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Rangfolge geändert: Fettleibigkeit löst Hunger auf der Erde ab

Wie auf einer internationalen Fachtagung in Australien der US-Wissenschaftler Barry Popkin kundtat, überholten übergewichtige Menschen auf unserem Planeten die Hungernden. Diese Entwicklung zeige sich zunehmend nicht nur in reichen Industriestädten.

Eine Milliarde Erdenbewohner leidet derzeit an Fettleibigkeit, wogegen es "nur" 800 Millionen Menschen gibt, die am Hungertuch nagen. Immer weniger körperlicher Einsatz, ansteigende Motorisierung bei gleichzeitiger fetter Kost seien die Ursachen.

Als ein gutes Beispiel wird auf dieser Tagung das japanische Volk gepriesen. Dort beobachtet man diese negativen Auswüchse nicht so stark; die Menschen seien viel mehr zu Fuß unterwegs und geben mehr Geld für gesunde Ernährung aus.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Erde, Hunger, Fettleibigkeit
Quelle: www.kurier.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.08.2006 14:48 Uhr von erztirter
 
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Ebenfalls interessant: "Wenn es zum Beispiel eine Abgabe auf jede Kalorie in Süßgetränken und Fruchtsäften gäbe, würden die Menschen weniger davon konsumieren", so der Professor. Um die finanzielle Belastung zu begrenzen, könne man im Gegenzug die Obst- und Gemüseproduktion subventionieren.

http://www.spiegel.de/...

Nach den Rauchern kommen nun doch die Dicken dran wa ? ;-)
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14.08.2006 15:16 Uhr von touken
 
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Das wundert mich doch sehr. "In Japan ist man mehr zu Fuß unterwegs."
Ja, aber nur weil sich ein Durchschnittsjapaner kein Auto leisten kann.

Wiedermal ist die Menschheit Opfer ihrer selbst und kann sich einfach nicht dagegen wehren.
Takeaway-Coffee, Refill-Angebote, All you can eat, man ist einfach machtlos dagegen.
Rund 119 Millionen Amerikaner, etwa 64,5 Prozent der Bevölkerung, sind übergewichtig oder fettleibig.
Komisch, dass das gerade ein US-Wissenschaftler herausgefunden hat. Sport ist dort übrigens keine verbreitete Freizeitbeschäftigung.

Ich bin dafür setwas wie bei den Zigarettenschachteln einzuführen, dann steht auf der Packung des BigMacs "Fettes Essen kann tödlich sein und fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung gesundheitliche Schäden zu"
=)
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14.08.2006 16:02 Uhr von erztirter
 
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Das lässt sich: sicher auch dezenter Regeln.

Für jedes Klio über Normalgewicht eine Sonderabgabe von 50 Euro pro Jahr ? ;-)
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14.08.2006 18:50 Uhr von flc.gizmo
 
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eigentlich müsste man ja mindestens der Hälfte der Hungernden helfen können, wenn die fetten Menschen mal etwas weniger essen würden.
Leider ist das ganze nicht so einfach..

Mal ganz abgesehen davon ist die Fettleibigkeit auch ein großes gesundheitliches Problem für unsere Gesellschaft. Ich achte lieber auf eine gesunde Ernährung, weil ich keine Lust habe täglich 300 Pfund mit mir herumzuschleppen.
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14.08.2006 19:47 Uhr von vst
 
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ich achte: weniger auf gesunde ernährung.
mehr auf gutes essen.
und gutes trinken
:-)
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15.08.2006 01:33 Uhr von erztirter
 
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Eine wichtige Sache hab ich doch glatt vergessen: und zwar die getrennten Essbereiche in Restaurants. So ein fettes Schnitzel mit Pommes und fetta Sosse kann bei den sauberen Salattelleressern zu plötzlichen Heisshungerattacken führen und damit deren Gesundheit auf Dauer beinträchtigen ;-) Von fettem Döner in öffentlichen Gebäuden mal ganz abgesehen ...

Irgendwie bekomme ich nun Hunger ?
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15.08.2006 10:45 Uhr von zenon
 
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nagen am Hungertuch Super Stilblüten, die du hier für ein sehr ernstes Thema verwendest...

Die "Dicken" überholen die "Dünnen"? Bei was denn? Hindernislauf?
Sorry, aber du kannst doch wirklich besser schreiben als diese hier zusammen geschusterte News!
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15.08.2006 11:08 Uhr von einfachzen
 
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Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint": Allen Vorrednern empfehle ich das Buch " Eßt endlich normal"
Schlimmer als Dicksein sind Ignoranz und Nachplappern!
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15.08.2006 16:51 Uhr von erztirter
 
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@einfachzen: Glaub mir, darin kenne ich mich aus. Ich hatte mal 30 Kilo mehr auf der Waage und bin nun zum Glück stabil beim sogenannten "Idealgewicht".

Fettleibigkeit ist zumeinst ein Teufelskreis, erst ist man dick, bewegt sich zuwenig, wird dicker usw.
Jedes Kilo mehr macht körperliche Bewegung anstrengender ...

Keine schöne Sache, rauskommen aus dem Teufelskreis kann man letztlich jedoch nur aus eigenem Antrieb.

Allerdings möchte ich hier nochmals die Verbindungen zum Rauchen ansprechen. Bei den Rauchern hat es auch zuerst mit "Steuern" angefangen und endet nun wahrscheinlich beim Rauchverbot. Wie soll das bei der Ernährung irgendwann einmal aussehen ? Essensmarken damit keiner mehr zu sich nimmt als gesund ist ?
Alle reden von Eigenverantwortung, sobald es ums Geld (Kosten für den öffentlichen Bereich, Gesundheitsbereich) geht plötzlich andersrum ?

So, nachdem es heute mittag einen ziemlich fetten Döner gegeben hat, das Wetter auch wieder erträglich ist, werd ich noch ne Runde radeln gehn ;-)
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18.08.2006 22:13 Uhr von Extr3m3r
 
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Nicht fette Kost ist schlimm. Sondern die Zusammenstellung des Essens. Trennkost hat was. Fett,Fleisch alleine setzt nicht an, erst mit Kohlenhydraten bindet sich Fett.

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