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E.ON teilt "Umsatzexplosion" mit

Am Dienstag hat der Energieriese E.ON in Düsseldorf seine Geschäftszahlen vorgestellt. Diese fielen besser aus als von den Experten vorhergesagt.

Während Experten mit 4,6 Milliarden Euro beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern rechneten, hat E.ON mitgeteilt, dass das Ergebnis auf 4,8 Mrd. Euro anstieg. Der Umsatz des Energiekonzerns stieg im ersten Halbjahr um 31 Prozent auf 36,9 Mrd. Euro an.

Experten hatten mit 36,6 Milliarden Euro gerechnet. Sowohl der Überschuss nach dem ersten Halbjahr als auch der Überschuss nach dem gesamten Jahr 2006 können das Vorjahresniveau nicht halten. Durch Verkäufe wurden 2005 sehr hohe Gewinne erzielt.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umsatz
Quelle: www.rp-online.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.08.2006 16:59 Uhr von grandmasterchef
 
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jaha und nextes jahr wieder fein erhöhen wollen -.-
warum kriegen die den hals nicht voll. die ham doch nu das geld, und investieren tunse eh nich alles. blubb blubb.
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15.08.2006 17:49 Uhr von wixbubi
 
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Was war nochmal die Begründung für die Erhöhung?
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15.08.2006 18:16 Uhr von wounds
 
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Umsatz ist nicht Gewinn! Das scheinen hier mal wieder viele zu verwechseln... warten wir ab, wie hoch der Gewinn am Ende ist
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15.08.2006 18:32 Uhr von wixbubi
 
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Wenn sie von einer Umsatz"Explosion" reden, dürfte am Ende doch schon ein bisschen Gewinn übrig bleiben ;)
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15.08.2006 18:42 Uhr von Cpt.Proton
 
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Tja: So gemütlich ist das in einem nicht hinreichend geöffneten Markt. Monopolist sein macht Spaß...

Aber ich hab ja auch schon mal mit Leute darüber diskutiert, die meinten, daß das Postmonopol damals sehr toll war und gar nicht schädlich für die Kunden....
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15.08.2006 20:46 Uhr von johagle
 
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Cpt.Proton: <<<Aber ich hab ja auch schon mal mit Leute darüber diskutiert, die meinten, daß das Postmonopol damals sehr toll war und gar nicht schädlich für die Kunden....>>>

War es auch... denn im Gegensatz zu heute flossen die Gewinne zurück zum Staat und nicht zu ausländischen Investoren. Heute fliessen die Gewinne ins Ausland und wir finanzieren den fehlenden Gewinn des Staates über Steuern.

Die Post waren wir alle!

Aber soweit kannst du natürlich noch nicht denken....
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15.08.2006 20:52 Uhr von Cpt.Proton
 
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Oh mann: Mach dich erst mal über Monopole und ihre Wohlfahrtstechnische Wirkung schlau.

Monopole zerstören Wohlfahrt, insofern sind die Kosten der Bürger höher als der Nutzen für den Staat

>>>Aber soweit kannst du natürlich noch nicht denken....<<< mein kleiner popliger Sachbearbeiter. lol
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15.08.2006 21:34 Uhr von germanxdevil
 
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Achtung Entlassungen: Ist ja wohl klar was jetzt folgt..

E.ON Entlasst 1000 Mitarbeiter (bes. am Standort Düsseldorf)....ihr werdet es sehen
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15.08.2006 21:46 Uhr von zornworm
 
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Lesen muss man können: "Während Experten mit 4,6 Milliarden Euro beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern rechneten, hat E.ON mitgeteilt, dass das Ergebnis auf 4,8 Mrd. Euro anstieg."

deshalb hat e.on auch bestimmt rechtzeitig den antrag gestellt, ab 2007 die preise erhöhen zu dürfen.

drei personen haushalt 2000 rund 40 euro pro monat.
drei personen haushalt 2005 rund 57 euro pro monat.

noch fragen?

langsam ist es einfach nur noch abstoßend...

grüße

worm
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15.08.2006 22:00 Uhr von Muta
 
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Ah, die Logik der Privatisierer: Hier wurde die Energieprivatisierung privatisiert und zwar ganz nach den Wünschen der Wirtschaftsliberalen. Kein Eingreifen des Staates mit Regulierung usw...

Es entstanden mit Eon, RWE, ENBW und Vattenfall in wenigen Jahren (durch Fusionen und Übernahmen) vier flächendeckende Oligopole und den Markt dominieren und die Preise bestimmen. Statt der versprochenen Senkung der Endverbraucherpreise stiegen diese (bereinigt um alle Steueranteile) in gut 5 Jahren um über 32 %.

Und weil die Privatisierungen so katastophale Auswirkungen hatten soll jetzt nach Protons Willen auch noch alles Andere privatisiert und dem Markt geöffnet werden.
Na das ist mal ne Logik. Und wenn die Privatisierungen keinen Erfolg zeigen, dann ist natürlich grundsätzlich immer der Staat Schuld der angeblich viel zu viel reguliert hätte (welche Regulierungen gab es im Stromsektor noch gleich?). Keine noch so absurde Verrenkung um Privatisierungen immer als positiv darzustellen ist zu peinlich.

Jegliche Schlussfolgerungen aus den schlechten Erfahrungen mit Wasserprivatisierung, Stromprivatisierung etc. im Ausland von Argentinien (Ausbruch von Cholera und Preiserhöhung um 300%) über England (ständige Ausfälle in London) bis USA etc. sind da zuviel verlangt.

Das die in der öffentlichen Daseinsvorsorge (Wasser, Strom usw.) umfangreichen Investitionen sich oftmals erst Jahrzehnte später gewinnbringend auszahlen und daher bei solcher Langfristigkeit von Privaten nicht getätigt werden, was solls. Kein wirklicher Wettbewerb in der Infrastruktur möglich (Gefahr der Oligopol- und Monopolbildung!), egal. Keine demokratische Kontrolle über für alle zwingend erforderliche Güter, na und?

Alles Quark, die "wahren Wirtschaftsexperten" labern einmal nen Satz rein: "Staatsmonopole zerstören Wohlfahrt, privat ist immer gut" und schon sind die kompliziertesten Sachverhalte geklärt.
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15.08.2006 22:34 Uhr von hans_peter002
 
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@germanxdevil: teile deine meinung nicht wirklich!
E.ON ist ein unternehmen, bei dem die mitarbeiter von dem gewinn des unternehmens profitieren (unter anderem einen bonus zum gehalt)!
Zudem entstand E.ON aus Veba und Viag...Veba ist früher mal ein "familienunternehmen" gewesen, bei dem meist die komplette familie beschäftigt war. Dies hat sich zwar unter E.ON geändert, aber ich würde darauf wetten, dass E.ON keine massenentlassungen, wie etwa andere Unternehmen mit riesengewinnen plant. E.ON fährt im übrigen seit dem Jahr 2000 (Unternehmensgründung) jedes Jahr milliardengewinne ein, und es gab noch keine massenentlassungen.
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16.08.2006 00:04 Uhr von Paganini
 
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@wounds: Der Gewinn steht ebenfalls in der Nachricht, vielleicht liest Du sie Dir auch mal durch. *seufz*
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16.08.2006 00:10 Uhr von Cpt.Proton
 
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Wie sieht es aus Muta Keine Ahung wieder ? Wenn es zu Marktversagen kommt, gerade natürliche Monopole sind oft davon betroffen (hat klein Muta wieder was zu googeln) muß der Staat eingreifen und Konkurrenz herstellen.
Red keinen Unsinn, dein polemisches Niveau nervt. Ich bin es nicht, der Monopole gutheißt, das sind deine linken Freunde...
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16.08.2006 01:15 Uhr von Muta
 
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Ach Gottchen: Ich hab oben aufgezählt warum solche Privatisierungen schädlich sind, aber war schon klar dass kein einziges Gegenargument kommt sondern nur ne Standardphrase mit pseudointellektuellen Wirtschaftsbegriffen aus Mikroökonomik 1.Semester und Gepöbele.

Wo ist denn nun der Energiemarkt so überreguliert ungeöffnet? Wo soll der Staat einschreiten und "Wettbewerb schaffen" zwischen den Stromkonzernen? Und wo war denn z.B. eine Wasserprivatisierung erfolgreich?

"Ich bin es nicht, der Monopole gutheißt"
Natürlich nicht^^, aber gleichzeitig weitere Privatisierungen in so ziemlich allen Bereichen fordern, damit zwangsweise noch weitere private Oligopole im Wasserbereich etc. entstehen.

Höchstpreise festlegen, Teile des Konzerns enteignen/aufspalten etc., Netz wieder, sobald der Vertrag ausläuft, übernehmen wäre möglich.
Ahrensburg hat wieder erfolgreich eine öffentliche Energieversorgung etabliert, vielleicht sollte man anstatt zu pöbeln und Phrasen zu dreschen sich einfach mal über Kommunalpolitik informieren: http://www.wdr.de/...
Hat schon seinen Grund warum einige mittlerweile zur eigenen kommunalen öffentlichen Energieversorgung versuchen zurückzukommen.

Das beseitigt auch eher Probleme wie z.B. das die in der öffentlichen Daseinsvorsorge (Wasser, Strom usw.) umfangreichen Investitionen sich oftmals erst Jahrzehnte später gewinnbringend auszahlen und daher bei solcher Langfristigkeit von Privaten nicht getätigt werden.
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16.08.2006 02:28 Uhr von Cpt.Proton
 
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bist so peinlich weil du nicht lesen kannst...

>>>"Ich bin es nicht, der Monopole gutheißt"
Natürlich nicht^^, aber gleichzeitig weitere Privatisierungen in so ziemlich allen Bereichen fordern,<<<

Privatisierung führt aber nicht zwangsläufig zum Monopol zu Oberexperte. Siehe Telefonmarkt... gerade im Strommarkt versucht man eben das Monopol aufzuknacken, was du forderst.

>>>Hat schon seinen Grund warum einige mittlerweile zur eigenen kommunalen öffentlichen Energieversorgung versuchen zurückzukommen.<<<

Du tust so, als wenn du hier einen großen Trend beschreiben würdest, nur weil du ein Beispiel raussuchst. Deutschland ist groß, da finden sich Beispiele für alles.

Was du willst ist von einem privaten Monopol zu einem staatlichen Monopol und damit ist nichts gewonnen.
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16.08.2006 02:59 Uhr von Muta
 
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Ach Gottchen²: "Privatisierung führt aber nicht zwangsläufig zum Monopol zu Oberexperte."
Interessant, dass du von nicht lesen können sprichst (vielleicht hättest du den Satz zu Ende lesen sollen vorm Rumpöbeln).
Ich habe die ganze Zeit über insbesondere von Privatisierungen in der öffentlichen Daseinsvorsorge (Strom, Wasser usw.) gesprochen (vielleicht solltest du mal oben auf die news schauen, es geht hier um Strom). Und da führen sie langfristig zwangsläufig zum Monopol/Oligopol wie auch an mehreren Beispielen gezeigt habe auf die du nicht antworten kannst (genauso wie auf die Aufzählung warum solche Dinge nicht in privater Hand funktionieren).

"Deutschland ist groß, da finden sich Beispiele für alles."
Die Vorhersehbarkeit der Ausreden nimmt schon komische Züge an, na wo bleiben denn dann deine ganzen Beispiele für die erfolgreiche Privatisierung z.B. im Wasserbereich?
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16.08.2006 03:21 Uhr von l4rry
 
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@Cpt.Proton: Wirst du von E.ON oder der FDP für den Mist, den du hier von dir gibst, bezahlt?

Bisher waren die meisten Privatisierungen in der Bundesrepublik Fehlschläge, die den Bürgern schaden. AGs müssen ihren Gewinn immer weiter steigern damit sich die Aktienkurse schön erhöhen. Dann wird halt, wie z.B. beim Wasser auf Qualität verzichtet, dann werden halt 1000e Mitarbeiter entlassen, Hauptsache man ist günstiger als die Konkurrenz. Tolle Aussichten. Auch wenn unsere Politiker viel verbocken, ist es mir immer noch lieber, wenn halbwegs demokratisch gewähle Volksvertreter die Macht haben, als miese profitgeile Manager, die immer mehr Kapital anhäufen und es an ihre Kinder und deren Kinder vererben.
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16.08.2006 09:13 Uhr von opppa
 
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l4rry: "Halbwegs demokratisch gewählte Politiker"

Was nützt uns das, wenn diese Politiker dann von der Wirtschaft gekauft werden?

Auch auf dem Energiemarkt geht es doch nur nach der Devise: GEIZ IST GEIL"

Das Management der Konzerne will doch nur die Gewinne erhöhen, um bessere Tantiemen zu bekommen. Dafür wird litik korrumpiert. Inzwischen haben die festgestellt, daß ein Monopol (oder ein Oligipol) die Gewinnmaximierung bedeutend erleichtert. Zusätzlich werden die Gewinne noch dahin geschaufelt, wo sie mit den günstigsten Prozentsätzen versteuert werden können.

Als Gegenleistung wird dann die Förderung der (gekauften) Politiker verbessert. Wenn sich ein Politiker um eine Firma (z.B. GAZPROM) besonders verdient gemacht hat, wird er nach seiner politischen Karriere in den Vorstand oder den Aufsichtsrat übernommen.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR!
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16.08.2006 23:58 Uhr von Muta
 
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Stimme dir zu l4rry: Warum sollte man über solch elementare Dinge (aus volkswirtschaftlicher/sozialer Sicht) des Staates die halbwegs demokratische Kontrolle aufgeben?
Über den Erfolg der öffentlichen Einrichtung entscheiden die Leute im richtigen Fall selber (so dass sie mal sehr erfolgreich geführt wird, mal nicht), aber die Privatisierungen der öffentlichen Daseinsvorsorge von Strom über Wasser bis Krankenhäuser gehen aus weiter oben genannten Gründen immer schief.
Bei Konzernen ist z.B. kein Einfluss ob sie investieren oder alles verkommen lassen und nur kurzfristig flicken da sich solche Investitionen erst sehr sehr spät auszahlen (wie es ja auch geschieht) usw...
Das Ergebnis sieht man ja jetzt bereits.
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18.08.2006 13:00 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol: >>>Das Ergebnis sieht man ja jetzt bereits.<<

Stimmt sieht man jetzt bereits. Ein gut regulierter Markt funktioniert viel besser, als ein staatliches Monopol. s. Telefonnetz oder Post.

Man muß alles privatisieren, was geht, denn es ist besser für die Kunden, Monopole nützen nur einem und das ist der Monopolist selbst.
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18.08.2006 19:05 Uhr von opppa
 
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Wer kann mir mal die G+V von EON mailen: Ich rechne dann aus, wie hoch der Gewinnzuwachs dann im nächsten Jahr sein wird. (Allerdings noch ohne evtl geplante Entlassungen von Personal.)

Leider hat sich die Lobby bei den Richtlinien für die Preisfindung Strom so durchgesetzt, daß wahrscheinlich alle kalkulatorischen Kosten, die evtl ja irgendwann einmal anfallen könnten, jährlich in die Kalkulation eingehen müssen.
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18.08.2006 19:37 Uhr von Cpt.Proton
 
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