, wenn mal die zukünftigen Arbeitnehmer aufhören würden, sich über den Tisch ziehen zu lassen, und eine starke Gewerkschaft dahinter steht (okay,okay, Wunschträume...).
Warten wir das Ganze doch einfach ab, in ein paar Jahren hat sich das alles eingespielt, und dann redet auch keiner mehr von der Jobvernichtungsmaschine, so wie damals, als bei der Einführung des "Langen Donnerstags" auch jeder Affe die Apokalypse herbeigerufen hat.
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17.08.2006 07:51 Uhr von Mathimon
 
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Endlich! Ja endlich können die Leute rund um die Uhr das Geld ausgeben, dass sie längst schon nicht mehr haben.
Und das dadurch neue Arbeitsplätze entstehen klingt zwar logisch aber wer die Ausbeuterphylosophie in den Unternehmen kennt dem muss wohl klar sein, dass zukünftigt mehr gearbeitet werden muss. Für das gleiche Geld versteht sich natürlich.
Und dann wenn der Handel ordentlich gewinne einfährt wird man zum Dank dafür, dass man sich abgerackert hat und sein Kind nur noch am Sonntag sieht, entlassen, weil man ja merkt, dass die verzweifelten Leute auch für weniger Geld arbeiten.
Naja wenn wir schon soziale Werte nicht mehr für Zeitgemäß betrachten dann huldigen wir halt dem Kapitalismus.
Heil Dir mein Geld! Und aufwiedersehn Sozialstaat!
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17.08.2006 08:05 Uhr von Generalstreik
 
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Beitrag: Keine Frage, es geht um Profit für die Konzerne. Auch keine Frage das kein weiteres Personal eingestellt werden würde. Aber wenn man sich mal bei unseren europäischen Nachbarn umschaut, stellt man fest das die BRD eines der letzten Relikte von eingeschränkten Ladenöffnungszeiten ist.
So lohnt sich ein Blick z.B. nach Tschechien oder Polen. Hier haben große Supermarktketten teilweise 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag auf. (Hypernova, Tesco)

Auch wenn mit Sicherheit kein großer Kundenandrang in den Nachtstunden herrscht, so gibt es aber tatsächlich Leute die dieses Angebot nutzen. So sind Berufskarftfahrer (Taxi, Brummi) oder auch Schichtarbeiter ganz dankbar für dieses Angebot.

Nun, man kann ja über die Konzerne schimpfen wie man will, aber letztendlich zwingt ja auch niemand einen Angestellten dort zu arbeiten, deshalb hält sich mein Beileid auch in Grenzen. Das ist eben die Marktwirtschaft, die ihr alle 4 Jahre wiederwählt.

Ob nun unbedingt ein Geschäft in der Nacht aufhaben muß, wird sich sowieso am Konsumverhalten orientieren. Kein Umsatz, keine Öffnung bei Nacht. Jedoch würde ich eine Öffnung der Geschäfte an Sonntagen begrüßen, es besteht kein Grund am "heiligen Sonntag" festzuhalten. Das die Leute am Sonntag einkaufen gehen, und das nicht zu knapp, zeigen gerade Beispiele aus Polen oder Tschechien.
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17.08.2006 08:14 Uhr von jesusschmidt
 
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nur christ, solange es in den kram passt oder wie? wenn man schon den "sabbath" abschafft, sollte man auch ehrlich sein, und sämtliche "christlichen traditionen" über bord werfen.

ich fänd eine gleichmässige verteilung der feiertage über´s jahr auch schön.

letztendlich offenbart sich das ganze religionsgedöns bei uns immer mehr als heuchelei. ansonsten könnte man solche lustigen ideen bei angeblich millionen von gläubigen kaum durchsetzen.
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17.08.2006 10:14 Uhr von ottokar vi
 
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die Schleswig Holsteiner mal wieder: In Deutschland ganz oben :-))

Als ich letztes Jahr für 10 Monate nach NRW gezogen bin, viel mir zunächst auf, daß man dort am Sonntag nirgends sein Auto waschen konnte. Das war ich aus SH gewohnt, genauso wie den Sonntäglichen gang in die Videothek.
Nu ist NRW auch soweit und beide zusammen kippen die Ladenöffnungszeiten komplett !

Toll !!
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17.08.2006 15:02 Uhr von cloud7
 
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Juhuui: Endlich muss ich nichtmehr vorausdenken was ich zu kaufen brauche und kann mir einfach dann was holen wenn ich was brauche! ;-)

Oh, schon 3 Uhr nachts und kein Bier mehr da?! -Fahr ich halt schnell zum supermarkt und hol mir welches! *g*
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18.08.2006 12:36 Uhr von the-madman
 
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ich hab die WM genossen: In Frankfurt hatten die Geschäfte bis 22 Uhr offen und ich konnte nach der Arbeit gegen 20 Uhr immernoch in ruhe einkaufen gehen oder auf dem Rückweg von der Leinwand noch was für zu Hause holen. Und es war im Supermarkt die Hölle los. Sogar am Sonntag richtig viele Käufer.

Sicher ist es für die Angestellen nicht so lustig am Sonntag zu arbeiten aber es reguliert sich in der Regel wieder aus. Die Gewerkschaften sorgen schon dafür das die tariflichen ca/max 40 Stunden Woche nicht allzusehr überschritten wird. Dann hat hallt der Sonntagarbeiter dafür am Montag oder an einem anderen Tag frei. Und Erfahrungsgemäß (kenne das aus dem Bereitschaftsdienst) sind die Arbeitgeber bei sowas toleranter wenn ich mir dafür dann einen Tag der Woche aussuchen möchte.

Ich kann diese Art von Diskussion insofern nicht verstehen weil Tankstellen, Kneipen, Restaurants und etliche Betriebe ebenfalls zu "ungüstigen" Zeiten oder Rund um die Uhr arbeiten. Aber da wollen wir ja was (zumindest ein Bier) also brauchen wir uns da ja nicht aufzuregen.
Ich bin für die Lockerung der Zeiten, denn jeder Euro der Transitreisende der vielleicht nur am Sonntag aus welchen Grund auch immer in Deutschland ist und ein offenes Geschäft sieht dalässt, ist ein hinzugewonnener Euro der ansonnsten auch woanders ausgegeben werden kann.

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