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Oettinger: Patienten sollen zehn Prozent der Behandlungskosten selber tragen

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg will Kranke stärker zur Kasse bitten. Er glaubt nämlich, dass der erst kürzlich gefundene Kompromiss bei der Gesundheitsreform, sich allenfalls fünf Jahre tragen wird.

Oettinger will eine stärkere marktwirtschaftliche Komponente ins Gesundheitssytem bringen. Vor allem Besserverdienende sollten "Spitzenleistungen der Medizin auf dem Markt einkaufen, ohne die Absicherung über die Krankenkasse".

Der CDU-Ministerpräsident möchte zur Absicherung des Pflegefallrisikos eine private Pflege-Pflichtversicherung einführen. Diese kapitalgedeckte "zweite Säule" soll es ermöglichen, Beiträge der sozialen Pflegeversicherung auf gleichem Niveau zu halten.


WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Patient, Behandlung, Günther Oettinger
Quelle: focus.msn.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2006 15:31 Uhr von vst
 
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der herr öttinger: soll doch mal die klappe halten.
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16.08.2006 15:46 Uhr von AlexV
 
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Das ist doch mal eine ganz fantastische Idee. Statt also in Zukunft zu dem Arzt meines Vertrauens zu gehen schneide ich mir dann lieber Rabattcoupons aus der Zeitung aus und löse die im Behandlungs-Supermarkt an der nächsten Ecke ein. Und nach zehn Behandlungen für mind. € 250 bekomm ich dann eine Gratisbehandlung und einen Medikamentengutschein. (Ironie: Aus)-.

Kann mir mal irgendjemand sagen wie diese CDU-Arschlöcher es überhaupt schaffen konnten gewählt zu werden ??? Bislang konnten wir uns über eines der besten und effektivsten Gesundheitssysteme der Welt freuen, aber wenn die CDU ihre erste Legislaturperiode rum hat sind wir auf dem Gebiet komplett hingerichtet.
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16.08.2006 16:05 Uhr von dare_13
 
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wuhuh! lasst uns unsre Taschen leeren, wir haben ja alle soviel Geld und nach der MwSt. Erhöhung werden wir ja noch mehr haben, wartet mal, andersrum!
Wenn wir mehr als genug Geld hätten, hätte ich damit kein Problem.. Bestimmte Leute, die mehr als ein bestimmtes Jahreseinkommen haben (also abzüglich aller Ausgaben) sollten da auch einen bestimmten, festgelegten Prozentsatz zuzahlen.. Aber wie soll man das denn machen, ohne Arm zu werden, dann geht man zu Pfuschern, die wenig Geld nehmen, ins Ausland und lässt sich kaputtoperieren ?!? Erstmal sollen die das mit den Krankenkassen hinbekommen, die mit ihren Reformen, die Politiker haben noch nie eine richtige große Reform hinbekommen und DURCHGESETZT und immer neue tolle Ideen haben die! Die sollen erstmal sich selber weniger Geld geben, ihre Diäten kürzen! Und aufhören nebenbei Geld zu kassieren für alles Mögliche! Solche Leute können mich mal, der Herr Öttinger hat sicherlich genügend Geld dafür! Gibt es keine Politiker mehr, die wissen, was es heißt "normaler" Bürger zu sein? Die haben doch nur kranke Ideen. Wenn die über PC-Spiele reden, haben die keine Ahnung und über viele andere Sachen auch nicht! Klappe halten und lernen und DENKEN dafür bin ich, das sollten Politiker mal machen, ALLE nichtnur die CDU auch die anderen Parteien!
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16.08.2006 16:46 Uhr von jack200034
 
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@AlexV: <<aber wenn die CDU ihre erste Legislaturperiode rum hat sind wir auf dem Gebiet komplett hingerichtet.>>

Dir ist aber schon bewußt, dass das Gesundheitsministerium schon seit Jahren von der SPD mit der Ministerin Ulla Schmidt geführt wird !?


zum Thema : ich bin froh, dass Herr Oettinger keinen Einfluss auf die Gesundheitspolitik hat und mit dieser Meinung auch alleine steht...

Sind in BaWü nicht noch Ferien ? ;-)
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16.08.2006 16:50 Uhr von vst
 
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ferien? haben gerade begonnen
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16.08.2006 16:57 Uhr von jack200034
 
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Oettinger: <<Vor allem Besserverdienende sollten "Spitzenleistungen der Medizin auf dem Markt einkaufen, ohne die Absicherung über die Krankenkasse".>>

der Satz stört mich besonders.... es gibt zwar auch viele die freiwillig gesetzlich versichert sind, dafür aber auch den Höchstsatz zahlen. Die eigentlichen "Besserverdienenden" sind privat versichtert und haben mit einer solidarischen Krankenversicherung eh nichts am Hut.

Darüber hinaus wäre mir neu, dass man Spitzenmedizin noch auf Krankenschein bekommt...........
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16.08.2006 17:17 Uhr von summertime
 
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AlexV CDU? lol: Du weißt wer Ulla Schmidt ist und wem wir all diese Entscheidungen zu verdanken haben? Aktuell regieren CDU + SPD und es mag sein das Oettinger spricht, aber lies mal in allen Quellen, da wird das von der SPD nicht dementiert, sondern von gemeinsamen Eckpunkten gesprochen. Nur weil Merkel Kanzlerin ist, heisst das noch lange nicht das nur die CDU das verzapft....
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16.08.2006 17:32 Uhr von Schattenlos
 
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Eine private Pflicht-Pflegeversicherung ... Ja, wie viele denn noch? Gehen irgendwann 99,9% meines Geldes für Sozialleistungen drauf und ich muss einen Nebenjob machen um auch ja noch meine Steuern zu bezahlen? Irgendwann bekommen wir gar kein Geld mehr und alle bekommen vom Sozialamt Essensmarken ... Es lebe der Kommunismus :-)
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16.08.2006 17:35 Uhr von rumi
 
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Klempner: Herr Oettinger sollte mal zum Klempner gehen...

Den ruft man doch auch bei Leitungen, wenn die nicht ganz dicht sind...
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16.08.2006 17:39 Uhr von AlexV
 
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Autsch, recht habt ihr. Da war die Wut mal wieder schneller als das Hirn. Sorry.

Ändert aber nichts an meiner Meinung. Komischerweise, oder vielleicht ist es auch nur mein subjektiver Eindruck, hat die CDU bislang eigentlich nichts anderes gemacht als die Kosten für den Normalbürger nach oben zu treiben. Selbst wenn die SPD derzeit, wie auch in den Jahren zuvor, das Gesundheitsministerium führt, ändert das aber nichts an der Tatsache das gerade auf diesem Gebiet im Zweifelsfall die CDU, große Koalition hin oder her, das letzte Wort haben wird. Meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls. Aber ich bin auch nach wie vor der Meinung das es sowas wie die große Koalition überhaupt nicht geben dürfte. Kompromisse sind ne schöne Sache, aber ein Land lässt sich damit nicht regieren.
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16.08.2006 17:55 Uhr von Demy
 
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bin noch freiwillig gesetzlich krankenversichert.
Zahle schon den Höchstsatz, plus Zuzahlungen für Medikamente, plus Praxisgebühr, plus Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen beim Hautarzt, plus und und und.
Der einzige Vorteil sind die Beiträge im Alter und das kostenlose mitversichern von Familienmitgliedern.
Sollten Kinder / Ehefrau irgendwann mal extra kosten in der gesetzlichen, dann werde ich endgültig in die private Krankenversicherung wechseln.
Für die gesetzliche Kranken und Pflegeversicherung drücken mein Arbeitgeber und ich insgesamt jeden Monat 539,13€ ab.
Wenn der Herr Oettinger mal diese Summe sieht, sollte er sich vielleicht mal darüber Gedanken machen WER eigentlich das marode Gesundheitssystem finanziert.
Noch ein paar mehr "Spinnereien" in der gesetzlichen und sie können mich mal am A.... lecken.

Zum Glück habe ich nun schon mehrere Jahre eine Anwartschaft für eine private Krankenversicherung.
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16.08.2006 18:25 Uhr von Troll-Collect
 
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Ministerium: "Dir ist aber schon bewußt, dass das Gesundheitsministerium schon seit Jahren von der SPD mit der Ministerin Ulla Schmidt geführt wird !?"

Humbug. Die Aachener Printe sitzt zwar seit längerem dem Ministerium vor, die Gesundheits"reformen" der letzten Jahre wurden aber immer im Kanzleramt durch Kungelrunden der großen Parteien ausgeheckt.

Das war unter Görd so (die berühmte Nachtsitzung zwischen ihm und Merkel) und unter der Kanzlerette wurden die Beschlüsse ebenfalls nur unter bestenfalls höflicher Duldung des Ministeriums erstellt.

Die "Reformen" spiegeln nur die Klientelpolitik der großen Parteien wider.

«CDU und CSU sind höchst anfällig für Lobby-Druck von Anbietern und Besitzstandswahrern», sagte der Professor der Universität Bremen der «Frankfurter Rundschau». Die Union habe die Unterstützung von Ärzten, Apotheken, Pharmaindustrie und Krankenhäusern «ziemlich weit getrieben».
http://www.netzeitung.de/...

"Hoffentlich CSU-versichert

Mehr als 3000 Lobbyisten tummeln sich in Berlin. Im Bundestag sind fast 1800 Verbände registriert. Doch kaum eine Branche ist so einflussreich wie die Versicherungswirtschaft. Bei der geplanten Gesundheitsreform setzten Marktführer wie die Allianz vor allem auf die Hilfe der Union.... "
http://www.merkur-online.de/...
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16.08.2006 19:10 Uhr von Mitmirnicht
 
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finanzieller Ruin: Das würde viele,auch besserverdienende in den Finanziellen Ruin treiben.
Selbst bei einem Eingenanteil von 10 % kommen je ach OP enorme Summen zusammen,da nichtnur die OP bezahlt werden muss,sondern alles was dazugehört,wie Schrittmacher e.t.c.

Hier mal eine kleine Liste:
Blinddarmoperation: 1.700 bis 2.300 Euro
Herausnahme der Mandeln: 1.200 bis 1.800 Euro

Normale Entbindung: 1.300 bis 1.800 Euro
Kaiserschnitt ohne Komplikationen: 2.200 bis 3.000 Euro


Gallenblasen-OP: 2.200 bis 3.000 Euro
Künstliche Hüfte: 6.900 bis 8.800 Euro

Herz-OP (z.B. Bypässe setzen): 10.000 bis 15.000 Euro
Herztransplantation: 30.000 bis 40.000 Euro

Lebertransplantation: 35.000 bis 40.000 Euro

So ein Gesetz wäre der Untergang !
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16.08.2006 19:26 Uhr von jack200034
 
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@troll-collect: <<Das war unter Görd so (die berühmte Nachtsitzung zwischen ihm und Merkel)>>

die "berühmte" Nachtsitzung bei der letzten Gesundheits"reform" fand zwischen Ulla Schmidt und Horst Seehofer statt..... Seehofer sprach danach sogar von einer seiner schönsten Nächte





Troll..aber immer wieder schön, wenn man seinem Feindbild nachgehen kann, gell ?
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16.08.2006 19:39 Uhr von shadow#
 
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@Mitmirnicht: Die reinen OP-Kosten sind ja hierzulande noch ganz human, Probleme gibt es eher bei chronischen Krankheiten. Und wenn man sich dann aussuchen muss, ob man das Haus verkauft und sich damit bei der Familie unbeliebt macht, oder ob sozialverträgliches Frühableben nicht doch besser wäre...
Naja, wieder mal ein typischer Unions-Vorschlag, von denen erwartet man doch nichts anderes.
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16.08.2006 20:12 Uhr von Troll-Collect
 
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jack, jack: Ullala (weil sie auch die Pharmaindustrie rannehmen wollte) und Seehofer (weil er den "Reformern" zu links war) wurden von ihren Chefs zurückgepfiffen.

Die Richtungen wurden von Schröder und Merkel vorgegeben, die beiden Marionetten durften nur den Kleinkram machen.

"Bundeskanzler Gerhard Schröder und Oppositionsführerin Angela Merkel haben in einem persönlichen Gespräch den Fahrplan für die Gesundheitsreform bestätigt.
...
CDU und CSU lehnen fast alle von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) geplanten Strukturreformen wie das Zentrum für Qualität in der Medizin ab. "
http://www.faz.net/...~E21794AAC1FD6446489761D085873CC28~ATpl~Ecommon~Scontent.html

"CDU-Chefin Merkel hat in der Nacht mit Kanzler Schröder telefoniert. Erst dann sei die Einigung über die Gesundheitsreform zu Stande gekommen, sagt sie."
http://www.netzeitung.de/...


Außerdem ist es egal wer mit wem gekungelt hat, Fakt bleibt, daß die Marschrichtung nicht im Ministerium sondern in eben jenen Kungelrunden unter maßgeblichen Einfluß der Union entstanden ist.

Denkst du nicht, Jack?
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17.08.2006 11:48 Uhr von IceDevil
 
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sprachlos: da kann man doch einfach nix zu sagen oder ?
Der Typ hat ja so grandiose Ideen, da bleibt einem die Spucke weg...

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