14.08.06 21:23 Uhr
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Forscher entwickeln neues Verfahren: Autos erzeugen eigenen Treibstoff

Wissenschaftler am israelischen Weizmann Institute of Science haben ein System präsentiert, das Autos ihren eigenen Treibstoff produzieren lässt. Bei der Methode wird unter Einsatz von Bor im Fahrzeug selbst aus Wasser Wasserstoff hergestellt.

Weil als Abfallprodukte nur Sauerstoff und Boroxid entstehen, das einfach wieder in Bor verwandelt und erneut eingesetzt werden kann, emittiert das System praktisch keine Schadstoffe.

Das Hauptproblem besteht darin, einen ökologisch vertretbaren Weg zu finden, um Bor herzustellen.


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WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Auto, Forscher, Verfahren, Treibstoff
Quelle: www.ftd.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2006 21:50 Uhr von dynAdZ
 
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Es gibt immer einen Haken, aber wenigstens einmal ein Schritt in Richtung Zukunft.
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14.08.2006 22:01 Uhr von Alfadhir
 
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Hauptproblem besteht darin das die öl fuzis nicht das patent kaufen (wie so oft) und es im tresor verschwinden lassen.
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14.08.2006 22:39 Uhr von targa64
 
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...klare Sache: Die Ölkonzerne werden das schon zu verhindern wissen. War bisher mit vielen Aussichtsreichen Sachen so.
Ich erinnere nur an den Datenspeicher auf Tesafilm oder andere Sachen, von denen nie wieder einer was gehört hat.
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14.08.2006 22:39 Uhr von leeson
 
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Der der sowas erfindet tut es doch um das Energieproblem der Erde zu lösen und nicht um sich selbst zu bereichern!!!

Aber es ist schon so manch einer verschwunden.
Will jetzt nicht das das wieder mit Verschwörungstheorien endet. :)
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14.08.2006 22:46 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Bor ist ein Gift für viele Pflanzen, Bäume u. ä. Fauna...
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14.08.2006 23:41 Uhr von chrissler
 
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Ich meine schon seit langem daß es als Ausweg anscheinend nur noch den Urinmotor geben wird, weil uns die Aasgeier ansonsten IMMER abzocken werden. Das sieht man an der Entwickling der Dieselpreise, der Treibstoffe aus Rapsöl, von Gas undsoweiter.

Aber wenn es einmal möglich sein sollte, nur in den Tank pinkeln zu müssen, tja dann... dann könnten sie nur noch die Wasserpreise drastisch erhöhen.
Aber dafür ist man dann König in Bedürfnisanstalten.
Dort bekommt man dann Geld für´s urinieren :D
Hauptsache, der Erfinder erleidet nicht bis zur Serienreife des Motors einen "Unfall".

Aber gut, wenn´s mit BOR auch funktionieren sollte... ;)
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15.08.2006 00:19 Uhr von Tichondrius
 
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Einer von vielen Es gibt Nebenstromfilter, die ermöglichen es, ein Auto mit der ersten Ölfüllung bis zur Verschrottung zu benutzen...was ist? Nichts ist, ist ja nicht lukrativ.
Nicht viel anders verhält es sich mehr oder weniger anderswo, habe bei GoogleVideo ein Video über Geräte gesehen, die mehr Energie abgeben als aufnehmen, was nach dem Energieerhaltungssatz unmöglich sein sollte, aber offenbar doch funktioniert, also im Prinzip die Prototypen für ein perpetuum mobile, und siehe Ölfilter...noch gibt es ja genug Öl.
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15.08.2006 03:50 Uhr von bingo`
 
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lol: "habe bei GoogleVideo ein Video über Geräte gesehen, die mehr Energie abgeben als aufnehmen, was nach dem Energieerhaltungssatz unmöglich sein sollte, aber offenbar doch funktioniert, also im Prinzip die Prototypen für ein perpetuum mobile,"

Ich kenn das Video, aber das ist jetzt nicht dein Ernst, oder?
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15.08.2006 07:23 Uhr von blazebalg
 
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bingo: was fürn video? poste doch mal bite ;)
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15.08.2006 08:13 Uhr von Schaf0815
 
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Es ist Physikal unmöglich: ein Auto ohne Energie von außen zu betreiben. Ich hab zwar keine Ahnung wie die Karre läuft aber ich kann euch das trotzdem Versichern.
Die Auto wird ja Energie beim Verdrängen von Luft verbraucht und um die Motoren/Getriebe zu heizen und somit muß Power von außen kommen.
siehe auch
http://de.wikipedia.org/...
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15.08.2006 09:37 Uhr von melman01
 
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als ich: den beitrag gelesen hab, musste ich auch zuerst an ein perpetuum mobile denken. das google-video muss doch ein fake sein. genauso wie der sagenumwobene tesla-generator, der energie aus dem äther zieht :)
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15.08.2006 13:20 Uhr von amtrak
 
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@weimar: Rofl !
Egal obs zur Sache gehört oder nicht - Hauptsache etwas gegen die Amerikaner gesagt !

Owei - wie armselig!

Grüße
amtrak
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16.08.2006 11:34 Uhr von OxKing
 
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Tesla Generator und co sind natürlich totaler unsinn.
Natürlich gibt es aber Leuten die das glauben,
weil sie es glauben wollen. Wär ja viel besser als die realität.
Genau wie die Kreationisten glauben das die Evolution nur eine lüge ist.
(Ich frage mich nur wer davon etwas hätte?)
Oder die leute die meinen das uns ständig Ufos besuchen, nur um tolle Muster in Kornfelder zu malen.
Bei all den leuten ist es wohl der wunsch als einziger oder als einiger von wenigen die Wahrheit zu kennen,
auch wenn sie sich ihre Wahrheit selber einbilden.
Genau wie die Verschwörungstheorien,
die die Welt so angenehm einfach machen....

Zu dem Auto:
Das wird kein Perpetuum mobile werden,
da man ja zumindest Wasser zuführen muss.
Ob das wirklich so funktioniert... naja, wär zu schön um wahr zu sein.

Da fällt mir übrigens wieder die Szene aus Simpsons ein:
"Lisa, in diesem Haus gehorchen wir den Gesetzen der Thermodynamik! Ich will das du das wieder zerstörst" (als Lisa ein Perpetuum Mobile gebaut hat)
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16.08.2006 12:37 Uhr von chrissler
 
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@OxKing: O> ...Zu dem Auto:
O> Das wird kein Perpetuum mobile werden,
O> da man ja zumindest Wasser zuführen muss.

Ja eben. Ich neige auch eher dazu, an "perpetuum-mobile-ähnliche" Dinge zu glauben.
Denn irgend eine Kleinigkeit als Antrieb muß es meiner Meinung und meinen bisherigen Kenntnissen nach geben.

Und wie ist es denn beim Herz? Was veranlaßt dieses Organ eigentlich zu einer solchen Mammutleistung?
Ok, ihm wird natürlich eine Kleinigkeit zugeführt. Aber es ist schon erstaunlich, warum es schlägt und schlägt und schlägt ;)

Allerdings: was sind diese Erkenntnisse eigentlich Wert vor dem Hintergrund, daß es wohl Tatsache ist, daß so manche revolutionierende Entdeckung oder Entwicklung vor den Menschen geheimgehalten wird.

Wenn eines Tages nur Wasser in den Treibstofftank des Autos eingefüllt zu werden bräuchte, das wäre dann so eine sensationelle Entwicklung für die Menschheit. Doch eine mächtige Lobby wird auch dieses auf breiter Front verhindern, solange es mit Öl noch etwas zu verdienen gibt.

Doch warum eigentlich?
Eines Tages ist doch tatsächlich alles aufgebraucht.
Und wer weiter denkt als er s......: Wieviele Kriege um Öl hätten Bush und Konsorten NICHT zu führen brauchen, wenn in der Vergangenheit bereits Geld in die Entwicklung entsprechender Motoren gesteckt worden wäre, die (zunächst) wenigstens mit destilliertem Wasser angetrieben werden.
Noch ist genug Wasser vorhanden.

Warum wird Gold eigentlich derartig überbewertet?
Eines Tages werden wir Wasser viel höher aufwiegen.

O> ...Da fällt mir übrigens wieder die Szene aus
O> Simpsons ein:
O> "Lisa, in diesem Haus gehorchen wir den
O> Gesetzen der Thermodynamik! Ich will das du
O> das wieder zerstörst" (als Lisa ein Perpetuum
O> Mobile gebaut hat)

Eben. Weil vieles nicht sein kann, das nicht sein darf. Vieles erscheint mir symptomatisch bei der Verhinderung des technischen Fortschritts aus Profitgründen.
Statt dessen wird uns zum Beispiel die Digitalisierung des kommerziellen Rundfunks oktroyiert. Und das für einen Preis, zu dem sich das immer mehr verarmende Gros der Menschheit eines Tages überhaupt keinen Rundfunk mehr wird leisten können, oder sich angesicht des Verdummungsprogramms vieler Sender gar nicht mehr leisten will.

Technischer Fortschritt nur für die kleine Kaste von Reichen und anderweitig Privilegiertern - doch am Ende werden sie die gesamte Zeche natürlich nicht bezahlen können und wollen. Doch sie sägen noch immer fleißig weiter am Ast der Zivilisation, auf dem wir alle sitzen.
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16.08.2006 16:03 Uhr von Xanobis
 
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Bin für Wasser: Mein nächstes Auto wird nur mit Wasser fahren^^

Aber die idee ist nicht schlecht aber Bor ist halt nicht grad der umweltfreundlichste Stoff!!
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17.08.2006 20:28 Uhr von l4m0r
 
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wasser betriebenes auto: es gab mal ein bericht im internet
wo sich ein koreaner sein auto auf wasser umbaute
aber nicht verraten hat wie das geht
weil er nicht durfte ganz einfach, unterdrückt von den ölfutzis
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17.08.2006 22:41 Uhr von chrissler
 
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Totschweigen: @l4m0r

Ich hab´ ´mal um die Jahrtausendwende im Fernsehen einen Bericht gesehen von einem (deutschen) Erfinder, der (s)eine Mini-Satelliten-Antenne vorstellte.
Eine noch kleinere hatte er wohl bereits entwickelt und er wolle eines Tages eine Antenne präsentieren, die nur noch die Größe einer Briefmarke hätte.

Genial.

Keine häßliche Satellitenschüssel mehr am Fenster,
kein drohendes Verbot des Hauswirts wegen Verunstaltung der Hausfassade und:
Keine Abzocke durch Kabelbetreiberfirmen.

Die Antenne ging nach Lage der Dinge wohl bis zur Fertigung, man konnte sie in manchen Katalogen auswählen. Ich hatte zum Beispiel bei Baur eine solche bestellt.
Aber ich gehörte nicht zu den Bestellern der ersten Stunde:
Hier und da sah ich mit etwas Neid schon manchmal ein solches Teil am Fenster. Doch ich tröstete mich: Bald würde auch ich eine bei mir anbringen können.

Wochen, ja Monate vergingen. Zur Auslieferung kam nie etwas.
Dann - irgendwann eine Entschuldigung des Versandhauses: Das Teil sei leider noch nicht ausgereift und man könne daher nicht liefern. Als Entschädigung für die lange (vergebliche) Wartezeit schenkte man mir ein kleines Transistorradio.

Sehr kulant.
Doch die Sache gab mir schon damals zu denken.
Von dem Projekt einer Mini-Satellitenantenne hat man seit dem NIE WIEDER gehört.
Auf Anfragen bei Spezialisten via Mail bekam ich ausweichende und nichtssagende Antworten.

Soviel zum Thema.

NB: Vielleicht weiß hier jemand im Forum etwas zu dieser für mich "rätselhaften" Angelegenheit.
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21.08.2006 23:45 Uhr von DorianArcher
 
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Perpetuum Mobilé: Naja, da wird dann die Autoindustrie ordentlich ums Patent bieten, damit sie es vernichten können ;-)
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23.08.2006 15:01 Uhr von eros007
 
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chrissler: "Vielleicht weiß hier jemand im Forum etwas zu dieser für mich "rätselhaften" Angelegenheit. "

Ich kann dir leider zu dem speziellen Fall sagen. Meine Vermutung ist allerdings, dass das Gerät entweder nicht richtig funktioniert hat (das kann vorkommen, auch oder gerade bei neuen, revolutionären Produkten, da der Druck, als erster am Markt zu sein, so groß ist, dass man auch unausgereifte Produkte als ausgereift klassifiziert) oder eben nicht konkurrenzfähig war. Das sind meiner Meinung nach weit häufigere Gründe als irgendwelche Gruppen, die das Patent aufkaufen. Da ich selbst im Bereich der Forschung/Entwicklung arbeite, habe ich einige Erfahrungen damit gemacht.

Da sagt man schnell in Medien, wie toll sein Produkt ist und was es alles kann, was es ersetzen soll und so weiter. Dann aber gibt es Komplikationen, das Ganze ist doch teurer als erwartet, die eierlegende Wollmilchsau ist es auch nicht und und und.

Genau das ist meiner Meinung nach beim Wasserstoffmotor geschehen. Der ist eben bis heute nicht wirtschaftlich genug. Vielleicht haben die Autokonzerne auch zu wenig Geld reingesteckt, aber die ausbleibenden Erfolge zeigen ja, dass es betriebswirtschaftlich nicht unbedingt sinnvoll war, da mittelfristig kein Produkt rauskam. Glauben viele User hier ernsthaft, dass ein dermaßen vom Export abhängiges Land wie Deutschland (wir haben ja fast kein eigenes Öl) nicht die wirtschaftlich sinnvollen Projekte erforscht hätte? Oder, wenn es denn in der Tat billiger als Öl wäre, nicht auch die USA auf den Zug aufgesprungen wären? Natürlich gibt es dort eine mächtige Öl-Lobby. Aber würde es sich für ein Importland wie die USA lohnen, hätten ein Land mit so vielfältigen Forschungsstätten das schon längst gemacht. Die USA mögen eine dumme Regierung haben, aber ob sich etwas rechnet, können Amerikaner in der Regel sehr gut und treffend beurteilen.

Außerdem wird Wasserstoff insofern überschätzt, als dass es kein Energieträger (wie etwa Öl), sondern nur ein Energiespeicher ist. Das heißt, dass die Energie, die man später mal im Auto verpulvert, zunächst aufgewendet werden muss, um den Wasserstoff zu erzeugen. Also etwa in Kernkraftwerken (super Alternative, oder?), in Kohlkraftwerken (mit niedrigerem Wirkungsgrad und damit noch mehr CO2-Ausstoß) oder mit alternativen Energieträgern, von denen aber selbst heute keiner in der Lage ist, auch nur für eine ausreichende Stromerzeugung sorgen kann. Von der Leistung für Heizung ganz zu schweigen. Und da soll noch so viel abfallen, dass damit Wasserstoff für Autos in rauen Mengen rauskommt? Das ist mit ein Grund, warum sich Wasserstoff nicht so recht durchsetzt.

Was kann man machen? So eine Forschung wie die in Israel würde ich mir wünschen. Das sind richtige Schritte. Nur leider passiert davon bei uns in Deutschland viel zu wenig, sodass wir wohl importabhängig bleiben werden, trotz unserer anfänglichen Erfolge bei Wind, Sonnenenergie und Biomasse.

Wir wenden viel zu wenig Geld für Forschung auf. Das gilt einerseits für die Unternehmen, die zu wenig hier investieren (hier müssten Anreize geschaffen werden), aber vor allem für den Staat. Der schraubt seit Jahren die Forschungsausgaben runter, mit dem Ergebnis, dass wir Jahr für Jahr zehntausende Akademiker und sogar Forscher an das Ausland verlieren (und damit auch die tollen Resultate, die sie erreichen können). Unsere Forschungsausgaben haben sich seit 1990 nicht nennenswert verändert (sie liegen bei etwa 2,5% des BIP), während eigentlich alle Länder um uns herum die Mittel deutlich erhöhten. Wir liegen zwar noch immer recht gut im Rennen (nur Schweden, Dänemark, Finnland, die USA und Japan haben uns bisher abgehängt), aber wir werden von Jahr zu Jahr schlechter. Ob hier ein Zusammenhang zur schlechten wirtschaftlichen Entwicklung besteht?

Der Schluss liegt nahe, dass wir in Deutschland fundamentale Fehler begangen haben und weiter begehen, weil wir zu wenig forschen. Man mag einwenden, dass wir Exportweltmeister sind. Aber was zählt das, wenn es dem Land schlecht geht? Schaut man sich die Exportgüter genauer an, wird es noch schlimmer. Es sind zu einem großen Teil solche, die wir schon vor 40 Jahren exportierten. Autos, Maschinen. Dinge, die in der Wertschöpfungskette nach unten gerutscht sind (weil es hochtechnologisiertere Güter gibt, bei denen wir ziemlich schlecht sind) und mit ihnen die Verdienstmöglichkeiten. Das wirkt sich negativ auf unsere Löhne aus und damit auf den Binnenkonsum. Wir haben unseren Titel als Exportweltmeister über den Preis errungen (Lohnzurückhaltung), nicht über Qualität. Und das rächt sich, wie wir alle sehen. Für Qualität haben wir kein Geld, wir kürzen an Unis, in Schulen, bei der Bildung und haben keine Reserven, um den neuen Anforderungen durch das Aufstreben Asiens, nämlich noch mehr Forschung, standzuhalten.
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23.08.2006 15:01 Uhr von eros007
 
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weiter: Ich sprach kürzlich mit einem Professor an einer der angeblich besten Unis in Deutschland, der TU München. Die ist ja momentan fleißig dran, Konzepte als sog. Eliteuniversität zu erarbeiten. Dabei bleibt nicht viel Zeit/Personal für normale Forschung, die doch sonst schon so dringend nötig wäre. Wer im Herbst nicht zu den voraussichtlich 5 glücklichen Unis zählt (und davor hat man in München Angst), muss schon wieder Konzepte für die zweite Runde erstellen, forscht also weiterhin nicht. Also läuft bis auf 5 Eliteunis die Forschung in ganz Deutschland auf Sparflamme, weil man ja vielmehr Bewerbungen schreiben muss, um eine ebensolche zu werden. Und in den 5 „Eliteunis“? Die erhalten mit den neu bewilligten Mitteln gerade mal so viel Geld bzw. Forschungspersonal, wie man vor 10 Jahren sowieso erhielt, bevor an Bildung und Forschung gespart werden musste. Das heißt, 5 Unis konnten ihr Niveau von vor 10 Jahren halten, und die anderen haben massiv eingebüßt. Und damit wollen wir mit Harvard, Cambridge, dem MIT, Oxford, Stanford & Co. konkurrieren? So wie es aussieht, werden wir wohl noch weiter zurückfallen. Danke, Deutschland.

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