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ProSiebenSat.1-Senderfamilie soll bis Ende 2006 verkauft werden

Nach Informationen des Magazins "Focus" plant der Noch-Eigner der Firma ProSiebenSat.1 dessen Verkauf noch bis Ende des Jahres.

Dabei verhandelt der Milliardär Haim Saban derzeit mit verschiedenen Investorgruppen. Man sei bereit, bis zu 2,7 Milliarden Euro für das Unternehmen zu bezahlen. Die Axel Springer AG bot letztes Jahr nur 200 Mio. Euro weniger.


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WebReporter: SmallFrog
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Verkauf, Ende, Sender, ProSieben, Sat.1, ProSiebenSat.1
Quelle: focus.msn.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2006 14:06 Uhr von SmallFrog
 
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Nun gut, solange sich für den Zuschauer nichts ändert, kann es uns ja grundsätzlich erstmal egal sein. Solange noch Wettbewerb möglich ist und nicht irgendwann alle Sender in einer Hand liegen.
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13.08.2006 16:16 Uhr von edmcbraindead
 
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Hehe diese Sendergruppe: wechselt zur Zeit auch häufiger den Besitzer als manche Menschen ihre Unterhosen ;-)

Ist es bekannt warum Saban verkaufen will?
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13.08.2006 16:33 Uhr von torschtl
 
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axel springer: das fehlte ja grad noch. Meinungsbildung ist danach auf ihrem Tiefstand. Alles von Bild und Co kontrolliert
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13.08.2006 17:16 Uhr von no_trespassing
 
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@Vorredner: >>Ist es bekannt warum Saban verkaufen will?

Weil Saban Kasse machen will. Jetzt wäre der Ausstieg perfekt. Die Gruppe hat Saban damals aus der Kirch-Insolvenzmasse übernommen für vielleicht 500 oder 800 Mio. EUR, so genau weiß ich das nicht. Mal das Investment mit 300% vergoldet. DA hätte Springer zuschlagen müssen, aber das ist halt das Risikodenken - deutsche Anleger wollen um´s verrecken kein Risiko eingehen. Saban hat jedenfalls alles richtig gemacht. Jetzt, wo die Grundverschlüsselung in der Diskussion ist, will man eben aussteigen.

@torschtl:

>>Alles von Bild und Co kontrolliert

Nein, alles von Springer und Bertelsmann kontrolliert. RTL, n-tv, SuperRTL, RTLII und noch so einiges anderes gehört den Güterslohern.

Bleiben die öffentlich-rechtlichen und auch da ist so manches mit Vorsicht zu genießen.
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13.08.2006 17:30 Uhr von edmcbraindead
 
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@no_trespassing: Wahnsinn......wenn du mir jetzt noch verraten könntest wie diese imense Wertsteigerung innerhalb dieser kurzen Zeit zustande kommt, dann wär das super, habe das leider nicht verfolgt.
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13.08.2006 21:15 Uhr von Hämorrhoidenkönig
 
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Die Wertsteigerung ist das Resultat der Nachfrage. Im Klatext, jemand interessiert sich dafür, vielleicht wegen den Einschaltquoten, usw... Dadurch steigert sich der Wert *klugscheiß*
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13.08.2006 21:26 Uhr von edmcbraindead
 
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@ King of Hämorrhoiden: Ja! Das nennt man einen "immateriellen Firmenwert"

*auch-mal-klugscheißen-will*


Aber damit ist meine Frage eigentlich beantwortet! Gerde Prosieben hatte doch in letzter Zeit sehr viele Quoten-Flops zu verzeichnen, und bei Sat1 sah es auch nicht unbedingt rosig aus!

Is schon klar was du sagst, der Wert eines Unternehmens ist so hoch wie ein Erwerber dafür zahlen will!

Aber im konkreten Falle verstehe ich das nicht, zumal nicht einmal die Aktienkurse gestiegen sind!

Warum zahlt die Axel-Springer AG plötzlich das dreifache des Preises für den Haim Saban die Sendergruppe vor kurzer Zeit erworben hat?
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13.08.2006 22:07 Uhr von no_trespassing
 
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@edmcbraindead: Also, ich hatte mit meiner Vermutung richtig gelegen - hier aus der FAZ (imho sehr seriös, wenn es um Wirtschaft geht):

"Die Gruppe um Haim Saban hatte [...] für 525 Millionen Euro das Unternehmen der ein Jahr zuvor zusammengebrochenen Kirch-Gruppe erworben."

Zu Deiner Frage wegen der Wertsteigerung:
Die haben von 2003-2005 wirklich dort alles umgekrempelt. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zeigten auf, wo noch mehr Geld rauszuschlagen war, usw. Besonders das Konzept Call-In-Shows brachte bares Geld (viel mehr als nachts mit Sex-Werbung). 9Live gehört auch zu der Sendergruppe und offenbar erkannte man, daß es in Deutschland genug Bekloppte gibt, die gerne anrufen, wenn der "Hot-Button wieder zuschlägt". Man hat überall - auf SAT.1 auf, Kabel 1, Pro7 und auf 9Live diese verfluchten Anruf-Sendungen etabliert.

Dann schraubte man die Kosten herunter, trennte sich z.B. von Harald Schmidt und dem Fußball ("ran") und ließ stattdessen Wiederholungen und vor allem diese Homeshopping-Sendungen laufen.

Auch bei der Vermarktung der Werbezeiten und Online-Auftritte gab es massive Umstrukturierungen.

Man hat es verstanden, bei gleichbleibenden Umsätzen, den Gewinn zu vervielfachen und das ließ den Aktienkurs entsprechend steigen.

Deutlich erkennbar (Gewinnentwicklung der ProSiebenSat.1 Media AG, nach Steuern, Zinsen und Abschreibungen):

Umsatz Gewinn
2001 2,02 Mrd. € 106 Mio. €

2002 1,90 Mrd. € 15 Mio. €

2003 1,81 Mrd. € 39 Mio. €
----------------------------------------------------
2004 1,84 Mrd. € 134 Mio. €

2005 1,99 Mrd. € 221 Mio. €

Aber wie gesagt - von Fußball, TV Total und anderen früheren Quotengaranten kommt das nicht unbedingt. Da ist ein größerer Batzen von den Anrufsendungen mit drin und viele Hohlbratzen in Deutschland sind halt so blöd und fallen darauf rein.
Gibt ja auch genug Bescheuerte, die Klingeltöne abonnieren :-( .
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13.08.2006 22:27 Uhr von edmcbraindead
 
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@no_trespassing: stimmt! vor allem daran dass 9 live auch dazugehört hätte ich auch denken müssen.....

Vielen Dank für die ausführliche Antwort, hört sich sehr logisch an.
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13.08.2006 22:33 Uhr von stellung69
 
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Vorschlag: Diese Gruppe wird aufgekauft von ARD un ZDF! Und danach werden die Sender aufgelöst; das wäre doch eine elegante Art, solche Sender loszuwerden. Allerdings müßten dann die GEZ-Gebühren um ein Vielfaches steigen.......

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