15.08.06 13:28 Uhr
 1.926
 

Schleswig-Holstein: Windkraftanlagen stehen oft still wegen schwachem Stromnetz

Das schleswig-holsteinische Stromnetz ist zu schwach. Immer wenn der Wind bläst, müssen Windkraftanlagen abgeschaltet werden, weil das Netz im Land zwischen den Meeren überlastet ist.

Die Windkraftanlagen im Lande haben bisher eine Leistung von 2.100 Megawatt, bis 2010 wird eine Leistung von 4.000 Megawatt erwartet. Das Erfordernis, neuer, leistungsfähiger Leitungen, ist bei allen Verantwortlichen auch bekannt.

Gestritten wird jedoch darüber, ob man billige Überlandleitungen baut (so der Netzbetreiber e.on) oder auf unterirdische Kabel setzt (Windmüller), die schneller zu legen und auch weniger anfällig für Eis und Schnee wären.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: ottokar vi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Schleswig-Holstein, Holstein
Quelle: www.kn-online.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

VW-Chef bezeichnet die AfD als "rechtsextrem" und Wahlerfolg als "schockierend"
"Nicht testosterongesteuerter Ansatz": Deutsche Bank freut sich über Merkel-Sieg
USA: Donald Trump kündigt "größte Steuersenkung der Geschichte" an

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
15.08.2006 13:18 Uhr von ottokar vi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das alte Problem: Problem erkannt, Gefahr noch lange nicht gebannt. Das ist das Prinzip der Demokratie nach deutscher Auslegung. Kein Wunder, daß das Land zugrunde geht !
Kommentar ansehen
15.08.2006 13:56 Uhr von >rno<
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na toll: Aber subventioniert wird.
Kommentar ansehen
15.08.2006 14:38 Uhr von flc.gizmo
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@rno: Da stimme ich dir zu. Die Windkrafträder würden sich selbst dann nicht rentieren, wenn das Stromnetz die Energie aufnehmen könnte. Wir wollen den Ausstieg aus der Atomenergie, der derzeit saubersten Energie überhaupt, und haben noch nichtmal eine richtige Alternative. Ich frage mich wirklich was das für eine Planung ist...in der Geothermik liegt denke ich die Zukunft, bis dahin sollte man allerdings weiterhin die Atomenergie nutzen und vor allem weiter in diese Richtung forschen anstatt eine gute Idee nicht weiter auszubauen...
Kommentar ansehen
15.08.2006 14:45 Uhr von Floyd Fuchs
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Windkraft: Windkraft ist leider nicht sehr konstant. Da unser hochkompliziertes System aber ständig irgendwelche strommengen benötigt, laufen irgendwelche Kraftwerke (meistens konventionelle Kohlekraftwerke) auf Standby mit, damit sie im Notfall einspringen können, wenn die Windanlagen grade mal nichts liefern). Leider verbrauchen diese Kraftwerke im Standby Betrieb nicht wenig Brennstoffe, die man ehrlicherweise den Windkraftanlagen zurechnen müsste. Und schon sieht die Sache nicht mehr ganz so sauber aus.
Kommentar ansehen
15.08.2006 14:52 Uhr von vst
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
richtig flc.gizmo: @rno:
Da stimme ich dir zu. Die Windkrafträder würden >Wir wollen den Ausstieg aus der Atomenergie, der derzeit saubersten Energie überhaupt....<
so sauber. und der müll strahlt tausende von jahren und keiner weiß wie und wo er sicher gelagert wird.
so sauber.
und noch nie unfälle.
keine verstrahlung.
so sauber.
Kommentar ansehen
15.08.2006 14:57 Uhr von Generalstreik
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Albtraum Windkraft: Das witzige an der Sache mit den Windkraftanlagen ist ja, dass die ihren Strom nur gewinnen können, wenn die Windschaufeln mit konstanter Geschwindigkeit laufen. Hierfür sind Elektromotoren im Einsatz welche eine konstante Drehzahl ermöglichen. Das heisst, egal wie stark der Wind auch bläst - das Windrad kann diese Kraft nicht nutzen und wird sogar durch den Drehzahlregler gebremst. Wirtschaftlich sind diese Anlagen somit nicht wirklich, aber das haben Studien ja eh schon längst ergeben.
Mit Windkraftanlagen soll eben nur die Volksseele beruhigt werden, im Glauben an eine ökologisch sinnvolle Energiegewinnung. Wenn man sich die Lärmbelastung dieser Apparate anschaut kann man aber nicht einmal mehr davon sprechen.
Kommentar ansehen
15.08.2006 15:12 Uhr von Irminsul
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ja ne ist klar...Atomkraft is ja so sauber..kaum is der atommüll vergraben sind schon alle beruhigt.
Ich lebe lieber in einem Land das Milliarden auf uneffektive Windkraft verschwendet als weiter in eine energiequelle zu investieren die uns früher oder später eh ausgeht und dessen abfallprodukte niemand beseitigen kann.
Das is genau der richtig weg, denn die forschung wird nicht vorran schreiten wenn man kein geld investiert und keine erfahrungswerte sammeln kann.
Der Energiebedarf der Welt wächst, deutsche Firmen haben Patente auf Technick für Windkraft, Solar etc... das könnte wirtschafltich und energietechnisch unser standbein werden.
Kommentar ansehen
15.08.2006 15:40 Uhr von Finn.W
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Windenergie ist wirtschaftlich: und nebenbei kann diese Energie keinen Schaden anrichten, wie ein AKW. Wäre es im Atomkraftwerk Forsmark zum GAU gekommen, hätte in Deutschland keiner mehr ein Wort gegen Windkraft gesagt.

Windenergie kann im Verbund mit anderen Ernergiequellen wirtschaftlich betrieben werden. Die Leitungsnetze müssen dazu passen und der Standort muss stimmen. Die geplanten Offshore-Windanlagen werden der Windernergie einen weiteren Schub geben.

Und Generalstreik
was du schreibst ist falsch. Mach dich noch mal Schlau über die Regelkonzepte von modernen Windenergieanlagen.
Kommentar ansehen
15.08.2006 16:14 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie ist das mit Speicherkraftwerken: Nur mal so dumm gefragt: Wie ist das mit Speicherkraftwerken?
http://de.wikipedia.org/...
Könnte man die nicht dazu nutzen, die Spitzenlast zwischenzuspeichern? Oder ist es doch billiger, Leitungen zu bauen?
Kommentar ansehen
15.08.2006 17:47 Uhr von xsiriusx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
zu diversen Kommentaren und dem Artikel: Zum Artikel:
Seit wann sind Kabeltrassen schneller verlegt als Freileitungen gebaut? Nur das Genehmigungsverfahren für Freileitungen dauert "etws" länger. Das Bauen geht schnell.

Kabel sind zwar weniger anfällig für direkte Witterungseinflüsse, aber wenn mal ein Fehler passiert, dauert´s lange. Und elektrisch gesehen, sind Kabel ungünstiger, haben nämlich höhere Verluste.
Und Langzeitbetrachtungen..., naja... habt ihr schonmal ein EVU seine alten Kabel wieder ausbutteln sehen? Wobei man das natrülich veranlassen könnte.
-->Fazit: Ist eiegtnlich egal, was gebaut wird. Nur es muss mal gebaut werden und nicht nur im Norden. Nur bei den derzeiten Regularien (Vattenfall musste Netznutzungsentgelte um 18 Prozent senken) ist sicherlich jedes EVU erpirscht darauf, neue Leitungen (egal ob Kabel oder aufm Mast) zu ziehen.

@Fuchs
aber immer noch sauberer als ohne WEA´n
Aber dazu müsste man eben nicht nur WEA´n bauen, sondern auch Leitungen und Speicher.

@Generalstreik
Was ist denn das für eine süsse Idee. Elektromotoren um konstante Geschwindigkeit zu halten? Häää? Die WEA´n sind drehzahlvariabel. Es gibt nur Motoren um die Rotorblätter aus dem Wind zu drehen, für Wartung oder wenn zu viel Energie produziert wird oder, wenn Sturm aufkommt. Wobei neueste Entwicklungen auch bei hohen Geschwindigkeiten sich nicht aus dem Wind drehen müssen.

@denksport
Energiespeicher und neue Leitungen sind 2 völlig verschiedene Sachen. Das eine kann das andere nicht ersetzen. Oder wie meinst du die Frage?
Kommentar ansehen
15.08.2006 21:45 Uhr von Spaßbürger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@flc.gizmo: > Atomenergie, der derzeit saubersten Energie überhaupt

dann würde ich mal vorschlagen das wir all den sauberen Atomaren Abfall bei Dir im Garten lagern. Damit ist auch das Problem gelöst das sich durch die uneinsichtigen Bewohner der Häuser ergibt die in der nähe von geplanten Endlagern wohnen...
Kommentar ansehen
15.08.2006 23:03 Uhr von Generalstreik
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Finn.W & xsiriusx: Von wegen falsch, bzw. süße Idee. Regelungskonzepte hin oder her.
Fakt ist jedoch eines. Die Mehrzahl der bestehenden Windkraftanlagen in der Bundesrepublik sind im Sinne der Technik älteren Datums.
Gerade Anlagen im Binnenland welche teilweise schon seit 10 Jahren im Betrieb sind, kannst du Regelkonzepte anbieten wie du willst. Da es sich hier um Drehzahlkonstante Generatoren handelt, muß die Antriebswelle auch mit konstanter Drehzahl betrieben werden. Um dies zu gewährleisten wurden Stellmotoren eingesetzt.
Umgerüstet werden solche Anlagen kaum, sondern werden aus Kostengründen wenn überhaupt komplett ersetzt.
Erst neuere Generationen von Windkraftanlagen wurden und werden mit drehzahlvariablen Generatoren ausgerüstet, welche mit den von euch angesprochenen Regelkonzepten ausgerüstet sind. Dies ist zwar Stand der Technik, aber entspricht nicht dem was tatsächlich in der Botanik steht.

Ein kleiner Blick hier hinein sollte eigentlich genügen um zu erkenen ob der Stand der Technik von 1990 eine süße Idee war.
http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
15.08.2006 23:34 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@xsiriusx: "Energiespeicher und neue Leitungen sind 2 völlig verschiedene Sachen. Das eine kann das andere nicht ersetzen. Oder wie meinst du die Frage?"
Idee war eigentlich, wenn die Vorhandene Leitung nicht die Energie aufnimmt, die ein Windkraftwerk maximal produziert. Und diese Energie dann bei Windstille wieder über die vorhandene Leitung wieder abgibt.
So wie ein Kondensator in einem Netzteil mit Gleichrichter die Wechselspannung glättet.
Somit könnte man auf neue Leitungen verzichten, weil die Spitzenenergie nicht in die überlastet Leitung geschickt wird, sonder zwischengespeichert.
Ist auch übrigens bei dem von mir angegeben Wikipedia-Artikel angeführt. Also doch nicht meine Idee ;)
Kommentar ansehen
15.08.2006 23:40 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
mist, hab mich verschrieben: letztes Posting der zweite Satz sollte lauten:
Idee war eigentlich, wenn die Vorhandene Leitung nicht die Energie aufnimmt, die ein Windkraftwerk maximal produziert zwischenzupeichern und diese Energie dann bei Windstille wieder über die vorhandene Leitung wieder abzugeben
Sorry, doppelposting
Kommentar ansehen
16.08.2006 11:06 Uhr von xsiriusx
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ds & gs: denksport:

Dort könnte man schon Speicher einbauen (hat ich übersehen ;-)
Das würde das derzeitige Problem lösen. Aber wenn in Zukunft die Windenergie (die meist im Norden ist) einen größeren Faktor in unserer Elektroenergieerzeugung spielen soll, muss sie immer abtransportiert werden können.

@gs
Aha, du meinst die alten xx KW-Anlagen, die netzsynchron liefen. Aber durch Getriebe- oder Polumstellungen auch in engen Grenzen drehzahlvariabel waren.
Dennoch, wenn der Wind auch noch so bläst, ist es so einer kleinen Anlage nicht möglich die Frequenz im UCTE-Netz anzuheben. Ja und dann gibts da anscheinend eine Bremse. Aber selbst bei deinem Wiki-Link (der ja nicht richtig sein muss) hab ich nix gefunden, was du behauptest.
Kommentar ansehen
16.08.2006 15:01 Uhr von denksport
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ersatz für AKWs? Hoffentlich müssen keine umweltfeindlichen Kohlekraftwerke gebaut, um den fehlenden Energiebedarf bei Abschaltung der AKWs auszugleichen. Das wäre wirklich blöd, ich hoffe die WEAs sind so in Planung, den fehlenden Energiebedarf bis dahin decken zu können.
Kommentar ansehen
18.08.2006 13:36 Uhr von opppa
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn die Politik es wil,: müssen wir eben sparen, egal was es kostet!

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Twitter-User machen sich über Melania Trumps Shirt bei der Gartenarbeit lustig
Fehler bei Angela-Merkel-Kampagne eingeräumt: "Wir sind gescheitert"
Bayern: Polizei rückte wegen betrunkenem Waschbären aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?