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Mann ließ Kollegen für sich stempeln - fristlos gekündigt

Eine Firma, die alle Arbeitszeiten per Stempelkarte erfasst, bemerkte, dass einer der Mitarbeiter einen Kollegen für sich stempeln ließ. Ersterer wurde fristlos entlassen. Der Mann zog vor Gericht und verlor in letzter Instanz.

Neben der Pflichtverletzung rechtfertigte vor allem der schwere Vertrauensmissbrauch die außerordentliche Kündigung des Mitarbeiters, heißt es in der Begründung des Bundesarbeitsgerichtes (BAG).

Eine vorherige Abmahnung sei aufgrund der Schwere der Pflichtverletzung nicht erforderlich gewesen, so das BAG weiter.


WebReporter: TipTop
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Kollege, Frist
Quelle: www.sueddeutsche.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2006 16:21 Uhr von phyroad
 
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Richtig so faules Pack und zur belohnung ALG-2! Danke Deutschland!!!
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16.08.2006 16:29 Uhr von Lienna
 
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nun, das hat er wohl verdient!
Das hätte ihm klar sein müssen, dass sein Geklage nichts bringt.
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16.08.2006 16:29 Uhr von bogmen
 
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Eigentlich hätte der Mitarbeiter: der für seinen Kollegen stempelt ebenfalls fristlos gekündigt werden müssen. Es handelt sich dabei nämlich, abgesehen von dem Vertrauensverlust gegenüber dem Arbeitgeber, um Urkundenfälschung.
Zusätzlich sollte eine Sperre beim Arbeitsamt ausgesprochen werden.
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16.08.2006 16:40 Uhr von _BigFun_
 
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Pech gehabt 100 000 andere machens auch - nur die fallen seltener auf - löl
Aber es ist schon richtig, solchen Leuten zu Kündigen - denn - das was sie An Lohn bekommen - erarbeiten sie sich so ja nicht - und andere müssen somit diese Leistung erbringen, was vor allem auch Unkollegial ist.
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16.08.2006 16:56 Uhr von KingBO
 
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bei uns wird auch in solchen Fällen durchgegriffen. Völlig zurecht!

greetz...BO!
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16.08.2006 17:11 Uhr von Demy
 
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LOL: Ich glaube das ist sogar ein Lehrbuchfall, für jede Weiterbildung bezüglich Arbeitsrecht und was man so neben anderer schwerer Verfehlungen als Beispiel heranziehen kann, wenn es um fristlose Kündigungen geht ;)
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16.08.2006 17:36 Uhr von Kid Rob
 
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Steht das: nicht normal auch auf der Karte und neben der Uhr dran?

War zumindest so bei der Firma wo ich mal gearbeitet hab - udn trotzdem lassen andere zum Feierabend mitstechen.
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16.08.2006 17:47 Uhr von Surfkiller20
 
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Selber Schuld! Für Jemand anderen Stempeln würde ich nur machen wenn dieser Kollege neben mir steht und die Hände voll hat und erst alles ablegen müsste um zu Stempeln aber wann kommt das mal vor? Eigentlich nie!
Ich wundere mich nur das der Fremdstempler Staffrei davon gekommen ist.

Jedenfalls war dieses Urteil mehr als gerecht!
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16.08.2006 18:01 Uhr von Bibi66
 
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Alles schön und gut. Finde auch, das es richtig ist, den Typen zu entlassen. Und meiner Meinung nach sollte der Fremdstempler, wie bereits von jemandem hier erwähnt, ebenfalls paar auf´n S.... kriegen.

Aber was mich stört ist folgendes : Zitat Originalquelle: "In einem Betrieb, der die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter mit einer Stempeluhr festhält, fiel dem Arbeitgeber auf, dass die Stempeleintragungen des Mitarbeiters S. häufig mit denen eines anderen Kollegen übereinstimmten. "

Nun ist es so... Müller, Meier und ich haben eine Fahrgemeinschaft. Kommen zur selben Zeit, gehen zur selben Zeit. Und gehen auch gemeinsam zu Mittag. 5 Tage die Woche. 4 Wochen im Monat. Folglich sind unsere Stechdaten immer sehr eng beieinanderliegend... Und folglich stehen wir dann wohl automatisch unter Verdacht, zu bescheissen.

Also, mal ganz ehrlich... sooo kanns ja wohl auch nicht sein...

Aber wir könnten ja ne neue Arbeitstelle schaffen. Einen Stechuhrüberwacher. Der sitzt neben der Stechuhr und achtet drauf, das jeder nur einmal sticht. Und zwar nur mit seiner Karte. Der Stechuhrüberwacher müsste aber sehr gut bezahlt werden, von wegen möglicher Bestechlichkeit oder "Wegkuckens". Oder wir schafffen noch ne Stelle: den Stechuhrüberwacherüberwacher. Oder wir machens ganz einfach: schaffen die Stechuhr ab, setzen dafür eine "vereidigte" Person ein, so als Kontrolleur, der die "Ein-" und "Ausgänge" überwacht und protokolliert. Menschliche Stechuhr, quasi... (auch ne arbeitschaffende Massnahme, hahaha)

Hasta Luego
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16.08.2006 18:20 Uhr von myheroisalex
 
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@bibi66: Wenn die Zeiten so eng zusammen liegen und der (Personal-) Chef Verdacht schöpft, kann er die betreffenden Personen eins, zwei Male beobachten lassen bis er merkt, dass alles auf die Fahrgemeinschaft zurückzuführen ist. Natürlich ist dann nicht gesichert, dass der Kollege nicht doch mal für sich abstempeln lässt, aber sowas kann man einfach nicht kontrollieren. Dann heissts einfach: Hoffen, dass niemand zufällig hinschaut ;)
Die Kündigung des Mannes in der News ist auf jeden Fall gerechtfertigt.
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16.08.2006 19:14 Uhr von trixli
 
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@bib66: Da kommt es auf die Firma an denke ich. Hier bie uns wird auch gestempelt und der Chef merkte, dass ein Motarbeiter herausfand, wie man die Uhr manipuliert. Er kam und ging komischerweise immer auf die Sekunde genau.
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16.08.2006 19:16 Uhr von trixli
 
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Wieso nur eine Entlassung: Wieso nur der eine Arbeiter entlassen wurde, frage ich mich auch. Eine Möglichkeit wäre, dass der andere Arbeiter in irgendeinerweise ein Untergebener des anderen war.
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16.08.2006 23:08 Uhr von stellung69
 
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@isdochegal: <<einfach ne Überwachungskamera mit Uhrzeit deulich sichtbar plazieren. Da wird sich jeder dreimal überlegen, ob er für einen "Kollegen" stempelt.>>
Gute Idee!
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17.08.2006 00:23 Uhr von Vampire666
 
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richtig so! das iss nix anderes als diebstahl, urkundenfälschung udn betrug !
sicherlich gibt es gute gründe, wenn ein kollge die uhr stempelt .. so des öfteren bei uns geschehen ...
aber das waren fälle, wenn ein kollege einen ausser-haus termin hat, udn dort fertig ist udn feierabend macht, ruft er kurz in der firma an, udn die sekretärin zieht dann die karte raus ... udn das iss mit unserem chef so abgesprochen udn läuft auf vertrauensbasis! (chef hat ja auch den vorteil, das er den weg den angestellten vom kunden zur firma nicht mehr als arbeitszeit bezahlen muss :-))
natürlich ist es schon vorgekommen, das mal vergessen wurde eine karte zu ziehen, aber auch das ist bei uns kein ernstes problem, denn dann wird notiert wann der AAN feierabend gemacht hat udn die extra stunden am monatsende von der uhr abgezogen ... vertrauen halt!
wird dieses vertrauen jedoch über gebühr ausgenutzt, werden auch konsequenzen gezogen ... was allerdings schon durch den kollegenkreis i.d.r. "reguliert" wird, da wir keine lust haben, dieses vertrauensverhältnis duch ein paar schmarotzer auf´s spiel zu setzen!
...
V.
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17.08.2006 08:20 Uhr von eyeballzzz
 
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krass: Das ist ja wohl der ober Hammer. Der lässt sich fürs nichtstun bezahlen. Unglaublich, und dann sich aufregen wenn man gekündigt wird. Auch so kann man eine Firma ruinieren. Der dürfte nichts bekommen, und erst recht keinen Job mehr.

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