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Kultusministerin Wolff (Hessen): Hauptschulförderprogramm erfolgreich

Die hessische Kultusministerin Karin Wolff (CDU) hat das Förderprogramm "Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb" (SchuB) für Hauptschüler mit schlechter Aussicht auf einen Schulabschluss als "Riesenerfolg" bezeichnet.

Mit diesem Programm soll die Zahl der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss verringert werden. Von den 206 Schülern hätten nur 18 den Abschluss nicht geschafft, immerhin 62 Schüler haben eine Zusage für eine Lehrstelle.

Durch ganztägige Praxistage in Betrieben, individuelle Förderung und handlungs- und projektorientierten Unterricht werden in "SchuB-Klassen" überalterte oder demotivierte Schüler besonders gefördert.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hessen, Kultusminister
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.08.2006 08:25 Uhr von urxl
 
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Wenn man davon ausgeht, dass ohne das Programm von den 206 Schülern wohl 200 kaum eine Chance gehabt hätten, ist das sicher ein Erfolg.
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13.08.2006 11:09 Uhr von DobbyDumm
 
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kostet nur viel geld: Es ist nur schlecht, dass man mit Steuergelder ausgleichen muss, was die Eltern der Schüler mit ihrer schlechten Erziehung oder die Schüler selbst mit ihrer Verweigerungshaltung ("überalterte oder demotivierte Schüler") anrichten.
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13.08.2006 11:37 Uhr von swald
 
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DobbyDumm: Grundsätzlich hast du Recht, aber Volkswirtschaftlich ist es der Kballer.

Rechne mal die Differenz aus für einen Schüler aus, der nun große Teile seines Lebens auf der Steuerzahlerseite anstatt auf der Empfängerseite verbringt.
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13.08.2006 11:59 Uhr von 666leslie666
 
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Brettergymnasium: abschaffen.
Dort tummeln sich meistens nur Assis.

Mfg jp
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13.08.2006 12:00 Uhr von Borgir
 
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Was soll das bringen: die Betriebe fordern doch mindestens MIttlere Reife für einen Ausbildungsplatz. Irgendwann braucht man Abitur um Elektriker zu lernen.
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13.08.2006 12:02 Uhr von urxl
 
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@Borgir: Aber wenn dort viele Praktika gemacht werden und die Betriebe ihre kommenden Azubis schon kennen, haben diese eine Chance auch mit Hauptschulabschluss. Immerhin haben ja 62 einen Platz.
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13.08.2006 13:29 Uhr von swald
 
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Borgir: Aus meiner Maßnahme (für Hauptschulabbrecher) haben inzwischen 6 von 12 Absolventen einen betrieblichen Ausbildungsplatz, 2 einen überbetrieblichen und 2 eine festanstellung als Hilfsarbeiter.
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13.08.2006 13:40 Uhr von Demokrator
 
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Abschaffung der Hauptschule großer Unsinn! Eine Abschaffung der Hauptschule die Köpfe der Menschen nicht ändern und das Niveau der HauptRealschule senken.
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13.08.2006 15:17 Uhr von summersunset
 
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Abgabe von Verantwortung: Hatte zu einem ähnlichem Thema letztens eine Diskussion mit einem ehemaligen Lehrer.

Es ist doch so, dass Ziel der Politiker und der Wunsch der öffentlichen Meinung ist, dass es immer weniger Hauptschüler geben soll und immer mehr Abiturienten.
Doch was bringt eine Inflation der Abschlüsse?
Würden 100% der Schüler Abitur machen, ohne Sitzenbleiben etc., würde das doch nicht gleichsam bedeuten, dass sie alle die identischen Fähigkeiten haben und gleich begabt sind.
Der Auswahlprozess wurde jetzt nur an die Uni/den Arbeitgeber weitergegeben, der nun die Auswahl treffen muss, ob ein Schüler seinen Anforderungen entspricht.

Früher konnte man mit einem Realschulabschluss prakitsch überall in die Ausbildung gehen. Heutzutage benötigt man eher das Abitur. Und wieso? Weil die Selektion verringert wurde und es immer mehr Abiturienten gibt. Und dann nehmen die Unternehmen lieber einen Abiturienten als einen Realschüler.
Da eine Vereinfachung des Abis (damit es mehr hinbekommen), gleichzeitig zu einer Abwertung der anderen Schulformen führt.

Deswegen bin ich für eine Stärkung des heutigen Schulsystems, allerdings mit einer Fokusierung der einzelnen Kompetenzen der einzelnen Schulformen.

So dass Unternehmen wissen, wenn sie einen Realschüler oder Hauptschüler in die Ausbildung nehmen, bringt er von der Schule schon gewisse Kernkompetenzen mit, wohin gegen Abiturienten zu sehr "kopflastig" sind.

Die einzelnen Schulformen sollten also nicht mehr in einer Konkurrenz zueinander stehen, in der Form von besser - schlechter. Sondern eben für andere Formen der Begabung und des Lernens.

Ich würde mit meinen zwei linken Händen jede Tischlerlehre abbrechen, bin dafür gern bei theoretischen Denkaufgaben dabei. Andere Schüler machen gerne etwas praktisch orientiertes.
Deswegen bin ich jetzt nicht besser als er, nur weil ich 3 Sprachen oder so spreche.
Darum sollte nicht das Abitur, die höchste Glorifizierung erhalten, sondern es sollte mehr Wert auf die Differgenz der einzelnen Schulformen gelegt werden.
So, wie es ja auch in diesem Projekt der Fall ist.

Mfg
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13.08.2006 16:07 Uhr von Borgir
 
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@urxl und swald: aha. hätte nicht gedacht dass das so erfolgreich ist. die betriebe können sich die azubis halt aussuchen und nehmen natürlich nur die "besten". mit hauptschule hat man da doch eher schlechte karten. aber schön dass das programm erfolg hat. wenigstens ein anfang, aber eben nur ein anfang.

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