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Norwegen: Riesenkrabben-Invasion beunruhigt Umweltschützer und Fischer

In den sechziger Jahren sollte in der russischen Barentsee das lokale Fischereigeschäft verbessert werden, wozu Riesenkrabben ausgesetzt wurden. Die Krabben haben sich zu bedrohlichen Massen entwickelt und begannen auch nach Westen zu wandern.

Die gigantischen Krebse leben normalerweise in Tiefen, wo Taucher nicht hinunter kommen; jetzt wurden sie als Invasoren in flacheren Gewässern vor der Küste Norwegens ausgemacht.

Ein norwegischer Umweltexperte befürchtet, dass die Tiere die Biodiversität der Meeresfauna bedrohen. Fischer haben Angst, die großen Tiere könnten ihre Netze beschädigen. Als Lösung soll die Fangquote erhöht werden.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fisch, Umwelt, Norwegen, Fischer, Riese, Invasion, Umweltschützer
Quelle: www.businessportal24.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.08.2006 15:47 Uhr von Xanobis
 
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Ähmmm: Wer war den der geniale Kopf der sich so was ausdenkt???

Bestimmt hat er/sie es nur gut gemeint aber man hätte die folgen besser abschätzen müssen und auch mit dem schlimmesten möglichkeiten rechnen müsssen dann gäbe es jetzt kein Problem.
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16.08.2006 17:43 Uhr von Schattenlos
 
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Lösung??? "Als Lösung soll die Fangquote erhöht werden." - Also wird jetzt auch noch das letzte bißchen Fisch aus dem Meer geholt, damit die bösen Krabben nix mehr zu fressen haben. Und dann ist alles wieder wunderbar. Das Meer ist zwar leer - aber wenigstens sind auch die Krabben tot ...

Achtung: Das war Ironie.
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16.08.2006 19:21 Uhr von shadow#
 
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@Schattenlos: Die Fangquote für Riesenkrabben natürlich!
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17.08.2006 14:30 Uhr von pippin
 
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"Der Schwarm": Waahhhhhh, hat Frank Schätzing mit seinem Roman "Der Schwarm" etwa doch keine rein fiktive Geschichte abgeliefert????

*ironie aus*

Na, das ist doch irgendwo typisch.
Irgendein "Experte" denkt sich, dass man ein Geschäft verbessern kann und macht sich dabei keinerlei Gedanken über die Konsequenzen.
Traurig.
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18.08.2006 10:05 Uhr von Garviel
 
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Schmeißt ein paar Riesenkalmare hinterher: dann gibt sich das Krebsproblem schon wieder...

Aber im Ernst: Das Foto in der Quelle sieht schon beeindruckend aus...
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18.08.2006 17:40 Uhr von Schattenlos
 
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@shadow#: Dir ist aber schon klar, daß niemals nur Riesenkrabben gefangen werden - Da ist immer noch eine Menge (so um die 50-100%) Beifang dabei. Und das sind eben meisten Jungfische und andere dringend notwenige Bestandteile eines gesunden Ökosystems.
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18.08.2006 23:24 Uhr von md2003
 
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immer her mit den Krabben.... dies Art soll ja angeblich vorzüglich schmecken:-)

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